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201804.02




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Hotin hat geschrieben:
Was für eine Veranlagung meinst Du denn?

Bei mir ist es eindeutig eine Linie über Oma mütterlicherseits, meiner Mutter und in diversen Abwandlungen meiner Tanten. Alle haben das gleiche Problem, dass sie nicht zu viel Nähe ertragen (haben).
Zitat:
Bedeutet dies, dass Du Extrovertiertheit als reines gelerntes Verhalten ansiehst?
Nein, eher als erzwungenes Verhalten. Es leiden nicht nur Introvertierte unter dem Zwang, sich ständig selbst präsentieren zu müssen. Von Burnout sind Extros genauso betroffen wie Intros.
Zitat:
Was ist mit psychisch Kranken, die ständig in "Manische Phasen" geraten?
Was ist mit Extrovertiertheit aufgrund Konsum von Alk., Dro. und anderen Hilfsmitteln?
Das hat mit dem Thema nichts zu tun.
Zitat:
Ob das wirklich immer Introvertierte waren, da bin ich mir nicht sicher. Wer sich hauptsächlich mit einer
Aufgabe (hier Erfindung) beschäftigt, der braucht nicht introvertiert zu sein. Er hat seinen Fokus aber ganz
auf die Suche nach einer Problemlösung gerichtet.

Falscher Umkehrschluss. Es ist kein Geheimnis mehr, dass in der Gruppe der Erfinder erheblich mehr Intros als Extros sind. Außerdem ziehen Extros ihre Energie aus dem Kontakt zu Anderen, während Intros ihre Energie aus ihrem eigenen Denken ziehen. Wer hat da wohl einen Überlebensvorteil? Extros sind evolutionär gesehen ein Auslaufmodell. Die Zukunft liegt in der Verbindung von einzelnen denkenden Wesen, von mir aus auch von Quantencomputern. Das zeigt die Künstliche-Intelligenz-Forschung eindeutig. Bei Dampfplauderern sind viel zu viel Machtausübung und niedergeschlagene Widersprüche im Spiel.

Auf das Thema antworten


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NRW
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  04.02.2018 15:16  
@Seele

Hallo Seele,

hoffentlich haben wir Dir Dein Thema hier jetzt nicht kaputt geschrieben.
Ich finde, solch eine Entwicklung eines Themas kann immer wieder mal passieren.
Über eine Antwort mit Deiner Meinung dazu, würde ich mich freuen.

Hol Dir Dein Thema einfach wieder an Dich zurück.

Viele Grüße

Bernhard



  04.02.2018 15:20  
@Hotin
Die Dame scheint nicht viel Zeit zu haben, da sie zuletzt am 30.01.2018 online war.

Danke1xDanke


6283
NRW
3992
  04.02.2018 15:32  
@Entwickler

Wenn bei Dir eine familiäre Veranlagung die Grundlage zu sein scheint, was willst Du dann daran ändern?

Und wenn Du Extrovertiertheit hier auch als Veranlagung, oder erzwungenes Verhalten ansiehst, dann brauchen
wir doch über zwischenmenschliche und psychologische Fragen nicht mehr reden.

Wir kämen dann zum Thema Bildung. Was kann ein Mensch lernen und was kann er nicht lernen?
Du denkst vermutlich der Mensch kann nur lernen, was er freiwillig lernen will.
Was er nicht lernen will schiebt er in das Fach "Veranlagung".
Ich will Dich nicht vom Gegenteil überzeugen.

Hotin schreibt
Zitat:
Was ist mit psychisch Kranken, die ständig in "Manische Phasen" geraten?
Was ist mit Extrovertiertheit aufgrund Konsum von Alk., Dro. und anderen Hilfsmitteln?


Zitat:
Das hat mit dem Thema nichts zu tun.


Wie erkennst du denn, wer mit Hilfsmitteln lebt? Ich habe so viel verdeckten heftigen Alk.
im Berufsleben erlebt. Woher weißt Du, dass Menschen genau so handeln würden, wenn sie "clean" wären?

Zitat:
Falscher Umkehrschluss. Es ist kein Geheimnis mehr, dass in der Gruppe der Erfinder erheblich mehr Intros als Extros sind.


Wenn Du das so siehst, ok. Ich muss Dich nicht vom Gegenteil überzeugen.



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NRW
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  04.02.2018 18:11  
Blackstar hat geschrieben:
@Hotin
Die Dame scheint nicht viel Zeit zu haben, da sie zuletzt am 30.01.2018 online war.

