kuschel
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heute war ein ruhiger Tag. Mein Kind war mit der Freundin unterwegs und meine Frau und ich hatten Zeit nur für uns.
Ich schrieb vor ein paar Tagen, dass ich eine Arbeit nicht gemacht habe, von der meine Frau den Wunsch zuvor an mich herangetragen hatte, diese Arbeit zu erledigen. Durch meine (standhafte) Weigerung entstand noch mehr unangenehme Arbeit, die dann sie, ohne sich zu beschweren, selbst erledigte. Das tat mir insgeheim leid und ich wäre an ihrer Stelle ganz schön sauer gewesen. Sie hat es mir nicht im Geringsten übel genommen. Das heisst aber nicht, dass ich so etwas nun immer wieder mit ihr mache.
Was war heute los?
Wegen eines in der Nachbarschaft abgehaltenen lautstarken und sich in die Länge ziehenden Festes, beschwerte ich mich in der Nacht bei der Polizei. Das war zwar nicht besonders mutig, aber ich habe den Lärm auch nicht einfach hingenommen. Nach 10 min war Ruhe und ich war ziemlich stolz, mir nicht alles gefallen lassen zu haben.
Ich lief heute auf einem sehr schmalen Pfad, beidseitig flankiert von Wiese. Auf diesem kam mir eine Reiterin mit grossem Hund entgegen. Ich wich erst kurz vor einem Zusammentreffen mit ihr nach rechts aus (sie auch und grüsste mich nett).
Ich wollte mit dem Sohn (etwa 20 Jahre alt) einer Hausbewohnerin über sein Gerümpel im Keller sprechen. Es war aber nur seine Mutter da, der ich mit meiner nun wieder tieferen, stärkeren Stimme mein Anliegen vortrug. Erstaunlicherweise mit ziemlich guten Augenkontakt.
Wenn ich meine belegte, liebe Stimme habe, bin ich wie entschärft, das heisst, dass es mir mit dieser Art von Stimme nur schwer möglich ist, unfreundlich oder gar wütennd zu sein. Sie ist ein wunderbares Beispiel für meine unbewussten Selbst - Sabotagen und bringt mich manchmal auf die Palme.
So, Feierabend für heute Kuschel
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