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Danke Lina für deine schnelle Antwort.
Ich versuche oft es zu ignorieren nur leider gelingt es mir nicht immer, immer öfters brech ich weinend zusammen.
Wir haben zwar eine Beratungslehrerin an der Schule, bei der war ich auch schon öfters nur leider hat das überhaupt nix gebracht.

Trotzdem danke für deine Hilfe
Black Horse

22.06.2017 15:25 • #21


Was möglicherweise auch funktionieren könnte, wäre vielleicht, mit der Person direkt zu reden. Du kannst ja anscheinend mit der Person reden und sie gibt ihr Verhalten auch zu. Sag ihr doch einfach mal ganz klar, wie es dir damit geht und dass du das nicht in Ordnung findest. Sag ihr, dass sie das doch auch nicht möchte, dass falsche Nachrichten in ihrem Namen verbreitet werden. Du kannst sie auch mal fragen, warum sie das überhaupt macht. Ich gehe jetzt mal davon aus, dass du ihr vorher nichts getan hast, wofür sie sich jetzt rächen möchte.

Ich wünsche dir alles Gute und lass dich nicht unterkriegen!

24.06.2017 17:58 • #22



Angst vor der Schule?

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Jan_
Zitat von Black Horse:
Hallo zusammen,
ich habe in der Klasse eine Person die mir das Leben zur Hölle macht. Sie schreibt vieles in meinem Namen. Sie behauptet ich würde mich umbringen. Das schreibt sie z.b. auf einen Zettel und da dann mein Name drunter so das jeder denkt ich hätte es geschrieben, hab ich aber nicht!

Wenn ich allein mit ihr bin gibt sie es immer zu das sie es war, aber so bald jemand dazu kommt streitet sie alles ab und behauptet ich würde ihr drohen. Wenn ich zu den Lehrern was sag heißt es von den Lehrern nur das ich lüge.

Ich weiß nicht was ich machen kann, aber mich macht das total fertig, lch hab jeden morgen angst in die Schule zu gehen weil ich Angst hab das wieder was passiert.
Hab ihr ne Idee was ich noch machen könnte?

Über Antworten würde ich mich freuen.
Lg Black Horse


Das ist natürlich eine blöde Situation.

Wie du es bereits versucht hast wäre der Weg über Lehrer/die Schulleitung natürlich die beste. Und wenn ein oder zwei Lehrer dich nicht ernst nehmen, dann weiter suchen, bis du einen findest der dich unterstützt. Wenn du bei der Suche Unterstützung von deinen Eltern haben kannst wäre das natürlich super.

Die Beratungslehrerin kannst du dabei auf jeden Fall in die Pflicht nehmen. Das ist eigentlich die richtige Anlaufstelle, also kannst du der, wenn da nichts passiert, ruhig die Pistole auf die Brust setzen.
Sie sind die Anlaufstelle für solche Verleumdung dieser Art. Ich bin zunehmend belastet und es scheint sich nichts zu ändern. Was können Sie noch tun? Sie sind doch hier die einzige Person die die hier etwas ändern kann.

Ein Gespräch mit der betreffenden Person könnte eventuell helfen. Dieser Person verdeutlichen dass es dich sehr trifft und kaputt macht. Verdeutlichen dass manche anfälliger sind als andere.

Wenn alles nichts hilft wäre auch zu prüfen ob rechtlich etwas möglich ist - würde wegen Minderjährigkeit letztlich natürlich bei den Eltern landen; aber das ist dann schon richtig. Geht ja in Richtung Verleumdung, eventuell sogar Mobbing?


