klar kann ich machen! aber danke erstmal für die lieben worte;)!! ich neige selbst dazu, das gar nciht mehr als erfolg anzusehen, weil meine referate die letzten jahre immer gut waren (proll;)). aber eigentlich ist es nur das ergebnis harter arbeit und immer wieder ein riesen angang für mich, gerade nach langen pausen (semesterferien) da vorne die ganzen (vermeintlichen) erwartungen erfüllen zu können. durch das rethorik seminar und meine ausbildung bin ich zur erkenntnis gekommen, das ich referate halten kann. bei mir ist mittlerweile (nur) noch das laute (vor)lesen die achillesferse. aber nun zum referat:

also beim referat bemühe ich mich immer sicher im stoff zu sein, das ist die halbe miete. und dann hab ich eigentlich immer einen lustigen einstieg. zitate, bilder, auch verrückte sachen wie rollenspiele, wenn man mit mehreren vorträgt. bei medizin, weiß ich nciht, inwieweit das geht, ohne seriösität einzubüßen. aber ich glaube man könnte da evt. was mit cartoons oder karikaturen machen... dann grinse ich meist selber mit und fühle mich meist wohl. von da an läuft es dann eigentlich immer fast von allein. ich überstehe dann auch locker situationen, in denen ich früher ins stocken geraten wäre oder panik bekommen hätte. beim jetzigen referat z.B. habe ich einfach drauf los geredet, weil ich die ersten folien eins zu eins im kopf hatte und es kaum erwarten konnte das alles hinter mir zu haben. zwischendurch musste ich dann auf meine karten gucken und die waren komplett verkehrt geordnet! einfach falsch herum! total blöd, aber ich bin ruhig geblieben, hab sie geschätzte 3 minuten und tatsächliche 8 sekunden geordnet und dann gings mit nem lächeln weiter. und als ich dann gemerkt hatte, mensch das läuft, hat es mir auch richtig spaß gemacht.
es ist doch sonst immer zum kotzen! man ist der meinung, dass man ein offener selstbewusster und nicht total blöder mensch ist und dann kommen situationen wo man das maul einfach nicht aufbekommt
und sich wie der letzte depp verhält! vorstellungsrunden z.B. !! mann ich bin immer froh, wenn ich die rum habe. wenn die welle langsam auf einen zu schwabbt und man weiß, dass man gleich dran kommt. dann malt man sich im schlimmsten fall schon mal aus, welche erwartungen man nicht erfüllen könnte, was alles schief gehen könnte etc. da tut es richtig gut, wenn man ein gutes referat gehalten hat. an dem tag (und mit abnehmender wirkung immer noch) habe ich mich richtig häufig gemeldet. ich war wie ausgewechselt. ich hatte mich an diesem tag bewiesen und das war so, als wenn man fliegen würde. die worte plapperten nur so aus mir raus. ich vertrat meine meinung und war vom kopf her auch mit einer viel besseren auffassungsgabe dabei. fast so als wäre ich intelligenter. oder besser: die angezogene handbremse war endlich einmal locker und ich konnte zeigen wer ich wirklich bin und was in mir steckt! seit dem referat grüßen mich kommilitonen, die ich vorher nur vom sehen aus dem seminar kannte. hab noch nie mit denen geredet! hatte immer mein 2-3 bezugspersonen. durchs referat habe ich schon ein weinig respekt gewonnen. das tut richtig gut!
ich müsste viel öfter über meinen schatten springen, die gummiblase viel öfter weit ausdehnen. man hat sich dann freigeboxt und kann den neuen raum genießen!
aber nun genug der euphorie...mittlerweile ist auch wieder alltag eingekehrt und neulich im seminar habe ich mich wieder dabei ertappt hinten links in der ecke zu sitzen anstelle vorne rechts, wo ich jemanden kannte und noch ein platz frei war...bei mir ist es so: je mehr kontakte ich habe, je mehr ich rede, desto weniger schlimm sind meine ängste übertragen auf alle bereiche. ich muss mich nur immer wieder zwingen. das nervt mich, aber ich habe mich mittlerweile damit abgefunden und lächle drüber.

