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Ich möchte darum bitten nur zum Thema zu diskutieren.

11.11.2019 19:31 • x 1 #21


Luna70
Zitat von Blaues-Auge:
Ich möchte darum bitten nur zum Thema zu diskutieren.

b
Um welche Diskussionen geht es dir denn genau? Es ist ja ein Unterschied, ob man im Beruf etwas diskutiert oder zum Beispiel in der Familie. Im Beruf spielen Emotionen weniger eine Rolle, da ist es einfacher sachlich zu bleiben. Wenn man persönlich sehr betroffen ist, ist es viel schwieriger sachlich zu bleiben.

Ganz allgemein würde ich sagen, ist es wichtig zu versuchen, beim Thema zu bleiben und nicht zu weit zu schweifen. Ganz schlecht sind solche Sachen wie "immer tust du dies oder das " oder "nie machst du", also Verallgemeinerungen.

11.11.2019 20:00 • #22



Hallo Blaues-Auge,

Sachlich diskutieren lernen und üben

x 3#3


Du schreibst .....Wer will das aus dem Volk machen? Nicht mal 1% von 80 Millionen ...
Ich, aber leider haben wir keine wirkliche Demokratie in der ein Parteiloser vom Volk zum Kanzler gewählt werden könnte.

12.11.2019 17:20 • #23


Uropanoel
Zitat von Blaues-Auge:
Wie macht man das, was muss man beachten, wie kann man das üben?
Kann mir das jemand erklären.



Ja kann ich

12.11.2019 17:26 • #24


Ich glaube, dass es auf das Thema ankommt, um sachlich zu diskutieren. Oft sind es doch Meinungen die ausgetauscht werden und hier kann man unterschiedlicher Meinung sein. Es geht dabei nicht um Sachlichkeit, sondern vielmer um die Begründung seiner Meinung. Ein anderer sieht das anders, und erläutert seine Begründung. Man ist dabei nicht unbedingt sachlich, aber sachlich diskutieren bedeutet über die Sache/Begebenheit zu diskutieren, sich auszutauschen ohne den anderen Menschen direkt anzugreifen, nur weil er anderer Meinung ist.
Beispiel, was heutzutage häufig vorkommt: Mann/Frau geht fremd. Soll er/sie den Fehltritt der/dem Partner(in) beichten oder soll er das nicht tun und den Fehltritt im Herzen bereuen?
Hier gibt es also grob zwei Meinungen? Beichten ja oder nein?
Ich nehme an, dass bei diesem Thema die Gemüter erhitzen könnten und man bei Teilnahme an solch einer Diskussion sehr gut einen respektvollen und höflichen Umgang lernt. (Learning by .... )

Ich beginne mit meiner These:
Ich bin der Meinung, dass der Fehltritt nicht gebeichtet werden soll, sondern man sollte diesen im eigenen Herzen bereuen und sich selbst verzeihen. Begründung: Um dem Partner(in) nicht weh zu tun, um die Beziehung und das Vertrauen nicht zu gefährden.
Jetzt Zustimmung oder Gegenargumente. Wer möchte spaßeshalber über dieses nicht politische Thema diskutieren. Ich freue mich über vielfältige Meinungen.

13.11.2019 13:17 • #25


Uropanoel
Zitat von fxb123:
Ich bin der Meinung, dass der Fehltritt nicht gebeichtet werden soll, sondern man sollte diesen im eigenen Herzen bereuen und sich selbst verzeihen. Begründung: Um dem Partner(in) nicht weh zu tun, um die Beziehung und das Vertrauen nicht zu gefährden.



Um das zu beurteilen, müsste ich selbst in dieser Situation gewesen sein. So weiß ich nicht, ob ich das beichten würde oder nicht. Bei einem fehltritt meiner Partnerin, würde ich mich sofort trennen ohne wenn und aber.
Das ist aber nur meine Meinung.

13.11.2019 13:42 • #26


Danke für Deine Einstellung. Aber nehmen wir einmal an, Deine Partnerin begeht einen Fehltritt und Du weißt nichts davon. Ist das ok. für Dich, wenn sie das für sich behält und bereut. Was würdest Du im umgekehrten Falle tun? Ihr beichten oder es für Dich behalten?

13.11.2019 13:49 • #27


Uropanoel
Zitat von fxb123:
Aber nehmen wir einmal an, Deine Partnerin begeht einen Fehltritt und Du weißt nichts davon. Ist das ok. für Dich, wenn sie das für sich behält und bereut. Was würdest Du im umgekehrten Falle tun? Ihr beichten oder es für Dich behalten?


Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß, aber wenn ich es weiß, ist die Partnerschafft für mich beendet.
Das Problem hatte ich in meiner ersten Ehe gehabt und mich sofort scheiden lassen.
Die Kinder bekam ich damals zu gesprochen.
Ich brauch nix zu beichten, weil ich meine Frau nie betrügen würde und das gleiche verlange ich auch von ihr.
Bin vielleicht noch vom alten schlag, heute ist das alles anders.