Das nicht an sich ran zu lassen ist natürlich schwierig. Wenn das nur immer so einfach wäre.
Aber vielleicht wäre es möglich dass du zu Beginn einer Stunde den Lehrer um 2 Minuten Zeit bittest, und vor versammelter Klasse die Situation schilderst.
Dass diese Person diese Briefe in deinem Namen schreibt, ohne dass du etwas damit zu tun hast, und ohne dass du das möchtest. Dass die anderen auf diesen Brief also nichts geben sollen.
Damit hättest du deine Ehre vor der Klasse wieder hergestellt und diese Person bloßgestellt. Somit ist diese Person nun das Opfer seiner eigenen Tat.
Das vorzutragen ist natürlich eine große Überwindung. Vielleicht kannst du einen guten Freund als Verbündeten gewinnen, der dich unterstützt.


Aber nimm auf jeden Fall jemanden in die Pflicht. Es kann nicht sein dass zu das zu Lehrern oder Beratungslehrern trägst und nach zwei Wochen noch nichts passiert ist, und das Problem weiter besteht.
Trag das vor, und bestehe auf Handeln dererseits.
Und sonst gehst du eine Stufe höher. Da gibt es sicher ein zuständiges Bildungsamt oder so für die Schule.

04.07.2017 23:38 • #23


Jan_
Zitat von Nozaroc:
Zu den Prüfungen...da ist ja eh jeder auf sich konzentriert da werde ich also keine probleme haben...meiner Mutter könnte ich es erzählen aber ob sies ernst nimmt bezweifle ich...meine oma ist die letzte der ich es erzählen würde weil sie sich so schon darüber lustig macht das ich so schüchtern bin...meinen freunden...pff sind nicht meine richtigen freunde doch mit einem Mädchen komm ich sehr gut klar man könnte sagen sie ist wie meine schwester...ich überlege es ihr zu erzählen aber ich hab schiss das sies meinen nicht Freunden (Einfach Menschen mit denen ich die pause verbringe) erzählt...obwohl ich es ihr nicht zutraue...


Das ist natürlich schade wenn du in der Familie so wenig Unterstützung erfährst.

Hast du deiner Oma schon einmal gesagt dass dich das verletzt, wenn sie darüber lacht dass du schüchtern bist? Oft ist den Menschen nicht einmal bewusst wie sie andere Menschen verletzen. Wenn auch das nichts hilft muss man sie für solche Unterstützung und Selbstwertstärkung wohl leider abschreiben.

Wenn du nicht sicher bist dass deine Mutter es nicht ernst nimmt, dann versuch es.
Wenn du das Gespräch initiierst hast du die Macht darüber das Setting passend zu gestalten. Sag ihr du hättest etwas wichtiges zu besprechen, und ob ihr euch zusammen setzen könnt. Das schafft bereits eine bedeutende Atmosphäre. Dann schaffe gegebenenfalls einen gemeinsamen Nenner, wenn deine Mutter womöglich schroff und impulsiv ist, deute auf die Unterschiedlichkeit von Menschen/euch hin, dass du ruhiger bist, nachdenklicher, und dir insbesondere mit deiner geringen Lebenserfahrung Dinge mehr zu Herzen nimmst.
Und dann erläutere was dich beschäftigt, und wie es dich betrifft.
Wenn sie darauf nicht mit Unterstützung reagiert überlege dir welche erwachsene/erfahrene starke Person du für solche Situationen stattdessen nutzen kannst. Wenn nicht im Familienumfeld vielleicht unter Freunden, oder passenden Institutionen.

Dass du so eine Freundin hast ist natürlich toll.
Auch wenn du es ihr erzählst hast du die Macht dazu ihr zunächst mitzuteilen wie wichtig dir das ist dass sie es nicht weiter erzählt. Dass du dich dadurch verwundbar fühlst. Dass dir das wichtig ist.
Dann kann sie als echte Freundin nichts erzählen. (Und wenn doch weißt du woran du bist - das ist keine Freundin der du Dinge anvertrauen kannst.)

Wichtig ist nur trotz der schlimmen Ausmahlungen die Chancen zu nutzen. Dich mitzuteilen. Unterstützung zu suchen.

