Was haltet ihr denn von einer Selbsthilfegruppe? Mit Gleichgesinnten sich über die Problematik auszutauschen ist mit Sicherheit auch eine gute Sache, nur finde ich in unserem Wohnumfeld weit über die 50 km Grenze keine passenden...
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#41
kritisches_Auge Chat-Managerin
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Und die virtuelle Gruppe kommt für dich nicht in Frage?
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#42
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Habe ich eine Dysmorphophobie?
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Mehmetaliavci Mitglied
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Alles was nur geht nur eine virtuelle Gruppe ist weit von der Realität entfernt. Außerdem denke ich, dass die Wahrscheinlichkeit zum Missbrauch zu hoch ist. Ich meine theoretisch könnte ich ja auch rein...
Aber ich weiß worauf du hinaus willst Feigina. Lieber etwas als gar nichts. Hast schon Recht damit.
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#43
kalina Mitglied
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Wird schwierig sein eine passende Gruppe im Umfeld zu finden, ich glaub das Problem Deiner Frau gibts nicht so häufig. Weiß ich aber nicht genau. Angstgruppen gibt es mehr. Vielleicht wäre das ein Anfang, auch wenn die Ängste der Leute vielleicht unterschiedlich sind. Wenn es sie aber sehr belastet würde ich lieber weiter nach einem passenden Therapeuten suchen oder auch eine Klinik in Erwägung ziehen. Ich kenne mich mit dieser Phobie nicht aus und weiß auch nicht wie hoch der Krankheitswert ist. Also, ob da eine Klinik angebracht wäre.
Ich rate Euch dazu Euch weiter gut zu informieren (bei Ärzten, Betroffenen etc.).
Trotzdem wäre es aber auch besser, wenn sie selbst da aktiv wird und nicht Du. Auch Ärzte und Kliniken sehen es lieber wenn der Betroffene selbst aktiv wird. Es ist ja auch ihre Erkrankung, nicht Deine.
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kritisches_Auge Chat-Managerin
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Im Prinzip stimmt es natürlich, kalina, dass jeder sich selber um seine Probleme kümmern sollte, nur hat nicht jeder die Energie und Tatkraft dafür weil er viel zu weit unten ist und es schon mühsam ist, die Hand nur nach einem Glas Wasser auszustrecken.
Wohl dem der jemand hat der ihm hilft
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kalina Mitglied
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Zitat von Feigina:
Im Prinzip stimmt es natürlich, kalina, dass jeder sich selber um seine Probleme kümmern sollte, nur hat nicht jeder die Energie und Tatkraft dafür weil er viel zu weit unten ist und es schon mühsam ist, die Hand nur nach einem Glas Wasser auszustrecken.
Wohl dem der jemand hat der ihm hilft
Ja, da stimme ich Dir zu.
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#46
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laury1212 Mitglied
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Ich habe die Erkrankung auch... finde ich schön, dass du sie unterstützt!
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Libelle93 Mitglied
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Hals Unwohlsein und Ekel vor Hälsen
Hallo, ich melde mich hier, weil ich wirklich nicht mehr weiter weiß... Ich habe seit ich mich errinern kann, Probleme mit meinen Hals. Das Problem ist nicht, dass ich innerliche Schmerzen habe. Es ist eher so, dass ich mich vor Hälsen Ekel, sowohl vor meinem eigenen als auch anderen. Bei Szenen, indem z. B. jemanden am Hals gefasst wird oder jemand seinen eigenen anfasst habe ich so schlimmes Unwohlsein. Ich kann nicht mehr zu Ruhe kommen, da ich nicht mehr liegen kann wenn mein Hals frei liegt. Ich muss immer eine Decke drüber ziehen diese darf meinen Hals aber auch nicht berühren.... Es schränkt mich total ein und ich würde mich freuen wenn ich evtl ähnliche Ereignisse erfahre oder mir jemand weiter helfen könnte. Es ist mal weniger da und mal mehr. Grade ist es wieder unausstehlich und schränkt mich seit Wochen ein.
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#48
Perle Mitglied
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Hallo Libelle,
bist Du in therapeutischer Behandlung deswegen? Wenn ja, was sagt der Therapeut dazu?
