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Sydaemeni

Sydaemeni
Mitglied

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Ich mein das nicht philosophisch sondern tatsächlich…

Manchmal liege ich Abends im Bett und beim einschlafen versuche ich das Leben/mein Leben und das Sein zu begreifen. (Fragt mich nicht warum das beim Einschlafen passiert, ich habe keine Ahnung Smile )
Da krieg ich persönlich ja n totalen Knoten im Hirn. Mir is das nicht möglich es wirklich zu begreifen…

Habt ihr das mal versucht?

02.09.2022 x 3 #1


59 Antworten ↓
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Lightning81
Gast

Naja.. also ich bin schon so lange einsam.. und hatte die Realität (gibt übrigens eh nur "Relativitäten") und das Denken verloren. Was macht man also den lieben langen Tag alleine im "Nichts"? Man erklärt sich die Realität, das Unterbewusstsein, und das Bewusstsein, um alles wieder zu finden. Von dem her.. habe ich wohl mehr als 10 Jahre über die Frage des "Seins" meditiert.. teilweise 24Std am Tag. Und wohl auch sehr viele für mich logische Antworten gefunden.

Ist wohl auch kein Zufall, dass der Mensch sich häufig nachts vorm Einschlafen damit beschäftigt.. oder bei Einsamkeit.. die ja auch "verrückt" machen kann. Es liegt nunmal in der Natur des Menschen, die Geheimnisse des Universums, des wo kommen wir her, und wo gehen wir hin, zu entschlüsseln. Und dank des stressigen Alltags bleibt kaum Raum und Zeit für solche Fragen.. häufig wird das Thema sogar ins lächerliche gezogen. Setzt man sich wie "Buddha" Jahre unter einen Baum, werden die Fragen automatisch kommen. Die Antworten allerdings auch.

Aber gut.. meine Erkenntnisse schreibe ich wenn dann mal alle in ein Buch. Eine These zu "allem", die Wissenschaft, Spiritualität und Religionen verbinden könnte.. ist etwas viel für hier 😁 Jedenfalls sollte man wohl keine Angst vorm Universum haben. Dank ihm sind wir hier. Oder eher dank der Multiversen.

Und Wieviele Leben sind wir überhaupt, wenn jede Zelle eines wäre? Und jede Bakterie.. Sind wir nicht irgendwie doch deren "Apparat"? Ja.. die Schönheit.. auf die kommt es wohl wirklich an @PQhope . Und was sagt die Physik?.. sind Quanten nicht auch "intelligent", wenn sie Informationen verarbeiten können? Wer sagt uns denn, dass nicht alles in seiner eigenen Form Bewusstsein besitzt?😊 Und wenn wir etwas im Teleskop betrachten, und wir die gleiche Vergrößerung im Mikroskop nehmen, und dort etwas betrachten.. ist das Kleine dann nicht evtl genauso weit weg, wie das große? Und wenn das benfordsche Gesetz ein mathematischer "Beweis" dafür wäre, dass es keinen Zufall gibt.. wie zufällig wäre dann der Mensch? Und warum erhält gerade das Lebewesen, das alles kaputt macht.. das Wissen, auch alles wieder zum Leben erwecken zu können?

Fragen über Fragen. Zum Glück stellen sich mir nicht mehr viele. Realität wieder gefunden. Das muss reichen. Genug "Muster" und Verbindungen betrachtet 😂

02.09.2022 00:28 • x 4 #42


Zum Beitrag im Thema ↓

A


Habt ihr mal über Euer Sein nachgedacht?

x 3


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Lightning81
Gast

Da wo Wissen aufhört @Mondkatze, fängt Glaube an. Und ich bin der Überzeugung.. das was mehr als 50% einer Menschenmasse länger "glaubt" wird irgendwann zu "Wissen" oder sogar zu "Realität". Aber gut.. andere These.

Dass der Mensch nicht viel erklären kann, würde ich so nicht sagen. Der einzelne "Normalbürger" sicher nicht. Aber die Menschheit kann echt sehr viel erklären. Auch wenn im Bereich des Glaubens noch vieles fehlt. Unterbewusstsein fehlt auch einiges.. in der Betrachtung von Zeit läuft wohl auch noch was schief. Ich glaube, ich weiß sogar, was.. und finde es witzig. Sage ich aber keinem 😁 wenn ich richtig liege, sollte man das evtl auch noch gar nicht wissen.

