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NeonPixie
Zitat von Christian_81_:
Ich meine solche Lügen in einer Partnerschaft, die zur Vertrauensverlust führen können ... also tiefergehende als nur " Schaaatz - findest du, daß ich zugenommen habe?" -- neeeeeein

Auch da wird oft von Frauen erwartet das sie flunkern um das fragile männliche Ego nicht zu verletzen. 😉

Nicht alle Männer haben eine Partnerin.

#22221


YellowFerrum
Jeder lügt mal. Jede Ausrede ist schon eine kleine Lüge. Ich glaube, schlimm sind die Lügen, die kalt sind und eine bestimmte Dimension haben.

#22222


A


Erkenntnis des Tages

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Entscheidend ist die Absicht, die hinter einer Lüge steckt.
Sie kann andere durchaus auch vor Schmerz und Leid schützen und ist nicht immer nur auf den Vorteil des Lügners bedacht.

x 4 #22223


YellowFerrum
Zitat von Logo:
Entscheidend ist die Absicht, die hinter einer Lüge steckt. Sie kann andere durchaus auch vor Schmerz und Leid schützen und ist nicht immer nur auf den Vorteil des Lügners bedacht.

Das ist auch eine Variante. Würde mir sehr schwerfallen, das durchzuhalten.

#22224


Feuerschale
Zitat von Logo:
Entscheidend ist die Absicht, die hinter einer Lüge steckt.
Sie kann andere durchaus auch vor Schmerz und Leid schützen und ist nicht immer nur auf den Vorteil des Lügners bedacht.

Ich denke, dass diese Rechnung aber nicht aufgeht. Denn- Wahrheit und Realität sind dennoch da und existent.
Es ist gesünder, damit umzugehen als mit einem vorgemachten Konstrukt.

Und der angelogene wird die Lüge auch spüren....und sei es im Realitätsempfinden, Nervenkostüm
Es kann sogar mehr Schmerz bereiten, angelogen zu werden, da die Diskrepanz deutlich ist und man ggf an sich und anderen verzweifeln kann-

Ängste entwickeln, Neurosen oder großes Selbstmisstrauen an die eigenen Instinkte - wenn das vorgemachte Bild immer ein anderes ist als die Wahrheit und Realität. Also Lüge kann auch krank machen und kaputt machen.

Früher als Kind fand ich mal einen Spruch "Ein Lügner muss ein gutes Gedächtnis haben"....konnte ich damals nicht viel mit anfangen. Vermutlich, weil er sich sein Konstrukt ja merken muss, damit es nicht auffliegt also auch der Lügner steht in Spannung mit der Realität. Vielleicht sind manche Menschen auch so in ihrer Irrealität gefangen, dass sie sie selber glauben, k A 🤔

x 6 #22225


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Zitat von Feuerschale:
Ich denke, dass diese Rechnung aber nicht aufgeht. Denn- Wahrheit und Realität sind dennoch da und existent. Es ist gesünder, damit umzugehen als mit einem vorgemachten Konstrukt. Und der angelogene wird die Lüge auch spüren....und sei es im Realitätsempfinden, Nervenkostüm Es kann sogar mehr Schmerz bereiten, ...

Ich denke es kommt immer auf den Fall und die Mentalität der Beteiligten an.
Manche wollen der Wahrheit knallhart ins Gesicht schauen, Beispiel, wenn der Arzt sagt, sie haben Krebs im Endstadium und werden in den nächsten Tagen sterben, bringen sie alles in Ordnung und regeln sie ihr Ableben oder jemand besser belogen werden möchte, dass alles wieder gut wird, weil er die Wahrheit nicht ertragen könnte und die Hoffnung bis zuletzt haben möchte, noch von einem Urlaub oder gemeinsamer Zeit träumen will.
Gibt ja auch so Fälle, wo Leute sich die Ohren zuhalten und na nana na na singen, um die Wahrheit nicht zu erfahren.
Lügen ist ein sehr komplexes Thema.

x 6 #22226


Feuerschale
Zitat von Logo:
Manche wollen der Wahrheit knallhart ins Gesicht schauen, Beispiel, wenn der Arzt sagt, sie haben Krebs im Endstadium und werden in den nächsten Tagen sterben, bringen sie alles in Ordnung und regeln sie ihr Ableben oder jemand besser belogen werden möchte, dass alles wieder gut wird, weil er die Wahrheit nicht ertragen könnte und die Hoffnung bis zuletzt haben möchte, noch von einem Urlaub oder gemeinsamer Zeit träumen will.