Welche Ideen hast denn Du selbst dazu? Du scheinst es ja schon ewig mit Dir herum zu schleppen und ich kann verstehen wie sehr es Dich einschränkt und belastet. Hast Du mal irgendwann in Deinem Leben eine bedrohliche Situation erleben müssen, in der Dein Hals eine Rolle spielte? Wie war Deine Kindheit und Jugend? Fühltest Du Dich frei und gut oder in irgendeiner Form eingeengt? Erzähle uns mal ein bischen was von Dir.
LG Perle
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#49
Perle Mitglied
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Hallo,
warum wurden diese Beiträge denn zusammen gelegt? Sehe da keine Verbindung.
LG, Perle
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#50
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Libelle93 Mitglied
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Vielen Dank für deine Antwort! Ich bin in keiner Behandlung und habe auch mit keinem Arzt gesprochen bis jetzt. Ich hab schon oft mit meiner Familie darüber gesprochen. Sie können sich auch nicht mehr richtig erinnern wann es anfing. Durch einschlägige Ereignisse kommt es in meinen Erinnerungen und auch der die mich sehr lange kennen nicht. Ich hatte eine sehr schöne Kindheit und mein Verhältnis zu meiner Familie ist sehr innig. Ebenfalls fühle ich mich sehr frei, ich hatte nie große Einschränkungen und durfte immer das machen und werden was ich möchte.
Ich hab gedacht, dass es evtl. An der haut liegt. Die stelle am Hals ist sehr empfindlich und (in meinen Augen dünn). Mir ist aufgefallen, dass ich archillesfersen und Handgelenke ebenfalls unangenehm finde. Aber bei weitem nicht so extrem wie der Hals.
Danke für die Hilfe
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#51
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sphynx Mitglied
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Dysmorphophobie oder nicht?
Liebe Forummitglieder,
ich bin gerade ziemlich verzweifelt. Seid Jahren beschäftigt mich mein Aussehen dahingehend, dass ich mich so hässlich fühle. Es fing schon in der Pubertät an, wo sich mein Aussehen komplett verändert hat. Vorher sah ich meiner Mutter ähnlich ud wurde sogar manchmal für ein Mädchen gehalten. Doch ab dem 13. Lebenshahr wurde mein Gesicht kantiger und vor allem die Nase größer / spitzer. Ich habe es immer gehasst so auszusehen. Zudem konnte man immer mehr meine Herkunft erkennen (russisch). Ich will niemanden beleidigen und auch nicht pauschalisieren, aber die meisten Männer aus Russland sind nun mal nicht besonders hübsch. Das hat mich immer abgeschreckt.
Ein wesentlichet Aspekt meiner Auseinandersetzung mit dem Aussehen beruht auch auf meiner gleichgeschlechtlich. Ich bin mittlerweile Ende 20 und habe bislang keine Beziehungserfahrung gehabt. Ich verliebte mich bisher nur sehr selten und es waren jedesmal sehr schöne und unerreichbare Männer, an denen ich jahrelang emotional hänge (alle waren hetero). Ich erkenne dieses Muster sehr deutlich, dass ich mir Männer aussuche, die alle etwas ausstrahlen, wonach ich mich sehne. Die letzte Blamage geht auf ein sehr trauriges Erlebnis zurück, wofür ich mich immer noch schäme. Vor 5 Jahren habe ich mich in einen heterosexuellen Komillitonen verliebt und es ihm blöderweise gestanden. Er fasste es zwar neutral auf, fing aber an mich komplett zu ignorieren. Er sah aus wie ein Topmodel und war demetsprechend bei allen Mädels beliebt. Ich habe mich so geschämt für meine Gefühle und vor allem die Offenbarung. Vor 4 Wochen habe ich ihn plötzlich auf der Straße gesehen und später per SMS angeschrieben. Wir haben uns getroffen, aber danach äußerte er per SMS, dass er sich nie wieder mit mir treffen will und hat mich auch blockiert. Ich habe auch nichts anderes von ihm erwartet. Seine Entscheidung bestätigt mir noch mal, wie grässlich ich als Person bin und zudem noch hässlich aussehe. Was habe ich mir damals gedacht, als ich ihn angeschrieben habe? Besser wäre es, wenn ich es für mich behalte würde und somit diese Ignoranz seinerseits umgehen könnte.