das ist glaub ich typisch für uns, dass wir eher das sehen, was wir nciht können, anstelle das, was gut gelaufen ist! "stell dein licht nicht unter den scheffel!", ist wohl ein spruch, den ich nicht alleine oft genug zu hören bekommen habe.
ich glaube ich weiß auch woran das liegt. man ist dann nämlich selber nicht so sehr davon enttäuscht, wenn man seine eigenen erwartungen nicht erfüllen konnte. deshalb lieber gar keine eigenen erwartungen an sich haben! aber genau das ist ja falsch! ich erlebe zwar ein ständiges auf und ab der gefühlslagen deswegen, aber insegesamt profitiere ich davon, als immer nur unten zu sein...

jetzt hab ich mich erstmal ausgetippt;)!

schönen abend noch !

08.12.2008 21:41 • #21


@ freezy

Ich finde es echt klasse wir du dein Problem angegangen bist und es aktiv bekämpft hast. Ich weiß selber dass der erste Schritt immer der schwerste ist.Ich selber habe eine Therapie bin grad in einer Phase wo ich denke dass ich alles (Referate,Bewerbungsgespräche) schaffen kann aber immer noch zweifel habe.Ich weiß dass die Angst bzw. der Gedanke oder die Erinnerung nie ganz verschwindet.Habe mein letzte Präsentation im Ende November gehalten.Es war denke ich in Ordung.Es ist nichts passiert .Das einzige was mich noch gestört hat war dass meine Hände gezittert haben.Es stehen noch eine ganze Reihe von Präsentationen an.Es ist nicht so dass ich wirklich Angst davor habe, aber ich ertappe mich immer wieder dabei dass in mir ängstliche Gedanken aufkommen oder mein Herz ein Sprung macht.Ich weiß nicht wie ich damit umgehen soll.ICh möchte gern noch mehr Sicherheit haben und am liebsten gar keine Gedanken machen.Ich weiß nicht ob ich so einen Zustand erreichen kann.Wie ist es bei dir?Kommen dir immer wieder mal auch die Gedanken oder gehst du ohne SOrgen jetzt in ein Referat.

03.01.2009 00:14 • #22


Hey ihr!

Bin gerade auf diese Seite gestoßen und habe mir eure Beiträge durchgelesen. Mich plagt das selbe Problem.
Vorab, ich finde es she mutig und richtig wie ihr gegen dieses Problem angeht.
Mir selbst ist das Problem, obwohl ich es selber habe, noch sehr fremd. Dies liegt wohl daran, da ich es noch nicht lange habe und es sehr überraschend kam. Naja ich kann euch ja mal ein bisschen was erzählen.
Also, ich besuche die 11. Klasse des Gymnasiums. Vorher war ich in der Realschule. Dort liefs immer sehr gut, ich war Klassenbeste. Und das merkwürdigste war, dass ich dort nie Ängste empfunden hab. Sogar im Gegenteil, ich war immer die Erste die sich gemeldet hat, wenn es ums Vorlesen ging. Ich habe das immer gerne gemacht. Referate waren ebenfalls kein Problem, ich habe mich sogar öfters freiwillig dafür gemeldet. Komplimente der Lehrer habe ich auch oft bekommen. Zwei Lehrer sagten mir sogar, ich solle Nachrichtensprecher oder werden oder beim Radio arbeiten, da ich so eine klare, deutliche Stimme hätte und man mir gut zuhören könnte.
Nun, letzten Sommer wechselte ich dann aufs Gymnasium. Zuerst hatte ich auch dort keine Probleme, zumindest nicht beim Vorlesen. Als wir dann das erste Referat in Bio halten mussten fing es an. Ich war so aufgeregt. Eigentlich wollte ich während des Referates mein Plakat mit einbeziehen und etwas daran zeigen, doch ich konnte mich kaum noch bewegen. Ich zitterte so doll. Ich vergas meinen Text, mein Herz raste und mir wurde schlecht und fast schwarz vor den Augen. Es war schrecklich.
Vor ca. 2 Monaten kam dann meine Vorleseangst hinzu. In Geschichte sollte ein längerer Text vorgelesen werden. Ich meldete mich sofort. Doch als ich die Hälfte des Textes gelesen hatte, kam auf einmal so ein komisches Gefühl in mir hoch. Wieder begann mein Puls zu rasen und meine Stimme brach immer wieder. Mein Vortrag hörte sich grausig an, wie ich später auch von ein paar Mitschülern gesagt bekommen habe. Als diese mich fragten, ob ich Angst vorm Vorlesen hätte, log ich, dass nach einiger Zeit der Text verschwommen wäre, da ich Kontaklinsen trage.
Seither habe ich jedes Mal fürchterliche Angst beim Lesen dranzukommen. Ich gucke auch schon jedes Mal, ob der Lehrer irgendwelche Zettel dabeihat.
Ebenfalls komisch ist, dass mir das Vorlesen in anderen Sprachen (Englisch, Französisch) nicht ganz so schwer zu schaffen macht, wie in Deutsch, Politik, Geschichte etc.
Vor Freunden oder der Familie fällt es mir nicht schwer etwas Vorzulesen.
Die einzige Situation in meiner Vergangenheit, an die ich mich erinnere Angst vorm Vorlesen gehabt zu haben, war bei einem Lesewettbewerb in der Orientierungsstufe. Aber dort waren auch weitaus mehr Leute, als in einer Klasse und das Lesen wurde ja schließlich auch bewertet.