Ich denke, der Betroffene ist ja dann erwachsen und hat die Verantwortung alles zu regeln und alle zu informieren und dann das ganze zu verdauen. Das kann und darf kein Arzt für jemanden entscheiden, ein Arzt sollte die Fakten überbringen und nicht lügen und sich irgendwie überheben und den Betroffenen entmündigen..

Wer dann verdrängen will oder noch träumen, kann das nach den Fakten ja immer noch machen, also wenn man auf diese Art damit umgeht. Und manche könnten ja auch überlegen ob und wie sie mit Sterbehilfe umgehen. Denn Krebs ist selten so ein Tod wo es nur um ein paar Tage geht, das kann sich endlos quälend ziehen.

x 1 #22227


E
Ich glaube ein Arzt kann nur bis zu einer gewissen Grenzen was da zu sagen, es ist gar nicht so einfach eine zeitliche Begrenzung darzulegen, es gibt aber Krebsarten da kann man kaum noch was machen, das hängt dann auch vom Körper ab wie Starck die Person ist und wie lange sie die ganze Chemo ertragen tut, dort kann man es gut einschätzen.

Es gab aber auch schon Diagnosen die dann nicht so eingetroffen sind. Es ist schwierig, ich kenne jemand die kannte eine Frau da hatte man ihr den Tod innert einem Jahr hervorgesagt, doch sie lebte noch etwas sieben Jahre weiter und starb in einem sogar sehr hohem alter und, ein Mann der lebte nach der Diagnose noch 10 Jahre weiter wurde aber auch sehr früh Tod gesagt.


Es gibt Menschen die wollen nicht, dass Ander sagen wann sie zu sterben haben, es ist darum ein Dilemma.

x 1 #22228


Feuerschale
@Elemente joah der Arzt ist ja auch nur Bote und kann Wahrscheinlichkeiten mitteilen. Was der Körper des einzelnen mit der Krankheit macht, weiß man nicht.

x 1 #22229


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Ich habe da ein schlechtes Beispiel gewählt.
Ein Arzt darf bei einer Krebsdiagnose nicht lügen. Er muss die Diagnose mitteilen, es sei denn, es gibt eine seltene, sorgfältig abgewogene Ausnahme.
Diese Ausnahme ist, wenn die Diagnose einen Patienten so schwer belasten könnte, dass er sofort Selbstmord begehen würde. In solchen Fällen kann der Arzt nach sorgfältiger Abwägung die Wahrheit verschweigen

x 4 #22230


Chingachgook
Bei harmloseren Fällen gibt es im Énglischen den Begriff " White Lies", der kleine und harmlose Unwahrheiten meint, die man aus Höflichkeit oder Rücksichtnahme erzählt.

x 6 #22231


Feuerschale
Zitat von Logo:
Diese Ausnahme ist, wenn die Diagnose einen Patienten so schwer belasten könnte, dass er sofort Selbstmord begehen würde. In solchen Fällen kann der Arzt nach sorgfältiger Abwägung die Wahrheit verschweigen

Ich weiß nicht. Niemand hat eine Glaskugel wie jemand entscheidet unter Belastung. Und es besteht auch die Freiheit eines Menschen SM zu begehen Ansonsten gibt es auch die Möglichkeit, bei akutem Verdacht, Gesundheitsamt und Polizei zu verständigen. Weil die dann denken der könnte so benebelt sein, dass er die Entscheidung später bereut.