Nachdiesem Ereignis fühle ich mich einfach potthässlich und habe heute einige aktuelle Bilder auf einem Smartphone für eine Datingapp gemacht. Ich bin einfach geschockt, wie schrecklich ich aussehe gerade. Diese Nase und das Gesicht insgesamt. Meine weibliche Art ist komplett abhanden gekommen und ich mutiere zu einen hässlichen russischen Mann. Vor dem Treffen mit dem Komillitonen habe ich mir Botox spritzen lassen und denke über eine Rhinoplastik nach. Ich halte es kaum noch aus. Bemerkungen von meinen Eltern, dass ich mich nur um mich und mein Aussehen drehe treffen mich sehr. Sie haben absolut Recht. Ich würde alles dafür tun, um besser auszusehen und mein Leben nicht von meinem Aussehen oder der Sexualität abhängig zu machen. Dennoch führen diese negativen Erfahrungen immer dazu, dass ich mein Aussehen bzw. die Bedeutung, die ich diesem beimesse nicht komplett ausblenden kann. Es ist ein wichtiger Teil meiner Identität und es bedeutet mir sehr viel. An Tagen, wo ich mich einigermaßer wohl mit meinem Aussehen fühle, fällt es mir wesentlich leichter mich rauszutrauen und mich nicht mehr dafür zu schämen so auszuhen. Ich kann nachvollziehen, dass es auf dieser Welt wichtigere Probleme gibt, als gut auszusehen. Doch ich kann einfach dieses Gesicht und vor allem die Nase nicht mehr im Spiegel sehen. Auf Datingapps habe ich mich auch nur mit Mitte 20 das erste Mal angemeldet, da ich Angst hatte auf negative Kritik zu stoßen. Und leider ist es immer so, dass alle Personen, die ich anschreibe mich blockieren und ich werde von optisch sehr unattraktiven (für mich persönlich) Männern angeschrieben. Es ist einfach unerträglich und gleichzeitig ziemlich peinlich sich so zu fühlen. Mit zunehmendem Alter sehe ich immer mehr meinem Vater ähnlich. Das erschreckt mich sehr, sodass ich am liebsten sterben würde.
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#52
Lottaluft Mitglied
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Ok du an dysmorphophobie leidest können wir hier leider nicht feststellen Zu deinem Problem kann ich leider nichts sagen da mir bei dieser Thematik einfach das Verständnis fehlt aber das klingt so als wär da noch bedeutend mehr im Argen als nur dein Problem mit deiner äußeren Erscheinung Bist du derzeit in therapeutischer Behandlung ? Denn wenn du schon solche Sachen schreibst das du am liebsten sterben würdest Weil du aussiehst wie dein Vater brauchst du in meinen Augen dringend Unterstützung um aus deinem schwarzen Loch schnell und möglichst unbeschadet wieder heraus kommst
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#53
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Akinom Gast
Eigentlich ist es doch schade,dass du dich über dein Äußeres definierst,es gibt doch so viele andere Dinge,die dich ausmachen,Horch doch in dich hinein.Es gibt doch bestimmt auch Menschen die die um deiner selbst Willen mögen? Du kannst doch nicht behauptet das alles an dir schlecht ist.Glaubst du einer Korrektur bringt das wesentliche aus dir hervor?Also ich sehe andere Qualitäten in einer Person,egal wie gut er ausschaut...seine Stimme und was er sagt,was er für eine Meinung er hat,wie er über andere Menschen denkt,was im wichtig ist,Humor und vieles mehr,wenn das alles stimmt dann brauche niemand eine Korrektur! Liebe Grüße
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#54
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sphynx Mitglied