13.11.2019 14:26 • x 2 #28


Luna70
Zitat von fxb123:
Ich bin der Meinung, dass der Fehltritt nicht gebeichtet werden soll, sondern man sollte diesen im eigenen Herzen bereuen und sich selbst verzeihen. Begründung: Um dem Partner(in) nicht weh zu tun, um die Beziehung und das Vertrauen nicht zu gefährden.


Ich bin der Meinung, dass das in der Praxis so nicht funktioniert, weil es trotzdem einen Einfluss auf die Beziehung hat und so oder so eine Änderung zur Folge hat. Wir reden hier ja nicht von Menschen, die generell ein Problem mit Treue oder fester Bindung haben, richtig? Sondern von einem einmaligen Ausrutscher. Auch da muss es ja vorher die Bereitschaft gegeben haben, sich überhaupt emotional auf einen anderen Menschen einzulassen, aus welchen Gründen auch immer.

Meiner Meinung nach gefährdet es die Beziehung sowieso, also kann man es auch beichten und der Gefahr ins Auge sehen.

13.11.2019 14:36 • x 2 #29


sachlich diskutieren kann man glaube ich, schwer üben.
Man muss sich erst einmal im Thema, auskennen in dem diskutiert wird.
Und wenn man sich wo auskennt, ist die Argumentgrundlage auch viel höher. und man in seinen Standpunkten sicherer.

Schwer ist es bei Themen, die nicht auf Fakten sondern meinungen bestehen.

Der Klassiker:
Fleisch essen & Kein fleisch essen.
Da kann man kaum Sinnvoll Argumentieren, da der eine dafür und der andere dagegen ist.
Daher kann man in solchen Debaten nur auf seine eigene meinung und erfahrung zurückgreifen.

13.11.2019 14:47 • #30


Zitat von Uropanoel:
Ich brauch nix zu beichten, weil ich meine Frau nie betrügen würde und das gleiche verlange ich auch von ihr.
Bin vielleicht noch vom alten schlag, heute ist das alles anders.


Freut mich, dass Du so sattelfest bist und ich wünsche Dir, dass es so bleibt.

13.11.2019 14:50 • x 1 #31


Zitat von Luna70:
Wir reden hier ja nicht von Menschen, die generell ein Problem mit Treue oder fester Bindung haben, richtig? Sondern von einem einmaligen Ausrutscher.


Richtig, das sei gegeben. Sicherlich würde der Fehltritt-Mensch sich verändern, weil er anfangs von Schuldgefühlen heimgesucht - und von der Angst beherrscht wird, dass sein Fehltritt eines Tages auffliegt. Da hast Du vollkommen recht. Aber was würde passieren, wenn es gebeichtet wird. Setzt man dann nicht die Beziehung aufs Spiel? Oder ist dann nicht das Vertrauen gestört? Ich glaube, wenn einmal das Misstrauen geweckt wurde, ist es nicht mehr wegzukriegen. Die Beziehung erhält einen Knax. Ich sehe es wie den Sprung in einer Schüssel. Es mag gekittet werden können, aber der Sprung bleibt.
Hingegen wird der Seitensprung nicht gebeichtet, so wird der Partner, den ja keine Schuld trifft, nicht unnötig belastet und die Beziehung erfährt vielleicht sogar noch einen positiven Schub, weil vielleicht aus dem schlechten Gewissen heraus, man dem Partner mehr Aufmerksamkeit und mehr Liebe zukommen lässt. .

13.11.2019 14:58 • #32


Zitat von fxb123:
Sicherlich würde der Fehltritt-Mensch sich verändern, weil er anfangs von Schuldgefühlen heimgesucht - und von der Angst beherrscht wird, dass sein Fehltritt eines Tages auffliegt.


Da wäre ich mir nicht so sicher, Menschen können sehr Skrupellos sein.
Von Reue oder Einsicht kann da nicht die Rede sein.

13.11.2019 18:16 • x 1 #33


FluchOderSegen
Zitat von Inkompatibel:
Da wäre ich mir nicht so sicher, Menschen können sehr Skrupellos sein.Von Reue oder Einsicht kann da nicht die Rede sein.


Nun, es ist aber die Rede vom Fehltritt Mensch, der sicherlich nicht skrupellos ist. Ansonsten wäre es ja kein Fehltritt...

14.11.2019 14:21 • #34


Zitat von Inkompatibel:
Da wäre ich mir nicht so sicher, Menschen können sehr Skrupellos sein.
Von Reue oder Einsicht kann da nicht die Rede sein.