Gerade bei denen ersten Beiträgen habe ich daran gedacht dass du dir einfach jemanden an die Seite nimmst der dich unterstützt.
Wenn du es deiner Freundin erzählst, dann bitte sie doch darum dich irgendwo, etwa vor der Schule, abzuholen, und dann geht ihr gemeinsam ins Klassenzimmer.

Angststörungen festigen sich vor allem durch Vermeidung. Wenn du der Angst nachgibst, dann wird sie nur noch schlimmer werden.
Du musst in die Situationen, und dort Aushalten.
Beobachte deine Erwartungen, Überzeugungen und Gedanken, und korrigiere sie vor und nach der Situation. In der Situation kannst du lernen Fehler und Abneigung zu ertragen.
Vieles erscheint unerreichbar. Fang mit kleinen Schritten mit Unterstützung an. Lobe dich selbst für jeden geschafften Schritt, etwa einer überstandenen Situation, oder in eine Situation zu gehen. Nimm dir 5 Minuten für dich selbst als Belohnung, wenn dir das gut tut.

Mache dir stets bewusst was überhaupt schlimmstenfalls passieren kann. Wird diese konkrete Situation in 5 Jahren noch wichtig für dich sein?
Gefahr für Leib und Leben besteht eigentlich nie. Die Angst ist eine unbegründete. Und dann gilt es nur noch sich selbst zu überwinden, die Gedanken zu korrigieren und die Gefühle zu verlernen (durch Erfahrungen).
Selbst wenn du angegafft wirst, das geht vorbei, das ist flüchtig, und nicht wichtig. Wichtig sind die positiven Erlebnisse, zwischenmenschlich (Wertschätzung) und anderweitig.

Erhöhte Selbstaufmerksamkeit, insbesondere auf körperliche Symptome ist ebenfalls nur angstfördernd. Übe Achtsamkeit (auf etwas bestimmtes zu konzentrieren, etwa den Atem), oder beruhige dich selbst durch bewusste Verlangsamung der Atmung, tiefere Atmung in den Bauch.

Ansonsten Hilft gegen Angststörungen generell
* körperliche Aktivität
* Entspannungsübungen
* unterstützende Medikation (Antidepressiva)

04.07.2017 23:59 • #24


20.10.2019 02:05 • #25


Safira
Hallo Deborah, auf welche Schule gehst Du denn? Gibt es Konflikte mit Schülern oder Lehrern? Kommst Du mit dem Stoff nicht mehr hinterher? Hast Du länger andauernde Probleme zu Hause?

20.10.2019 10:38 • #26


Ich gehe auf ein Gymnasium, aber ja ich fühle mich einfach komplett unwohl und kann nicht sagen wieso, es gibt keinen Stress mit irgendwem in meinem Umfeld, also daran kann es nicht liegen, mir dreht sich aber jedes Mal der Magen um, wenn ich die Schule betrete

20.10.2019 17:40 • #27


Lottaluft
Zitat von Deborah:
Ich gehe auf ein Gymnasium, aber ja ich fühle mich einfach komplett unwohl und kann nicht sagen wieso, es gibt keinen Stress mit irgendwem in meinem Umfeld, also daran kann es nicht liegen, mir dreht sich aber jedes Mal der Magen um, wenn ich die Schule betrete



Wie viele Jahre hast du noch vor dir ?

20.10.2019 19:37 • #28


CIRCLEOFFEAR

14.01.2020 08:41 • #29


Hm, also bei mir war es so, das ich in der Schule gemerkt habe, daß sich da was größeres entwickelt, obwohl ich es schon seit dem 10. Lebensjahr gemerkt habe. So richtig eingeschränkt hat mich die Schule nie, ich war froh, sie hat mir geholfen mich abzulenken, mit anderen im Kontakt zu sein. Nach der Schule allerdings wurde es schwerer für mich, weil ich da sehr starke Angst vor Menschen hatten. Deswegen konnte ich erst spät eine Ausbildung abschließen. Nach der Ausbildung ging nichts mehr, und ich besprach es mit meinem Chef, und wir kamen zu dem Entschluss, das ich den Beruf wohl nicht weitermachen kann. Jetzt mache ich bald meine Umschulung im geschützten Rahmen, also ein Berufsbildungswerk.

