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Lightning81
Hehe.. ja.. in der heutigen Zeit sprechen ja viele eher schon über einen Architekten, und Simulationen Razz
Was zocken wir heute? Ich bau ein Gerüst auf zwinkern

Erkenntnis: Fehler in der Matrix.. Gerüst kam nicht zum erwarteten Zeitpunkt zwinkern

Und ja.. immerhin hat man heute großteils die Freiheit.. zu denken und zu fühlen, was man möchte.. solange man keinen anderen schadet.

Dennoch interessant.. dass der Kern der Geschichte wohl die Zeit überdauert hat.. gibt nur viele Interpretationen davon. Der Sinn des Lebens.. ist für mich das Leben selbst.. wenn man es nüchtern betrachtet. Und das sogar unabhängig vom Menschen *g*

x 2 #22641


Backaru
Alle Religionen, und die meisten klugen Sprüche irgendwelcher Philosophen, gehen davon aus, das der Mensch etwas besonderes ist.
Ein Lebewesen das nicht einfach vergänglich ist sondern so besonders, das es selbst nach dem Tod noch ein weiterleben in irgendeiner Form geben muss.
Mit der modernen Wissenschaft wissen wir aber das wir nichts besonderes sind.
Durch natürliche chemische Reaktionen aus unbelebter Materie entstand Leben. Und durch die weitere Evolution entstand, unter anderen, der Mensch.

Komprimiert man die Entstehung des Universums vom Urknall bis heute, auf ein Jahr (also den sogenannten Kosmischen Kalender), spielt sich die gesamte moderne Menschheitsgeschichte ein paar Sekunden vor Mitternacht am 31.12. ab.
Also in Zeit gemessen, spielen wir keine Rolle.
Unsere Erde ist ein Staubkorn im Universum, weder liegt unsere Erde in irgendein Mittelpunkt, noch ist sie nach neusten Erkenntnissen, etwas ganz besonderes.
Mit immer besserer Erforschung des Weltraums, finden wir immer mehr Planeten auf denen Leben möglich wäre.
Namhafte Wissenschaftler vermuten in jeder Galaxy min. auf ein Planeten leben, in welcher Form auch immer. Bei zig hunderte Milliarden von Galaxien wird es wohl auch soviel Leben im Universum geben.
Deshalb sollten wir uns von dem Gedanken verabschieden, das wir Menschen was ganz besonderes sind, oder das unser Dasein ein ganz besonderen Sinn hat und deshalb in irgendeiner Form im Jenseits gerettet werden muss.
In Zeit und Raum sind wir total unbedeutend.

x 2 #22642


A


Erkenntnis des Tages

x 3


Chingachgook
" Wenn Menschen aufhören, an Gott zu glauben, glauben sie nicht an nichts, sondern an alles Mögliche."

G. K. Chesterton

x 6 #22643


User_0815_4711
Zitat von Backaru:
Ein Lebewesen das nicht einfach vergänglich ist sondern so besonders, das es selbst nach dem Tod noch ein weiterleben in irgendeiner Form geben muss.

Das ist eben das Problem dieses verflixten Großhirns. Dass sich einfach nicht vorstellen kann, einmal nicht mehr zu existieren.
Ob diese Vorstellungen ein Feature oder ein Bug sind, keine Ahnung 😉 .
Ich glaube, dass es dieses Feature braucht, um überleben zu können. Sonst würde dieses Großhirn an sich selber verzweifeln.

Zitat von Backaru:
In Zeit und Raum sind wir total unbedeutend.

Da müsste man mal definieren, was "Bedeutung" in dem Zusammenhang ist 🤦‍♂ .

x 1 #22644


Lightning81
Hehe.. jo "Definition".. ist wohl das was in der Philosophie die meiste Zeit frisst. "Reden wir über das Gleiche.. oder denken wir das nur?" zwinkern

Also selbst ganz ohne "höhere Dimensionen/Ebenen/Wesen".. rein nüchtern wissenschaftlich betrachtet.. bestehen wir aus Sternstaub.. und alle "Zufälle" seit Anbeginn dessen, was man gegenwärtig "messbar" fassen kann.. führten dazu.. dass "wir" jetzt hier sitzen und tippen.. und über Monitore und eine selbst erschaffene digitale Ebene/Relativität, die Lichtsignale durch die Zeit transformiert.. sogar noch lesen können, was das Gegenüber in der "Vergangenheit" geschrieben hat. Sogar in der Farbe, die wir wollen.. zumindest von den Farben, die wir bisher kennen. Das werden ja auch immer mehr Razz

Alles kleine Wunder.. im Grunde je nach Perspektive.. jeder "Zufall".. wenn es überhaupt Zufall gibt. Also auch das ist ja "wissenschaftlich" noch unklar. Mathematisch zumindest. Aber gut.. auch wenn man sich sehr weit an "kein Zufall mehr" annähern kann.. braucht man den letzten Zufall wohl für "Antrieb" und "überraschung". Für Motivation.. warum etwas tun.. bei dem man schon vorher das Ende kennt? Bzw.. jedes Ende. Warum die Liebe "berechnen".. und sich nicht per "Zufall" begegnen? Kann das überhaupt zu 99,999x% funktionieren? Razz

Erkenntnis: Also jede heutige "Bedeutung" wuchs aus allen anderen die wir greifen können.. zu dem, was sie in unserem heutigen Sein bedeutet. Das alleine.. macht für mich schon alles Sein "bedeutungsvoll" zwinkern

Hehe.. jetzt kann man wieder überlegen, ob das jetzt die eigene Bedeutung schmälert.. oder sogar bedeutsamer werden lässt.. und ob nicht schon immer eigentlich alles gleich viel Bedeutung haben könnte.. weil wohl vieles ohne das andere gar nicht existieren könnte.

