Günter

An alle Betroffenen !

Angst und Panikattacken sind sehr unangenehme Dinge, insbesondere die Begleitsymptome, wie Herzrasen, Übelkeit, Gleichgewichtsstörungen, Blutdruckanstieg, die Angst davor, verrückt zu werden, oder sterben zu müssen.

BITTE einprägen !

MAN STIRBT NICHT AN EINER PANIKATTACKE; MAN WIRD AUCH NICHT VERRÜCKT DABEI.

Die Möglichkeit, das ein Organismus wie der Mensch oder das Tier bei Gefahr flüchten kann, ist gut so. Der Körper produziert Adrenalin und dies ist notwendig, damit man überhaupt in der Lage ist, mehr Leistung zum flüchten vor einer Gefahr hat. Der Körper pumpt dabei mehr Blut und der Puls steigt.

Beispiel: Ein Hase wird von einem Wolf gejagt. Wenn man durch diese körperliche Veränderung zu diesem Zeitpunkt sterben würde, dann würde der Hase, bevor er erlegt würde, TOD umfallen. Hat es noch nie gegeben und das wird es auch nicht geben.

Bei einer plötzlich auftretenden Panikattacke passiert das Gleiche. Nur es gibt nichts zum flüchten. Der Körper flüchtet hierbei nicht vor einer Gefahr, vielmehr von der Vorstellung, was jetzt alles passieren kann.

Deswegen gilt, beispielsweise, wenn man irgendwo in einer Menschenmenge ist und plötzlich kommt diese Attacke: NICHT WEGLAUFEN, NICHT DIESE SITUATION MEIDEN, man sollte da bleiben, wo man ist und sich sagen, es passiert mir nichts, ist gleich wieder vorbei. meine Angst besiegt mich nicht, Ich siege ! OK

Das nennt man : Konfontationstherapie.


danke


Ich hoffe, ich konnte etwas weitergeben, das ich zu Beginn meiner ODYSEE auch nicht verstanden habe. Wichtig, nicht weglaufen und immer wieder probieren.

04.07.2002 16:58 • 06.07.2002 #1


2 Antworten ↓


arielle


hi günter,
mit sicherheit hast du recht ,
dennoch ist das alles leichter gesagt als getan!
weisst du, rein verstandesmäßig bin ich mir völlig im klaren darüber das mir nichts geschehen wird,
und dass diese ängste unbegründet sind - aber eben nur verstandesmäßig.
und in solch unangenehmen situationen scheint mein verstand absolut auszuklinken.
was die konfrontationstherapie betrifft kann ich dir recht geben,
aber dann muss man auch stark genug sein und vor allem die ausdauer haben sich angstauslösenden situationen auszusetzen,und das immer und immer wieder.
...leider gelingt das nicht immer...
- aber die hoffnung bleibt.
liebe grüße,
schielaa

06.07.2002 22:55 • #2


philipp


günnä.......,
du hast vollkommen recht.
aber. erst nach der einnahme von seroxat, oder paroxetin über einen längeren zeitraum hinweg, wird einem das gelingen.
die dosis sollte man selbst langsam bes´timmen, da die ärzte sich nur an der breiten norm orientieren .
mir persönlich reicht schon 10 mg seroxat, entspr. der hälfte der empfohlenen dosis.
fühl mich mittleweile gut wohl + so weiter dabei.

hoffe es geht den anderen auch so.
festgestellt habe ich bei allen daß man das medikament mindestens 4 wochen testen sollte .
bei einem ist reaktion nach einem tag beim nächsten erst nach 3 wochen .
also durchhalten ausprobieren + "gelassen werden"
ciao mädels und jungs

07.07.2002 00:16 • #3



Dr. Reinhard Pichler