Pfeil rechts
4

Hallo,

Ich habe momentan Schlafprobleme.

Und zwar ist es so, dass ich schlafen kann wenn ich quasi eigentlich wach sein sollte.

Heißt, wenn ich weiß tagsüber ist ja eigentlich die Zeit des ,,wach seins'', dann kann ich schlafen, da ich da nicht das Gefühl habe schlafen zu müssen.

Und ich denke mir meist, ich leg mich nur kurz hin aber dann ist es teilweise bis 16 Uhr das ich schlafe...

Nachts ist es das Gegenteil, ich denke ich muss ja eigentlich schlafen und da ich nachts nie müde bin die letzte Zeit denke ich mir sollte ich so lange auf bleiben bis die Müdigkeit kommt.

Ich glaube ich habe ein wenig Angst davor wach zu liegen ohne schlafen zu können. Denn meist schaue ich dann TV bis früh morgens/spät nachts bis mir halt schon beinahe die Augen zu fallen.

Außerdem habe ich nachts immer das Gefühl den Tag habe ich nicht genutzt und denke nachts viel mehr nach als tagsüber und nehme mir dann Dinge vor die ich meist dann doch nicht erledige....


Was kann ich tun?


Ich hatte mal die Idee das ich ne Nacht durch mache, doch dann kam der Gedanke auf ,,Wenn ich die Nacht durch mache dann werde ich blind".

Mich nervt das so sehr, ich habe große Angst davor, deswegen habe ich Angst das ,,Risiko'' einzugehen.

Doch will trotzdem auch aus dem falschen Rythmus raus kommen...

Andererseits ist es auch so das ich einmal um 9 aufstand und die Nacht davor erst um 3 schlief.

Trotzdem habe ich die Nacht darauf nicht früher geschlafen...voll komisch.


Wie komme ich da raus?

Und vor allem was denkt ihr über den Gedanken mit dem Erblinden?
Ist das ein Zwangsgedanke?

24.03.2018 20:54 • 28.03.2018 #1


10 Antworten ↓


Zitat von Warumbinichnurso:

Ungelesener Beitrag Gerade eben Woran erkenn ich ob der Gedanke wahr ist oder nur Zwang Diesen Beitrag melden
Hallo,

Ich habe momentan Schlafprobleme.

Und zwar ist es so, dass ich schlafen kann wenn ich quasi eigentlich wach sein sollte.

Heißt, wenn ich weiß tagsüber ist ja eigentlich die Zeit des ,,wach seins'', dann kann ich schlafen, da ich da nicht das Gefühl habe schlafen zu müssen.

Und ich denke mir meist, ich leg mich nur kurz hin aber dann ist es teilweise bis 16 Uhr das ich schlafe...

Nachts ist es das Gegenteil, ich denke ich muss ja eigentlich schlafen und da ich nachts nie müde bin die letzte Zeit denke ich mir sollte ich so lange auf bleiben bis die Müdigkeit kommt.

Ich glaube ich habe ein wenig Angst davor wach zu liegen ohne schlafen zu können. Denn meist schaue ich dann TV bis früh morgens/spät nachts bis mir halt schon beinahe die Augen zu fallen.

Außerdem habe ich nachts immer das Gefühl den Tag habe ich nicht genutzt und denke nachts viel mehr nach als tagsüber und nehme mir dann Dinge vor die ich meist dann doch nicht erledige....


Was kann ich tun?


Ich hatte mal die Idee das ich ne Nacht durch mache, doch dann kam der Gedanke auf ,,Wenn ich die Nacht durch mache dann werde ich blind".

Mich nervt das so sehr, ich habe große Angst davor, deswegen habe ich Angst das ,,Risiko'' einzugehen.

Doch will trotzdem auch aus dem falschen Rythmus raus kommen...

Andererseits ist es auch so das ich einmal um 9 aufstand und die Nacht davor erst um 3 schlief.

Trotzdem habe ich die Nacht darauf nicht früher geschlafen...voll komisch.


Wie komme ich da raus?

Und vor allem was denkt ihr über den Gedanken mit dem Erblinden?
Ist das ein Zwangsgedanke?

Ist es denn der einzige jemals aufgetretene Gedanke? oder hast du sonst noch "zwangsgedanken".?
Zu deinem Schlafrhytmus. Der scheint bei dir ein wenig verschoben, seit wann ist das denn so?
Ich sehe die Lösung des Problems ganz banal. Sprich du legst dich tagsüber nie hin und versuchst dann nachts zu schlafen. Wenn das dann nicht klappt weil du ja quasi nachts nicht schlafen kannst, dann soll das halt mal paar Tage so gehen! Nach 1-2 Tagen wenig Schlaf musste ja tot müde sein am dritten Tag. Oder nicht?
Liegt bei dir denn sonst irgendeine Psychische Erkrankung vor?