Bald muss ich in Englisch ein Referat vortragen. Die Vorstellung daran ist der reinste Horror für mich. Bisher haben wir wenigstens immer die Referate mit einer Gruppe vorgetragen, aber diesmal muss ich auch noch ganz allein dort vorne stehen. Meiner Mutter erzählte ich letztens von der Angst vor dem Referat, sie sagte mir , sie hätte das früher auch nicht gerne gemacht und ich solle doch vorher etwas zur Beruhigung nehmen. Naja ich hoffe es hilft, wenigstens etwas.

Am meisten macht mir zu schaffen, dass meine Angst so plötzlich kam und ich sie mir nicht erklären kann



würde mich über Antworten freuen!

SaSa

05.01.2009 16:10 • #23


hey bob!

eines kann ich dir mit sicherheit sagen: ich gehe sehr selten ohne jede angst in einen vortrag. ich kann mich nur an eine situation erinnern, als ich im ausbildungsbetrieb einen vortrag vor 30 bewerbern über die firma gehalten habe. da hatte ich null angst, weil ich erstens sicher im stoff war und zweitens wusste, dass die mir eh alles abnehmen;)! aber ansonsten habe ich immer schon tage vorher, oft beim einschlafen ein ungutes gefühl. manchmal macht mein herz dann auch diesen sprung! das ist echt verrückt, dass du das genauso schldest wie ich es erlbet habe und noch imer erlebe.wie damit umgehe mit dem herzrasen und dem zittern? hm...manchmal lächle ich es weg! kein schei., wenn man selber anfängt zu lächeln nimmt man sich für einen moment lang nicht so wichtig und betrachtet sich mal von einer anderen seite. wir nehmen uns nämlich wirklich viel zu wichtig, denke ich! das lächeln hilft mir oft. das erinnert mich daran, dass ich humor habe, dass ich viel mit freunden gelacht habe und am ende erinnert es mich daran, dass ich ganz ok bin, auch mit meinen fehlern. hört sich alles super schlau an, klappt aber nicht immer. heute z.B. ziehe ich mich schon den ganzen tag runter. warum? präsentation am donnerstag! das ist mittlerweile normal bei mir und es nervt mich! total! ein patentrezept kann ich dir leider auch nciht geben. ich wünsche mir auch ncihts mehr, als dass ich morgens aufwache und sicher bin. ich meine damit keine sicherheit, nichts mehr falsch zu machen, das wäre utopisch. ich miöchte einfach eine sicherheit haben, dass ich mich nicht selbst verlieren kann. denn so kann man das, was ich empfinde, wenn ich in der klasse sitze und vorlesen muss am besten beschreiben. dann ist da nicht mehr die persönlichkeit, die mich ausmacht,sondern nur noch eine hülle von mir. das bin dann nciht ich. beim vortrag kann ich mich ablenken, beim vorlesen ist meine ganze konzentration auf diese leblose hülle gelenkt. da muss ich ran!

