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maunzen


Zitat von omegaman:
Hallo

Gruppentherapie hat den Vorteil, dass man ein Feedback von vielen Seiten bekommt.
Zugleich ist sie für ängstliche Menschen auch eine Art Konfrontations- und Verhaltensteherapie.
Anfangs habe ich auch Einzelgespräche bevorzugt (Angst), aber später hat mir die Gruppe sehr geholfen.
LG, omega


Das stimmt, die Gruppentherapie ist auch noch wichtig, um sich in der Gesellschaft zu behaupten.
Wenn man das kann, wird man etwas freier im Umgang, und das trägt zur Gesundung bei.
Eine sehr gute Übung, damit man sich in geschützem Rahmen probieren kann.

03.07.2009 15:17 • #81


Schlafkappe

Schlafkappe


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Seh ich etwas anders. Bei einer Gruppentherapie hocken Leute drin, die vielleicht nie Freunde werden können, vielleicht total unsympathisch sind. Denen muß ich doch mein Leben nicht erzählen. Mich hat das total gehemmt. In der "freien" Welt, such ich mir meine Gesellschaft im großen und ganzen selber aus. Dann geht das auch besser, mit dem offen sein. Bei mir ist es z. B. schon besser geworden, bei meinen Freunden etwas offener mit meinen Problemen umzugehen. Und ich denke, da bin ich auf dem richtigen Weg. Also nie wieder Gruppentherapie.
Maunzen, hast du auch schon eine mitgemacht?

03.07.2009 17:03 • #82


omegaman


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Hallo Schlafkappe

Was du schreibst ist absolut richtig.

Aber genau das ist auch die notwendige Konfrontation, die zum Erfolg der Therapie füher kann.
Im Privatleben kann man sich die Menschen noch etwas aussuchen, aber im Berufsleben nicht mehr.

LG, omega

03.07.2009 17:07 • #83


Schlafkappe

Schlafkappe


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Auch das stimmt Omegaman,
aber im Berufsleben ist es finde ich nicht ganz so wichtig. Da geht man abends heim und kann sich wieder mit Menschen abgeben, an denen einem etwas liegt. Ich habe jahrelang mit einer absolut schrecklichen Kollegin zusammengearbeitet, ist nicht nur meine Meinung, haben auch unsere Patienten immer gesagt. Aber ich habe so viel Anstand und Geduld, dass ich einigermaßen mit ihr klar gekommen bin, obwohl sie versucht hat mich manchmal rein reiten zu lassen. Solange es nicht in Mobbing endet!
Also da hab ich keine Angst davor.

03.07.2009 17:17 • #84


maunzen


Zitat:
Maunzen, hast du auch schon eine mitgemacht?


Nein, braucht ich nicht, ich bin ein sehr offener Mensch. Ich kann reden.
Therapie hab ich jahrelang gemacht- ich hatte keine schöne Kindheit, das galt es aufzuarbeiten.

Für ein Gesellschaftschweiger ist das Reden in der Gruppe wichtig, egal wo.

03.07.2009 17:18 • #85


Schlafkappe

Schlafkappe


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Na Maunzen, da haben wir ja etwas gemeinsam.
Nur bin ich wie du so schön sagst zum Gesellschaftschweiger geworden. Liegt aber wahrscheinlich auch an meiner Ehe. Mein Ex hat sich immer in den Vordergrund gestellt und auch daheim hatte ich wenig zu sagen. In 40 Jahren verfestigt sich so was.

03.07.2009 17:28 • #86


omegaman


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Hallo Schlafkappe

Was tut man aber, wenn die Menschen an der Arbeit die einzigen Menschen sind, die man noch persönlich kennt ?

Im Übrigen, eine Gruppentherapie würde ich heute auch nicht mehr machen wollen, weniger wegen Gruppenangst, sondern mehr wegen meiner Problemlage.

Ich kenne heute sehr genau meine Probleme und die Ursachen davon, und ich habe Werkzeuge um positiv daran arbeiten zu können.
Ich brauche aber dazu einen Menschen meines Vertrauens, der etwas im Hintergrund auf mich "aufpasst" und der mir, wenn nötig, etwas Motivation geben kann.

