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dieses Forum dient dazu, Menschen zu unterstützen und Austausch zu ermöglichen. Wer Hilfe braucht, findet sie hier, und wer helfen möchte, ist willkommen. Moderatoren achten darauf, dass der Umgang respektvoll bleibt. Für eine angenehme Atmosphäre sind verständnisvolle, ermutigende und einfühlsame Beiträge explizit erwünscht. Verletzende oder verurteilende Beiträge sind nicht erlaubt.

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Edie-NY
Zitat von Afraid1992:
Mein Tag startet meist mit Angst und wenn ich weiß, dass ich was vorhabe, egal wie schön, kommt noch mehr Angst.

Ein guter erste Schritt ist, den Gedanken zuzulassen, dass Angst generell kein Feind ist und du noch immer Herrin deiner Gedanken bist!
„Liebe Angst, ich habe dich wohl vernommen und weiß, dass du mich begleitest, aber zieh dich bitte zurück, damit ich mein Tagwerk beginnen kann!“

👋🌸

x 7 #4941


Nova_Sol
@Edie-NY da hast du Recht, aber irgendwie schaffe ich es noch nicht. Bzw nicht immer..
Ich kann mit der Angst immer so lange umgehen, bis es sich durch ganz dolles Herzklopfen bemerkbar macht. Sobald mein Herz viel zu schnell schlägt, geht meistens gar nichts mehr..

x 3 #4942


A


Schreibt und Diskutiert was ihr möchtet

x 3


E
Bei mir ist es auch so, dass ich mit der Angst gut umgehe , aber keineswegs mit den Symptomen. Sobald Symptome zu stark werden, ist vorbei bei mir.

x 3 #4943


SilentRoG
Angst ist auch „nur“ ein Gefühl. Wenn auch ein unangenehmes.
Angst zu haben ist vollkommen ok. So wie die Angst kommt, kann sie auch wieder gehen.

x 2 #4944


E
@SilentRoG

Die Angst ist nicht so das Problem, die Symptome sind es. Und bei mir zum Beispiel kommen erst Symptome und dann irgendwann die Angst und nicht umgekehrt.

x 1 #4945


SilentRoG
Zitat von Beebi:
@SilentRoG Die Angst ist nicht so das Problem, die Symptome sind es. Und bei mir zum Beispiel kommen erst Symptome und dann irgendwann die Angst und ...

Wenn die Symptome medizinisch abgeklärt sind und es „nur“ die Psyche ist, die die Symptome verursacht, hilft es ggf. sich bewusst zu machen, welche Mittel unsere Steinzeitalarmanlage einsetzt und zu welchem Zweck. Je nach Symptomen ist der Vorgang des Flucht-/Kampfsystems ja gut und aufschlussreich beschrieben.

x 3 #4946


boomerine
Zitat von Wildrose:
Bei mir wurde es richtig schlimm nach

Lass dich mal ganz dick drücken. knuddeln

x 4 #4947


S
Bei mir ist es auch so dass ich mittlerweile mit meiner Angst gut umgehen kann, aber sobald die Symptome richtig schlimm werden geht garnix mehr, dann bin ich wie gelähmt und kann nur noch auf dem Sofa liegen was das Ganze nur noch schlimmer macht. Ein Teufelskreis...

x 3 #4948


D
Zitat von SilentRoG:
Angst ist auch „nur“ ein Gefühl. Wenn auch ein unangenehmes. Angst zu haben ist vollkommen ok. So wie die Angst kommt, kann sie auch wieder ...

Neee, da widerspreche ich mal. Erst mal ist Angst ein Signalgeber und will uns was sagen.
Und dann zieht es hormonelle und körperliche Reaktionen nach sich. Das ist schon ein bisschen mehr als "nur" ein Gefühl. Man sollte es nicht überdramatisieren, aber trotzdem ernst nehmen.

x 1 #4949


E
@Sunny04

Was meinst du mit „dann wird es nur noch schlimmer „?
Also bei mir ist es so, dass es , sobald ich auf der Couch liege, besser wird.

