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Geht mir auch so... niemanden von freunden oder bekannten wissen wie es mir wirklich geht .. weil sie es eh nich verstehen würde...
und ich geh auch ungern irgendwelche leute besuchen oder so =(

02.07.2012 17:11 • #21


da sprecht ihr mir auch echt aus der seele. mir geht es auch so wenn ich auf bekannte in der stadt treffe oder auch bei besuchen. ich denke auch immer "oh gott ich kann zu denen jetzt nicht sagen, dass mir schwindelig ist. die verstehen das nicht" usw. aber mir ist aufgefallen wenns dann doch garnicht mehr ging und ich mich einfach nur hinlegen musste, hat mich da keiner schräg angeschaut und alle hatten verständnis. auch wenn ich jemanden auf der straße getroffen hab und mir so schwindelig war, dass ich dem gespräch nicht mehr folgen konnte und ich meinte "du pass auf lass uns telefonieren, ich muss jetzt nach hause, mir ist schrecklich schwindelig" hat das keiner in den falschen hals bekommen. ihr müsst auch dran denken, dass, nur weil wir uns immer sämtliche katastrophen ausmalen und denkne, dass wir sofort auf ablehnung und unverständnis stoßen, andere zwangsläufig garnicht so reagieren oder denken wie wir uns das ausmalen. außerdem ist bei mir der schwindel auch jedes mal besser geworden, wenn ich meinem gegenüber offen davon erzählt habe. das nimmt total den druck weg und dieses gefühl, in der situation "gefangen" zu sein. jedem mensch war schonmal schwindelig, also ist das für außenstehende auch viel besser nachvollziehbar als jetzt beispielsweise ne panikattacke! also vielleicht einfach mal ausprobieren!

lg schneewittchen

03.07.2012 19:54 • x 1 #22



Schwindel Ursachen finden - Therapie & Schweissausbrüche

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Habt ihr neulich den Bericht im TV gesehen? Da war eine Frau, die hatte auch immer son Schwindel und ist jahrelang von Arzt zu Arzt gelaufen! Diagnose : Psyche!

Dann ist sie in so eine Klinik rein, die sich speziell um Patienten kümmert, die son Schwindel haben. - Obwohl die Dame zuvor beim HNO gewesen ist und sie als "Gesund" abgeschoben wurde, hat man dort in der Klinik festgestellt, dass die kleinen Steinchen inner Ohrmuschel gewandert waren und im Röhrchen der Muschel feststeckten. Das hat ihr Gleichgewichtsorgan total irritiert. Ihr konnte geholfen werden.
Fazit: Es kann wieder kommen, aber sie weiß, was sie machen muss. Drehungen und Neigungen des Kopfes in einer bestimmten Reihenfolge lösen die Steinchen und bringen sie wieder an ihren Platz.

04.07.2012 02:15 • x 1 #23


Hallo Gina
Nein das habe ich leider nicht gesehen.Aber hatte die frau einen schwankschwindel oder eher das sich alles dreht?Ich leie unter schwankschwindel und bennommenheit mit gangunsicherheit
Liebe Grüsse emely

05.07.2012 10:38 • x 1 #24


Die Frau ist morgens aufgewacht, und bei der ersten Drehung, (noch im Bett) fing sich alles an um sie zu drehen. Von Schwankschwindel hat sie auch gesprochen.
Klar war ihr auch übel ... die war fix und alle gewesen und sowas von glücklich, dass ihr endlich geholfen werden konnte.

05.07.2012 16:28 • x 1 #25


Ich bin neu in diesem Forum. Ich leide ebenso an Schwindel und damit verbunden Panikattacken. Seit vielen Jahren versuche ich das in den Griff zu bekommen. Nachdem ich körperlich gesund bin haben mich die Ärzten zum Neurologen und letztendlich zum Psychiater geschickt. Ich habe einige Psychiater kennengelernt und habe festgestellt, dass keiner auch wirklich weiß, was es heißt eine Panikattacke zu haben. Ich nehme auch seit einigen Jahren Beruhigungstabletten, damit ich den Alltag bewältigen kann.