24.03.2018 21:00 • x 1 #2



Woran erkenn ich ob der Gedanke wahr ist oder nur Zwang

x 3


Zitat von colalime:
Ist es denn der einzige jemals aufgetretene Gedanke? oder hast du sonst noch "zwangsgedanken".?
Zu deinem Schlafrhytmus. Der scheint bei dir ein wenig verschoben, seit wann ist das denn so?
Ich sehe die Lösung des Problems ganz banal. Sprich du legst dich tagsüber nie hin und versuchst dann nachts zu schlafen. Wenn das dann nicht klappt weil du ja quasi nachts nicht schlafen kannst, dann soll das halt mal paar Tage so gehen! Nach 1-2 Tagen wenig Schlaf musste ja tot müde sein am dritten Tag. Oder nicht?
Liegt bei dir denn sonst irgendeine Psychische Erkrankung vor?



Ja eigentlich hast du recht, nur ist mir diese ,,banale Lösung'' ja natürlich auch schonmal gekommen, aber trotzdem war es schlussendlich dann doch so das ich nachts um 3 noch wach war...

Aber ja hast schon recht vielleicht muss ich mich da einfach zwingen.

Am besten Fang ich heute gleich an; dass ich mir verbiete den TV an zu machen ab 23/24 Uhr oder so.

Mal gucken ob ich es durchhalte :$.
Weil ich glaub das größte Problem ist, die Angst vor dem Wach liegen und Gedanken Karussell.

Wenn man was zu tun hat ist das halt natürlich weniger stark als wenn man eben alleine ist und alles um einen still ist.


Und das ist seit ein paar Wochen so, vielleicht knapp 7 Wochen?

Und ja ich habe mehrere Zwangsgedanken, zum beispiel lade ich mir ein Lied runter was ich gerne mag.

Dann geht's da um Liebe oder so und um die Person die mir wichtig ist und dann denke ich mir ,,Wenn ich das Lied nicht lösche, dann passiert ihr was''.

Oder aber auch Gedanken wie ,,Wenn ich die Brötchen kaufe, dann sind die vergiftet.'' (Brötchen ist nur ein Beispiel also die Artikel variieren, ich kann nichtmal sagen um welche Artikel es da geht, weil das quasi Zufall ist, es kommt haöt darauf an, was ich in dem Moment sehe, wenn ich eben solche Gedanken kriege..).



Oder ich will einen bestimmten Bus nehmen aber dann denke ich ,,Ich verunglücke, wenn ich diesen Bus nehme''.


Bei Dingen wie ,,Ich vergifte mich wenn ich die Brötchen esse oder ich verunglücke, wenn ich in den Bus steige'' kann ich das des öfteren ignorieren.


Da ich denke eigentlich passiert es ja nicht und beispielsweise wenn ich 20 min Bus fahre, dann fühle ich mich 20 min nicht gut und wenn ich dann aussteige, dann ist alles wieder gut.

Doch die schlimmsten Zwangsgedanken sind die bei denen ich nicht weiß das ich nach 20 min sehe das nichts passiert.

Beispielsweise bei der Angst mit dem blind werden, da denke ich ja nicht ,,morgen werde ich blind'' sondern irgendwann ohne zeitliche Begrenzung...

Ich weiß eigentlich auch nicht wieso ich wieder so arg darin bin, da ich eine Zeit lang überhaupt keine Gedanken dieser Art hatte.

24.03.2018 21:58 • #3


Zitat von colalime:
Ist es denn der einzige jemals aufgetretene Gedanke? oder hast du sonst noch "zwangsgedanken".?
Zu deinem Schlafrhytmus. Der scheint bei dir ein wenig verschoben, seit wann ist das denn so?
Ich sehe die Lösung des Problems ganz banal. Sprich du legst dich tagsüber nie hin und versuchst dann nachts zu schlafen. Wenn das dann nicht klappt weil du ja quasi nachts nicht schlafen kannst, dann soll das halt mal paar Tage so gehen! Nach 1-2 Tagen wenig Schlaf musste ja tot müde sein am dritten Tag. Oder nicht?
Liegt bei dir denn sonst irgendeine Psychische Erkrankung vor?



Achso und es liegt eine Angsterkrankung vor und halt die Zwangsstörung.

Die Ängste sind aber mein Hauptproblem. Also normalerweise...weil momentan ist das ja ein bisschen stärker...aber normal merke ich wenig von den Zwängen, bzw wenn, dann schränken sie mich nicht stark ein.