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Ja, natürlich macht einem Menschen weit aus mehr als das Aussehen aus. Ich beurteile auch andere Menschen nicht ausschließlich nach dem Aussehen. Mir sind generell Menschen symphatischer, die aus Rahmen fallen und nicht in die Norm passen. Ich sehe jedoch absolut unterdurchschnittlich aus und kann mich mit meinem Aussehen gar nicht identifizieren. Ich hasse vor allem das Männliche. Ich weiß auch nicht, warum man immer alles an sich akzeptieren sollte. Ich kenne eine Reihe von Menschen, die von OPs profitiert haben. Oder wenn man beispielsweise transsexuelle Menschen betrachtet, sie haben das Recht auf angleichende Maßnahmen. Mein wesentliches Problem ist die totale Unübereistimmung des Aussehehens mit dem Inneren. Das trifft wohl auf die meisten zu, vor allem mit zunehmenden Lebensalter. Aber man darf nicht außer Acht lassen, dass es in vielen Lebensbereichen auf das Aussehen ankommt. Ich kann auch gar nichts dagegen tun, dass mir ausschließlich schöne Männer gefallen. Dann bleibe ich lieber single. Ich glaube, diese Tendenz kennen alle Männer und Frauen. Ich fühle mich gerade einfach sehr schlecht im Allgemeinen. Die Ablehnung des Komillitonen hat das noch verstärkt. Ich habe mich völlig blamiert durch mein krankhaftes Verhalten. Mein Aussehen ist auch nur ein Teilaspekt mein Unzufriedenheit. Mich stört meine anstrengende Art im Allgemeinen. Es betrifft meinen Umgang mit mir selbst. Ich nehme mich selbst immer so wichtig. Und auch die Stimme, die mangelnde Intelligenz, Faulheit etc. Ich habe auch in meiner Familie gelernt, dass Selbstbewusstsein etwas negatives ist. Man sollte aus Sicht meiner Eltern/Großeltern bloß nicht zu sehr von sich überzeugt sein, da das der Entwicklung schadet und man den Realitätssinn verliert.
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#55
psychomum Mitglied
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Dysmorphophobie gibt es hier weitere Betroffene?
Hallo an alle, als hätte ich nicht schon genug Probleme wird mir hier auf Reha immer mehr bewusst, dass ich leicht anders bin, durch meine Zwänge und meine Dysmorphophobie.
Ich hasse diese Erkrankung wie die Pest, habe sie allerdings schon seitdem ich ein Kind bin, ich denke also, die Erkrankung ist unheilbar. ist auch nicht weiter tragisch. ich habe in der Hinsicht schon viel erreicht hier für mich, möchte die Störung aber erstmal nicht behandeln lassen, da andere Dinge wichtiger sind.
Falls jemand, die gleiche Störung hat, wär cool, wenn man sich austauschen könnte
Ich glaub ich kann durch diese Erkrankung momentan nicht arbeiten, was einfach nur ätzend ist, ich habe viele Qualitäten, aber durch meine psychischen Probleme wird mir alles verwährt irgendwie gefühlt. also auch das Leben an sich. ach man.
liebe Grüße
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Wofo Mitglied
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Hey ich hab diese störung nicht Du schreibst aber andere dinge Sind wichtiger was ist denn wichtiger Als seine Gesundheit das soll auf Keinen fall ein Angriff sein ich habe Mir nie hilfe gesucht und das hat sich Sehr gerächt es ist nicht schlimm hilfe In Anspruch zu nehmen Zwänge kenne Ich gut und das bremst stark die Lebensqualität im allgemeinen Vllt konnte ich dir ein wenig helfen Zwänge habe ich in form von Ängste
LG
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#57
psychomum Mitglied
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@Wofo okay...ja das stimmt... ich kämpfe gerade um meinen Sohn, ist eine lange Geschichte...ist in meinem Tagebuch beschrieben
Meine Zwänge sind auch schon besser geworden, bei mir hängt das immer von meiner Grundstabilität ab, umso besser es mir geht, umso mehr treten die psychischen Beschwerden in den Hintergrund.
okay...zwänge sind aber keine Ängste, weil du das geschrieben hast
lg
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Wofo Mitglied
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Achso dein Sohn okay das lohnt sich Zu kämpfen und wünsche dir dabei Alles gute das du es schaffst Ich meinte Zwangsgedanken Entschuldige das war schlecht Beschrieben
Trigger
Zwangsgedanken immer über diese Angst denken was kann passieren Panikattacken Angstspirale darauf Wollte ich hinaus