Ich kenne mich da ein wenig aus.
Ein Therapiehund ist ein ausgebildeter Hund zur Unterstützung in Einrichtungen wie Altenheim, Kinderheim, Behindertenwohnheim etc.
Du kannst einen Hund nur zum Therapiehund/Begleithund ausbilden lassen, wenn du selbst einen sozialen Beruf erlernt hast.
Ob du für deine Angststörung einen ausgebildeten Therapiehund brauchst, bezweifel ich stak - vor allem wenn du ihn als deinen eigenen Hund halten möchtest.
Ich habe auch eine Hündin und seit dem ich sie habe geht es mir immer besser. Ich habe Verantwortung und aus diesem Grund KANN ich nicht mehr so weit in meine Angst rutschen.
Du hast einfach jemanden da, der dich jeden Tag dazu bringt aus dem Haus zu gehen und jemanden der dir zeigt im hier und jetzt zu leben und Frei zu sein.
Aber es sollte nicht der Hauptgrund sein, ich habe mir meinen Hund geholt, weil ich einen Hund haben wollte und nicht weil ich wollte das es mir Angsttechnisch besser geht.
Wie ist deine Motivation dazu? Das solltest du genau hinterfragen.
Solltest du dich tatsächlich für einen Hund entscheiden würde ich wie gesagt einen "normalen" Hund holen. Da wäre es dann Interessant auf ein Wesenstarkes Tier zurück zu greifen. Anhand von Rassen kann man die Veranlagung dazu gut abschätzen - ist aber auch keine Garantie!
Schäferhunde gelten als sehr Treu, Wesenstark und mit einem dicken Nervenkleid

ist jetzt nur ein Beispiel.
Aber du darfst nicht vergessen! EIN HUND BRAUCHT DICH!
Der Hund wird sich immer an dir orientieren, denn du bist sein Mensch! Sein bester Freund, der größte Beschützer und der Held in der Not!
Ein Hund wird immer deine starke Schulter brauchen - nicht andersrum! Ein Hund kann dich und deine Probleme einfach nicht tragen, er kann dir lediglich zeigen was sorglos bedeutet - er kann dir nur den Lebensstil eines Hundes zeigen und dir dadurch helfen, selbst ein wenig mehr "Hund" zu sein