Sicherlich gibt es Menschen, die keine Reue empfinden. Aber sind sie deshalb skrupellos? Mir hat einmal ein junger Mann erzählt, dass er häufig fremd geht und keine Schuld empfindet. Es läge daran, dass seine Frau nicht so viel Sex möchte und er daher anderweitig den Ausgleich sucht. Er empfinde keinerlei Schuldgefühle. Außerdem sagt er das seiner Frau nicht, um ihr nicht unnötig weh zu tun, weil er nicht die Beziehung gefährden möchte. Er liebe seine Frau sehr und verstehe sich sonst ganz gut mit ihr. Deshalb will er sich auch nicht von ihr trennen und so weiter machen, weil es wohl das Beste für Beide wäre.

Durchaus eine Ansicht, die nicht von der Hand zu weisen ist - oder?

14.11.2019 14:52 • #35


Zitat von fxb123:
Sicherlich gibt es Menschen, die keine Reue empfinden. Aber sind sie deshalb skrupellos? Mir hat einmal ein junger Mann erzählt, dass er häufig fremd geht und keine Schuld empfindet. Es läge daran, dass seine Frau nicht so viel Sex möchte und er daher anderweitig den Ausgleich sucht. Er empfinde keinerlei Schuldgefühle. Außerdem sagt er das seiner Frau nicht, um ihr nicht unnötig weh zu tun, weil er nicht die Beziehung gefährden möchte. Er liebe seine Frau sehr und verstehe sich sonst ganz gut mit ihr. Deshalb will er sich auch nicht von ihr trennen und so weiter machen, weil es wohl das Beste für Beide wäre


Ist das jetzt dein ernst?
Er verletzt sie und redet sich das für sich schön.

Zum einen ist es nicht das Beste für beide und zum anderen hat das überhaupt nichts mit Liebe zutun.

14.11.2019 17:30 • x 1 #36


Zitat von Inkompatibel:
Er verletzt sie und redet sich das für sich schön.

Aus Deiner Sicht verletzt er sie und Du hast aus Deiner Sicht völlig recht. Meine Sicht ist anders, er verletzt sie nicht, indem er ihr fremdgeht, sondern erst dann, wenn er es ihr sagt. Est wenn sie es von ihm erfährt, löst er bei ihr Verletzungen und starke seelische Schmerzen aus, sofern sie ihn auch so stark lieben sollte, wie er sie.
Er vermeidet also Schmerz, indem er ihr nicht sagt oder je nachdem, vorwirft, dass sie mit ihm nur wenig Sex haben will und er dies deshalb anderweitig kompensieren muss.
Du schreibst, dass das überhaupt nichts mit Liebe zu tun hat? Durchaus eine gängige Ansicht. Doch ich hege da meine Zweifel. Gerade weil er sie liebt, will er ihr nicht weh tun und sagt genau aus diesem Grunde nicht, dass er ihr fremdgeht. Für die Beziehung ist das aus meiner Sicht vorteilhaft, weil er sie dadurch nicht ständig bedrängt, was oft in Streit ausarten könnte und die Beziehung vergiften würde. Aber so wie er sich verhält, kann durchaus ein harmonisches Miteinander gewährt werden.

14.11.2019 18:23 • #37


Zitat von fxb123:
Meine Sicht ist anders, er verletzt sie nicht, indem er ihr fremdgeht, sondern erst dann, wenn er es ihr sagt.


Fakt ist das er sie betrügt und er sie ganz offensichtlich nicht liebt.

14.11.2019 19:19 • x 1 #38


Da er sie betrügt nimmt er auch in Kauf sie zu verletzen.
Deshalb gibt es hier auch nichts schön zu reden und auch keinen Grund ihn in den Schutz zu nehmen.

Wenn er sie lieben würde, hätte er ihr gesagt das ihm Sex sehr wichtig ist und für ihn zu einer Beziehung dazu gehört
anstatt einfach fremd zu *beep* wie es ihm gerade passt. Da es ihm aber ganz offensichtlich nur um sein eigenes Vergnügen geht unabhängig davon wie es seiner Partnerin dabei geht und scheinbar auch nicht einfühlsam genug zu sein scheint um auf die Bedürfnisse seiner Partnerin einzugehen, scheint es sich um einen sehr unreifen Menschen und Egoisten zu handeln.

Von Liebe hat der Typ auf jeden Fall keine Ahnung, denn so behandelt man keine Menschen die man liebt.

14.11.2019 19:51 • x 2 #39


Tautropfen
Das Thema Fremdgehen war schon irgendwo einmal.

Es ist Betrug und es sind Lügen. Da frage ich mich, was er wohl verlieren würde.

Er läßt ihr nicht die Wahl eigenständig zu entscheiden. Ob sie bleiben oder gehen will, oder ob sie auch andere Beziehungen eingehen will. Und das finde ich unmöglich.
Auch ich finde, dass das nichts mit Liebe zu tun hat.

14.11.2019 20:05 • #40




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