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42106

Abendschein
Zitat von YellowFerrum:
Sehr schön!

Finde ich auch.

x 1 #22621


Moonlight_74
Zitat von Gedeon:
Ein ewiges Rätsel ist das Leben und der Tod bleibt ein Geheimnis. stammt von dem deutschen Dichter und Schriftsteller Emanuel Geibel (1815–1884). ...

Mal bei chat gpt eingeben...

#22622


A


Erkenntnis des Tages

x 3


Moonlight_74
Hmmm.. hätte jetzt mehr erwartet..


Ein nachdenklicher, fast zeitloser Gedanke. Er lässt sich noch etwas poetischer fassen:

Poetische Fassung

Ein ewiges Rätsel ist das Leben,
ein unergründliches Geheimnis der Tod.
Wir suchen nach Antworten auf unseren Wegen,
doch manches bleibt verborgen –
bis über den letzten Horizont.

#22623


Moonlight_74
Zitat von Gedeon:
Ein ewiges Rätsel ist das Leben
und der Tod bleibt ein Geheimnis.

Ich finde diese Aussage auch sehr schön.

Irgendwie führt diese Aussage dazu der Sache auf den Grund zu gehen..

Ist das Leben wirklich ein Rätsel?

Wozu dient der Tod?

#22624


Islandfan
Der Tod ist die einzige logische Schlussfolgerung der Natur.

#22625


Moonlight_74
Auch die Natur richtet sich immer wieder auf..jedes Jahr beginnt sie wieder neu zu erblühen..

Also gibt es gar keinen Tod, sondern ein Kreislauf, der sich immer wieder wiederholt.

#22626


Islandfan
Natürlich gibt es den Tod bei allen Lebewesen und Pflanzen. Auch die, die jedes Jahr blühen, werden irgendwann sterben.
Hatte mal ein interessantes Seminar an der Uni zum Thema Tod im Mittelalter, der frühen Neuzeit und der Neuzeit.
Ich kann den "Jedermann" von Hofmannsthal empfehlen, der das Thema Tod gut behandelt.
Im Endeffekt kann die Welt nur durch den Tod weiter bestehen, würden alle ewig leben, dann wäre das der Untergang und somit dann automatisch der Tod.

x 3 #22627


Moonlight_74
Chat gpt sagt:

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Du:
Auch die Natur richtet sich immer wieder auf..jedes Jahr beginnt sie wieder neu zu erblühen..

Also gibt es gar keinen Tod, sondern ein Kreislauf, der sich immer wieder wiederholt.

ChatGPT:
Ja – als philosophischer Gedanke lässt sich das sehr schön so verstehen. Die Natur zeigt uns einen ständigen Wandel: Aus etwas, das vergeht, entsteht wieder etwas Neues. Samen werden zu Pflanzen, Blätter fallen und werden zu Erde, aus der wiederum neues Leben wächst.
Aber daraus folgt nicht zwingend, dass es keinen Tod gibt. Vielleicht ist der Tod vielmehr ein Ende einer bestimmten Form, während das, woraus diese Form besteht, in anderer Gestalt weitergeht.
Man könnte es so ausdrücken:
Zitat:In der Natur scheint nichts einfach zu verschwinden. Es verwandelt sich. Der Tod beendet eine Gestalt – aber nicht unbedingt den Kreislauf des Lebens.
Das Interessante daran ist, dass wir Menschen den Tod meistens als endgültigen Punkt erleben. Die Natur kennt dagegen eher Übergänge: Entstehen Werden Vergehen Neues Entstehen.
Ob daraus auch folgt, dass unser Bewusstsein oder unsere persönliche Existenz nach dem Tod in irgendeiner Form weitergeht, ist allerdings eine andere Frage. Das kann die Naturwissenschaft bisher nicht beweisen.

#22628


Islandfan
Also ChatGpt sehe ich erst mal distanziert, auch wenn ich nach dem Tod meiner Mutter etwas damit kommuniziert habe, aber bei wissenschaftlichen Themen vertraue ich eher Wissenschaftlern.
Zitat von Moonlight_74:
Also gibt es gar keinen Tod, sondern ein Kreislauf, der sich immer wieder wiederholt.

Es geht eher ins Philosophische. Jeder Organismus wird irgendwann sterben, aus dem toten Körper kann wieder Leben entstehen durch den Abbau von Mikroorganismen, aber trotzdem ist der Tod am Ende eines jeden Lebens.
Der ewige Kreislauf existiert aus Sterben und neuem Leben. Aber unsterblich ist nichts.

x 1 #22629


Moonlight_74
Zitat von Moonlight_74:
Das kann die Naturwissenschaft bisher nicht beweisen

Da die Naturwissenschaft es bisher nicht beweisen kann, dass es keinen Gott gibt, kann man einen Gott, der alles trägt auch nicht ausschließen.

