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Sebo Mitglied
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Hallo Wolke, stimmt, hat sich auch einiges getan
Ist mir irgendwie zu albern um ehrlich zu sein, lauter betrunkene usw. Zum Glück ist hier kaum was mit Karneval.
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J
juwi Gast
Ich habe ein bisschen im Fernsehen geschaut, was in Köln los ist. Wahnsinn, da ist ja alles auf den Beinen und am feiern. Bei uns in Österreich spielt der Karneval bzw. Fasching keine Rolle. Nur die Kindergärten und Schulen machen Feiern, für die sich die Kinder verkleiden. Und ein paar Pfarrbälle usw. gibt es. Aber keine solchen Umzüge wie in Deutschland.
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#4602
A
Nachtkaffee, oder Treffpunkt der Schlaflosen Mitglieder
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Grabwächter Mitglied
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Kuuuuhhll. Mein Engel ist auch aus austria. Hat mit so was auch nix zu tun. Ich auch nicht. Ich glotze nun dabbel trabbel mit batts benzer und tärän zill.
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#4603
ichbinMel Mitglied
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Gut das hier Karnevalstechnisch kaum was passiert --ok die kleinen verkleiden sich aber hier auf den Straßen Gott sei dank nichts ...Das war wieder ne kurze Nacht der Film gestern Abend mit Liam Neeson war erste Klasse richtig spannend und weils so schön war hab ich den nochmal geguckt ...meine Waage ist auch wieder lieb zu mir ....werd jetzt mal kochen ...musste heute Nacht erstmal die Wäsche reinholen das war ja ein Regen und ein Windchen.....
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#4604
W
Wolke P Gast
Ja, sonst hätte passieren können, dass du sie auf der Straße hättest aufsammeln müssen
Ich war Gestern auch noch lange wach. Hab LOL geschaut und im Anschluss Golden Mädchen. Irgendwie wollte ich nicht müde werden.
Und jetzt ringe ich mit mir, ob ich den Rest des Tages arbeitsam oder geruhsam verbringe. Noch ein Tag Ruhe könnte die Nacht kosten, außerdem muss ich unbedingt auf andere Gedanken kommen.
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#4605
Maldur Mitglied
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puh ich bin seit ich arbeitslos bin (anfangd es jahres) auch hinsichtlich biorhythmus total zerstört. bin meist matschig und müde, mir fallen die augen abends zu, aber wenn ich mich hinlege liege ich nur doof rum. oft schlaf ich nich vor 3, 4 uhr ein und wach dann um 7, 8 wieder auf... es ist momentan so zum kotzen...
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#4606
W
Wolke P Gast
Bestimmt ist dein Körper nicht ausgelastet. So geht es mir oft im Urlaub. Die erste Woche geht es noch einigermaßen, aber ab der zweiten Woche mache ich dann den Tag zur Nacht. Oder machst du dir viele Sorgen, weil du jetzt arbeitslos geworden bist?
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#4607
Entwickler Mitglied
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Am Samstag gab es glaube ich auf 3sat eine Reportage über Langzeitarbeitslose. Fast keiner von denen hat mehr einen gesunden Schlaf und die Lebensdauer verkürzt sich drastisch. Das Problem ist nicht die fehlende körperliche Betätigung, sondern die Hoffnungslosigkeit und die menschenverachtende Haltung vieler Arbeitgeber: "Wer so lange arbeitslos ist, mit dem kann ja was nicht stimmen. Den will ich auch nicht". Und so verschärft sich das Problem durch sich selbst. Eine Einbahnstraße, die gleichzeitig Sackgasse ist.