Ich war stets ein Mensch, der kämpft und Hoffnung geschöpft hat und sich sagte, es wird besser werden, sei es mit Entspannungsübungen, Atmungsübungen usw.. Schwindel und Panik traten jedoch weiterhin auf. Oft frage ich mich, warum habe ich das? Ich suche immer die Ursachen und finde sie nicht. Wenn es nicht körperliche - krankheitsbedingte - Ursachen sind, dann ist es psychisch. Doch wenn, der Psychiater nicht zum Kern des Problems durchdringen kann, wer dann? Ich habe mich entschlossen, Menschen zu finden, die diese Probleme kennen und selbst durchmachen. Vielleicht beruhen die Ursachen auf gemeinsamen und ähnlichen Lebenserfahrungen oder -umständen.

Es ist schlimm, sein Leben nicht leben zu können, Angst vor kommenden Schwindel und Panikattacken zu haben. Ich mache heute viele Dinge nicht mehr, die ich früher gemacht habe. Ich vermeide es Auto zu fahren, einkaufen zu gehen, meinen Hobbies nach zu gehen. Ich habe mich sogar selbständig gemacht, damit ich bei Auftreten von Schwindel und Panik das Büro verlassen kann. Es gibt viele schlaue Bücher über Panikattacken. Sich der Panik zu stellen oder zuzulassen, ist jedoch sehr schwer - vor allem, wenn man Kinder hat. zB Ich kann nicht riskieren, mit meinen Kindern Auto zu fahren, wenn während dem Fahren Schwindel auftreten. Ich setze mir keine Ziele mehr, weil ich weiß, dass ich bei Auftreten von Schwindel und Panik, begonnene Vorhaben nicht zu Ende führe. Letztendlich fühlt man sich absolut als Looser. Ich bin oft auf Hilfe anderer angewiesen und habe leider das Gefühl, dass mich keiner für voll nimmt.

06.07.2012 15:41 • x 1 #26


Ich hatte auch jahrelang diesen phobischen Schwankschwindel. Ich habe dann ein "Schwindeltraining"( Mit Pedalos fahren, auf dem Stuhl drehen, "blind" drehen, Balancierbretter, Barfußlaufen u. ä.) auf der Kur gemacht. Dort haben wir viele Dinge gemacht nur damit uns schwindelig wurde. Nach 3 - 4 Stunden war es mir trotz intensiven Schwindels nicht gelungen hinzufallen oder einfach umzukippen. Nach 6 Wochen hatte ich es so verinnerlicht, dass mir nichts passieren kann, dass es mir mittlerweile egal war, ob mir schwindelig war oder nicht.
Allerdings erging es mir vor einer Woche genau wie dieser Frau im Fernsehen. Beim Aufwachen drehte sich im Liegen alles. Beim Aufstehen, wurde es dann sehr interessant. Ich habe dann im Internet vom gutartigen Drehschwindel gelesen und habe diese Übungen der Berliner Charitee durchgeführt und siehe da, der Drehschwindel war weg. War ich froh.
Den phobischen Schwankschwindel bemerke ich nur noch in extremen Streßsituationen, ansonsten bin ich ihn glücklicherweise los. Er war auch extrem nervend.

09.07.2012 21:42 • x 1 #27


Zitat von soeh:
@Nita... Ich habe im Liegen nicht diesen Schwindel- aber so einen Komischen Blitzschwindel/Schreckschwindel! Weiss auch nicht, wie ich das erklären soll. Anders halt wie im Stehen...
Ich will auch immer schneller laufen, weil alles so schwankt! So ein blödes Gefühl!
Lg soeh



Exakt das gleiche Gefühl habe ich auch wenn ich liege oder sitze. Ich wusste nur bisher nie wie ich das Gefühl beschrieben soll aber "komischer Blitz/Schreckschwindel" trifft es auf den Punkt.

Mir ist 24 Std am Tag schwindelig. Ganz schlimm ist es wenn ich draussen bin z.B. im Supermarkt oder bei Bekannten zuhause. Ich halt das dann fast nicht aus. Ich bekomme Schweissausbrüche so dass mir der Schweiss den Rücken herunterläuft.