Woooo bleiben die mit dem Gerüst? AAAArchitekt.. mach was! zwinkern

x 1 #22645


Backaru
Zitat von User_0815_4711:
Da müsste man mal definieren, was "Bedeutung" in dem Zusammenhang ist

Natürlich haben wir für uns selber, oder unsere Familie, eine Bedeutung.
Aber wenn es „Pu.f“ machen würde, und die Menschheit von jetzt auf gleich verschwindet, hätte es absolut kein Einfluss auf den Werdegang des Universum.
Es hätte nur ein positiven Effekt für unseren Planeten und die darauf lebenden Tiere und Pflanzen.
Nochmal, ich bin der Meinung wir überschätzen Maßlos unser Sein in hier und jetzt.

x 3 #22646


Abendschein
Zitat von Backaru:
wissen wir aber das wir nichts besonderes sind.

Für jeden sind wir etwas Besonderes.

(Ich weiß, wie Du es meinst) @Backaru

x 1 #22647


User_0815_4711
Zitat von Backaru:
Natürlich haben wir für uns selber, ...., eine Bedeutung.

Ich befürchte, darin liegt das Problem. Sich selber zu wichtig nehmen.

x 1 #22648


Grabwächter
Zitat von Chingachgook:
" Wenn Menschen aufhören, an Gott zu glauben, glauben sie nicht an nichts, sondern an alles Mögliche." G. K. Chesterton

Jeder muss an etwas glauben.
Trigger

ich glaube ich trinke noch ein Bi.er

x 3 #22649


Backaru
Zitat von User_0815_4711:
Ich befürchte, darin liegt das Problem. Sich selber zu wichtig nehmen.

Natürlich sind wir uns selber wichtig, und mir sind auch meine Familie und Freunde wichtig.
Aber deshalb nimmt man sich ja nicht zu wichtig.
Aber ich gebe dir Recht, das sich einige Menschen zu wichtig nehmen.

x 1 #22650


Grabwächter
Es gibt doch ein richtiges Leben im falschen.
Aber das Sein im Diesseits
Bedeutet keinen Dissens zur Materialität des Dinglichen.

x 1 #22651


User_0815_4711
Zitat von Backaru:
Aber ich gebe dir Recht, das sich einige Menschen zu wichtig nehmen.

Es dürften nahe 100 % sein. Mich natürlich eingeschlossen, sonst würde ich mich hier nicht wichtig machen.

Wer empfindet nicht, dass andere Menschen nur "Staffage", "Personal" in seinem Leben sind?

Wenn man hier oder auch in anderen Foren liest, scheint sich fast jeder zumindest perfekt zu verhalten. Das Problem sind "immer" die anderen. Man selber empfindet sich als Zentrum und das Beste der Welt, das Problem sind die anderen. Ich schließe mich dabei natürlich nicht aus!

Könnte sein, dass ich heute wieder(?) einen Depressiven bekomme?

#22652


M
Zitat von User_0815_4711:
Man selber empfindet sich als Zentrum und das Beste der Welt, das Problem sind die anderen. Ich schließe mich dabei natürlich nicht aus!

Stümmt nüsch! ICH bin das zentrum des UNIVERSUMS! Allesd dreht sich um MIR! Und du bist Schuld! 🧐
Ironie (Ist natürlich nur halb ernst gemeint. Wenn Ernst 18 wird dann is das Vollernst flüchten )

#22653


Feuerschale
Zitat von Backaru:
Deshalb sollten wir uns von dem Gedanken verabschieden, das wir Menschen was ganz besonderes sind, oder das unser Dasein ein ganz besonderen Sinn hat und deshalb in irgendeiner Form im Jenseits gerettet werden muss.
In Zeit und Raum sind wir total unbedeutend.

Denke ich auch.
Alles andere ist mMn Hybris oder ein Märchen was man gerade braucht/einem gefällt.

#22654


Feuerschale
Zitat von Islandfan:
Auch der Krieg ist Teil der Natur und Evolution.

Ich denke kommt auf die Perspektive an.
Zb beim denken: es kann gar nichts unnatürliches geben, also ist alles natürlich, auch alles was der Mensch geschaffen hat.

Dann ist Plastikmüll, Atomwaffen, strategisches quälen in der Radikalität natürlich und Teil der Evolution.
Alles was ist, ist, fatalistisch.

Durch die Brille von Moral und Empfinden, gute Wirkung, schlechte Wirkung, Leid oder nicht, Liebe oder Destruktion, Vernunft (absolut oder relativ?) sieht es anders aus.

x 1 #22655


Moonlight_74
Zitat von Backaru:
Mit der modernen Wissenschaft wissen wir aber das wir nichts besonderes sind


Du kannst gerne von Dir sprechen..aber halte mich da raus...

#22656


Moonlight_74
Auch wenn ich dieses Thema mehr oder weniger entfacht habe, werde ich mich nicht weiter damit befassen..auch werde ich hier keine Beiträge lesen oder nachlesen.

Meine Erkenntnis, jeder hat halt so seine eigenen Ansichten.

Also ich kann mit meinen sehr gut leben.

#22657

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Windy
Meine Erkenntnis des Tages:

Migräne kann immer wieder kommen, auch wenn man denkt, sie wäre nun verschwunden.

#22658


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