LG, omega

03.07.2009 17:34 • #87


Schlafkappe

Schlafkappe


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Lieber Omegaman,
soweit ich weiß, hast du im Moment noch nicht mal Arbeitskollegen. Bin froh, dass du wenigsten diesen Menschen im Hintergrund hast, bei dem du dich motivieren kannst. Ich habe das Leben mal als Baustelle verglichen, bei der man sich selber die besten Arbeiter suchen muß, die helfen aus diesem Loch ein einsturzsicheres Haus zu bauen. Also, laßt uns die Aufgaben verteilen. Alleine schaffen wir es nie.

03.07.2009 18:46 • #88


omegaman


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Liebe Schlafkappe

Ja, in den zwei Monaten, wo ich den letzten Job hatte, da haben mir die Leute an der Arbeit richtig gutgetan (ausmahme natürlich mein Vorgesetzter).
Ich habe es sogar geschafft, mich in den Pausen bei wildfremden Menschen erfolgreich einfach in die Gespräche einzuklinken (voller Erfolg). Aber jetzt fehlt das wieder.

Das Leben ist wirklich eine Baustelle. Ich habe mir leider in der Vergangenheit meine fertigen Bauwerke immer wieder selber eingerissen.

Jetzt baue ich einfach einmal drauf los, und lasse mich überraschen, wie das Gebäude an Ende aussehen wird.
Selbst wenn es niemals fertig wird, durch das neue Denken (Leben im Hier und Jetzt) macht das Bauen ohne Druck (Druck=Angst) viel mehr Spass.

LG, omega

03.07.2009 20:44 • #89


Loneman73


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@Susi83:

Hast du überlegt, warum du nie zu Wort kamst? Vielleicht aus dem Grund, dass du dachtest, lieber still zu sein, weil du nichts Substanzielles beitragen kannst? Ich gehe jetzt natürlich davon aus, dass man dir nicht das Wort abgeschnitten hat, sondern dass du generell nichts gesagt hast, da man "kaum selbst zu Wort kommen" leicht missverstehen kann.
Für mich ist das auch ein Problem, mich in ein Gespräch einzuklinken. Smalltalken kann ich gar nicht, ansonsten könnte ich auch gar nicht viel sagen als über meine Probleme zu sprechen. Nur: Wen interessiert das? Auf der anderen Seite interessiert mich auch nicht, ob andere unter Hämorrhoiden oder Bandscheibenschäden leiden.

Ich wurde nicht gemobbt, das habe ich später auch geschrieben. In einer Situation wie meiner ist man nur so empfindlich/sensibel, dass man derartige Sprüche nicht als Spaß verstehen kann.
Dass du deine Kollegin angeschnauzt hast, finde ich richtig, sofern sie das auch bei dir gemacht hat. Es gibt leider viele Menschen, die die Schwächen anderer auszunutzen verstehen und sich zu eigen machen.

Ich habe jetzt eine neue Stelle zugewiesen bekommen und bin etwas erleichtert, weil ich nur vier Stunden täglich arbeiten muss. Auch wenn mir die Konfrontation mit anderen Menschen mein klägliches Dasein noch deutlicher macht, ist es zumindest eine örtliche und zeitliche Verbesserung.

Nein, es ist sicherlich nicht gesund, alles runterzuschlucken. Heute bin ich aber soweit, dass ich das nicht mehr mache.

04.07.2009 08:44 • #90


Schlafkappe

Schlafkappe


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Omegaman,
mit ganz großen Fenstern, dass viel Sonne und Luft rein kommt.

04.07.2009 16:49 • #91


omegaman


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... und einem kühlen Balkon,
auf dem man Nachts bei dieser Hitze schlafen kann.

04.07.2009 19:57 • #92


pax




Omega, raus auf den Balkon mit dem Plantschbecken.
Du wolltest doch so oder?
Ist auch kühl

04.07.2009 20:00 • #93


omegaman


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Hier habe ich leider weder einen Balkon noch einen Garten.