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#4608
ichbinMel Mitglied
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Zitat von Entwickler:
Am Samstag gab es glaube ich auf 3sat eine Reportage über Langzeitarbeitslose. Fast keiner von denen hat mehr einen gesunden Schlaf und die Lebensdauer verkürzt sich drastisch. Das Problem ist nicht die fehlende körperliche Betätigung, sondern die Hoffnungslosigkeit und die menschenverachtende Haltung vieler Arbeitgeber: "Wer so lange arbeitslos ist, mit dem kann ja was nicht stimmen. Den will ich auch nicht". Und so verschärft sich das Problem durch sich selbst. Eine Einbahnstraße, die gleichzeitig Sackgasse ist.
Die menschenverachtende Haltung der Jobcenter sind noch tausendmal schlimmer als die der Arbeitgeber...beim Arbeitgeber gehst du einmal hin und wenn das negativ läuft sieht man den nicht mehr ,aber beim Jobcenter schikanieren die dich richtig--wenn man da labil ist wird man fertig gemacht .Ich kenne ganz viele die eine riesen Angst haben dorthin zu gehen.
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#4609
Methusalem Mitglied
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Also heute und morgen noch Party und ab Mittwoch gilt das Internetverbot. Bis Ostern und am Ostersonntag bin ich wieder da.
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#4610
W
Wolke P Gast
Hey, was hat das körperliche Fasten mit dem Internet zu tun.
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#4611
W
Wolke P Gast
Zitat von Entwickler:
Am Samstag gab es glaube ich auf 3sat eine Reportage über Langzeitarbeitslose. Fast keiner von denen hat mehr einen gesunden Schlaf und die Lebensdauer verkürzt sich drastisch. Das Problem ist nicht die fehlende körperliche Betätigung, sondern die Hoffnungslosigkeit und die menschenverachtende Haltung vieler Arbeitgeber: "Wer so lange arbeitslos ist, mit dem kann ja was nicht stimmen. Den will ich auch nicht". Und so verschärft sich das Problem durch sich selbst. Eine Einbahnstraße, die gleichzeitig Sackgasse ist.
Und warum verkürzt es die Lebensdauer. Also hätte ich so weiter gearbeitet wie ich hatte, dann glaube ich, wäre meine Lebensdauer arg verkürzt worden. Und dir ist doch dieses Arbeiten ohne Urlaub auch nicht bekommen.
Aber das ist schon heftig, dass so über Langzeitarbeitslose gedacht wird. Also wenn bei uns im Job mal jemand lange raus ist, dann ist es mehr wegen der Kindererziehung. Wobei da ein Wiedereinstieg auch nicht leicht ist. Jeder Berufszweig entwickelt sich weiter. Das wird wohl auch die Problematik sein.
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#4612
Entwickler Mitglied
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Zitat von ichbinMel:
Die menschenverachtende Haltung der Jobcenter sind noch tausendmal schlimmer als die der Arbeitgeber...beim Arbeitgeber gehst du einmal hin und wenn das negativ läuft sieht man den nicht mehr ,aber beim Jobcenter schikanieren die dich richtig--wenn man da labil ist wird man fertig gemacht .Ich kenne ganz viele die eine riesen Angst haben dorthin zu gehen.
Das wäre vor 20 Jahren unvorstellbar gewesen. Ich weiß auch nicht, was die mit mir machen würden, wenn ich da aufschlüge.
Heute habe ich mit einer Kollegin gesprochen, die in der DDR sozialisiert wurde und zehn Jahre da gearbeitet hat. Die denkt genauso wie ich: Heute reicht es nicht mehr, einfach nur seine Arbeit zu tun. Wer nicht täglich in der Lage ist, eine Show abzuziehen, wird rausgemobbt. Viele Ex-DDRler haben nur noch Verachtung für unsere Gesellschaftsform übrig. Egomanie geht über alles. Zusammenhalt = Null. Wir sind jetzt die DDR 2.0. Nur eben ohne Gemeinsinn. So eine verheerende Entwicklung gab es noch nie.
