Zitat von Methusalem:Der Mainradweg brüllt heute wieder so laut, dabei müsste ich noch so viel arbeiten. Endlich mal im Büro ausmisten, jetzt hatten wir doch so lange Mistwetter und im Büro herrscht immer noch Chaos.
Das Problem dabei ist, dass das Mistwetter einen eher umhaut und deshalb die Arbeit nicht geschafft wird. Ein Grund, warum ich z.B. sehr auf die Farbauswahl in meinem dunklen Büro geachtet hatte.
Die Moderatorin aus meiner Frauengesprächsrunde damals, engagierte ich ja auch für mein Team. Weil ich wusste, die Frau tut auch meinen Leuten gut. Hat sie auch.
Als sie mit mir ins Büro ging sagte sie nur: Vor diesem Raum würde ich mich auch drücken. Der Schreibtisch lag voll Arbeit, eine unatraktive Schreibtischunterlage lockte, wenn ich mal alles runter geschafft hatte, sah ich nur dieses hässliche Teil. Jeder legte da einfach nur ab. Mein alter Korbstuhl mit einem unatraktiven Stuhlkissen. Keine Pflanze, nix persönliches von mir. Es erschlug mich, wenn ich nur rein sah. Also Tür zu, aber bitte von außen und schon mit hängendem Kopf rein, wenn es sein musste.
Und es stimmt, dass Büro spiegelte damals auch mein inneres Chaos. Und bei mir ist es noch extremer. Ich brauche äußere Ordnung für innere Ordnung.
Also Büroaktion. Alles unnötige Papier raus. Und wenn mir irgendeiner sein Zeug auf dem Schreibtisch liegen ließ, schmiss ich es in den Müll. Natürlich hatte ich vorgewarnt.
Und dann fing die Verschönerungsaktion an. Mit der Verschönerungsaktion bin ich noch nicht ganz fertig, aber ich fühle mich wohl in dem Raum. Und allein dadurch, dass ich ein gewisses Wohlbefinden in diesem Raum habe, flutscht die Arbeit auch besser.