14.01.2020 11:14 • x 1 #30


Schlaflose
Zitat von CIRCLEOFFEAR:
Inwiefern hat euch die Angst in Schule/Ausbildung eingeschränkt?Hattet ihr dadurch schlechtere Ergebnisse als andere nicht ängstliche ?


Nein, da noch nicht, abgesehen davon, dass ich vor Prüfungen tagelang nicht schlafen konnte und aus dem Grund nie meine volle geistige Fähigkeit zum Besten geben konnte. Aber dann im Beruf hat es mich sehr eingeschränkt und ich musste nach 20 Jahren meinen Beruf als Lehrerin aufgeben.

14.01.2020 12:04 • x 1 #31


CIRCLEOFFEAR
[/quote]Aber dann im Beruf hat es mich sehr eingeschränkt und ich musste nach 20 Jahren meinen Beruf als Lehrerin aufgeben. [/quote]

Das tut mir sehr leid, gerade weil Lehrerin ein schöner Beruf ist.
Zum Glück konntest du aber, viele Jahre
unbeschwert genießen.

14.01.2020 15:00 • #32


Schlaflose
Zitat von CIRCLEOFFEAR:
Zum Glück konntest du aber, viele Jahre
unbeschwert genießen.


Nein, eben nicht, es war die Hölle pur und hat mich krank gemacht. Mit einer sozialen Phobie und ängstlichen (vermeidenden) Persönlicheitsstörung ist Lehrer der denkbar ungeeignetste Beruf.

14.01.2020 15:35 • #33


CIRCLEOFFEAR
Zitat von Schlaflose:
Nein, eben nicht, es war die Hölle pur und hat mich krank gemacht. Mit einer sozialen Phobie und ängstlichen (vermeidenden) Persönlicheitsstörung ist Lehrer der denkbar ungeeignetste Beruf.


Oh, das tut mir natürlich leid.
Hast du das nicht schon vorher im Studium gemerkt, dass etwas mit dir nicht stimmt ? Persönlichkeitsstörungen beginnen ja meist in der Jugend.

14.01.2020 15:41 • #34


Hedwig
Schule abgeschlossen. Ausbildungen allesamt nicht geschafft.

14.01.2020 15:58 • x 1 #35


Rick
Ich hatte Glück, dass sich meine Ängste nicht auf die Ergebnisse ausgewirkt haben. Jedoch bin ich in so manch missliche Lage geraten, dass ich zum Beispiel zwischen den Stühlen stand, wenn ich es in der Ausbildung allen recht machen wollte.

14.01.2020 16:42 • x 1 #36


Schlaflose
Zitat von CIRCLEOFFEAR:
Oh, das tut mir natürlich leid.Hast du das nicht schon vorher im Studium gemerkt, dass etwas mit dir nicht stimmt ? Persönlichkeitsstörungen beginnen ja meist in der Jugend.

Doch, ich hatte schon zu Beginn des Studiums eine Riesenangst davor, irgendwann vor einer Klasse stehen und den Boss spielen zu müssen. Aber ich dachte, dass ich das mit der Zeit und mit der Erfahrung lerne. Aber es war nicht so. Allerdings hat mir das Studium sehr viel Spaß gemacht und war die schönste Zeit in meinem Leben.

14.01.2020 17:56 • #37

Sponsor-Mitgliedschaft

24.10.2021 12:24 • #38


Lottaluft
Da du ja nur tips willst hab ich n ganz wichtigen für dich

-Therapie

24.10.2021 12:36 • x 5 #39


Zitat von Lottaluft:
Da du ja nur tips willst hab ich n ganz wichtigen für dich -Therapie

das ding ist, morgen ist schule und ich MUSS gehen, da bringt mir jz auch keine therapie

24.10.2021 12:39 • #40



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