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x 1#4613
Maldur Mitglied
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jau, das selbstwertgefühl leidet arg unter der arbeitslosigkeit. und ja, ich bin auch nicht ausgelastet. wie auch. ich geh zwar alle 2, 3 tage zum sport, aber ansonsten? selbst mit ner schlaftablette penn ich nich ein^^
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#4614
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Zitat von Wolke P:
Und warum verkürzt es die Lebensdauer. Also hätte ich so weiter gearbeitet wie ich hatte, dann glaube ich, wäre meine Lebensdauer arg verkürzt worden. Und dir ist doch dieses Arbeiten ohne Urlaub auch nicht bekommen.
Das ist doch das andere Extrem. Der Mensch braucht eben was gesundes dazwischen.
Zitat:
Aber das ist schon heftig, dass so über Langzeitarbeitslose gedacht wird. Also wenn bei uns im Job mal jemand lange raus ist, dann ist es mehr wegen der Kindererziehung. Wobei da ein Wiedereinstieg auch nicht leicht ist. Jeder Berufszweig entwickelt sich weiter. Das wird wohl auch die Problematik sein.
Langzeitarbeitslos ist man ab 12 Monaten. Bei mir waren es mal neun Monate. Ich habe also vorübergehend mal gerade so noch die Kurve gekriegt. Man kommt ganz schnell in eine Abwärtsspirale aus Hoffnungslosigkeit, Geldmangel, Suchtproblematik, Depression, Trennung und Scheidung, fehlender Motivation und Verlernen wichtiger Fähigkeiten. Die Berufszweige entwickeln sich in Wirklichkeit gar nicht weiter. Die arbeitenden Menschen bleiben die gleichen und das bisschen Ändern an gesetzlichen Vorschriften kann es auch nicht sein. In Wirklichkeit fällt ein Arbeitsloser ganz schnell ins Bodenlose und kommt kaum noch hoch. Für die DDR-Propaganda war die BRD-Arbeitslosigkeit nicht umsonst das absolute Horrorszenario. Denn wer keine Arbeit mehr kriegt, obwohl es keine fachlichen Hinderungsgründe gibt, der wird ganz schnell zum lebensunwerten Elend deklariert.
Es gab da auch einen Teil über Boreout. Noch machen sich Betriebsärzte und Psychiater darüber lustig, aber in Wirklichkeit ist dieses Leiden eine ganz üble Falle.
Die menschenverachtende Haltung der Jobcenter sind noch tausendmal schlimmer als die der Arbeitgeber...beim Arbeitgeber gehst du einmal hin und wenn das negativ läuft sieht man den nicht mehr ,aber beim Jobcenter schikanieren die dich richtig--wenn man da labil ist wird man fertig gemacht .Ich kenne ganz viele die eine riesen Angst haben dorthin zu gehen.
Das wäre vor 20 Jahren unvorstellbar gewesen. Ich weiß auch nicht, was die mit mir machen würden, wenn ich da aufschlüge.
Heute habe ich mit einer Kollegin gesprochen, die in der DDR sozialisiert wurde und zehn Jahre da gearbeitet hat. Die denkt genauso wie ich: Heute reicht es nicht mehr, einfach nur seine Arbeit zu tun. Wer nicht täglich in der Lage ist, eine Show abzuziehen, wird rausgemobbt. Viele Ex-DDRler haben nur noch Verachtung für unsere Gesellschaftsform übrig. Egomanie geht über alles. Zusammenhalt = Null. Wir sind jetzt die DDR 2.0. Nur eben ohne Gemeinsinn. So eine verheerende Entwicklung gab es noch nie.
