App im Playstore
Pfeil rechts
×

Lieber Forenbesucher,

dieses Forum dient dazu, Menschen zu unterstützen und Austausch zu ermöglichen. Wer Hilfe braucht, findet sie hier, und wer helfen möchte, ist willkommen. Moderatoren achten darauf, dass der Umgang respektvoll bleibt. Für eine angenehme Atmosphäre sind verständnisvolle, ermutigende und einfühlsame Beiträge explizit erwünscht. Verletzende oder verurteilende Beiträge sind nicht erlaubt.

2

J

Joaquim
Mitglied

Beiträge:
536
Themen:
16
Danke erhalten:
1
Mitglied seit:

TV-Bericht zur Hochsensitivität

Hallo zusammen !

Dank Peter bin ich vieleicht auf die Ursache der Sozialen Phobie gestoßen.
Ich habe mir jetzt einige Seiten dazu durchgelesen und es scheint, als ob die Hochsensivität mit Sozialer Phobie und Panikattacken Hand in Hand gehen.
Viele Schuldzuweisungen können begraben werden, die man an sein kindliches Umfeld gerichtet hat, was bei der sozialen Phobie als Ursache gilt.

Ich empfehle Euch - sucht im Internet nach Berichten hierzu und wägt ab, was auf Eure Persönlichkeit und den daraus hervorgegangenen Leidensweg zutrifft.

Resultieren die Ängste, übersteigertes Schamgefühl und vermeidendes Verhalten aus einer Hochsensitivität ? Ich bin fast davon überzeugt.

Liebe Grüße und Erkenntnis,
Joe

12.03.2023 x 1 #1


29 Antworten ↓
P

prinzessin22589
Mitglied

Beiträge:
1163
Themen:
1
Danke erhalten:
15
Mitglied seit:
Mir sagte der Begriff auch nichts und ich ahbe alle Links verfolgt und mich belesen und möchte nun auch meinen Senf los werden. Unter dem Begriff Hochsensivität wird ein gewisses Charakterbild beschrieben, was auf einige Menschen zutrifft. Genau wie begriffe wie Alphatier oder Ähnliches. Sicherlich begünstigen einige Charaktereigenschaften gewisse Krankheitsbilder, vielleicht ist es auch umgekehrt, einige Krankheitsbilder formen den Charakter auf bestimmte Weise. Wo ist Henne oder Ei.
Phobien und Ängste wie Depressionen sind aber Krankheiten und nicht nur Charaktereigenschaften und daher finde ich es schwierig diesen Zusmamenhang her zu stellen. Problematisch finde ich auch, dass so impliziert wird, man könne nichts gegen seine Phobien und Ängste tun da sie ja auf Hochsensibilität zurück zu führen sind. Aber das stimmt nicht. Phobien und Ängste sind sehr gut und erfolgreich behandelbar, wenn die Betroffenen sich darauf einlassen. Im Übrigen frage ich mich, wie jemand auif solche Zahlen wie 20-30 % kommen will bei der gleichzeitigen Aussage, dass es die Betroffenen in den meisten Fällen gar nicht wissen. Und zu dem neben sich stehen und vom anderen Stern zu sein zu glauben kann ich nur sagen, dieses Gefühl haben nach meiner Erfahrung und Gesprächen alle Menschen die mir bis heute begegnet sind, schon mal erlebt. Jeder Mensch steht mal neben sich. Ich denke, man liest hier eine Begrifflichkeit und selbst wenn man sich wiedererkennt, was hilft es einem. genu wie Sternzeichen oder Horoskope, kann richtig oder falsch sein aber hat keine Auswirkung auf das Leben und führt zu nichts. Tun muss man schon selber was

21.10.2011 22:36 • #23


Zum Beitrag im Thema ↓

A


HOCHSENSITIVITÄT - Hurra, ich bin normal und nur sensibel

x 3


S

Stressbacke
Gast

Hi Joaquim,

ob das was man hat eine Sozialphobie ist oder auch nicht spielt keine Rolle.