Wer ist das bei mir im Planschbecken, muss ich Angst bekommen?

04.07.2009 20:34 • #94


Fabilinschen

Fabilinschen


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Mobbing am Arbeitsplatz

Hallo
ich habe eine Generalisierte Angststörung schon seit 27 Jahren
im letzten Jahr ist meine beste Freundin plötzlich verstorben seitdem ging es mir nur noch schlecht
konnte kaum noch arbeiten gehen
es wurde mir alles zu viel in der alten Firma habe mich dann entschlossen da zu kündigen
und habe jetzt seit 4 Monaten einen neuen Job wo ich jeden Tag nur 2 Stunden arbeiten muss
in der neuen Firma habe ich 3 Kolleginnen
ich bin ein sehr offener Mensch trotz meiner Ängste in letzter zeit gab es immer wieder Beschwerden
wegen meiner Arbeit
und ich wusste nicht warum jetzt habe ich erfahren das eine Kollegin obwohl sie mich gar nicht richtig kennt
und ich mit ihr auch nicht so viel zu tun habe
hat sie mich überall schlecht gemacht und Lügen über mich erzählt
ich weiß gar nicht wie ich damit umgehen soll stelle ich sie zur Rede oder Ignoriere ich sie einfach
meine Sorge ist das ich deswegen meinen Job verliere

Lg Fabilinschen

26.05.2019 08:52 • #95


-Leeloo-

-Leeloo-


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Hallo, ich würde sie zur Rede stellen. Dann weißt du, warum sie so ist. Nicht selten hat es etwas mit Neid oder Eifersucht zu tun, wenn Menschen schlecht über einen anderen reden, um von sich selbst abzulenken. Sie hat ein Problem, nicht du. Wenn du ein offener Mensch bist, umso besser. Ich würde auf sie zugehen und sie einfach mal fragen, welches Problem sie hat. Vielleicht kannst du sogar deine Hilfe anbieten...das ist etwas, womit einige nicht rechnen...ich hab die Erfahrung gemacht, dass der/diejenige sich entschuldigte.

26.05.2019 09:28 • x 1 #96


Fabilinschen

Fabilinschen


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Danke
das habe ich mir auch schon überlegt sie direkt anzusprechen
ich finde es nur sehr schade das mann andere Menschen schlecht machen muss
nur um sich selber besser zu fühlen mir wurde gesagt das sie das auch schon mit anderen gemacht hat
ich muss nur schauen wie ich es ihr sage möchte meine anderen Kollegin die mir das gesagt hat
nicht in den Rücken fallen
mich macht es nur Traurig das wenn man offen und nett auf andere zugeht das gleich falsch ausgelegt wir

Lg Fabilinschen

26.05.2019 09:59 • #97


-Leeloo-

-Leeloo-


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Na, dann weißt du ja Bescheid wenn sie das schon bei anderen gemacht hat. Ja, es ist traurig für diese Personen, die das brauchen. Wie du daran gehst, kannst du dir ja in Ruhe überlegen. Du könntest zum Beispiel sagen dass du dies und das bemerkt hast/das Gefühl hast, dass ihr etwas nicht passt....dann fällst du der Kollegin auch nicht in den Rücken...es ist immer nicht leicht auf solche Menschen zuzugehen, aber das zeigt deine Stärke man kann sich danach auch besser fühlen und räumt die ganze Geschichte in Zukunft aus dem Weg. Man muss sich nicht mögen, kann aber trotzdem miteinander respektvoll umgehen.

26.05.2019 12:23 • x 1 #98


schnapper

schnapper


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Blos nichtvoreilig als Mobbing Opefer kündigen. Den rbeitgeber in die Pflicht nehmen (Fürsorgepflicht) und notfalls die Täter auf schmerzengsgeld verklagen. Üblich sind da 10.000 bis 25.000 Schmerzensgeld. https://www.rechtslupe.de/arbeitsrecht/...ng-3117979

31.07.2019 16:25 • #99



Dr. Reinhard Pichler


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