@gnomenreigen,
was den NABU und auch andere zum Teil sehr zwielichtige Organisationen betrifft, gebe ich dir uneingeschränkt recht. Was die TE betrifft, denke ich, dass sie es sicherlich aus ihrer Sicht gut gemeint hat. Wenn du dir mal andere ihrer Kommentare zum Tier- und Naturschutz durchliest, wirst du mir vielleicht zustimmen, dass sie eine sehr naive Sichtweise aufweist.
Ich persönlich finde Wölfe faszinierend. Das heißt aber nicht, dass ich sie uneingeschränkt in Deutschland haben möchte. Es gibt schon noch Flächen in Deutschland, auf denen eine
stark begrenzte Anzahl von Wölfen leben könnte. Aber eben eine
stark begrenzte Anzahl.
Die Lausitz, die Annaburger Heide, die Schorf Heide, der Bayrische Wald....... ?
Ob so etwas in der Praxis umzusetzen währe,..... ?
Ich denke, der Wolf wird in den meisten Bundesländern, in denen er regelmäßig vorkommt, in den nächsten Jahren ins Jagdrecht aufgenommen. Nicht weil wir Jäger das wollen, sondern weil es der Politik leichter gemacht wird, Einzelabschüsse oder Rudelabschüsse durchzuführen. Hier hätte man nämlich gleich ein passendes Gesetz zur Hand und könnte somit auch notfalls die Jägerschafft zwingen.
Ich persönlich lehne es ab, den Wolf ins Jagdrecht aufzunehmen um gegebenenfalls die Drecksarbeit auf uns abschieben zu können.
Sollen diejenigen, die sich so lauthals und verbohrt ideologisch für den Wolf einsetzen, bei Problemen - und die werden gewaltig zunehmen - sich doch selber die Hände schmutzig machen.
Beispiel Biber. In Bayern wurden vor Jahren die Biber wieder angesiedelt, Umsiedler aus MVP und BRB. Der Naturschutz jubelte. Heute müssen Biber in Bayern wieder bejagt werden, weil die Schäden in der Land- und Forstwirtschaft wahnsinnig gestiegen sind und im Gewässerschutz teilweise katastrophale Zustände erreicht sind.
Alles in Maaßen, dann geht vieles.
http://www.outfox-world.de/blog/wolf-un ... hkeit.html