Ich kann dich seeeeehr gut verstehen. Ich war auf dem besten Weg genauso ein Schicksal zu haben wie du. Bei mir lag die Angst vor anderen vor allem an meinen negativen Erfahrungen in meinem Elternhaus und mein geringes Selbstwertgefühl. In meiner Schulzeit hatte ich Freunde, aber nur solche, die die Initiative ergriffen und mich ansprachen.
Dies hat dann auch dazu geführt, dass ich meinen Mann in einem Abendlokal kennenlernte.

Mit meinen Kindern bin ich dann häufig zu irgendwelchen Vereinen etc. gegangen, ich habe aber nie irgendwelche Kontakte geknüpft, weil ich den Mund nicht aufbekam.

Als ich am Abendgymnasium vor vier Jahren anfing, war das am Anfang der größte Horror für mich, ich habe aber durchgehalten, weil ich unbedingt das Fachabitur machen wollte,
ich habe dort sogar eine Freundin kennengelernt .
Am Anfang des Studiums habe ich mir dann einen großen Ruck gegeben und habe gleich zu den ersten gehört, die vor 70 Leuten präsentierte, ich sagte mir nämlich, dass das nun ein Ende haben muss, es war und ist auch jetzt noch der allergrößte Horror für mich.aber man macht auch die Erfahrung, dass man es überlebt.

Ich kann dir nur raten vielleicht solche Kurse, Vereine oder auch Fortbildungen zu besuchen, die dich wirklich interessieren, dann hält man eher durch und gibt nicht gleich wegen der geringsten Kritik auf.

LG Sandra

21.10.2011 10:04 • #21


Zum Beitrag im Thema ↓


J
Ich möchte diesen Vortrag noch anfügen, weil er speziell die Soziophobie anspricht, die mit der HSP ( Hochsensible Persönlichkeit - Hyper Sensitiv Person ) einhergeht.
So, jetzt wissen wir, wie sich der Kram nennt, der einen in die Isolation manöveriert hat.
Wie man damit umgeht, steht auf einem anderen Papier.

... re=related

Wie erkennt man, ob man ein HSP Typ ist.
Das möchten wohl alle wissen, wenn sie nicht schon aus den Video Clips oder Berichten im Internet hervorgegangen sind.

Im grunde sind eine Vielzahl der Soziophobiker HSP Typen.
Sie verfügen nicht nur bei sozialen Kontakten über feine Antennen, sondern auch im musischen und kreativen Bereich. Sie sind Detailverliebt, streben Perfektionismus an und müssen alles hinterfragen, wo es keine wirklichen Antworten gibt.
Die Reizüberflutung muß gefiltert werden. Das gelingt dem einen besser, dem anderen schlechter. Man lernt ein wenig, damit umzugehen - den Focus auf das Wesentliche zu richten.
Nicht alle HSP Menschen sind introvertiert. Die, welche in ihrer Kindheit erfahren haben, daß ihre Feinfühligkeit als positive persönliche Eigenschaft anerkannt wird durch das Umfeld, die Eltern usw, konnten sich entwickeln.
Die Sensibilität ist halt auch verschieden stark ausgeprägt, sodaß nicht jeder sich ne Soziophobie einfängt.

Gruß,
Joe

#2


J
Was sagen hier eigentliche die Fachleute zu meinem Senf.
Liege ich richtig, oder ist das Humbug?

#3


Schlaflose
Hallo Joaquim,

also diese Theorie trifft auf mich überhaupt nicht zu. Mir wurde von diversen Fachleuten eine soziale Phobie bestätigt, ich bin aber ganz sicher nicht hochsensibel. Im Gegenteil, mir wurde schon oft gesagt, dass ich ein Trampel bin, was mein Verhalten anderen gegenüber anbelangt. Ich bin zwar sehr sensibel, was mich selbst anbelangt und bin gleich beleidigt, wenn mich jemand kritisiert oder verletzt, aber dann schlage ich auf die gleiche Art zurück. Kreativ bin ich absolut nicht. Und Emathie kenne ich nur den Menschen gegenüber, die mir viel bedeuten, ansonsten lässt mich das Schicksal von anderen ziemlich kalt.

Viele Grüße

#4


J
Hallo, Schlaflose!

Daß man ein Trampel auf sozialer Ebene ist, was den Output angeht, kann damit zusammenhängen, sich immer aus Affären und Situationen zurückzuziehen wegen Überlastung und Schüchternheit.
Woher soll man es denn haben - die soziale Kompetenz. Von nichts kommt nichts.
Und was ist wirklich die Ursache oder der Begünstiger für Phobien ?