Dass etwas schneller als Licht sein kann, sagte ich zb auch schon seit der Jugend.. da kommt man auch gerade dahinter. Dass Licht Materie erschaffen kann, fand man jetzt auch endlich heraus.. das sagte ich persönlich auch schon, seit ich das c hoch 2 in Einsteins Formel sah. Und "wir" können jetzt digitalen Code bereits in Gene schreiben… was damit möglich wäre, kann man sich selbst ausmalen. in Russland wurden mittlerweile auch Kinder von 3 Eltern "erlaubt".. und wir können Information über Licht übertragen.. alles kann ich nicht auflisten, aber der Mensch weiß ganz sicher nicht wenig. Im Grunde haben "wir" Erklärungen bis fast zum Urknall. Daher "wissen" wir auch, woher die Materialien kommen, aus welchen "Leben" besteht, und wie sie sich verteilt haben.

Bei "Glaube" muss man dann eben eher mal buddhistische Mönche und Yogis betrachten. Die "wissen" auch sehr viel, sonst wäre das was sie tun nicht möglich. Aber was sie tun funktioniert dann auch nur dank des Glaubens.. das geht nicht mit nur Wissen. Daher auch eine Lebenseinstellung, weil fester Glaube viel Zeit braucht. Aber Glaube und Wissenschaft verbinden sich gerade, daher kann man sicher bald noch viel mehr erklären. Betrachtet man das Quantenfeld zb als Bewusstsein, wäre sogar der "heilige Geist" schon längst gefunden. Wird witzig, wenn erkannt wird, was mit Quanten in Kombination mit Glaube möglich ist, und das Bewusstsein sich dank Evolution mal über die 10% hinaus wagt.

Hmm.. zur Derealisation schreibe ich besser in diesem Thema jetzt nichts. Bzw.. Nicht alles ist Derealisation. Es ist für mich zB keine "Derealisation", sich mit dem geistigen Auge in anderen Räumen zu betrachten, oder sich von hinten zu sehen, solange man wieder "zurück" zum Körper findet. Marionetten.. naja.. wenn man 90% unbewusst handelt.. ist das nunmal auch nicht völlig abwegig. Marionetten unserer selbst. Wir automatisieren Abläufe und denken dann nicht mehr darüber nach. Da kann man sich schonmal fremdgesteuert Vorkommen. Und ja.. ne, mehr nicht. Eh schon zu viel geschrieben, sorry.

Naja @robbie Walker .. man könnte ja auch nur darüber nachdenken, ob man morgen in der Arbeit sein wird, oder warum man an dem Punkt des Lebens steht, an dem man steht 😁 Hier sieht man wohl ein wenig, wer hier "wie" über "sein" allgemein denkt. Ich betrachte "sein" Wohl wieder zu kompliziert. Für mich ist "Alles" Sein, das zu meinem Sein führte. 😂und ich muss bei solchen Texten zb gar nicht mehr nachdenken, das tat ich lange genug.

02.09.2022 02:27 • x 1 #47


Zum Beitrag im Thema ↓


Wildrose
Zitat von Sydaemeni:
Habt ihr das mal versucht?

Versucht schon, aber es ist irgendwie, wie der Versuch, einen Pudding an die Wand zu nageln. Embarassed

x 9 #2


Chingachgook
Ja, das ist geeignet, Schwindelgefühle zu erzeugen.
Ich rate zu lösungsorientiertem Denken.
Denken per se ist nicht sinnvoll, "es zieht die Neurosen an wie der Kadaver die Fliegen" ( mein ehemaliger Therapeut).

x 2 #3


LillyDream
@Sydaemeni mir kommen solche Gedanken auch untertags in den Sinn, hab darüber aber auch schon als Kind nachgedacht 😅. Jetzt bin ich 38 und hab es immer noch nicht verstanden 🤷🏼‍♀😅.

x 2 #4


T
In jeder Panikattacke oder Situation in der ich alleine bin kreist genau das durch meinen Kopf.

x 1 #5


Hazy
Eher Nö. Dass wir existieren ist für mich nur ein Zufall. Und mehr nicht.

x 3 #6


J
Ich hab solche Gedanken manchmal, wenn ich Derealisations Gefühle habe.
Dann kommt mir immer alles komisch vor.

x 2 #7


E
Das ist mir zu anstrengend. Ich denke dann doch lieber mit dem Schnippi. zwinkern

Der Gedanke ist schon komisch, auch: Was wäre, wenn wir nicht hier wären? Wie ist das Leben woanders (ich vermute, dsas es außerhalb der Erde Leben gibt)? Auf jeden Fall glaube ich nicht an Gott/Kreationismus (pfui).

#8


Windy
Beschäftige mich zur Zeit im Rahmen der Therapie damit und fühle mich besser, wenn ich daran denke, wie wertvoll, einzigartig und kostbar mein Leben ist. Ich will es nicht mehr wegwerfen. Egal für was, mache ich weiter bis es von alleine mal kommt.

x 3 #9


Mondkatze
Zitat von Sydaemeni:
Mir is das nicht möglich es wirklich zu begreifen…

Ich verstehe nicht, was genau du damit meinst.
Meinst du das Leben an sich? Wie alles entstanden ist, sozusagen die ganze Entstehung von allem und Evolution oder dass gerade DU auf die Welt gekommen bist?