24.03.2018 22:02 • #4


Ja ich kenne solche Art der Zwangsgedanken die sind häufig.
Wie lange hast du denn die Zwangsgedanken schon?
Hast du schon mal eine Therapie gemacht oder bist du in einer?

25.03.2018 01:04 • x 1 #5


Zitat von colalime:
Ja ich kenne solche Art der Zwangsgedanken die sind häufig.
Wie lange hast du denn die Zwangsgedanken schon?
Hast du schon mal eine Therapie gemacht oder bist du in einer?


Bin in keiner und ja hab ich aber brachte nicht wirklich was.

Obwohl doch eines brachte es, nämlich das es mir noch schlechter ging .

Aber das Problem liegt einfach an meiner Angst, denn es ist eine Angst die schwer zu therapieren ist.

Damit will ich nur sagen, auch wenn ich kein Fan von Therapie bin und manche Therapeuten die ich kennenlernte auch schräger drauf waren als ich, will ich niemandem die schuld dafür geben.

Und ich habe es so akzeptiert, denn das ist die einzige Möglichkeit um damit halbwegs gut leben zu können.

27.03.2018 05:32 • #6


Ich hatte jetzt noch meine Antwort eigentlich ändern wollen und was dazu schreiben wollen aber irgendwie ging das nicht mehr . Jetzt ist alles geschriebene gelöscht.

Naja aber mir War es wichtig das nochmal anzusprechen, allerdings in kurz Fassung, da ich nicht nochmal nen Roman abtippen wollte; der am Ende dann ,,weg ist''.

Hoffe man versteht mein Anliegen trotzdem.


Denn mir geht es nochmal um die Zwangsgedanken.


Ich hab vor ca 5 Tagen den Gedanken gehabt das ich blind werde wenn ich ,,DIESE'' Nacht (also die Nacht, an dem ich diesen Gedanken hatte) durchmache.

Ich weiß noch wie der Gedanke entstand, ich habe mir gedacht, wie kann ich mein Problem beheben mit den ,,Schlafstörungen'' und hatte gleichzeitig auch darüber nachgedacht, dass meine Mitbewohnerin Herpes hatte und ziemlich nah in meiner Nähe niesen musste.

Darum war das Thema Erblindung über Herpes present (denn ich dachte halt daran, dass ich dabei ja was ins Auge bekommen haben hätte können).

Dann War ich froh darüber, dass ich ne Lösung für mein Schlafproblem fand bzw zumindest einen Versuch wert.

Doch dann kam eben dieser Gedanke mit der Angst, wie auch immer und ich dachte halt ,,Wenn ich die Nacht durch mache, dann werde ich demnächt nichts mehr sehen können.''


Und seitdem kann ich keine Nacht durchmachen.

Vermutlich lege ich mich auch gleich nochmal hin und schlafe dann bis mittags durch...denn heute Nacht hab ich noch nicht geschlafen und einfach bis heute abend auf bleiben geht ja wegen dem Zwang nicht so leicht...


Nur ich frag mich ob ich miCh nicht ,,einfach'' gegen diesen Zwang wehren sollte und einfach durch machen sollte.

Denn dann hätte ich meine Selbstbestimmtheit wieder, was mir halt auch fehlt.

Denn oft kommen gerade dann irgendwElche Regelungen, wenn ich etwas gerne tun würde.

Zum Beispiel könnte ich mir vorstellen das ich mal den Gedanken bekomme, dass ich gerne meine beste Freundin zu nem bestimmten Konzert einladen würde.

Doch dann würde der Gedanke kommen:,, Wenn du mit der da hin gehst/wenn sie alleine da hin geht, dann stirbt sie.''

Heißt, eine Sache die ich gerne gemacht hätte, kann ich dann nicht mehr machen..

Nur ich frag mich halt wie gesagt immer, ob die Gedanken wahr werden.


Denn erblinden und ein Menschenleben was mir sehr sehr viel bedeutet sind Dinge die ich nicht in Kauf nehmen will...und kann.


Im Vergleich dazu wäre mir die Selbstbestimmtheit nämlich definitiv unwichtiger...doch die Frage ist halt wie logisch sind diese Gedanken...


Wenn ich sicher wüsste das diese Gedanken wirklich Zwangsgedanken sind, was heißen würde, dass meine Handlung nichts an den Tatsachen ändern würde (also ob ein Anschlag passiert auf einem event oder ich blind werde usw.) Dann könnte ich es sehr gut ignorieren.