Wenn ich abends im Bett liege oder beim TV gucken auf der Couch liege dann bekomme ich diesen Blitz/Schreckschwindel. Für einen kurzen Moment kommt so eine Schwindelwelle die gangz ganz eklig ist. Wenn ich die Augen zu habe und es kommt dann hab ich das Gefühl mir wird schwarz vor augen obwohl die Augen zu sind. In diesen Momenten bekomme ich auch immer ein kribbeliges Gefühl das vom Bauch über den Oberkörper zum Kopf steigt. Ne Art Adrenalinschub wie wenn man sich erschreckt.

Man Man Man was kann man nur dagegen tun?

07.02.2014 18:44 • x 1 #28


Hi Leute,

ich bin auch seit etwa 10 Jahren Hobbyschwindler, ich habe davon 6-7 Jahre mit einem Antidepressiva Cymbalta 60mg ganz gut gelebt, komplett Schwindelfrei.
Aber seit 2-3 Jahren versuche ich das Zeug abzusetzen und habe immer wieder Ruückschläge. Das ganze Ding ging damals auch mit einer Art Initial-Schwindelattacke los, die 1-2 Tage anhielt und mir anscheinend meinen Leben bis hier hin beängstigt hat.

zur Zeit bin ich in einer Verhaltenstheraphie und nun wird das Thema mit der Konfrontation angegangen. Das heißt im ersten Step der Drehstuhl. Ich erhoffe mir davon sehr viel, weil ich mit der Zeit gerlent habe, dass alles was man nicht zum Spaß macht, doch irgendwie etwas bringt... Almased um Kilos zu verlieren, Überstunden für ein Projekt, Geld sparen, Essen nur wenn man Hunger hat und und

Zur Zeit fühle ich jeden Tag einen leichten dauerschwindel, also wenn er hinter dem Gesicht nur wartet bis er völlig ausbricht, aber ich mache trotzdem nebenbei Sport, gehe zur Arbeit, einkaufen und versuche ein normales Leben zu führen... Schwindel Fu** off !

lG Denis

P.S. Es schreiben immer alle Ihre Geschichte und das ist wirklich schön zu lesen, dass man nicht alleine ist, aber es würde mich auch sehr freuen, wenn einige Ihre Erfahrung in der Bekämpfung der Problematik schreiben... Schwindeltraining, was ist trainiert worden, wie lange, was macht man dann wenn der Schwindel auf dem Höhepunkt ist..

18.03.2014 16:38 • x 1 #29


Hallo an alle hier ,bin hier neu und freue mich das ich nicht hier allen bin ! Komme aus Hessen und bin sehr verzweifelt . Habe mit Angst und Panik seit fast 3 Jahren zu tun . Es begann ganz plötzlich beim TV schauen am Abend ,habe heftige Panikattacke bekommen ,also eine Hypertensive Krise mit Herzrasen und Übelkeit und Stiche in die Herz Gegend ,also dachte es ist ein Herzinfarkt ! Folgten mehrere Kranhausaufenthalte und Notärzte und immer wieder die Entgleisungen. Dabei bekam ich hohe Blutdruck ,hohe Puls und zittern ,Unwohlsein und das schlimmste für mich war der Schwindel und die Benommenheit ,damit komme ich bis Heute nicht klar . Mal habe ich Tage wo es ganz OK ist ,aber dann lange Zeit so schlimm das ich kaum aufstehen kann . War schon in eine Psychosomatische Tagesklinik und bin seit Monaten in Psychologische Therapie ,aber nichts hilft mir so richtig . Ich zwinge mich mein Sport zu machen und laufe mit dem Hund viel Rum ,versuche den Tag zu meistern ,aber es ist der reinste Horror ,es kostet mich der letzte Kraft immer wieder bis zu Erschöpfung. Ich weiß nicht mehr weiter ,bin 49 und schlank und sehr Sportlich ,war mal Ballett Tänzer ,man müsste meinen alles in beste Ordnung . Habe eine Odyssee von Arzt Besuche , Untersuchungen alle Art, Osttopathen, Atlas Therapien und sonst was ,nichts hilft mir . Mache Progressive Muskelentspannung ,aber die Verspannungen lösen sich leider nicht ,die Angst ist immer da und mein Begleiter ,da kommt die Verspannung ganz von allein ,dadurch bekomme ich auch steife Beine und kann kaum noch gerade und richtig laufen . Dann habe ich das Gefühl das ich Ohnmächtig werde und so dreht sich das Karussell weiter Tag für Tag . Freue ich meistens wenn der Tag vorüber ist und ich dann ins Bett gehen kann ,da geht es gut wenn ich schlafe ,den da merke ich nichts,aber so bald ich die Augen aufmache ist alles wieder da . Ich weiß nicht mehr weiter ,wird den je das aufhören ,was soll man noch alles tun ,mehr ist gar nicht möglich ,ich weiß nicht wovon ich Angst habe ,aber ich bin unruhig ,zittere innerlich ,habe Schüttelfrost und diese Schwindel und die Benommenheit sind das alle schlimmste . Einkaufen geht auch kaum ,ich zwinge mich und gehe auf die Konfrontation in Supermarkt .aber das ist so ein Qual das ich danach fix und fertig und erledigt bin . Gibt es hier auch jemand der genau so was auch erlebt hat oder gemeistert hat ,wäre sehr dankbar für Antworten ,ich weiß das man es nur allein schaffen kann ,bin ja seit 3 Jahren dabei ,aber habe das Gefühl das es egal was ich dagegen tu es immer schlimmer wird an statt es besser zu werden. Ein normales leben ist damit für mich gar nicht mehr möglich , es ist reine Schikane sonst nichts ,dabei bin ich gerade mal 49 ,wenn es bis ende so geht lohnt es sich den das noch überhaupt ,das sind Fragen Fragen die eine ärgerlich wütend und zu gleich sehr traurig machen ,und ich lebe ja so gern, wie soll ich damit je klar werden ,in diesem Sinne Euch alles gute und bis bald ! Und alle die leiden müssen wünsche ich das es erträglich ist !

