Hallo Funkelstern,
Zitat:Schon als Kind habe ich mir mit positiven Affirmationen und Gedanken helfen können.
Wie hast Du das genau gemacht? Kannst du das beschreiben?
Zitat:So arbeite ich vor allem mit Gedanken, positive Gedanken, Macht-oder Kraftwörter, die ich zb ständig wiederhole.
Das scheint genau richtig zu sein.
Zitat:Das Wort immer wieder gedacht oder gesagt, entfaltet seine Wirkung.
Wunderbar, genau so ist es.
Zitat:Ich soll mich mit dieser Störung abfinden, so der Tenor. Ich will und kann es nicht, weil ich deswegen
mittlerweile in tiefste Depressionen und Verzweiflung rutsche.
Das verstehe ich nicht ganz. Wenn Du eine Störung beseitigen willst, musst Du sie zuerst akzeptieren.
Sie ist doch real, sie ist doch da. Sie akzeptieren, bedeutet aber nicht, das sie für immer bleiben darf.
Du akzeptierst, das sie da ist und suchst, mehr innere Ausgeglichenheit, die es Dir erlaubt, beim essen an
etwas Positives und nicht nur an Dein "Schlucken" zu denken. Nicht akzeptieren ist so etwa gleichzusetzen,
mit Gewalt und angreifen und verkrampfen.
Zitat:Ich muss immer größere Kraftanstrengungen aufbringen, um mich daraus zu holen.
Was Du hast ist bestimmt belastend. Allerdings, sind Depression und Verzweifelung
die richtigen Reaktionen darauf, wenn Dein Körper mit etwas noch immer ein Problem hat?
Zitat:Ich wünsche mir nichts sehnlicher, als das diese Strategien endlich greifen.
Und Du bist sicher, das "nichts sehnlicher wünschen" die richtige Strategie zur Entspannung ist?
Kannst Du nicht mal etwas lockerer da herangehen? Wenigstens mal ein paar Tage oder Wochen.
Deine positiven Sätze sollten so etwa sein.
Es ist nicht wichtig, wie schnell ich etwas schaffe.
Auch wenn es noch verkrampft, ich werde bald mehr Entspannung finden
Vieles braucht mehr Zeit.
Depression ist keine geeignete Reaktion für mich, nur weil etwas schlecht funktioniert.Oder anderes. Du kommst da schon raus.
Mir scheint, die richtigen Werkzeuge kennst Du schon
Einen schönen Abend
Bernhard