#10


Nova_Sol
Solche Gedanken kommen bei mir auch grundsätzlich abends/nachts. Könnte durchdrehen, wenn ich einmal damit angefangen habe. Darum kann ich auch nichts hören/sehen was mit dem Weltall zutun hat. Da wird einem erst bewusst, dass wir eigentlich "nichts" sind.

x 1 #11


I
Ich wäre gerne gefragt worden, ob ich geboren werden möchte. Geht nicht, ich weiß.

x 5 #12


Mondkatze
Zitat von Orangia:
Ich wäre gerne gefragt worden, ob ich geboren werden möchte. Geht nicht, ich weiß.

So habe ich mal viele viele Jahre gedacht.
Aber meine Einstellung zum Leben hat sich total geändert und ich denke, es sollte wohl so sein, dass gerade ich auf die Welt gekommen bin.

x 4 #13


E
@Orangia

Das denke ich mir auch ganz oft!

x 3 #14


Mylenix
Kennt ihr das, wenn ich ihr euch fühlt als wäre alles nur ein Film?
Man ist ein im Hintergrund schleichender Geist der alles beobachtet?
Und die Anderen sind irgendwie nur Hüllen?
Kennt ihr den begriff Solipsismus?

x 3 #15


Sydaemeni
@Mondkatze
Schwierig zu erklären.
Es geht dabei einfach um die Tatsache das man da ist. Das leben an sich, was wenn es vorbei ist usw.
Ich krieg da jedes mal n knoten im kopp deswegen kann ichs auch nicht richtig erklären. Diese Gedanken laufen auch nicht weiter, führt ja zu nix aber ich versuche zu begreifen was/wie/wer/wo ich bin, was das leben genau bedeutet…
Besser krieg ichs tatsächlich nicht erklärt Smile

x 3 #16


E
Glücklich ist
wer vergisst
was nicht zu ändre ist.

....Dummheiten kann man machen - ja soll man machen, aber dann bitte etwas daraus lernen ! zwinkern

#17

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P
Ich verstehe die Fragestellung auch nicht. Was heißt: "Das Leben zu begreifen versuchen."? Offenkundig bin ich vorhanden. Ich fühle mich. Ich spüre mich. Ich denke (manchmal, mehr oder minder.) Wo ist da das Rätselhafte? Wäre es anders, wäre NICHTS vorhanden. Würde sich die Frage nicht stellen. Okay, natürlich ist die Ausprägung dieses Seins (in mir oder mit mir) verwunderlich. Wieso ist sie so und nicht anders? Erstaunlich scheint mir der Aspekt, dass ich "genau" ich bin, also nie aus jemandes anderen Perspektive die Welt erlebe. Wie entsteht Bewusstsein? Warum scheint es an diesen Körper gekoppelt?

x 1 #18


Mondkatze
Ich finde es auch interessant, dass unser Körper durch elektrische Signale erst zu Bewegung fähig ist. Also ein Fleischklops mit Knochen wird durch Elektrizität bewegt.
Und auch das Denken funktioniert so.

Ich bin mir aber nicht sicher, ob das hier in diesen Thread paßt.
Denn so wirklich weiß ich nicht, wohin die Gedankenreise des Lebens hinführen soll.

x 2 #19


P
@Afraid1992
Zitat von Afraid1992:
Darum kann ich auch nichts hören/sehen was mit dem Weltall zutun hat. Da wird einem erst bewusst, dass wir eigentlich "nichts" sind.

Diese Empfindung hatte ich noch nie, kann sie eigentlich auch nicht nachempfinden. Erhabenheit und Größe, das flößt mir der Blick zum Sternenhimmel durchaus ein. Doch nicht mit der Schlussfolgerung, wir wären ja winzig dagegen. Vielleicht habe ich eine sehr phänomenologische Sicht und bin auch vom Studium der Physik geprägt. Der Orion-Nebel z.B. ist sicher gigantisch und Ehrfurcht einflößend. Aber eigentlich "nur" Raum, in dem sich an extrem seltenen Stellen Masse verdichtet. Dieselbe Kraft, die uns nach unten zieht und die lebenswichtige Atmosphäre erhält, sorgt dafür, dass es Sterne und den ganzen "Kram" gibt. Ist doch irgendwie tröstlich.
Oder wie viele Songs beschreiben den Mensch als "Sternenstaub"... Ohne die eine oder andere Supernova wären die schwereren chemischen Elementen nicht oder kaum entstanden, und ohne die gäbe es keine lebende Organismen. Wir enthalten alle zahlreiche Moleküle, die irgendwo in benachbarten Sonnensystemen durch den "Tod" eines Sterns entstanden sind. Wenn es nicht so logisch wäre, hätte das beinahe etwas Magisches.

x 1 #20


A


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