Ja, er Symptome, dann irgendwann mal so richtig dollen Angst.

Hat es jemand überhaupt auch so wie ich gehabt, dass ganz am Anfang eure Leidensweg , ihr gar nicht erst an die Psyche dachte habt , sondern wirklich dachtet, körperlich schwer krank zu sein?

Bei mir war und ist es bis heute so. Sobald es mir echt schlecht geht, glaube ich nicht daran das es die Psyche ist.?

x 2 #4950


Islandfan
Ich hatte tatsächlich einmal im Leben echte Todesangst, das war letztes Jahr auf meiner alten Arbeit, als ein Patient in seiner paranoiden Schizophrenie Am ok gelaufen ist und ich mich allein für 30 Minuten in einen Raum sperren musste. Das war angsttechnisch das schlimmste, was ich je gespürt habe. Mein Körper hat extrem reagiert, Übelkeit, Schwindel, Ohnmachtsgefühl, Zittern, etc. Kenne auch Panikattacken, aber die sind schon anders, auch wenn manche Symptome gleich sind. Aber ich kann in einer Panikattacke immer noch versuchen mit dem Restverstand, den ich habe, gegenzusteuern.
Gott sei Dank hatte ich schon lange mehr keine schweren Panikattacken, wenn dann eher mildere.

x 3 #4951


S
Zitat von Beebi:
Hat es jemand überhaupt auch so wie ich gehabt, dass ganz am Anfang eure Leidensweg , ihr gar nicht erst an die Psyche dachte habt , sondern wirklich dachtet, körperlich schwer krank zu sein?

Ja hier.
Als es 2011 losging, hatte ich ständig mit Atemnot zu tun und dachte ständig jeden Moment zu ersticken. War auch wirklich jede Woche beim Arzt, aber nix wurde gefunden. War der Überzeugung Krebs zu haben irgendwann. Im Sommer 2011 steigerte es sich so, dass ich mich so reingesteigert hab jeden Moment zu ersticken bis zur Hyperventilation. Tja und dann kamen immer neue Krankheiten dazu.

x 1 #4952


D
Zitat von Beebi:
Hat es jemand überhaupt auch so wie ich gehabt, dass ganz am Anfang eure Leidensweg , ihr gar nicht erst an die Psyche dachte habt , sondern wirklich dachtet, körperlich schwer krank zu sein?

Bei mir war es so, daß ich mehrere Asthma Anfälle hatte, übelst Dissos wo ich an Hauswänden entlang lief, um nicht zu schwanken und Versagen der Schließmuskeln.
Das ist jetzt genau 21 Jahre her und es brauchte einige Jahre um besser zu werden.
Das es psychisch war, wusste ich immer.

x 1 #4953


S
@Beebi mir hilft Aktivität oft ganz gut, aber wenn ich auf dem Sofa liege steiger ich mich nur noch mehr in die Angst rein und bin ja nicht aktiv...

Ich dachte noch nie dass es was körperliches ist und tue generell alle meine Beschwerden als psychosomatisch ab. Hab so viele Angstbaustellen, da möchte ich mir nicht auch noch Sorgen um meine Gesundheit machen müssen...

x 1 #4954


E
@Islandfan

Also bei einer richtigen Panikattacke, kann ich überhaupt gar nichts mehr steuern.
Ich glaube gerne, dass es viele verschiedene Symptome und Gefühle geben kann, nicht alle sind immer gleich. Schrecklich, was du dort erlebt hast.

@Schokowaffel_

Das ist krass, weil ich habe immer genau das gleiche gedacht. Nie habe ich an die Psyche geglaubt. Wie gesagt, selbst heute manchmal noch nicht.


