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Hallo,
ich habe ein sehr ähnliches problem.
ich studiere auch und soll demnächst diverse vorträge halten.
ich habe eine solche angst davor, dass ich nichteinmal hingehen kann.
mir geht es nur wenn der dozent das wort vortrag erwähnt schon total mieß:(

ich habe vor ca 4 jahren schon eine therapie gemacht, die mir aber nicht sehr geholfen hat.
im moment habe ich wieder eine angefangen,aber das ist bis jetzt auch nicht sehr vielversprechend:(
ich weiss mittlerweile keinen ausweg mehr, möchte aber mein studium nicht abbrechen:(

gibt es sonst noch irgendwelche möglichkeiten dieses problem in den griff zu bekommen?

25.07.2009 17:10 • #41


Hallo ihr lieben,
kenn das alles nur zu gut!!

Bin 18 und grade in der ausbildung, da müssen wir auch ständig referate und vorträge halten!

Ich kann den mist und bin auch eigentlich eine der besten aber meine angst rot zu werden macht mir so verrückt das ich nichts mehr zusammen kriege und nur noch dumme sch.... erzähle!

Bei mir wurde es extrem schlimmer als ich versucht habe es zu verstecken.Jetzt wo ich ein bisschen lockrer damit umgehe ist es nicht mehr ganz so schlimm. aber krank macht es mich immernoch

Lg

08.08.2009 21:13 • #42



Angst vor Vortrag

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Hallo,

das ist auch bei die hartnäckigsten Angst überhaupt. Die meisten der anderen Schwierigkeiten sind beseitigt, aber bei diser Sache habe ich noch keine Lösung gefunden, die man als solche bezeichnen kann.

Grüße

pc

09.08.2009 10:41 • #43


Hallo pc,

hast du es eigentlich schon mit Schimpfreden versucht?

Dass du beim Üben/Vorbereiten eines Vortrags zu Hause einfach alle deine negativen Gedanken und Gefühle bezüglich des Vortrags, der Zuhörer und was dir dabei sonst noch in den Sinn kommt, in dem Vortrag aussprichst, und zwar auch mit körperlichem, stimmlich passendem Ausdruck?

Ich finde, das hilft sehr.

09.08.2009 10:54 • #44


Hallo GastB,

also ich habe es nicht darauf angelegt, aber solche Gefühlsäußerungen sind mir beim Üben manchmal rausgerutscht. Allerdings war das dann eher verunsichernd, letztlich beweist es ja, dass man sich der Situation nicht gewachsen gefühlt. Den Tipp hattest Du mir ja schon mal gegeben, er passt insofern wirklich , dass ich früher dazu geneigt habe, Aggressionen und Wut in mich reinzufressen (und dann ggf. zu stark oder im falschen Moment auszuleben) und so eine Tendenz bleibt wahrscheinlich selbst dann, wenn man gelernt hat, gegenzusteuern.

Wut auf die Zuhörer habe ich so eigentlich nie gespürt, wohl aber auf mein Schicksal bezogen, auf die Gründe und die Familienkonstellation, die dazu geführt haben, dass ich dieses Problem habe. Trotzdem, ich hatte mal den Verdacht, dass es mit der Befürchtung zu tun haben könnte, dass man auch zu selbstbewusst auftreten könnte, also unangemessen sicher wirkt, das kommt ja noch schlechter rüber als zu bescheiden und ängstlich.

Vielleicht probiere ich es trotzdem verstärkt in der Richtung, wenn ich in die Verlegenheit kommen sollte, einen Vortrag halten zu müssen .

Grüße

pc

09.08.2009 12:04 • #45


Hallo pc,

du könntest ohne weiteres in deine Probereden auch sowas einbauen wie jetzt kommt mir wieder mein Vater in den Sinn - er signalisiert mir gerade, dass ich nicht so viel reden soll oder was auch immer da ankommt.

Übrigens kann man sowas auch in reale Vorträge einbauen, in moderater, aber entwaffnend offener Form. Sowas kommt dann sogar meist sehr gut. Vielleicht nicht immer beim Vorgesetzten, aber meist gut bei den Zuhörern.

Ich bin ziemlich sicher, dass du mal ein prima Redner werden kannst.

Lg
GastB

09.08.2009 13:35 • #46


Danke Dir, vielleicht wird es tatsächlich noch was .

pc

09.08.2009 14:55 • #47




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