Aber ich bin mir halt nicht sicher genug und habe Angst vor den Folgen. Denn wie gesagt die Sachen die mir da in den Kopf kommen sind ja sehr schlimm für mich.

Da würde ich unnötige Risiken gerne vermeiden.


Und sorry ich glaube mein Text wurde doch länger als gepannt. Denn aus dem ,,kurz fassen'' wurde wohl doch nichts .

27.03.2018 06:05 • #7


Schlaflose
Zitat von Warumbinichnurso:
Wenn ich sicher wüsste das diese Gedanken wirklich Zwangsgedanken sind, was heißen würde, dass meine Handlung nichts an den Tatsachen ändern würde (also ob ein Anschlag passiert auf einem event oder ich blind werde usw.) Dann könnte ich es sehr gut ignorieren.


Die Zwangsgedanken, die du hast, sind dermaßen absurd, dass sie gar nicht wahr werden können. Ich glaube, ich hatte dir schon in einem anderen Beitrag geschrieben, dass es wissenschaftlich nicht möglich ist, dass bestimmte Dinge so passieren, wie du dir das zurechtdenkst. Wo bitteschon soll denn ein Zusammenhang zwischen einer Nacht nicht schlafen und Blindwerden sein? Wenn es da einen Zusammenhang gäbe, wäre ich schon längst blind, genauso wie ein Großteil der Bevölkerung, die an Schlafstörungen leiden. Bei diesem Thema könntest du im Internet nach Ursachen für Erblinden suchen und dann wirst du sehen, dass eine Nacht durchmachen nicht dazu gehört. Daran könntest du erkennen, dass es nur ein Zwangsgedanke ist und nicht die Realität.

27.03.2018 17:52 • x 1 #8


Zitat von Schlaflose:

Die Zwangsgedanken, die du hast, sind dermaßen absurd, dass sie gar nicht wahr werden können. Ich glaube, ich hatte dir schon in einem anderen Beitrag geschrieben, dass es wissenschaftlich nicht möglich ist, dass bestimmte Dinge so passieren, wie du dir das zurechtdenkst. Wo bitteschon soll denn ein Zusammenhang zwischen einer Nacht nicht schlafen und Blindwerden sein? Wenn es da einen Zusammenhang gäbe, wäre ich schon längst blind, genauso wie ein Großteil der Bevölkerung, die an Schlafstörungen leiden. Bei diesem Thema könntest du im Internet nach Ursachen für Erblinden suchen und dann wirst du sehen, dass eine Nacht durchmachen nicht dazu gehört. Daran könntest du erkennen, dass es nur ein Zwangsgedanke ist und nicht die Realität.



Ok das stimmt schon. Danke für den Beitrag.

Eigentlich wusste ich ja schon das es keinen Zusammenhang gibt.
Nur ich dachte halt es muss irgendwie doch nen Grund geben warum ich so denke.
Sowie kommt doch nicht einfach so in den Kopf. Ich dachte quasi als ,,Vorhersehung".

Aber gut vielleicht wäre das Ignorieren solcher Gedanken wirklich das Beste und Richtige.

27.03.2018 19:34 • #9


Schlaflose
Zitat von Warumbinichnurso:
Ich dachte quasi als ,,Vorhersehung".


Vorhersehung gibt es ganz einfach nicht. Wenn du dir das einschärfen könntest, würden dein ganzen Zwangsgedanken verpuffen.

28.03.2018 12:28 • x 1 #10


Zitat von Schlaflose:

Vorhersehung gibt es ganz einfach nicht. Wenn du dir das einschärfen könntest, würden dein ganzen Zwangsgedanken verpuffen.



Ja ich merke auch das dadurch immer mehr Gedanken dieser Art kommen und ich habe es heute versucht aufzubleiben.

Ich wollte nicht mehr diesen Gedanken so viel Raum meines Lebens geben. Aber leider hab ich es nicht geschafft weil die Müdigkeit zu stark wurde, allerdings nicht wegen dem Zwang und das ist ja schonmal ein Fortschritt.

Es hat sich gut angefühlt diese Gedanken zu ignorieren auch gerade ,,sagt'' mir mein Zwang, dass ich diesen Text nicht abschicken soll.

Doch ich möchte es trotzdem tun, da es mich wirklich nervt immer und immer alles zu versauen, weil ich Zwängen habe die mir was vorschreiben.

Fühlt sich zwar nicht gut an wenn man es ignoriert aber immerhin habe ich dann wieder mehr Selbstbestimmung.

28.03.2018 19:56 • #11



x 4




Auch interessant

Hits

Antworten

Letzter Beitrag


Prof. Dr. Borwin Bandelow