HSP hat auch nichts mit Intelligenz zu tun, nur mit einer feineren Wahrnehmung und stärkeren Sinneseindrücken - so stelle ich mir das vor.


Ich habe mich immer gewundert, warum ich so detailverliebt in allen Belangen bin.
Meine Hobbies sind allesamt im kreativen Bereich gelagert mit dem Hang zur Perfektion und einem ausgeprägten Sinn für Harmonie und Ästhetik.
Ich schaue unter anderem gerne "Rosamunde Pilcher" Filme und mir kommen die Tränen in gefühlsbetonten Szenen. Sogar bei bestimmter Musik muß ich mir die Tränen verkneifen, es bewegt mich extrem, daher liebe ich Musik über alles und stelle hohe Ansprüche an die Qualität der musikalischen Umsetzung eines Stücks. Ich fands immer merkwürdig, warum ich Musik anders wahrnehme als meine Mitmenschen - eben mit dem Hang zur Erhabenheit, einem wohlklingenden Frequenzspektrum, Details und Verzierungen, die auf den Punkt kommen.

Jetzt ist es nicht so, daß einem das etwas nützen würde, wenn man koordiantionstechnisch auf einem Instrument an Grenzen stößt.
Wenn aber auch das gelingt, ist HSP ein Seegen.

HSP ist so gesehen von großem Nutzen, wenn man die sozialen Aspekte und Einschränkungen mal außen vor läßt.

Der Gerechtigkeitssinn geht bei mir auch tiefer, als das normal wäre.
Übersteigerte Emphatie für andere - das kann ich filtern, sonst macht es einen verrückt.

Naja, ich finde mich in der Beschreibung der HSP wegen spezieller Sinneswahrnehmungen außerhalb dem sozialen Kontext wieder. Das ändert nichts daran, daß ich mich mit einer Soziophobie herumärgern muß. Aber es erklärt die anderen Merkwürdigkeiten. Und das freut mich ein wenig.

Liebe Grüße,
Joe

#5


Schlaflose
Hallo Joaquim,

vielleicht lässt sich das soherum formulieren, dass viele der Leute , die HSP haben, eine soziale Phobie entwickeln. Aber andersherum kann man nicht sagen, dass Leute, die eine soziale Phobie haben, auch HSP haben.

Viele Grüße

#6


J
Hallo!

Ja, angeblich haben 15-20 % der Bevölkerung HSP in den verschiedensten Formen.
Da liegt es nahe, daß etwa die Hälfte von ihnen Angststörungen bekommen.

Der Begriff war mir völlig neu und als ich die Liste der Merkmale gesehen habe, sind mir buchstäblich die Augen aufgegangen.

Ich weiß nicht, in wie fern HSP überhaupt bekannt ist bei den Betroffenen oder ängstlichen Menschen, deshalb wollte ich hier ein SCHWARZES BRETT eröffnen.
Ich hab's bisher auch noch in den Foren gefunden.
Das ist doch merkwürdig, oder ?

Joe

#7


J
Hier einige Berichte über die Typisierung von HSP Menschen.
Wer sich das nicht durchliest, ist selber schuld - auf der Suche nach dem WIE und WARUM.

http://content.stuttgarter-zeitung.de/s ... thmus.html

http://www.artikelmagazin.de/wissenscha ... schen.html

http://emj57.wordpress.com/2010/04/11/d ... kommentar/

http://pagewizz.com/hochsensibel-hochsensibilitaet/

Grüße,
Joe

#8


F
http://sensibel-beraten.de/hochsensibilitaet


hab auch was gefunden....

#9


O


Jaja. Ein schwarzes Schaf muss ja her. Damit hat man ne gut Ausrede hat und kann sich prima drauf ausruhen.

