Da wurde mein Thema ja nochmal Thema
Ich gehe jetzt einen anderen Weg!
Bin auf´s Dorf gezogen, da bekommt man auch mit Hartz 4 schöne 70m2.
Dazu ist ein Hundi (braunes Labradormädchen namens Toni, 6 Monate, ich liebe sie

) bei mir eingezogen.
Vorgestern habe ich nun EM-Rente beantragt und gehe jetzt diesen steinigen Weg.
Großes Haus, toller Job, dickes Auto, Urlaub und Familie ist abgehakt.
Wenn die Rente dann irgendwann nach zig Widersprüchen durch ist, kann ich mich wohl
das erste mal in meinem Leben entspannen.
Dann ist dieser schei. Druck endlich endlich endlich weg!
Klar, mehr als 700 werde ich dann bis zum Lebensende nicht haben...
Aber dann führt meine Angststörung nicht mehr zur Depression oder totalen Verzweiflung.
Ich habe viele Jahre malocht und eingezahlt und jetzt geht es nunmal nicht mehr.
Dafür, dass ich in Deutschland lebe bin ich sehr sehr dankbar.
Dem lähmenden Schmerz habe ich abgeschworen.
Ich will das einfach nicht mehr.
Dann lebe ich sehr sparsam und ohne Auto, aber dafür bewusst.
Und ich bin demütiger und dankbarer geworden.
Fühlt sich wirklich gut an, sich einzugestehen, dass es nicht geklappt hat und nun das
Leben aus einer anderen Perspektive zu sehen.
Ich wünsche euch allen viel Glück!
Liebe Grüße
Moz