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Gute Klinik die auf Essstörungen spezialisiert ist: Klinik Roseneck

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  10.01.2019 18:13  
kalina hat geschrieben:

Du schreibst in Deinem Profil, Du hättest gern Austausch mit anderen Betroffenen. In einer Klinik findest Du genau das. Warum versuchst Du das nicht wenigstens?
Je länger Du abwartest, umso schwieriger wird es.


Einfach um Erfahrungen auszutauschen. In einer Klinik wär man den ganzen Tag nur mit "kranken" zusammen. Ich würde mich nur vergleichen und wahrscheinlich denken, ich sei viel zu fett für eine Klinik. Und das ist dann ja eher kontraproduktiv.



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Mittelfranken
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  10.01.2019 18:40  
Apfeelbaaum hat geschrieben:
Ich würde mich nur vergleichen und wahrscheinlich denken, ich sei viel zu fett für eine Klinik.


Wenn Du denkst Du bist zu fett für eine Klinik, bei 39 kg, dann zeigt es nur, wie krank und verzerrt Deine Wahrnehmung ist.
Mit 39kg bei 1.80 bist Du klapperdürr, nur noch ein Knochengerüst und im lebensgefährlichen Bereich.
Auch das Vergleichen hat mit der Erkrankung zu tun.
Aber es könnte ja auch sein, dass es ganz anders läuft als Du denkst, wenn Du offen für eine Therapie bist.

Dein Problem scheint zu sein, dass du von vorne herein allem negativ und abwehrend gegenüber stehst. Dann bringt es eh nichts.
So würde ich auch nicht in eine Klinik gehen. Wär nur für die Katz.

Könnte ja aber auch sein, dass so ein Klinikaufenthalt richtig gut werden könnte, vielleicht sogar Spaß machen könnte, man total nette Leute kennenlernen könnte...

Danke3xDanke


1987
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  10.01.2019 19:13  
Ich kann das Argument verstehen, nicht den ganzen Tag unter kranken sein zu wollen. Das kann einen total runterziehen. Aber nur zu trinken ist ja auch nicht die Erfüllung des Lebens. Mein Körper ist total am Ar. dadurch und das wird nie wieder ganz werden. Überleg dir wenigstens mal eine ambulante Therapie.

Danke1xDanke




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  11.01.2019 07:47  
kalina hat geschrieben:

Wenn Du denkst Du bist zu fett für eine Klinik, bei 39 kg, dann zeigt es nur, wie krank und verzerrt Deine Wahrnehmung ist.
Mit 39kg bei 1.80 bist Du klapperdürr, nur noch ein Knochengerüst und im lebensgefährlichen Bereich.
Auch das Vergleichen hat mit der Erkrankung zu tun.


Ich weiss dass es zu wenig ist. Aber wenn man anfängt sich in einer Klinik mit anderen zu vergleichen, wird sich das ganz schnell ändern. so war's gemeint.



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  11.01.2019 08:33  
Du musst dich auf dich konzentrieren. Es geht um deine Gesundheit und um deine Zukunft. Hast du denn gar keinen lebenswillen mehr? Wenn du so weiter machst - denn ich denke nicht, dass du es schaffst nur durch Trinknahrung zuzunehmen - wird das nicht gut ausgehen.





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  11.01.2019 12:08  
Mimi2 hat geschrieben:
Du musst dich auf dich konzentrieren. Es geht um deine Gesundheit und um deine Zukunft. Hast du denn gar keinen lebenswillen mehr? Wenn du so weiter machst - denn ich denke nicht, dass du es schaffst nur durch Trinknahrung zuzunehmen - wird das nicht gut ausgehen.


Das trinkzeug ist letztlich nichts anderes als feste Nahrung. Das hat genau so Kalorien, fett, Zucker etc. Also werde ich davon auch zunehmen können.
Und ja, natürlich möchte ich leben.



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Mittelfranken
4205
  11.01.2019 12:23  
Apfeelbaaum hat geschrieben:

Ich weiss dass es zu wenig ist. Aber wenn man anfängt sich in einer Klinik mit anderen zu vergleichen, wird sich das ganz schnell ändern. so war's gemeint.


Ich weiß. Ich glaube, dass das ein Problem der Krankheit ist, oder? Dieses Konkurrenzverhalten, Leistungsdenken, Abnehmen wird als Leistung empfunden, als Machtgefühl? Ist das so? Du machst Dir Sorgen wegen einem Wetteifern mit den anderen, wer weniger wiegt? Oder verstehe ich das falsch?

Erkennst Du nicht, dass gerade hier das kranke Denken anfängt?
In einer Spezialklinik wie Roseneck wissen sie ganz genau, was Sache ist und welche Mechanismen ein essgestörter Mensch anwendet, wie er denkt. Das sind Fachleute mit viel Erfahrung.

Auch dort liegt alles in Deiner Hand. Wenn Du dort eine Therapie machst, wird vorher mit den Therapeuten ein Ziel vereinbart, was Du erreichen willst. Ist ja Dein Leben, nicht deren. Sie helfen Dir dabei nur und unterstützen Dich dabei.
Wenn man eine gute Wellenlänge zum Therapeuten hat, dann kann das eine sehr sehr schöne Erfahrung sein. (Ich spreche aus eigener Erfahrung. Hat bei mir aber leider auch länger gedauert. Erst als ich keine andere Wahl mehr hatte und nichts mehr zu verlieren hatte, hat es bei mir Klick gemacht.)