Schließlich ist man halt so und kann nix dafür. Somit sind die eigenen Schuldgefühle sich selbst gegenüber wie weg gekehrt und man darf seine Unfähigkeit ?? Oder lieber Faulheit ? Oder besser Feigheit weiter behüten. Schließlich isses ja schon in den Genen . Also wozu noch ws dagegen tun ? Ist man halt zur Enthaltsamkeit verdammt von Geburt an und schüchtern und verklemmt und usw. Klasse Ausrede. was die Wissenschaft heute so alles für Erklärungen findet dafür , das man sich nicht traut mal über den eigenen Schatten zu springen ist erstaunlich. Es lebe die Bequemlichkeit

Ich bin auch übersensibel

I am so Sorry (sollte nicht provokativ rüberkomen)

#10


J
Habe ich auch zuerst gedacht, daß es eine neue Idee ist, Bücher in den Markt zu werfen - oder daß es eben die Erklärung für so viel Ratlosigkeit bei Angst- und Persönlichkeitsstörungen ist. Die Herleitung sozialer Ängste darf ruhig auf zwei Füßen stehen. Warum findest Du HSP so abwegig ?

Du meinst also, nichts von alle dem trifft zu - die "Theorie" ist voll daneben.

SCHWARZES SCHAF: Welches schwarze Schaf hättest Du denn gerne - kannst Dir eins aussuchen ? Und wenn es kein schwarzes Schaf gibt, ist die Angst vom Himmel gefallen, eine Bestrafung sozusagen - nur wofür.
Oder wie üblich sind die Erzieher wieder schuld und das böse böse Umfeld - eine Verkettung unglücklicher Umstände. Soziale Inkompetenz, Dummheit, Schüchternheit, Versager. So sieht die Realität bei Persönlichkeitsststörungen aus.

Wie erklärst Du Dir, warum auf viele extrem schüchterne Menschen, die oft auch eine Soziophobie oder verwandte Angststörung haben, diese Merkmale der HSP zutreffen.
Sind sie während der Angststörung entstanden - es mußte sich so entwickeln, weil derjenige eine Angststörung hat - oder war das alles schon vorher da laut HSP und die Angststörung ist auf fruchtbaren Boden gefallen.

#11


J


Oh je, war eben in einem HSP Forum, um zu lauschen, was da gedacht wird.

Meine Fresse, treiben sich da Bekloppte rum. Einer genialer und sensibler als der andere.
" Ach wie toll ist die Welt mit HSP " , " ich kann hellsehen ".
Geht's noch.

Ich denke, man sollte auf dem Teppich bleiben, mit oder ohne HSP.
Die heben da total ab in ihrer Community.
Machen den HSP - Idiotentest, damit sie erfahren, was sie für ein aussergewöhnlicher Mensch sind. Das nenne ich krank.

#12


Schlaflose
Na, da bin ich ja froh, dass ich kein HSP habe!

#13


S
Hi Joaquim,

ich schließe mich dem was Ozonik sagt an. Wenn man dieses Phänomen Hypersensibilität bis ins Detail ausschlachtet mag das ganz schön für einen selbst sein, man fühlt sich bestätigt, toll, wird vor stolz vielleicht noch einen halben Meter größer, weil man was exotisches ist.
Was bringt es dir aber, um im Leben zurecht zukommen

Generell sollte man sich nicht zuviel mit den Ursachen für das eigene Übel beschäftigen, es bringt einen in keinster weise weiter. Auch nicht mit den Eltern, etc..

Ich selbst bin eher schüchtern, vielleicht habe ich sogar eine Sozialphobie, habe es aber nie untersuchen lassen, meine Psychologin meinte auch schon, dass ich hypersensibel bin, komme aus einem belastendem Elternhaus und studiere sogar noch Soziale Arbeit. Ich muss ja was ganz Ausergwöhnliches sein. Ich mache die Arbeit sogar sehr gerne, es gefällt mir, wenn ich sehe, dass es anderen besser geht, aber ich weine auch mit leidenden Menschen genauso wie meine nicht hypersensiblen Kollegen, Kommilitonen, etc..

Viele Grüße
Sandra

#14


J


Naja, HSP gegenüber bin ich schon skeptisch. Die Kritiker hegen plausible Zweifel und man muß alles hinterleuchten. So ist leider meine Natur.

Ich empfange jedenfalls keine besonderen Schwingungen , sehe die Dinge als schüchterner und selbstzweifelnder Mensch vieleicht anders und intensiver - wenn ich will.
Ängste erweitern sicher auch das Bewußtsein und Erleben in sozialen Situationen, was dann als HSP bezeichnet wird. Naja, und ein feines Gespür für Töne und Proportionen haben auch Menschen ohne Angst - die "Normalos".

