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halloo

wie ich schon in einem anderen beitrag geschrieben habe mache ich jetzt eine therapie. ich war seit freitag schon 3 tage in stationärer therapie aber bin jetzt zuhause weil ich es da einfach nicht ausgehalten hab. bin erstmal nur beurlaubt und morgen rede ich nochmal mit dem oberarzt.
ich überlege trotzdem immer noch ob ich dorthin zurückgehen soll (wenn dann nur mit einzelzimmer!!) oder ob ich in die tagesklinik gehen soll (ist direkt gegenüber), da würde ich aber erst im januar einen platz kriegen... ich habe eine angststörung/agoraphobie und zwänge.
jetzt wollte ich mal fragen wo jeweils die vorteile liegen und was ihr empfehlen würdet? habt ihr schon erfahrungen gemacht?

bei der stationören therapie habe ich mich einfach unwohl gefühlt, ich habe da bis jetzt aber auch noch nix gemacht weil ich am freitag gekommen bin.....

meint ihr das die tagesklinik eher für nicht so schlimme fälle ist? denn da wo ich am wochenende waren haben die sich teilweise die arme aufgeritzt und eine wurde deswegen auf die akutstation verlegt.


ich freue mich über (schnelle) antworten. muss da ja schon morgen hin und mich entscheiden.

llg

08.12.2008 19:07 • 16.12.2008 #1


7 Antworten ↓


Hey Amey!

Ich war dieses Jahr auch in einer Tagesklinik. Ich hätte es dort stationär auch nicht ausgehalten!
Aber ob man teil- oder vollstationär geht, hängt meines Wissens nicht davon ab, ob man ein "schwerer" oder "einfacher" Fall ist, denn man nimmt an genau den gleichen Therapien teil, wie die vollstationären Patienten.
Wenn du vollstationär bist hast du halt den Vorteil, dass immer ein Ansprechpartner da ist, wenn du Probleme hast und du vielleicht auch ein bisschen Abstand zum Alltag gewinnst und außerdem deine Mitpatienten besser kennen lernst, weil man da nach den Therapien noch viel zusammen sitzt. Und da ergeben sich oft tolle Gespräche.
Mir hat die Tagesklinik in dem Sinne viel gebracht, dass ich aktiver wurde, weil ich täglich mit der Bahn dorthin gefahren bin und endlich mal wieder ein bisschen aus dem Haus gekommen bin. Das hat mir echt gut getan und ich war mit der Zeit richtig vital und hatte weniger diese Lustlosigkeit und Abgeschlafftheit.
Wenn man vollstationär geht ist es immer schwer am Anfang und man fühlt sich immer schlecht. Das ist einfach die Eingewöhnungsphase.
Probier es doch einfach mal eine Woche oder 2 aus, dann kannst du ja notfalls wieder in die Tagesklinik wechseln.
Ich finde Tagesklinik nicht unbedingt von Nachteil, aber gib dir da einfach ein bisschen Zeit, zu sehen was dir gut tut!

Alles Gute, Pinxi

08.12.2008 20:16 • #2



Tagesklinik oder stationäre Therapie?

x 3


hi
danke für die antwort! muss jetzt mal gucken weil im moment habe ich immer so phasen wo ich mal denk " ja ich will das nochmal versuchen" und mal " nee ich denk tagesklinik ist doch besser...."
es war ja zwischendurch auch ganz lustig mit den anderen nur im gegensatz zu denen ist mein problem ja gerade in "öffentlichen" räumen zu sein wie auf der station und dann muss ich da auch noch schlafen...
ich hab angst dass mir da nicht schnell genug geholfen werden kann....
andererseits möchte ichs später nicht bereuen dass ich da weg gegangen bin, weil zurück kann ich dann ja nicht mehr!

ich denk auch nicht dass da unbedingt schlimmere fälle sind,aber ich denke schon das vollstationär jugendliche sind, die man gar nicht mehr alleine oder unbeaufsichtigt lassen kann... solche sind da zum beispiel im moment...

beides hat vor und nachteile. aber ich hab mich so auf die weihnachtszeit gefreut und wollte weihnachten auch eigentlich nicht im krankenhaus verbringen :/ man darf nämlich nur für 1 übernachtung nach hause...

vielleicht entscheide ich das morgen auch einfach ganz spontan...

lg

08.12.2008 22:20 • #3


so ok hat zwar keiner mehr geantwortet, aber ich wollte nur erzählen dass ich stationär zurück muss..ich kanns mir echt im moment noch gar nicht vorstellen. immerhin bin ich nicht mehr mit der ritzerin in einem zimmer..mh ja ich hoffe ich übersteh das irgendwie
bis dann

09.12.2008 19:00 • #4


wenn das eh dein Problemfeld ist mit öffentlichen Räumen & so, dann nichts wie los! Konfrontation!! Nur dadurch werden deine Ängste besser! Du packst das schon!

09.12.2008 20:46 • #5


danke :]
bin jetzt am wochenede erstmal wieder zuhause...
dort ist es eigentlich ganz ok, nur dass ich die ganze zeit total nervös bin und auch dort angst hab.
mal gucken wie es jetzt weiter geht...hatte bis jetzt nur 2 therapiestunden und den rest der zeit hab ich mich gelangweilt. ab nächster woche hab ich dann noch ein paar schulstunden.
bis dann
lg

13.12.2008 19:31 • #6


Hallo Amey,

ich war letztes Jahr von Oktober bis Januar in der Tagesklinik im UKE.
Anfangs ging es mir so schlecht (Generalisierte Angststörung, Agoraphobie, Panikattacken) dass ich kaum mitbekommen habe, was da überhaupt los ist. Dann habe ich alles angezweifelt und dachte "das hilft mir alles nicht- und vor allem nicht schnell genug!" Und dann habe ich losgelassen und einfach alles mitgemacht und Hausaufgaben gemacht etc. AUch die Gruppen scheinen erst "Schwachsinnig", aber es hilft so toll! Alle Psychologen/Psychiater haben es meiner Meinung nach voll drauf...
Sag mal Bescheid, wie es dir da geht und wer dein behandelnder Psychologe ist...LG

16.12.2008 17:35 • #7


hey.

bin auch im uke auf der jugendstation! meine therapeutin kennst du deshalb wahrscheinlich sowieso nicht, aber sie ist auch ganz neu fast zur selben zeit wie ich gekommen.
ich hab mich eigentlich schon gut eingelebt und kann mich auch einigermaßen wohl fühlen, wenn nicht andauernd diese angst wäre...
außerdem kann ich hier durch die angst fast nix essen...morgen werde ich gewogen hab bestimmt abgenommen. hattet ihr auch sowas wie tanztherapie und musiktherapie?

lg

16.12.2008 20:59 • #8




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