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Zitat von Hotin:
Jeder Mensch hat eine bestimmte Menge an Denkenergie für sich zur Verfügung.


Zitat von Hotin:
Wenn die Energie alle ist, dann ist sie alle.
Wofür Du diese Energie im Gehirn für Dich verteilst, das ist Deine freie Entscheidung.


Bitte entschuldige, aber diese Äußerungen stelle ich in Frage.
Die Menschen sind so verschieden und es gibt so unterschiedliche Intelligenzen.
Ich möchte behaupten, dass es auch verschiedene Energiemengen hinsichtlich des Denkens gibt.

Zitat von Yuna1976:
Eine Seele die sich ihrer, auch ohne menschlichen Körper, selbst bewusst ist, die reichlich Erfahrungen durch diverse Existenzen ansammeln und daraus ihre Lehren ziehen kann, ergibt für mich logisch irgendwie mehr Sinn, ganz unabhängig von einem Gott oder ähnlichem!

Kann ich sehr gut nachvollziehen......

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Können Seelen auch sterben ?

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Zitat von Majorie:
Dann stirbt sie mit wenn der menschliche Körper stirbt?

Ja, daran glaube ich. Aber um hier meinen Glauben weiter zu erörtern würde wahrscheinlich den Rahmen sprengen und zu unnötigen Diskussionen führen

Ich merke gerade das es mich mitunter schon ziemlich wurmt keine Möglichkeit zu haben mal ganz offen meine Ansichten, bezüglich des kirchlichen Glaubens an eine Gottheit, diskutieren zu können !

Der kirchliche Glaube ansich, ist im Laufe der Zeit ganz einfach ein viel zu bequemer und fester Bestandteil des menschlichen Lebens im allgemeinen geworden.

Wehe dem der etwas böses darüber laut zu denken wagt oder sagt!

Jeder Gläubige darf seine persönlichen Ansichten und Meinungen frei äußern, ganz egal wie sinnvoll und logisch diese auch immer sein mögen oder eben nicht, ganz einfach weil er nunmal der Mehrheit der blind Gläubigen angehört.

Ich als Agnostikerin hingegen muss mir die Wortwahl bezüglich meiner dahingehenden Ansichten und meiner Aussagen, vorher stets sehr sehr gründlich Überlegen weil ich sonst Gefahr laufen würde etwas, von eben dieser Gesellschaft als Strafbar angesehenes, zu tun .

Das ist schon ziemlich frustrierend und erniedrigend !

Zitat von Mimianne:
in das himmlische Paradies einziehen.

Was soll das sein ? immer nur glücklichsein und Sonnenschein und den ganzen Tag Kuchen essen ?
Ohne micht.

Was ein Sonnenuntergang so schön macht ist dass es ihn nicht jeden abend gibt (also das prächtige Farbenspiel meine ich) und dass es zeitlich begrenzt ist.
Ebenso ist es mit dem Glück.
Wenn Du nicht mal zwischendurch traurig oder wütend bist, ist das Glück nichts wert.
Wenn nur nur immer glücklich bist....

Daher ist für mit Das Paradies ein Lockvogel, ein Versprechen falscher Tatsachen.

Hier muss ich sagen, der Weg ist das Ziel.
Nicht der Tod sondern das Leben. So sehe ich das.
Lebe dein Pardies jetzt, solange du lebst...

Zitat von Yuna1976:
Stell dir bloß mal vor das du irgendwann einfach keine Lust mehr dazu hast, immer nur als
do ofer Mensch leben zu dürfen


Nicht nur als das, stell Dir den Mensch vor der Dir am meisten auf den Sack geht .... und nun stell Dir vor Du wirst als genau den Menschen wiedergeboren.
Dann lieber Schluss nach dem Tod.... Aber es hilft über den Tellerrad zu blicken und vor allem
Behandle andere Menschen wie Du auch selber behandelt werden willst - was wenn Du der andere Mensch im nächsten Leben bist ?

Das ist natürlich nur Hypothetisch -
Danke hierbei auch an @Ja02 Wissenschaftlichen Standpunkt !

