Zitat von YellowFerrum: Damit verschleiere ich meine Schwäche und täusche etwas vor, aber es ist kein Betrug
Zwang hin oder her, aber ich sehe das schon als Betrug an, Wenn nicht deinem Gegenüber (wobei das auch schon in die Richtung geht), dann zumindest dir selbst gegenüber. Zwang sehe ich dafür auch nicht.
Wenn du zu deinem eigenen Selbstschutz Dinge nicht nach ausen trägst ist das denke ich auch etwas anderes - allerdings unter der Bedingung, dass du es mit dir selbs ausmachst (das mache ich zumindestens so und kann auch über die meisten Dinge an sich offen reden wenn der Rahmen passt)
Fassade bedeutet (wie die maske als solches) etwas vorzuleben, was nicht ich bin und nicht existiert - also Verleumdung
Das heißt nich etwas nich zwangsweise anspreche und dadurch einen Wall aufbauen muss. Das läuft bei mir unter Selbstkontrolle und Abgrenzung ohne den Vorsatz nach aussen etwas anderes, nicht exsitentes zu zeigen.
Um es mal an einem Beispiel etwas klarer zu machen
Wenn ich traurig bin dann habe ich halt ein trauriges Gesicht, muss es aber weder zwangsweise anderen in eine rnich passenden Situation aufdrücken. Allerdings auch nicht mit einem breiten Grinsen durch die Gegend rennen, das dann künstlich (und gequält) aussieht. Damit schade ich mir und mache meinem gegenüber etwas vor - sowas merkt das gegenüber in der Regel und zweifelt dann selbst. Was habe ich dann also in der SItuation gewonnen?
Stattdessen kann ich das traurige Gesicht behalten, aber mit etwas Selbstkontrolle und Abgrenzung dem Gegenüber trotzdem noch freundlich und gebührendem Respekt sagen "Du, ich kann/möchte gerade nicht dadrüber reden, eventuell ein anderes mal. (Es ist etwas persönliches, ich mlchte es erst mit mir selbst klären)"
Wenn du eine Fassade oder Maske aufrägst und die dann dauerhaft vor dir herschiebst wird das auf Dauer dann auch fallen, dann nützt dir die gespielte funktionsfähigkeit herzlich wenig, da dein Handeln unter dem zusätzlichen Druck noch mehr leidet als ohnehin. Das kann niemand auf Dauer aufrecht erhalten.
Zitat von YellowFerrum: Ich muss mich überwinden und das kostet sehr viel Energie. Das mache ich nicht, weil es Vergnügen bereitet. Es ist mal sehr leicht und mal schwer, Situationen zu bewältigen
Ja ist es zweifelsohne, aber im Gegensatz zur Fassade erreichst du damit eine Verbesserung die maskieren und kaschieren unnötig macht.
Mit der Fassage "Hurra mir geht es gut" läufst du dagegen eher Gefahr das für dich selbst zu übernehmen und einzureden. Irgendwann glaubst du das selbst da du immernoch ein Mensch bleibst und Menschen immer den Weg des geringsten Widerstands gehen. Und der ist eben vo rProblemen und sich selbst wegzulaufen und stattdessen eben eine Fassade und Maske des "Mein leben ist toll" aufzusetzen. Und da sind wir eben wieder an dem Punk wo du dich selbst betrügst und damit auch dein Umfeld (onb direkt und bewusst oder unbewusst sei da mal hingestellt, es geht nur dadrum das es passiert)
Zitat von YellowFerrum: Fassade aber auch, weil man es nicht immer mit vertrauten Personen zu tun hat, denen gegenüber man sich öffnen kann oder will.
Und da ist der Kasus Knaxus eben können und wollen.
Nicht
können heißt eine Hemmung haben. Eine Hemmung haben heißt, dass in dir etwas blockiert. Um die Blockade zu lösen musst du erstmal schauen wo was blockiert wird und das dann zu bearbeiten. Das wäre dann die Konfrotationstherapie (mit dir selbst)
Nicht
wollen heißt dagegen, dass mir bewusst ist, dass ich diese Hemmung habe, es mir aber dann auch egal ist und diese weder ergründen oder antasten will weil ich Angst vor den entstehenden Emotionen und dem Ergebnis habe. Also baue ich aus dieser "vor mir selbst distanzierenden Egalität" ein Bild nach aussen das nich deckend mit mir selbst (Persönlichkeit) ist um einen Schein zu wahren. Also eine bewusste Täuschung
Und ja, es gibt sicherlich auch Grauzonen, allerdings muss man auch die Feinheiten in den Unterschieden dabei ansprechen und bewusst machen.