Vielleicht hat sie auch einfach auch Phasen ...so wie ich ganz oft...dass man einfach keine Lust hat zu reden bzw zu schreiben
Mir ist es oft einfach irgendwie zu anstrengend :-(

Danke1xDanke


  04.02.2018 18:23  
Struggle hat geschrieben:
Vielleicht hat sie auch einfach auch Phasen ...so wie ich ganz oft...dass man einfach keine Lust hat zu reden bzw zu schreiben
Mir ist es oft einfach irgendwie zu anstrengend

Sind das bei Di dann auch nur alle fünf Tage und länger?



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  04.02.2018 18:41  
Ich ärgere mich jedes Mal wenn ich etwas von Extrovertiertheit lese, da tut mir alles weh, der Fehler wird sogar in Zeitungen gemacht, die lateinische Vorsilbe heißt extra, extra und intro.

Warum dieser Wettstreit, Intros und Extras werden gebraucht, wichtig finde ich, dass die Intros mehr Selbstbewußtsein bekommen, sich ihrer Vorzüge bewußt sind und sich nicht von den Extras unterbuttern lassen.

Danke1xDanke


  04.02.2018 18:43  
Dann ist der Duden und alle anderen also dümmer als du und Carl Gustav Jung, hatte auch keine Ahnung, als er dieses Wort geschaffen hat?

https://www.duden.de/rechtschreibung/extrovertiert

https://www.mensch-und-psyche.de/persoe ... overtiert/

Danke1xDanke


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  04.02.2018 18:44  
Entwickler hat geschrieben:
Falscher Umkehrschluss. Es ist kein Geheimnis mehr, dass in der Gruppe der Erfinder erheblich mehr Intros als Extros sind. Außerdem ziehen Extros ihre Energie aus dem Kontakt zu Anderen, während Intros ihre Energie aus ihrem eigenen Denken ziehen. Wer hat da wohl einen Überlebensvorteil? Extros sind evolutionär gesehen ein Auslaufmodell. Die Zukunft liegt in der Verbindung von einzelnen denkenden Wesen, von mir aus auch von Quantencomputern. Das zeigt die Künstliche-Intelligenz-Forschung eindeutig. Bei Dampfplauderern sind viel zu viel Machtausübung und niedergeschlagene Widersprüche im Spiel.


Entwickler hat geschrieben:
Nein, eher als erzwungenes Verhalten. Es leiden nicht nur Introvertierte unter dem Zwang, sich ständig selbst präsentieren zu müssen. Von Burnout sind Extros genauso betroffen wie Intros.


Das was du schreibst wirkt recht voreingenommen. Extraversion und Introversion beschreiben das Mass an Stimuli von aussen, die man als angenehm empfindet. Introvertierte sind schneller überstimuliert und fühlen sich dann ausgelaugt, während Extrovertierten ohne Stimuli schneller langweilig wird und sie sich eher wieder nach etwas Action sehnen. Dennoch haben aber alle Menschen beide Seiten und sind auch zu beidem fähig, nur die genetische Veranlagung bestimmt, wie viel man als angenehm empfindet und welchen Zustand man bevorzugt. Aber auch Extrovertierte brauchen manchmal Pausen und ziehen sich nach innen zurück.

Du scheinst ein bestimmtes Bild von Extrovertierten im Kopf zu haben. Nämlich ein Dummschwätzer ohne jegliches Innenleben. Und ja gewisse Menschen leben tatsächlich in diesem Extrem, das ist dann aber genau so ungesund wie wenn man im anderen Extrem lebt und sich komplett zurückzieht, auf der einen Seite hast du dann den klischeehaften Dummschwätzer der nur nach aussen lebt und auf der anderen Seite den Nerd der primär in seiner Fantasiewelt lebt.

Für einen selber fühlt es sich am besten an, wenn man sich sowohl mit seiner introvertierten wie auch mit seiner extrovertierten Seite anfreundet und beide lernt zu geniessen. Die Aussage mit dem Auslaufmodell solltest du nochmals überdenken, ich habe das Gefühl, dass du da ein ganz bestimmtest Weltbild im Kopf hast, indem der Introvertierte besser aufgehoben ist.

Danke2xDanke


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  04.02.2018 18:45  
Hallo, ich habe mal ein wenig mitgelesen, ganz interessantes Thema. Ich gehöre auch eher zu den Intros, bin aber mit mir im Reinen, weil ich es nicht anders kenne. Komisch war oft, dass die Leute eher zu mir den Kontakt gesucht haben über Freunde, die eher extrovertiert waren. Am Ende hieß es, meine Art sei interessant, weil ich nicht im Mittelpunkt stehen wolle. Was immer auch damit gemeint war, ich wiederum empfand die Aussage als interessant. (?)

Danke1xDanke

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