#22630


Moonlight_74
„Da die Naturwissenschaft die Existenz eines Gottes nicht grundsätzlich widerlegen kann, lässt sich ein Gott, der als tragender Grund der Wirklichkeit verstanden wird, naturwissenschaftlich nicht ausschließen.“ 🌻

x 1 #22631


Islandfan
So denkt der Agnostiker, ich schwanke immer zwischen dem und dem Atheismus, weil es sich nicht beweisen lässt.
Interessant finde ich Nietzsches Zitat (und zwar im Ganzen, nicht nur den ersten Satz) "Gott ist tot und wir haben ihn getötet."
Glaube kann viel Schaden anrichten, vor allem der fanatische. Es ist im Endeffekt Privatsache.
Mir sind nicht-Gläubige lieber, weil sie ihre eigenen moralischen Maßstäbe haben und ich habe tatsächlich auch mit nicht-Gläubigen die besseren Erfahrungen gemacht.
Generell soll jeder das glauben, was er will, aber spätestens bei Missioninerungen bin ich raus.

x 2 #22632


Idefix13
Zitat von Moonlight_74:
Aber daraus folgt nicht zwingend, dass es keinen Tod gibt. Vielleicht ist der Tod vielmehr ein Ende einer bestimmten Form, während das, woraus diese Form besteht, in anderer Gestalt weitergeht.

Ja es ist die menschliche Existenz. Denn nur hier und hier muss nicht gleich die Erde sein, sondern ein Rahmen im Zeit- und Raumkontinuum, in der der Mensch existieren darf
Und du, nennen wir es, das Sein oder die Seele - sinnbedeutend, wird weitergehen und auch außerhalb jeglicher Existenzberechtigung des Menschseins existieren.
Und diese Trennung von beidem, könnte man als Tod ansehen.

x 1 #22633


Lightning81
Hehe.. jo.. Philosophie lässt auch jeden Raum offen Razz

Ich lese in Nietzsches Zitat wohl.. dass auch er somit an Gott glaubt(e) .. sonst könnte er gar nicht "tot" sein.. was gleich die nächste Selbsthinterfragung erfordert.. nämlich, ob Gott überhaupt sterben könnte.. oder nicht.. und falls nicht.. ob er dann noch existieren würde, und der Mensch ihn nur aus seiner Wahrnehmung drängt(e).. und er daher "tot" für den Menschen wäre (oder für manche, die es dann eben so sehen würden).

Zudem denke ich.. dass heutzutage Menschen, die an Gott glauben.. nicht gleich alle biblische Maßstäbe haben.. oder überhaupt eine Bibel besitzen oder lesen. An Gott oder an etwas "höheres" glauben.. schließt für mich nicht unbedingt eine Religion ein. Selbst als Kind sagte ich schon, dass Gott keine Kirche nötig hätte.. und erst Recht kein Geld. Sagte ich auch zum Pfarrer, der war unser Religionslehrer.

Sry, ich fand das Zitat nen Gedanken wert.. erinnert mich immerhin an eine sehr frühe Erkenntnis zwinkern

x 2 #22634


Lightning81
Da bin ich relativ nahe bei dir @Idefix13

Aber gut.. wenn wir multidimensional und so werden.. könnten wir je nach Perspektive auch jetzt gerade "tot" sein. Ich sage auch.. wenn Bewusstsein am Ende doch "zukunft/Materie" beeinflussen würde.. also grundsätzlicher wäre, als alles bisher messbare.. dann würde sich am Ende jeder durch seine innersten Wünsche und Erwartungen.. sein eigenes "Paradies/seinen Lebensweg nach dem Tod".. schaffen.. was für mich etwas sehr beruhigendes hat.

Wissenschaftlich wäre meine These.. alles was kleiner als die Quantenfelder bzw der Raum der "Möglichkeiten" ist.. erbt auch erstmal bis zu ner gewissen Grenze dessen Eigenschaften. Somit würden sich nicht nur Quanten so verhalten, wie man es erwartet.. sondern auch Dinge, die "kleiner" wären bzw noch nicht messbar. Wie evtl Gefühle/Gedanken/Bewusstsein/Unterbewusstsein/Seele - natürlich nicht beweisbar.. bisher ^^

Zudem wäre ich sogar eher beim Hinduismus .. auf "Gottheiten" bezogen.. glaub da gibt es unendlich viele Götter, und jeder erreicht genau den, den er eben für sich als Gott empfindet.. bzw den, den er gerade für diesen Moment "braucht". Oder auch beim Buddhismus.. der "göttlichen Energie", was einem "heiligen Geist" entsprechen würde.

Spätestens beim Prinzip vieler oder gar unendlicher Welten/Universen/Dimensionen.. wird "ein" Gott für alles.. naja.. kompliziert. Ist auch erst bei den Ägyptern entstanden, der Monotheismus. Warum sollte nicht jede Welt/jedes Universum/jede Dimension.. ihren eigenen "Gott" haben? Auch der biblische Gott hatte Engel usw.. für was brauchte er die, wenn auch alles alleine ginge. Keiner kann alles alleine.. anscheinend auch kein Gott. Und wenn Gott nicht selbst auch einen Gott hätte.. wäre er wohl trotz allem mehr als einsam.. dann hätte er mein tiefstes Mitgefühl.