Eigentlich schade, dass Du Dir diese Möglichkeit nicht geben möchtest.

Aber es ist Dein Weg, den Du gehst. Das respektiere ich.



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  11.01.2019 18:09  
Apfeelbaaum hat geschrieben:

Das trinkzeug ist letztlich nichts anderes als feste Nahrung. Das hat genau so Kalorien, fett, Zucker etc. Also werde ich davon auch zunehmen können.
Und ja, natürlich möchte ich leben.


Das kommt natürlich drauf an, wie viel du davon zu dir nimmst. Aber ich gehe nicht unbedingt davon aus, dass du dies regelmäßig und ausreichend tust oder täusche ich mich da? Und außerdem denke ich, dass es wichtig wäre, wieder mit dem Essen anzufangen. Je länger du das hinauszögerst, desto schwieriger wird es doch. Du sagtest, dass du versuchst dein Gewicht zu halten. Klappt es denn oder bist du mittlerweile noch weiter abgerutscht? Auch wäre es wichtig denke ich, endlich in kleinen Schritten zuzunehmen. Wer weiß, wie lange das dein Körper noch aushält. Theoretisch könnte jederzeit etwas passieren. Ich hoffe, du weißt das.





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  11.01.2019 21:40  
Mimi2 hat geschrieben:

Das kommt natürlich drauf an, wie viel du davon zu dir nimmst. Aber ich gehe nicht unbedingt davon aus, dass du dies regelmäßig und ausreichend tust oder täusche ich mich da? Und außerdem denke ich, dass es wichtig wäre, wieder mit dem Essen anzufangen. Je länger du das hinauszögerst, desto schwieriger wird es doch. Du sagtest, dass du versuchst dein Gewicht zu halten. Klappt es denn oder bist du mittlerweile noch weiter abgerutscht? Auch wäre es wichtig denke ich, endlich in kleinen Schritten zuzunehmen. Wer weiß, wie lange das dein Körper noch aushält. Theoretisch könnte jederzeit etwas passieren. Ich hoffe, du weißt das.


Das kann man aber auch nicht von heute auf morgen erwarten. Ich habe etwas abgenommen, aber nicht viel. Wie gesagt, erstes Ziel ist für mich jetzt erstmal, dass es nicht weiter runter geht. Damit hab ich schon genug zu tun.



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  12.01.2019 01:50  
Apfeelbaaum hat geschrieben:

Das kann man aber auch nicht von heute auf morgen erwarten. Ich habe etwas abgenommen, aber nicht viel. Wie gesagt, erstes Ziel ist für mich jetzt erstmal, dass es nicht weiter runter geht. Damit hab ich schon genug zu tun.


Aber irgendwann muss ja der erste schritt folgen oder wie stellst du dir das vor? Den arzt austricksen und vor dem wiegen literweise wasser trinken? Dir selber einreden es wird schon besser?
Ich hoffe wirklich sehr für dich, dass du endlich merkst, dass du schnell Hilfe benötigst.





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  12.01.2019 22:13  
Mimi2 hat geschrieben:

Aber irgendwann muss ja der erste schritt folgen oder wie stellst du dir das vor? Den arzt austricksen und vor dem wiegen literweise wasser trinken? Dir selber einreden es wird schon besser?
Ich hoffe wirklich sehr für dich, dass du endlich merkst, dass du schnell Hilfe benötigst.


Ich Rede mir überhaupt nichts ein. Ich habe nur gesagt, dass ich mir wohl einfach etwas Zeit geben muss und dass nicht alles von heute auf morgen geht.



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  13.01.2019 11:37  
Apfeelbaaum hat geschrieben:

Ich Rede mir überhaupt nichts ein. Ich habe nur gesagt, dass ich mir wohl einfach etwas Zeit geben muss und dass nicht alles von heute auf morgen geht.


Zeit hast du aber nicht mehr. Du musst jetzt etwas ändern.



7620
7
NRW
11353
  13.01.2019 11:46  
Bei einer Größe von 1,80m und 39 kg hat man keine Zeit mehr.
Da spielt man mit seinem Leben.

Danke1xDanke


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BaWü
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Status: Online online
  13.01.2019 12:19  
Angor hat geschrieben:
Bei einer Größe von 1,80m und 39 kg hat man keine Zeit mehr.
Da spielt man mit seinem Leben.


Ja, Tod auf Raten. Nützt aber nichts, die TE darauf hinzuweisen, denn ihren Krankheit ist noch stärker. Evtl. So stark, dass am Schluss das Organversagen kommt, etwas, das sich dann ihrer Kontrolle wirklich entzieht.

Und diese Unlogik wurde noch nicht erkannt, weil auch jeder Versuch in therapeutischer Richtung nicht genutzt wird.

Das Ungute dabei ist, dass eine wirkliche Auseinandersetzung mit dem ICH bisher nur in Form von Vermeidung der Nahrung erfolgt ist. Das erscheint der TE als einzigsten Weg, um die Qual im Inneren zu reduzieren. Insofern wird die Körperlichkeit bis zum Geht nicht mehr vermindert.
Sie verschwindet quasi und das sehr real.

Ich habe jetzt mit Absicht eine Unterhaltung mit einer dritten Person benutzt, um die Schärfe etwas zu minimieren, denn das sind Ansichten, die Aussenstehende über eine Magersucht denken und reden können.

Danke1xDanke


Univ.-Prof. Dr. Jürgen Margraf

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