Da schreibe ich jetzt lieber nix dazu, sonst schreibe ich was falsches. Also Teamarbeit ist heute gefragt. In unserem Beruf kommen Schauspieler nicht an, ganz im Gegenteil. Das ist ein Pluspunkt für mein Team und mich, dass wir autentisch sind. Das schafft Vertrauen. Außerdem kann bei uns jeder individuell sein solange es zum gemeinsamen Konzept passt und kollegial ist. Und natürlich nicht am Kind vorbei ist. Und bei meiner Tochter, die jetzt auf das Abi zugeht wird auch ganz viel auf Teamarbeit und Individualität geachtet. Seit der Oberstufe wird gewertschätzt, dass meine Tochter anders ist und individuelle Lösungswege hat. Und Kommunizieren kann! Auch meine Kleine wurde in der Schule sehr gewertschätzt, dass sie anders ist. Nicht immer von den Klassenkameraden, aber die waren ihr dann auch egal, denn sie hatte ihre Freunde. Teamfähigkeit ist angesagt, weil kaum noch ein Prozess im Alleingang geht. Darum wird darauf auch immer mehr geachtet. Also auf die soz. Kompetenzen.
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#4616
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Wolke, die Welt da draußen ist aber nicht mit deinem Arbeitsplatz vergleichbar. Du arbeitest nicht in der freien Wirtschaft. Was dort abläuft, kann man nicht mit einem kleinen " " vergleichen. Ich darf ja nichts konkretes sagen, weil das aus pns käme. Aber selbst in deinem Bereich gibt es Beispiele für Mobbing ohne Ende. Ich habe Literatur dazu gelesen, wo ich gar nicht so viel essen konnte, wie ich k*tzen müsste. Und ein Autor hat bewusst allgemeingültige Trends herausgearbeitet.
Wer heute in der freien Wirtschaft Ü50 ist, der muss fast jeden Tag nur noch um seinen Job fürchten, denn er/sie wird überall nur noch als Kostenfaktor gesehen, der so unauffällig wie möglich entsorgt werden muss. Das Berufsleben war zu keiner Zeit so brutal wie heute, im Raubtierkapitalismus. Vor 20 Jahren hätte ich auch nie gedacht, dass ich mal so was schreiben würde.
Und das Witzige dabei: Ich habe gerade eine Vorgesetzte, die den ganzen Tag nur über die Machenschaften der Großkonzerne herzieht. So eine witzige Chefin hatte ich noch nie. Die hat das Ganze durchschaut und nimmt kein Blatt vor den Mund. Hut ab. Sie ist 63 und hat ihr Berufsleben fast hinter sich.
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#4617
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Wolke P Gast
Selbst in kleinen Betrieben kann es zu Mobbing kommen. Ich war ja genug selbst Mobbing-Atacken ausgesetzt und bin deshalb in die leitende Position gegangen. Aber nicht um selbst zu mobben, sondern um dem ein Ende zu setzen. Bei uns ist nur Friede und der ist nicht immer, das ist nirgendwo, weil ich so lange mit meinem Team daran gearbeitet habe, bis es so war. Und Uneinigkeiten kommen bei mir auf den Tisch. Entweder im kompletten Team oder per Einzelgespräch. Das muss man natürlich aushalten können. Hinten rum ist ja leichter. Und das ist das Problem bei Teams. Streit gehört auch zu einem Arbeitsleben dazu. Die Frage ist nur, wie man mit einem Streit umgeht. Und im Rahmen von der Gewaltprävention arbeite ich ja nicht nur in meinem Betrieb, sondern auch außerhalb. Auch in der freien Wirtschaft gibt es Betriebe, wo Teamarbeit groß geschrieben ist. Denn in jedem Betrieb ist es störend, wenn ein Team mehr mit seinen Konflikten beschäftigt ist, als mit der eigentlichen Arbeit, oder Informationen nicht fließen.
Aber ich finde es schön, wenn du dich jetzt wohl fühlst. Du läuft nur wieder Gefahr zu pauschalisieren.
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#4618
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Zitat von Maldur:
jau, das selbstwertgefühl leidet arg unter der arbeitslosigkeit. und ja, ich bin auch nicht ausgelastet. wie auch. ich geh zwar alle 2, 3 tage zum sport, aber ansonsten? selbst mit ner schlaftablette penn ich nich ein^^
Vor vier Wochen bin ich auch mit fünf Schlaftabletten und einer Flasche Wein nicht eingeschlafen.