Zitat von Yuna1976:
Ich als Agnostikerin hingegen muss mir die Wortwahl bezüglich meiner dahingehenden Ansichten und meiner Aussagen, vorher stets sehr sehr gründlich Überlegen weil ich sonst Gefahr laufen würde etwas, von eben dieser Gesellschaft als Strafbar angesehenes, zu tun


Gar nicht - wir leben nicht mehr im Mittelalter und wird wegen seiner Meinung die nicht ganz im Kontext mit der Kirche steht auf dem Scheiterhaufen verbrannt.....
Ja genau - Religion ist nicht nur Nächstenliebe, auch wenn das einige nicht so gerne hören, gehört es zur Geschichte der Kirche.

Ist eine gute Frage

In Focus online wird der Begriff Agnostiker so erklärt: (kleiner Auszug daraus)

Der Agnostiker dagegen weiß schlicht und ergreifend nicht, ob Gott existiert oder nicht und möchte deshalb auch keine eindeutige Aussage treffen. Für ihn gibt es keine Beweise für oder gegen die Existenz eines Gottes, weil er sich unserer irdischen Fassungskraft und unseren wissenschaftlichen Methoden entzieht.
Manche Agnostiker glauben trotz des Nicht-Sicher-Seins an Gott und haben gleichzeitig mit der Möglichkeit Frieden geschlossen, dass es ihn vielleicht nicht gibt. Sie gehen religiösen Bräuchen nach, trotz der Chance, dass diese sie nicht näher zu Gott bringen und völlig wirkungslos sind.

Ich habe auch einmal den Begriff gläubiger Agnostiker oder/und christlicher Agnostiker gehört und auch über diese und ähnliche Bezeichnungen denke ich hin und wieder nach.

Zitat von Yuna1976:
Ich merke gerade das es mich mitunter schon ziemlich wurmt keine Möglichkeit zu haben mal ganz offen meine Ansichten, bezüglich des kirchlichen Glaubens an eine Gottheit, diskutieren zu können


Jeder der sich selbst und das Leben überdenkt wird hin und wieder einmal über den kirchlichen Glauben, den Glauben an den einen Gott nachdenken. Lese ich quer stoße ich darauf, das Jahwe, Allah und Gott den gleichen Ursprung zu haben scheinen.

Es ist sicher sehr schwer, sachlich und geschichtsbezogen über den Glauben allgemein zu diskutieren oder sich einfach nur auszutauschen. Meine Wissensgrundlage dafür ist auch nicht umfangreich genug. Aber auch ich finde es wünschenswert.

Zur zeit würde ich mich als gläubige Agnostikerin bezeichnen - vielleicht ein Widerspruch in sich oder auch nicht.

Sicherlich ist das Fragen nach dem Glauben ebenso interessant wie die Frage nach der Existenz der Seele für mich.

Für mich ist es ein Fakt, das Seelen den Tod überleben.

Aber ob sie sterben können, ist eine schwierige Frage.
Vermutlich würde ich das verneinen. Aber da gehe ich eben mit der Agnostikermeinung mit: Ich kann es so oder so nicht beweisen.
Allerdings habe ich meine Erfahrungen mit verstorbenen Tieren machen dürfen, daher gehe ich zu 100 % davon aus, dass zumindest der Tod einer Seele nichts anhaben kann.

Zitat von Donnervogel:
Gar nicht - wir leben nicht mehr im Mittelalter und wird wegen seiner Meinung die nicht ganz im Kontext mit der Kirche steht auf dem Scheiterhaufen verbrannt.....

Auch wenn wir nicht mehr im Mittelalter leben, leben wir in einem Zeitalter, in dem ein Mensch mit einer anderen als der allgemein gültigen Meinung immer noch diffamiert wird. Zwar wird man vielleicht nicht auf dem Scheiterhaufen verbrannt aber oft genug ausgegrenzt. Da genügt schon in manchen Themen eine kritische Frage entgegen der allgemeinen Meinung zu stellen.......

Zitat von Vhaena:
dass zumindest der Tod einer Seele nichts anhaben kann

So ausgedrückt würde ich das unterschreiben wollen......

