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Angsthase1992
Hallo an alle ,
ich leide momentan an einer psychotischen Episode.

Symptome : Selbsthass wegen sozialer Isolation (niemand interessiert sich mehr für mich aber auf der anderen Seite will ich alleine sein) , Grössenwahn (ich bin besser als andere) und ich leide an starkem Hass des weiblichen Geschlecht.

Könnt ihr mir sagen, was dagegen hilft?

Danke.

04.02.2017 16:41 • 17.10.2019 #1


11 Antworten ↓


Ui das liest sich nicht schön

Wenn man eher ein einzelgänger ist, ist das nix schlimmes. Ausser du willst es eig gar nicht. Gibt es gründe warum du lieber alleine bist? Daran finde ich eig nichts verwerflich. Ich lebe auch in einem sehr kleinen bekannten und freundeskreis. Das sind wenns hoch kommt vielleicht 10 leute. Das muss du für dich selber so akzeptieren. Auch könnt ich dir online dating empfehlen da kann man quatschen und ist zu nichts verpflichtet. Nehme mal an du bist single..

Warum hasst du denn frauen generell? Du weisst schon, dass nicht alle gleich sind? lg

04.02.2017 17:51 • #2


Hallo, ich glaube nicht, dass du an einer akuten Psychose leidest. Guck mal hier, ist gut beschrieben

http://www.psychosoziale-gesundheit.net ... chose.html

Rückzug ist ein Zeichen der Depression und die Widersprüchlichkeit passt auch dazu (einerseits das Bedürfnis, geliebt zu werden und wichtig für andere zu sein, andererseits aber auch das Bedürfnis des Rückzugs).

Der Hass auf Frauen hat sicher einen tiefer liegenden Grund. Und Grössenwahn (ich bin besser als die anderen) haben alle Mal. Ein Psychotiker könnte dann nicht von einem Symptom sprechen sondern wäre total drin. Es passt ja alles ein bisschen zusammen, Hass auf Frauen, Grössenwahn, sozialer Rückzug. Da muss irgendwas in deiner Lebensgeschichte gewesen sein, dass dies auslöst.

04.02.2017 18:44 • x 1 #3


Hi,

ist das diagnostiziert von einem Arzt oder ähnliches?

Hass auf Frauen hat sicher seine Gründe , die nur du selbst rausfinden kannst. Womöglich mithilfe einer Therapie.

Wie lange sind denn diese Gefühle schon da?

Gruß Tiberias

04.02.2017 20:10 • #4


Angsthase1992
Also den Hass auf Frauen habe ich seit dem ich 16 bin ... Weil alle bis dahin eine Freundin hatten nur ich nicht. Ich immer fett und Akne hatte.

Ich leide unter Psychosen,Angst und Depressionen gemischt, organischer Hirnstörung, Endogenen Depressionen und LWS Syndrom.
Laut meinem Psychiater/ Nervenarzt.

04.02.2017 20:40 • #5


Also wenn du jetzt einen psychotischen Schub hast, dann geh so schnell wie möglich zum Arzt.

05.02.2017 00:04 • #6


SAMUZ
Hallo

Dies ist kaum möglich, einen psychotischen Schub zu haben und zu wissen, dass man einen hat. Und dann noch reflektiert und bewusst, dies niederzuschreiben.

Meiner Ansicht nach

05.02.2017 10:05 • x 4 #7


Hi,

Also was mich doch noch interessiert ist die organische Hirnstörung. Du kannst es mir gerne per PN mitteilen wenn du magst. Hast du Familie zb. Mutter , Vater oder Geschwister?
Wo lebst du zur Zeit?
Hast du Haustiere?
Was magst du gerne?

Gruß Tiberias

05.02.2017 20:45 • #8


Also wenn ich völlig überdreht bin und das bewusst weiß, ist es kein psychotischer Schub? Auch wenn ich relativ exzessiv irgend etwas sucht artig mache dann und mich da stark rein steigere?

05.02.2017 21:21 • #9


Zitat von Angsthase1992:
Hallo an alle ,
ich leide momentan an einer psychotischen Episode.

Symptome : Selbsthass wegen sozialer Isolation (niemand interessiert sich mehr für mich aber auf der anderen Seite will ich alleine sein) , Grössenwahn (ich bin besser als andere) und ich leide an starkem Hass des weiblichen Geschlecht.

Könnt ihr mir sagen, was dagegen hilft?

Danke.

Dass ist bereits ein psychotischer Schub? Puh, dann wurde ich mit Dauer Psychose geboren.

05.02.2017 21:23 • #10


SAMUZ
Zitat von Serthralinn:
Also wenn ich völlig überdreht bin und das bewusst weiß, ist es kein psychotischer Schub? Auch wenn ich relativ exzessiv irgend etwas sucht artig mache dann und mich da stark rein steigere?


Hallo

Wenn jemand klar sagt, dass er eine akute Psychose hat, dann ist es ein reales Bewusstsein. Welches Psychose nie ist.

Ein Alk. ist auch keine Psychose. Obwohl bei einem Alk. sich eine Psychose entwickeln kann.

https://www.neurologen-und-psychiater-i ... heitsbild/

05.02.2017 21:32 • #11


Odradek
Ich antworte nicht auf den pathologischen Befund oder Anteil, davon habe ich nämlich keine Ahnung. Eher nehme ich Bezug auf den Frauenhass und den Umgang mit Frauen. Aus einer solidarischen Männer-Sicht.