vielen dank für dein posting! tut immer wieder gut zu wissen, dass man nciht allein ist!
Ich will auch eine therapie machen. die wartezeiten sind nur sehr lange und bisher ist es daran bei mir gescheitert.


aktiv bekämpft hast. Ich weiß selber dass der erste Schritt immer der schwerste ist.Ich selber habe eine Therapie bin grad in einer Phase wo ich denke dass ich alles (Referate,Bewerbungsgespräche) schaffen kann aber immer noch zweifel habe.Ich weiß dass die Angst bzw. der Gedanke oder die Erinnerung nie ganz verschwindet.Habe mein letzte Präsentation im Ende November gehalten.Es war denke ich in Ordung.Es ist nichts passiert .Das einzige was mich noch gestört hat war dass meine Hände gezittert haben.Es stehen noch eine ganze Reihe von Präsentationen an.Es ist nicht so dass ich wirklich Angst davor habe, aber ich ertappe mich immer wieder dabei dass in mir ängstliche Gedanken aufkommen oder mein Herz ein Sprung macht.Ich weiß nicht wie ich damit umgehen soll.ICh möchte gern noch mehr Sicherheit haben und am liebsten gar keine Gedanken machen.Ich weiß nicht ob ich so einen Zustand erreichen kann.Wie ist es bei dir?Kommen dir immer wieder mal auch die Gedanken oder gehst du ohne SOrgen jetzt in ein Referat.

13.01.2009 00:21 • #24


uups wohl schon etwas spät, dass ich hier kopierte text nicht rechtzeitig vorm absenden wieder lösche;)! naja...

hey Sasa,

wenn ich mir deinen text durchlese, dann denke ich, dass ich das auch hätte schreiben können. ziemlich viele parallelen! auch klassenbester und immer gerne vorgelesen! irgendwann kam der knacks! bei dir war es als du auf eine neue schule gekommen bist. bei mir war es, als ich in eine andere klasse gekommen bin.
auch wenn es sich jetzt vielleicht komisch anhört, aber ich möchte dich beglückwünschen! du hast recht früh aus eigenen stücken dein problem erkannt und gehst es bereits jetzt an! ich habe es lange zeit ignoriert!

es scheint ja etwas mit erwartungsangst zu tun zu haben. wir haben angst, vor menschen, denen wir etwas beweisen wollen, die uns wichtig sind, zu versagen. neue klasse, neue schule etc...woran liegt das? ich weiß den auslöser bei mir. ich denke, dass es bei vielen von uns einen auslöser gibt, der an unserem selbstvertrauen gekratzt hat. denn wir müssen uns nichts vormachen. in dem moment wo wir lesen oder etwas präsentieren geht es um unser selbstvertrauen, um nichts anderes! ich fühl mich besser seitdem ich meinen auslöser kenne. aber es reicht noch nicht. ich würde an deiner stelle mit deinen eltern darüber reden. vielleicht hat deine schule auch sozialpädagogen? der weg zum psyhologen ist oftmals nicht leicht, weil man sich damit selber eingesteht, dass man ein problem hat, mit dem man allein nicht fertig wird. aber ganz ehrlich: ist das denn so schlimm? es sollte eher ein zeichen von stärke sein, wenn man diese selbsterkenntnis gefunden hat! ich hab mein problem des votragens allein einigermaßen in den griff bekommen, das heißt, dass ich durch training und konfrontation meine letzten vorträge in den letzten 5 jahren immer hinbekommen habe, ohne, dass jemand mir meine nervosität angemerkt hat. das heißtaber nicht, dass ich nciht nervös bin. ich sterbe jedesmal fast vorher und meine freunde sind jedesmal erstaunt, wie viel zeit ich aufwende um einen vortrag zu üben.
beim lesen hat bisher jedes üben versagt. deshalb will ich zum therapeuten. nimm bitte keine medikamente. die ändern erstens an der ursache nichts und zweitens nebeln die einen nur ein!
die blicke zum lehrer mit dem papierstapel kenne ich auch;)! genauso die sitzplatzwahl...
ich habe damals und tue es auch heute noch in kursen, wo es sinn macht sogar mit der lehrperson darüber gesprochen. ich habe durcheg positive erfahrungen damit gemacht. zeichen kann man vereinbaren. wenn man sich gut fühlt genügt ein nicken, um beim lesen dran genommen zu werden und wenn nicht ein fehlender blickkontakt. das funktionierte bei mir ganz gut mit einem lehrer zu dem ich wirklich sehr viel vertrauen hatte. das gute dabei war, dass ich so weiterhin konzentriert beim stoff bleiben konnte, ohne dass mich meine angst am aufpassen gehindert hat.
so, jetzt ist aber gut mit tipps, ich habe ja schließlich selber keine ahnung was uns da plagt. ich denke, dass ein psychologe wirklich notwendig ist, auch wenn das irgendwie schei. ist;)! ich werds versuchen, wenn ich denn demnächst mal nen termin bekomme;)!