10.04.2014 12:26 • #30


Hallo! Es ist immer etwas beruhigend, dass man mit diesen Problemen nicht allein ist! Es wird Dir nicht wirklich helfen, aber ich kann dich total verstehen! Man schleppt sich jeden Tag nur so durch und wartet darauf, dass man zusammenklappt! Ich war aktuell letzte Woche 2 Tage im Krankenhaus mit den heftigen Beschwerden, es sollte eine Blutvergiftung ausgeschlossen werden! Natürlich alles in Ordnung, linke Herzklappe etwas vergrößert, Blutdruck zu niedrig, aber das kann es nicht ausmachen, also wieder abgestempelt! Psychosomatik! Es ist manchmal alles so hoffnungslos! Ich hatte meine 1. Panikattacke 2008 und seitdem immer mal wieder! 2-3 akute Tage und dann ca. 1-2 Wochen Erschöpfung und Schwindel!

26.05.2014 11:54 • x 1 #31


ja das ist wahr ,es ist gut hier mal was zu lesen da weißt man das es auch anderen so geht ! Habe seit 3 Wochen jetzt erst mal nach 3 Jahren endlich mich getraut eine AD (Antidepressivum ) zu nehmen ,und sieh da ,es wird deutlich besser ,alles ist leichte ,es ist noch zu früh zu sagen ob es ganz gut wird aber es ist alles viel besser . Mein Kopf ist frei von negativen Gedanken und ich beschäftige mich wenige mit mein Körper und meine Symptomen ,ich glaube das es gut wird . Die begleitenden Therapie mache ich trotzdem weiter ein mal die Woche ,den nur mit Medikamenten wird es nicht werden ,die sollen nur mir bisschen helfen ,den ich habe so lange gelitten ,ich bin froh das ich endlich geschafft habe ja zum Medikament zu sagen ! Man muss weiter hin an sich arbeiten an die Psyche den das Medikamenten lindert nur die Symptomen ,die Ursachen muss man selber weiter hin finden und behandeln . Hoffe es sehr das ich es endlich schaffen werden und wünsche es Euch allen ,habt keinen Angst alles zu probieren ,manchmal geht es nicht anders ! LG

26.05.2014 12:13 • #32


PuestadeSol
Hallo Cesarion,

man glaubt gar nicht, wieviele Menschen man auf einmal trifft , die mit ähnlichen Problemem zu kämpfen haben. Und ja, manchmal braucht man ein begleitendes Medikament, weil es anders nicht mehr geht. Nie hätte ich gedacht, dass ich dies einmal brauche und nun bin ich seit 6 Tagen dabei. Zur Zeit hadere ich noch mit den Nebenwirkungen - zumindest denke ich, es sind welche - welche Medikament nimmst Du und hast Du NW´s oder hattest welche? Diese sind bei mir zur Zeit wirklich doof und lösen dann manchmal die Panik aus, wobei ich diese relativ gut in den Griff bekomme.