Der Hass auf Frauen ist m.E. in mancher Hinsicht einigermaßen "normal". Wir wollen etwas von ihnen, Sex meistens, ansonsten nicht weiter von ihren oft etwas abstrusen Gedanken und Gefühlen behelligt werden. Und sie sind ja häufig diejenigen, die uns das verweigern, "vorenthalten", sich bedeckt halten. Das wirklich Absurde daran ist, dass sie in Wahrheit nicht weniger Bock auf Sex haben als wir. Nur ist bei ihnen das Ausleben der Lust an mehr Bedingungen, Erwartungen und Klarheiten verknüpft. In der Regel.
Damit meine ich: Wenn gleichgeschlechtlich Bock aufeinander haben, kann das relativ fix gehen, dass sie kurz abchecken, worauf sie Lust haben und los geht´s. Oft ist das jedenfalls "easy" unter gleichgeschlechtlich Männern. Eine Frau braucht aber (in der Regel) etwas mehr, nämlich den Eindruck, das ist ein netter, positiver, charmanter und humorvoller Typ, er schätzt mich als Mensch, er hat gute Eigenschaften und könnte langfristig als Freund und Vater meiner Kinder geeignet sein. Das spielt zumindest immer mit hinein, in die Bereitschaft der Frauen, sich auf Lust einzulassen. Wir Jungs haben ja (fast) immer Lust, sind dabei spontan und wild entschlossen. Das sind Frauen auch, mit dem Vorbehalt, dass die Beziehungsseite eben AUCH stimmen muss.

Ich hatte mal eine Hass-Phase, als ich nur mit Frauen in einem Büro arbeitete. Die Gespräche, die ganze Art, ihre Selbstbezogenheit gingen mir komplett auf den Geist. Da wurde ständig über Banales und Beiläufiges gesprochen - ich hatte den Eindruck, Frauen reden einzig und allein, um sich vorzumachen, dass sie in der Welt sind. Manche Frauen sind so. Permanentes Gequassel über Nebensächlichkeiten, übertriebene Emotionalität, haltloses Geschwätz. Null Informationsgehalt, keine "Zügigkeit", kein "Auf-den-Punkt-Kommen!" Scheußlich! Ich litt unter Gehirnaufweichung, über ein halbes Jahr. Wenn Frauen reden, fragte ich mich fast immer: Worauf nur wollen sie eigentlich hinaus? Und das ist genau die falsche Frage. Du kommst nämlich nicht dahinter. Manche Frauengespräche sind absichtlich weitgehend sinnfrei.

Ich lechzte förmlich nach echter Kommunikation. Ich hatte zu dieser Zeit gewissermaßen einen "begründeten" Hass auf Frauen. Und noch heute ist es mir eine unendliche Wohltat, wenn ich mal einer Frau begegne, die vernünftig, sachlich, stringent und transparent reden kann. Die Wesentliches von Unwesentlichem trennen kann. Die manchmal sogar offen fragt: "Wie siehst du das? Sollen wir A oder B machen?" und sich für Argumente interessiert.
Damit will ich nur anschneiden: Es gibt Gründe, (manche) Frauen schwierig und blöd zu finden. Das ist m.E. wirklich normal.

Deine Art von Hass scheint auf dem (vermeintlich?) großen Misserfolg im Werben um Frauen zu beruhen. Auch das ist wohl nichts Unnormales. Die Empfehlung wäre hier: Trenn dich ein bisschen von der Illusion, dass von heute auf morgen die "Lösung" da sein wird, die Erfüllung all deiner Träume. Setz dir kleinere, realistische Ziele.

Zum Beispiel überhaupt mal mit einer Frau in ein (gutes) Gespräch zu kommen. Oder geh irgendwo in die Öffentlichkeit, unter Menschen, und versuche, eine Frau, die dir optisch gefällt, möglichst gelassen anzusehen. Das ist der erste Schritt zum besseren Flirten: Frauen ansehen, ohne Scheu, - natürlich jetzt nicht minutenlang auf ihre Brüste starren, wir wollen nicht unhöflich werden! - und dabei darauf achten, was dir an ihr gefällt, was du an ihr schön findest. Nicht darauf, dass sie dich nicht beachtet oder du eh keine Chance bei ihr hättest Für mich, als scheuer junger Mann, war das ein Super-Tipp, etwas entspannter mit Frauen umzugehen. Dass wir den Anblick genießen, und es nicht als Stress empfinden, wenn wir schönen Frauen begegnen. Übrigens kommt man dann fast automatisch in die "Nähe", der Frau ein ehrliches Kompliment machen zu können. Weil du ja bewusst etwas an ihr wahrgenommen hast, das z.B. ihr welliges Haar unheimlich schön glänzt, oder ihre Fingernägel dieselbe Farbe wie ihre Handtasche haben oder sie einen echt süßen Leberfleck am Hals hat Mir saß mal neulich eine in der Bahn gegenüber, die hatte einen Button am Mantel, auf dem stand "Verzicht". Hätte ich sie nicht genau betrachtet, wäre mir der kleine Button gar nicht aufgefallen. Und ich war wirklich neugierig, was sie mit "Verzicht" meinte Darauf sprach ich sie an, und es entstand ein ganz nettes Gespräch.

Mein Rat, wenn das ok für dich ist, Ratschläge zu lesen: Mehr flirten, mehr in Kontakt kommen mit Frauen, und das Ganze in aller Seelenruhe mit sehr kleinen Schritten angehen Das wird dich SICHER dazu bringen, Frauen realistischer einzuschätzen, und den Hass vielleicht nicht sofort, aber nach und nach deutlich reduzieren. So behämmert mir Frauen häufig vorkommen, es gibt Ausnahmen, sehr liebenswerte Ausnahmen, und wir können kaum leugnen, dass wir verrückt nach ihnen sind.

17.10.2019 10:42 • #12




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