13.01.2009 00:54 • #25


Ein Hallo an alle,
bin echt beeindruckt, wie vielen es so geht wie mir selbst vor vielen Jahren. Habe ein nur mieses Abi geschafft und mein Studium geschmissen. Ich kenne alle hier beschriebenen Symptome nur zu genau. Heute bin ich 54 und arbeite als Dozentin. Ich spreche frei und ohne Skript vor großen Gruppen (zum Teil über mehrere Tage) - nur vorlesen kann ich immer noch nicht. Heute ist es für mein Leben nicht mehr wichtig, da ich einfach andere vorlesen lasse. Toller Trick. Für all diejenigen, die zur Schule gehen und mit diesem Problem kämpfen: Sprecht mit Euren Lehrern, ich kann nur hoffen, dass die heute entspannter sind als früher. Nehmt die Schwäche an, sie gehört zu Euch. Deshalb seid Ihr trotzdem intelligent und kreativ. Ich vermute, sogar intelligenter als der Durchschnitt.

20.10.2019 22:04 • #26


Hoffnungsblick
Wenn ich das so lese, werde ich richtig traurig. Es ist so schade, dass talentierte Leute wegen eines Vorleseproblems so viele Probleme bekommen.
Früher in der Schule war ich schüchtern und ich las auch nicht gerne vor. Später musste ich vor Menschen reden. Das habe ich trainiert. Mit einem Minimalplan kann das immer besser werden: Jeden Tag vor einem Spiegel üben, ohne Ausnahme. Sich eine Anzahl von Fehlern erlauben, die später dann weniger werden. Ein Erfolgstagebuch führen. Aber jeden Tag zu Hause vorlesen. Sich an die eigene Stimme gewöhnen: Die eigene Stimme aufnehmen und anhören. Sich selbst gnadenlos kennen lernen. Denn gnadenlos wird es sonst sowieso. Was mir auch sehr geholfen hat: Einzelstunden Stimmbildung bzw. Gesangstraining. Dabei bleiben. Was auch helfen kann ist, bei einem Schauspieler Einzelstunden nehmen. Natürlich muss man ihm oder ihr das Problem zuerst klarmachen. Hätte nie gedacht, was hinter meiner Schüchternheit verborgen lag...

29.10.2019 21:08 • #27


Selbsthilfegruppe zum Thema Redeangst und Lampenfieber in München sucht nach weiteren Teilnehmern.
Die Gruppe gibt es seit circa 6 Jahren.
Wir sind keine reine "Redegruppe", sondern eine Übungsgruppe. Natürlich tauschen wir uns auch über unsere Redeangst aus und geben uns Tipps und Unterstützung.
Wir üben Vorlesen, Spontanvorträge, vorbereitete Vorträge und machen ein paar Übungen aus dem Improtheater. Tragen manchmal Gedichte vor oder was uns sonst noch so einfällt. Wir achten darauf, dass jeder ungefähr die gleiche Redezeit bekommt.
Jeder ist frei seine Wünsche zu äußern, wenn man etwas Bestimmtes üben will. Wir haben jedes Mal ein paar Übungen dabei, damit wir die Zeit effizient nutzen.
Die Selbsthilfegruppe trifft sich einmal pro Woche in München-Neuhausen.
Die Teilnahme ist kostenlos. Zu uns kommen Studenten und Berufstätige jeden Alters. Die Teilnehmer wechseln gelegentlich.
Kontaktdaten bitte über das Selbsthilfezentrum München erfragen.

01.11.2019 20:41 • #28





Dr. Reinhard Pichler