@Dunkelbunte

😨 Ich glaube, ich wäre durchgedreht, wenn ich sowas gehabt hätte. Schwindel und Atemnot ist einfach Horror. Habe ich zum Glück nur sehr selten gehabt. Aber woher wusstet du schon immer, dass es die Psyche ist?

@Sunny04
Echt gut, dass du einen Weg für dich gefunden hast. Also Bewegung geht bei mir nur, wenn meine Symptome nicht zu krass sind und bei einer Panikattacke, da ich da einfach flüchten muss und mich ausziehen.

Also ich mache mir nicht freiwillig sorgen um meine Gesundheit 😃 , die kommt von ganz allein sobald ich Symptome habe. Da kann ich gar nichts gegen machen.
Meine Therapeutin hat mir diese Frage nämlich gestellt und ich sagte ihr, dass ich bei Symptome immer denke schwer krank zu sein.

x 4 #4955


D
Zitat von Beebi:
Ich glaube, ich wäre durchgedreht, wenn ich sowas gehabt hätte. Schwindel und Atemnot ist einfach Horror. Habe ich zum Glück nur sehr selten gehabt. Aber woher wusstet du schon immer, dass es die Psyche ist?

Aufgrund meiner Kindheit.
Ich war zur Traumaaufarbeitung in Therapie, das war 97 bis 99.
Und 2002 fing die Angst und Panikstörung an.
Ich habe eine sehr schlimme Kindheit gehabt und mir war immer klar, daß es heftige Folgen hat.
Auch mein Rheuma ist eine Folge der über Jahre andauernden Traumatisierungen. Auffällige Entzündungswerte hatte ich bereits in der Jugend.
Und es ist viel leichter, zu wissen, wenn etwas psychisch ist. Körperliche Erkrankungen haben noch einmal eine andere Tragweite. Ich wünschte, es wäre bei Psyche geblieben 😥

x 3 #4956


Islandfan
Zitat von Beebi:
Also bei einer richtigen Panikattacke, kann ich überhaupt gar nichts mehr steuern.
Ich glaube gerne, dass es viele verschiedene Symptome und Gefühle geben kann, nicht alle sind immer gleich. Schrecklich, was du dort erlebt hast

Das interessante war, dass ich einen Tag später 2 Wochen Urlaub hatte. Als ich danach hin bin, konnte ich 2 Tage normal arbeiten, aber am 3 Tag ging gar nichts mehr, dabei hatte ich keine Angst, sondern nur körperliche Symptome. Es brauchte 4 Wochen bis sich der Blutdruck wieder normalisierte. Der war völlig aus dem Takt geraten.
Meine Angststörung habe ich seit ich 8 bin, damals hat das keiner ernst genommen. Mittlerweile habe ich aber kaum noch Ängste, dafür mehr Depressionen. Schon komisch, wenn ich Angst habe, dann habe ich Angst zu sterben und in schlimmen depressiven Phasen möchte ich es an manchen Tagen. Sehr widersprüchlich. Ich kenne mich tatsächlich psychisch nicht gesund, aber mir geht es seit der Trennung viel besser als in den letzten 2 Jahren. Aber ich muss noch einiges, schlimmes aufarbeiten.

x 1 #4957

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SilentRoG
Zitat von Dunkelbunte:
Neee, da widerspreche ich mal. Erst mal ist Angst ein Signalgeber und will uns was sagen. Und dann zieht es hormonelle und körperliche Reaktionen ...

Was unterscheidet es denn von Freude oder Trauer? Auch dort finden hormonelle, körperliche Reaktionen statt.

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D
Zitat von SilentRoG:
Was unterscheidet es denn von Freude oder Trauer? Auch dort finden hormonelle, körperliche Reaktionen statt.

Richtig. Beides hat Auslöser und sind Signalgeber und können Folgen haben.

x 1 #4959


S
@Beebi ja klar, das glaub ich dir gerne dass du dir die Sorgen nicht freiwillig machst, so sollte das jetzt nicht rüberkommen 🙈

x 1 #4960


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