26.05.2014 12:54 • x 1 #33


Ihr sprecht mir aus der Seele. Diese ekligen Schwindelgefühle kenne ich auch alle durch die Bank.
Mag jemand von euch was zu diesen Schwindeltrainings erzählen? Klingt interessant

27.05.2014 02:10 • x 1 #34


Hallo Zusammen,

das ist mein erster Beitrag hier.
Ich kenne all diese Beschwerden, leide seit Jahren unter Schwankschwindel, ausgelöst durch einen Drehschwindel, den ich einmal kurz im Bett hatte. Seit dem beobachte ich meinen Körper permanent, achte auf jede natürliche Veränderung und verdächtige sie, mich zu gefährden. Dahinter steckt natürlich immer die Angst umzukippen oder die Kontrolle zu verlieren.
Mittlerweile weiß ich, dass Schwankschwindel harmlos ist und auch die Drehattacken beim Lagerungsschwindel sind unangenehm, aber nicht wirklich gefährlich. Trotzdem setzte ich meine Füße nicht richtig auf, verkrampfe Oberschenkel und Schulter um mich steif zu machen. Damit fühle ich mich erstmal stabiler, weil ich so starr bin, aber das ist natürlich Quatsch, in Wirklichkeit erzeuge ich Anspannung und die Muskeln geben Gefahren-Signale ans Gehirn. Obwohl ich das weiß, kann ich nicht locker bleiben, versuche die ganze Zeit durch Beobachten meines Körpers oder Fest-Halte-Positionen eine vermeintliche Kontrolle zu bewahren.

Ich interessiere mich auch sehr für die Schwindelübungen. Es wäre toll, wenn jemand darüber schreiben könnte und ein Austausch statt fände.

27.05.2014 09:47 • x 2 #35

Sponsor-Mitgliedschaft

Also erst mal zum AD, habe Citalopram bekommen 2 Wochen 10 mg 5 tage 15 mg und dann seit Samstag nehme ich 20 mg ,hatte die erste Woche alle meine Symptome noch stärke und es ging mir nicht gut ,aber der Kopf würde frei von negativem grübeln und sich selbst ständig zu beobachten und Angst zu entwickeln ,was sehr positiv ist ,mittlerweile spüre ich nicht mehr viel NW ,also geht es mir besser ,aber ich muss erst einmal 4-6 Wochen abwarten und erst nach 3 Monaten ist die Volle Wirkung auch da . Scheinbar vertage ich das Medikament gut ,hoffe es bleibt so und es hilft mir wirklich .
Zweitens wegen diesen Schwindelübungen ,bei mir hat es nicht wirklich was gebracht ,den das findet statt nur in meinem Kopf durch die Psyche ,das ist ein Symptom der Angst den ich habe ,da kann man nicht viel mit solche Übungen in diesem Fall erreichen ,leider . Wenn der Schwindel eine Organische Ursache hat dann ist es möglich es zu lindern ,also bei Psychische Schwindel ist es unwirksam, zumindest bei mir und manche anderen die ich aus der Psychosomatische Klinik kenne. Das mit der Psyche und Ihre Symptome muss man erst verstehen ,um es realisieren zu können , das hat bei mir ganze 3 Jahre gedauert mit intensiven Therapien und jetzt erst auch dazu kommenden Medikament ,nur so in Kombination ist es wirklich möglich die Psyche zu behandeln ,das ist ein lange Prozess der selbst Therapie und Geduld und viel Kraft kostet aber auch viel Zeit ,die man sich nehmen muss um wieder Gesund zu werden , zu mundest wieder sein Leben zu genießen und sein Alltag wieder normal zu gestalten . Hoffe sehr das es mir endlich gelingt und wünsche es Euch allen hier und lasst nicht unversucht ,gibt nicht auf und macht weiter ,es lohnt sich ,auch wenn man am Verzweifeln ist.

