Zitat von Angor: Immer wenn ich sowas lese, wie andere ohne Medis auskommen, weil sie was dagegen habe, fühle ich mich schlecht, warum eigentlich?
Das ist die große Frage. Vielleicht interpretierst du da rein, dass du zu "schwach" bist etwas durchzuhalten?
Denke stattdessen einfach, dass die anderen nicht genug "krank" sind, dass sie es ohne Medikamente aushalten können.
Wenn man gegen Medikamente spricht, dann will man eigentlich andere nur sensibilisieren, dass sie die eigenen Einnahme überprüfen, ob denn Nutzen und Schaden im richtigem Verhältnis stehen.
Du hast das bei dir gemacht, und da passt das. Dir geht es damit eindeutig besser, dein Leben ist lebenswerter. Es gibt also im Moment keinen Grund das zu ändern, nur hin und wieder zu überprüfen, ob sich irgendwas verändert hat. Entweder dass das Leben selbst leichter ist und man deshalb reduzieren könnte (Nebenwirkungen gibt es auch immer irgendwie) oder ob eben diese Nebenwirkungen nun mehr Schaden anrichten.......
Nicht einfach immer denken, das hat schon immer so gepasst und so bleibt das auch. Und dafür sollen diese Diskussionen sorgen, damit man sich das immer mal wieder in Erinnerung ruft.
Sowohl die eigene Medikamentation überdenken, als auch mal darüber nachdenken, ob man es nicht doch mal ausprobieren sollte.
Und da wir alle etwas anders ticken und unsere Ängste anders gelagert sind, wird auch die Art und Weise, wie man zu den Medikamenten steht, anders sein. Aber es gibt auch hier kein richtig oder falsch.
Bei einem funktioniert es gut, bei anderen geht es in die Hose.