#15


S
Hi Joaquim,

es gibt viele Menschen, die schüchtern sind und Selbstzweifel haben so wie du.

Ich denke man sollte dies eher als was ganz normales betrachten.

Vielleicht ist dein Problem einfach nur, dass du diese Selbstzweifel bei dir nicht akzeptieren willst, aus welchen Gründen auch immer. Ich bin übrigens genauso, meine Psychologin meinte, dass es am besten eben so ist wie ich es eben erwähnte. Denn umso mehr man versucht etwas zu verdrängen umso schlimmer wird es.

LG
Sandra

#16


J
Hallo, Sandra!

Du hast ja doch einen Namen. Einen sehr schönen noch dazu.

Ich glaube, mein Empfang läuft noch analog , deshalb die andere Wahrnehmung.
Das schlimme ist, man kann sich nicht durchsetzen, gibt immer klein bei und ist höflich.
So gesehen hat man nichts zu sagen und wird gerne rumgeschubst. Andere nutzen das aus und machen sich manchmal einen Spaß daraus. Das ärgert mich einfach.

Tja, allen scheint klar zu sein, daß HSP eine Verarsche ist, nur ich bin wie von der Terantel gestochen hellhörig geworden.

Liebe Gruße,
Joe

#17

Mitglied werden - kostenlos & anonym

G
Zitat von Joaquim:
Das schlimme ist, man kann sich nicht durchsetzen, gibt immer klein bei und ist höflich.
Das kann man natürlich mit "Hochsensitivität" bemänteln. Man kann es aber auch Verkennung der Realität, Feigheit und Blödheit nennen.



Ich bin gemäß den Kriterien auch hochsensibel und war früher auch zu "gut" erzogen, zu feige und zu doof, um mich durchzusetzen. Kommt heute hier und da auch noch vor. Aber im großen und ganzen habe ich es gelernt, da, wo ich es für nötig halte, mit fester Stimme und notfalls sogar unter physischem Einsatz meine Absicht durchzusetzen.

Es ist also kein Naturgesetz.

Und es hat bisher noch niemandem geschadet, wenn ich das so gemacht habe.

#18


S
Hi Joaquim,

nein, so negativ ist das gar nicht, wenn man sich nicht immer durchsetzen muss und klein beigibt. Oft lohnt es sich doch gar nicht wirklich sich bei etwas durchzusetzen. (Ich schneide übrigens genauso schlecht in solchen Situationen ab wie du)

Menschen, die immer mit dem Kopf durch die Wand müssen,haben viel mehr Probleme als es auf den ersten Blick vielleicht erscheint.

Hast du denn Situationen erlebt, bei denen du etwas im Leben verpasst hast, weil du nachgegeben hast oder ärgerst du dich nur darüber, weil du nachgibst und was die anderen nun von dir denken?

LG Sandra

#19


J
Hallo !

Es gibt so vieles, was nicht so läuft, wie ich mir das vorstelle. Ohne die Soziophobie hätte ich doch jede Kurve zu einem normalen Leben kriegen müssen.
Wer nicht wirklich Soziophobie hat, kann das alles nicht nachvollziehen, wie sehr das Leben dadurch eingeschränkt wird. Wieviel Leute sind mehr fähig, zur Arbeit oder zur Schule zu gehen derwegen - oder aus dem Haus .

Das habe ich verpaßt...................................................................
-- keine Beziehung bzw. Frau zum Anhimmeln. Nie gehabt.
-- keine Perspektiven mehr, im erlernten Job eine Anstellung zu finden. Muß mich mit Helferjobs durchschlagen - fühle mich deswegen als Versager.
-- kein eigenständiges Leben mit Haus und Familie - hätte ich mir gewünscht
-- keine Integration in örtlichen Vereinen oder Gesellschaft
-- kein Kontakt zu Nachbarn

Ich habe immerhin einen beschaulichen Freundeskreis. Leider ist einer meiner besten Freunde aus der Schulzeit vor einem Monat ums Leben gekommen.
Die Reihen lichten sich.

Gruß,
Joe

#20


A


x 4


Pfeil rechts




Dr. Reinhard Pichler
App im Playstore