Ich denke manchmal, wenn alles einfach vorbei wäre, hätte das auch etwas Schönes. Es würde uns nicht mehr kümmern – das Ego, diese laute, egoistische Stimme, die uns Tag für Tag mit Nichtigkeiten beschäftigt, stirbt glücklicherweise mit dem Körper. Selbst wenn die Seele überlebt, löst sich dieses kleine, selbstzentrierte Ich auf, das so verzweifelt an allem Weltlichen festhält. Der Tod ist das Einzige, was niemand aufhalten kann. Früher oder später holt er jeden ein und ich finde das seltsam beruhigend. Es erinnert uns daran, wie kostbar jeder Moment ist. Jeder Tag, jede Sekunde ist einzigartig und kommt nie wieder. Nur durch die Gewissheit des Endes lernen wir vielleicht, das Leben wirklich zu schätzen – nicht in großen Gesten, sondern in den kleinen, flüchtigen Augenblicken, die wir zu oft übersehen.

Seelen können nicht sterben, denn es gibt sie gar nicht. Seelen sind eine menschliche Erfindung, wie vieles andere, um der offensichtlichen Sinn- und Bedeutungslosigkeit des Lebens etwas entgegenzusetzen, ein Aberglaube. Im frühen Buddhismus wurde es richtig erkannt.

Zitat von Recondi:
Seelen können nicht sterben, denn es gibt sie gar nicht

Manchmal sprichst Du echt im Rätsel..

Wie kommst Du nur darauf.

Natürlich besitzt jeder Mensch ne Seele..und natürlich sind Seelen unvergänglich.

Zitat von laluna74:
Manchmal sprichst Du echt im Rätsel.. Wie kommst Du nur darauf. Natürlich besitzt jeder Mensch ne Seele..und natürlich sind Seelen unvergänglich.

Weil das im Buddhismus, den ich persönlich für die größte Leistung der Menschheit halte, so erkannt wurde. Für uns Christen ist das natürlich ungewöhnlich, und auch unbekannt, denn es wird immer geflissentlich weggelassen, damit alles in’s herkömmliche Bild passt, in das kitschige herkömmliche Bild.

Zitat von Schlaflose:
Wenn wir sterben, sind wir komplett tot. Es gibt keine Seele, die irgendwo hingeht.

Der Meinung bin ich auch. Und es macht mir kein bisschen Kummer.

Zitat von Vhaena:
Für mich ist es ein Fakt, das Seelen den Tod überleben. Aber ob sie sterben können, ist eine schwierige Frage. Vermutlich würde ich ...

Ich mag deine Ansicht.
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Zitat von Antitoxic:
Ich denke manchmal, wenn alles einfach vorbei wäre, hätte das auch etwas Schönes. Es würde uns nicht mehr kümmern – das Ego, diese laute, egoistische Stimme, die uns Tag für Tag mit Nichtigkeiten beschäftigt, stirbt glücklicherweise mit dem Körper. Selbst wenn die Seele überlebt, löst sich dieses kleine, selbstzentrierte Ich auf, das so verzweifelt an allem Weltlichen festhält. Der Tod ist das Einzige, was niemand aufhalten kann. Früher oder später holt er jeden ein und ich finde das seltsam beruhigend. Es erinnert uns daran, wie kostbar jeder Moment ist. Jeder Tag, jede Sekunde ist einzigartig und kommt nie wieder. Nur durch die Gewissheit des Endes lernen wir vielleicht, das Leben wirklich zu schätzen – nicht in großen Gesten, sondern in den kleinen, flüchtigen Augenblicken, die wir zu oft übersehen.

Danke für deinen wundervollen Text!

Zitat von laluna74:
Natürlich besitzt jeder Mensch ne Seele..und natürlich sind Seelen unvergänglich.

Wieso natürlich?

Zitat von Mimianne:
Auch wenn wir nicht mehr im Mittelalter leben, leben wir in einem Zeitalter, in dem ein Mensch mit einer anderen als der allgemein gültigen Meinung immer noch diffamiert wird. Zwar wird man vielleicht nicht auf dem Scheiterhaufen verbrannt aber oft genug ausgegrenzt. Da genügt schon in manchen Themen eine kritische ...

Wir bewegen uns aber in Teilen wieder in Richtung Mittelalter. Religion und Glaube, Aberglaube und so weiter nehmen zu. Gewalt auch. Fridays for Future kann man auch als eine Art der Kinderkreuzzüge interpretieren, da gibt es Parallelen und bei deren (inzwischen in Ungnade gefallenen) Führerfigur sowieso, das war ihre „Jeanne d’Arc“.

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