Hallo Community,

Hab vor kurzem Erfahren, dass ich an einer Phobie leide, alle Anzeichen stimmen dafür.
Wie z.B: In der Öffentlichkeit sein und dabei immer an eine Art Fluchtweg zu suchen, der einen nach Hause
bringt oder andere Sachen. Dabei hab ich gedacht die Symptome wären meine Angst. Dabei ist es was tiefgründigeres.
Weiß aber noch nicht was. Muss ich wohl beobachten, wenn ich raus gehe und wann die Symptome einsetzten.
Bin zum Glück auf dieses Forum getroffen, dann fühle ich mich nicht so allein.

Aber könnt ihr mir sagen, wie sich bei euch die Angst aüßert und wann und wo und warum.
Das Problem tretet ja erst auf, nachdem man etwas schlimmes erlebt hat, wie ein Trauma oder so Geschichten aus
der Kindheit.
Ich glaube seitdem ich jetzt weiß an was es liegt oder legen wird, werde ich es schaffen. Nochein
Problem ist dass ich unter Zeitdruck stehe und das macht alles viel schwerer.
Die Leute die unter Harndrang als Symptom haben kann ich vielleicht ein paar gute Tipps geben, die mir
bis zu 40% geholfen haben, ist zwar nicht viel, aber Schritt für Schritt..., einfach e-mail an mich.

Danke im vorraus

24.03.2002 23:12 • 27.03.2002 #1


6 Antworten ↓


bekomme in situationen wo ich nicht weg komm wann ich es will platzangst verbunden mit reitzdarm was natürlich mit der dazugehörigen herzraserei zu tuen hat.habe mir vorgenommen dagegen anzukämpfen,weil mann lebt ja nur einmal.glaube der grund liegt darin das mann mich vor zwei jahren bei einer darm op an den händen und beinen gefesselt hatte und ich panik bekahm als der arzt mich berührte.mir hatte keiner gesagt das man bei einer rückenmarkspritze die berührung spürt nicht aber den schmertz.also bekahm ich angst wollte weg.ging aber nicht weil mann mich gefesselt hatte.schei. spiel.bin ansonsten sehr lebensfroh und möchts auch bleiben.bin 37.allen hier viel erfolg auf eurem unserem weg.kopf hoch.man lebt nur einmal

25.03.2002 09:01 • #2


Das höhrt sich ja richtig schrecklich an. Bin ganz genau wie du auch ein lebensfroher Mensch, nur halb so jung.
Es trifft immer die, die es nicht verdienen!!

25.03.2002 23:38 • #3


hört sich schrecklich an, ist es aber aus der distanz betrachtet überhaupt nicht.ich dachte es könnte etwas passieren ich würde schmertz empfinden.tat ich aber nicht,da ich durch die rückenmark spritze ja betäubt war.es war also kein grund da um in panik zu verfallen wie ich heute weiss.viele situationen oder eigentlich fast alle in meinem leben entpuppen sich hinterher als harmlos,also sollte ich oder auch du schon vorher positiv denkend in die situation hinein gehen.wenn sie sich dann doch irgentwann als negativ entpuppt ist es doch eigentlich auch nicht so schlimm,mann kann ja schliesslich nicht jeden tag gewinnen.so,das wollte ich dir nur eben mitteilen ,wie man die dinge ja auch in einem anderen licht sehen kann ,ich jedenfalls arbeite daran und du solltest es auch tuen.viel glück in deiner zukunft,und lass uns positiv denken.schö .thomas

26.03.2002 09:08 • #4


hallo baddi,

was ist denn das für ein blödsinn? "es trifft immer die, die es nicht verdienen".....
wer verdient denn zu leiden?
ich habe durch meine "krankheit" gelernt, daß es immer einen grund gibt, warum einem das passiert. natürlich möchte man diesen grund verfluchen und einfach in ruhe weiterleben, aber die dinge sind nun mal wie sie sind und man muß versuchen, das beste daraus zu machen.
dazu gehört auf jeden fall, nicht in selbstmitleid zu versinken und alle anderen zu hassen, denen es besser geht...ist nicht ganz einfach,aber man sollte es versuchen, denn selbstmitleid bringt leider gar nichts. nur zwischendurch mal....
also....tapfer sein und versuchen eine lösung zu finden.
alles gute
L.

26.03.2002 09:33 • #5


@ Thomas: Stimmt! manchmal komme ich mir wie ein Idiot vor, wenn ich vor einer Situation flüchte. Nachher erkenne ich dann, dass ich es auch überlebt hätte, wenn ich nicht abgehauen werde.

@L.: Genau, wer hat denn verdient zu leiden? keiner also.
Das beste aus der Krankheit zu machen, ist finde ich auch keine Lösung,
den ich hab kein Bock, mein ganzes Leben, damit zu leben.

Aber wenn es uns irgendwann mal gelingt, dass zu überstehen, sind wir alle ein bisschen stärker und wissen, wie man damit umgehen soll.

Also ganz genau positiv denken, paar mal tief durchatmen und LOS!!!

26.03.2002 21:20 • #6


tja, baddi, dir bleibt gar nichts anderes übrig, als das beste aus der krankheit zu machen, auch wenn du keine bock hast, damit zu leben. ist sie da und geht nicht einfach nur vom wünschen weg. die zauberformel: erst akzeptieren, dann kurieren (beherrsche ich aber auch noch nicht wirklich...

27.03.2002 13:54 • #7




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