27.05.2014 12:47 • #36


steffi84
Das Problem mit diesem Schwindel hab ich auch, in letzter Zeit aber nicht mehr so häufig. Ich gehe zur Physiotherapeutin und bekomme dort Manuelle Therapie für den Nacken und Rücken. . Seither habe ich das Gefühl es ist viel besser geworden!
Habt ihr das auch mal abklären lassen?

27.05.2014 22:14 • #37


Hallo,

ich bin auch ganz neu in diesem Forum und finde beim Lesen der Berichte viele Gemeinsamkeiten. Auch den Blitz/Schreckschwindel kenne ich

Nach dem ich auch ohne Befund von den Ärzten entlassen wurde, hat mir zunächst das Buch: "Wenn die Seele taumelt" ein wenig geholfen. Doch wenn immer ich etwas in die Richtung "der/die ist kürzlich gestorben, der/dem war vorher so schwindelig" gehört habe, kam der Schwindel wie ein Virus an. Oft äussert er sich sogar so, dass ich Objekte, die ich anvisiere, mit den Augen nicht festhalten kann. Sie drehen zur Seite, manchmal nach oben oder unten. Also ein Drehschwindel, der sich aber bessert, wenn ich abgelenkt werde. Und den Schwankschwindel kenne ich ebenfalls gut. Den habe ich auch im Liegen, das fühlt sich an, als würde jemand mein Sofa bewegen, obwohl das nicht der Fall ist. Ich habe das seit 6 Monaten und ab und zu kommen dann auch Gefühle der Verzweiflung über diesen Zustand auf.

Den Blitz/Schreckschwindel habe ich mal mit dem Medikament Fluspy wegbekommen (muss vom Arzt gespritzt werden.) Nun habe ich Sulperid verschrieben bekommen, wage mich aber nicht, es einzunehmen, da die Nebenwirkungen (Thrombosen ) mich abschrecken.

Das nur, weil ich gesehen habe, dass auch jemand hier nach den Maßnahmen gefragt hat, die unternommen werden. Jetzt habe ich eine Verhaltenstherapie begonnen, aber Linderung ist noch nicht eingetreten.

Liebe Grüße

Jari

03.07.2014 11:07 • #38


Hallo an alle mit Schwindel,

wenn ihr schulmedizinisch nichts habt dann ist es psychogener Schwindel, irgend etwas in eurem Leben ist nicht im Gleichgewicht. Das kann alle mögliche sein. Ihr schwankt zwischen zwei Lebensituationen hin und her.
Wenn z.B. meine Arbeitsstelle nach meinem Ermessen nicht gut für mich ist, sie mich nicht ausfüllt, ich vielleicht gemobbt werde etc. müsste ich die Stelle wechseln. Ich sage aber, in der heutigen Zeit wechselt man nicht so einfach, was ist wenns bei der Neuen Stelle nicht klappt usw. Man bleibt in der alten Situation und schon hat der Schwindel einen Angriffspunkt. Natürlich braucht diese Situation eine Zeit bis Schwindel auftritt. Erst wenn sie unerträglich wird, das Privatleben darunter leidet, man durch die Situation die man nicht ändert Einbußen erheblichem Maße bekommt, dann hat Freund Schwindel freie Bahn.

03.07.2014 11:31 • #39


PuestadeSol
@ mattes, @ jari

Ich denke das meist bei uns hier im Forum diese Gefühle, sei es Schwindel, Ängste, Panik etc. einen psychologischen Hintergrund haben und den gilt es herauszufinden und zu bewältigen.
Ich habe gerade vor 2 Tagen auch wieder so eine Attacke im Supermarkt gehabt, wie aus dem Nichts wurde mir irgendwie schwummerig und im gleichen Moment schnellte die Panik nach oben, irgendwie habe ich den Einkauf hinter mich gebracht und nach einer Stunde war alles vorbei. Im Laden dachte ich gleich ans Herz, also was Schlimmes. Aber das ist es ja nicht, denn es ging mir hinterher wieder perfekt. Das Schwierige finde ich ist, dem Grund auf die Spur zu kommen, viele Dinge wollen wir nicht wahr haben und das macht die Lösung schwieriger.

03.07.2014 14:08 • #40



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Univ.-Prof. Dr. Jürgen Margraf