Ango
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ich werde am Mittwoch wegen meiner generalisierten Angststörung, die sich momentan vor allem um Krankheitsängste dreht, in eine Klinik gehen. Ich habe letzte Woche eine Einweisung meiner Ärztin bekommen und zufälligerweise direkt einen Platz bekommen. Momentan ist es für mich ein auf und ab der Gefühle. Mal bin ich froh und freue mich auf diese Möglichkeit und dann denke ich wieder, ob ich das überhaupt brauche und es nicht auch so mit meiner Therapie bei meiner Psychologin schaffe. Vor allem in Momenten, in denen es mir körperlich gut geht, stelle ich den Klinikaufenthalt total infrage. Dann gibt es immer wieder Situationen, wie gestern, wo mir vor allem der Schwindel und andere Empfindungen extreme Angst bereiten oder ich an der Supermarktkasse das Gefühl habe, zusammenzubrechen und mir schwindlig wird. In dieser Situation bin ich dann wieder froh, dass mir hoffentlich geholfen wird.
Manchmal frage ich mich, ob das, was ich habe, überhaupt Grund genug ist, in eine Klinik zu gehen oder, ob eine Therapie bei einem Psychologen nicht reichen würde. Außerdem habe ich extreme Angst davor, Medikamente nehmen zu müssen.
Wie ist das, habt ihr Erfahrung mit einem Klinikaufenthalt oder könnt mir helfen, aus meinem Gedankenkarussell rauszukommen? Ich muss so viel darüber nachdenken, ob es richtig ist.
• • 06.01.2026 #1