Man kann aus meiner Sicht Demut haben, sich schämen, ehrfürchtig werden.. versuchen zu greifen, was ein Gott greifen kann.. und erkennen, dass man es nicht kann.. dadurch aber trotzdem schon etwas gelernt hat.. aber man sollte nie die Haltung verlieren.. oder ihn so groß machen, dass man ihn nicht mehr ansehen kann. Das was ich als göttlich betrachte, würde jedenfalls nicht wollen, dass ich mich seinetwegen "klein" fühle.

Ich schwebe nach dem Tod einfach gelassen in eine andere Raumzeit.. und falls nicht.. ist es mir dann höchstwahrscheinlich auch relativ egal *g* Mir persönlich schenken "Götter" gefühlt jedenfalls mehr "Weitsicht".. was allerdings auch nicht immer "positiv" sein muss Razz

x 2 #22635


Islandfan
Zitat von Lightning81:

Ich lese in Nietzsches Zitat wohl.. dass auch er somit an Gott glaubt(e) .. sonst könnte er gar nicht "tot" sein.. was gleich die nächste Selbsthinterfragung erfordert.. nämlich, ob Gott überhaupt sterben könnte.. oder nicht.. und falls nicht.. ob er dann noch existieren würde, und der Mensch ihn nur aus seiner Wahrnehmung drängt(e).. und er daher "tot" für den Menschen wäre (oder für manche, die es dann eben so sehen würden).

Nietzsche meinte damit, dass der Mensch den selbst erschaffenden Gott durch die beginnende Abkehr von der Religion durch die Säkularisierung in der Aufklärungszeit hat sterben lassen.
Gott spielte dadurch immer weniger eine Rolle.
Sieht man ja heute noch im Islam, wo es in weiten Teilen keine Säkularisierung gab, so dass Religion dort heute eine wichtigere Rolle spielt als zb im Christentum.

x 2 #22636


Islandfan
Muss ja jeder für sich entscheiden ob und an was er glaubt, gerade in schwereren Zeiten suchen Menschen Heil und Hoffnung in der Religion.
Dennoch ist es für mich unverständlich, dass man heute an die Bibel glaubt. Sie ist eine interessante Quelle ihrer Zeit, eine fiktive Erzählung, die den Menschen damals Halt gab, aber in einer aufgeklärten Welt nicht mehr zeitgemäß.

x 2 #22637

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Feuerschale
Zitat von Islandfan:
Natürlich gibt es den Tod bei allen Lebewesen und Pflanzen. Auch die, die jedes Jahr blühen, werden irgendwann sterben. Hatte mal ein interessantes Seminar an der Uni zum Thema Tod im Mittelalter, der frühen Neuzeit und der Neuzeit. Ich kann den "Jedermann" von Hofmannsthal empfehlen, der das Thema Tod ...

Jepp. Platz schaffen ohne Waffen. 🤔

#22638


Islandfan
Zitat von Feuerschale:
Jepp. Platz schaffen ohne Waffen. 🤔

Auch der Krieg ist Teil der Natur und Evolution.

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User_0815_4711
Zitat von Islandfan:
Auch der Krieg ist Teil der Natur und Evolution.

Das ist wahr, denn irgendwo muss die ganze Angriffslust als Teilaspekt des Menschseins ja herkommen.

Kriege gibt es auch unter Tieren, nur können sich die gar nichts dabei denken.

Das ist die Last unseres Großhirns - wir können uns was dabei denken, so oder so.

Noch eine persönliche Meinung:
Ich glaube nicht ans Ich, nicht ans Ego, nicht an eine Seele oder sonst irgendetwas Übersinnliches. Das sind nur Hilfsmittel bis Illusionen unseres Großhirns, damit wir trotz dieses Großhirns überhaupt überleben können.
Ob das alles einen "Sinn" hat, ist wieder eine andere Frage. Ob dahinter ein "Plan" steht.
"Der Sinn des Lebens ist, es weiterzugeben.
Der Sinn des Lebens ist es, weiterzugeben.
Und nicht ewig zu leben.
Und nicht wieder zu leben."

Klassiker: "Am Anfang war der Wasserstoff." Wenn es einen "Schöpfer" geben sollte, wurden alle Möglichkeiten bereits in die winzigsten Quantenphänomene gelegt. Das würde ich ziemlich gut finden, die selbstlaufende "Maschine". Nicht perfekt, aber gut genug. Wir haben keine Ahnung, wohin sie noch führen wird. Und ob es die einzige "Maschine" ist? Wer weiß das schon!

Habe wohl zu viel freie Zeit zur Hand. Wünsche allen noch einen schönen Tag!

x 2 #22640


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