Aber ein Übergriff ist das auch....Besser ist es natürlich in Ruhe eine Entscheidung zu SM zu treffen. Wenn man sagt mein Körper baut ab, es gibt Schmerzen und keine Perspektive mehr, keine Aktivitäten mehr, ich bin iwann nur noch abhängig von Geräten ect...so kann man das ja durchaus bei klarem Verstand als Willensäußerung auch haben oder durchführen. Am besten ist ja dann es kriegt eh keiner mit, dann mengt sich auch keiner ein. Oder wenn man verständige Angehörige hat, die die Entscheidung respektieren, kann man das ganze ggf noch offenund respektvoll mit Abschied ect machen.

Gab auch mal so ne Doku wo jemand in der Schweiz Sterbehilfe beantragt hat und Exfrau und Freunde ihn monatelang begleitet haben bei der ganzen Begutachtung udn Vorbereitung. Er war ohne Hoffnung stark psychisch krank. Aber es war auch für mich belastend, diese Doku zu sehen. Im Grunde fand ich es schon entwürdigend welche Steine einem da der Staat/Institution in den Weg legt. Am besten ist selbstbestimmt, schnell, möglichst sanft denk ich.

#22232


Feuerschale
Kleine Selbsterkenntnis...bin ja mit mir nicht weniger kritisch als mit anderen 😌:
Das Geheule nach Demokratie kann genauso opportunistisch sein wie das Geheule nach einem Gott/Religion...
fällt einem oft erst ein, wenn man es MUSS....

#22233


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Zitat von Feuerschale:
Ich weiß nicht. Niemand hat eine Glaskugel wie jemand entscheidet unter Belastung. Und es besteht auch die Freiheit eines Menschen SM zu begehen Ansonsten gibt es auch die Möglichkeit, bei akutem Verdacht, Gesundheitsamt und Polizei zu verständigen. Weil die dann denken der könnte so benebelt sein, dass er die ...

Ist ja nicht auf meinem Mist gewachsen und da bin ich doch froh kein Arzt zu sein.

x 2 #22234


Feuerschale
Zitat von NeonPixie:
Warum tut er das? von Lundy Bancroft ist das wichtigste Buch zu dem Thema. Bancroft hat jahrelang als Therapeut mit gewalttätigen und kontrollierenden Männern gearbeitet. Nicht mit den Opfern, sondern mit den Tätern. Das macht das Buch so wertvoll: Er erklärt von innen heraus, wie diese Männer denken, warum sie so handeln und warum Standard-Erklärungen wie "er kann nicht mit Gefühlen umgehen" oder "er hat selbst Trauma" oft zu kurz greifen. Sein zentrales Argument: Kontrollierendes Verhalten ist keine Krankheit, sondern eine Einstellung.

Das war für mich gestern so eine Erkenntnis, bzw Erinnerung.
Erinnerte mich auch kurz an einen Pastor, der sowohl Opferarbeit machte (Notfallhilfe, Einsatz nach Gewalt) und gleichzeitig in der Forensik Täterbetreuung machte.

Mein Leben war häufig von solchen Täter-Opfer Zirkeln bestimmt und dieses Hin und Her aus Erklärung, in Schutz nehmen, Verantwortung nehmen ist mir als Phase da auch bekannt.
Bis man halt merkt, der andere will und braucht das Machtverhalten, das ist kein Unfall und kein Fehler im System,
und man entscheidet sich dazu.

Eine andere Erkenntnis bzw mein eigener Wert von jung an ist "die Freiheit des einen hört da auf, wo die Freiheit des anderen anfängt". Steht im kompletten Widerspruch zu kontrollierenden Menschen....Mir ist das fremd.

Und noch eine Erkenntnis.....für mich hat es einen Wert, welche Entscheidungen Menschen treffen, nach welchen Werten sie leben.

x 2 #22235


Windy
Mein andersartiges ZNS braucht viel mehr Zeit und Ruhe zur Regeneration, als das der anderen. Das akzeptiere ich, weil ich sonst nicht mehr funktionieren kann.

x 5 #22236


Moonlight_74
Zitat von Windy:
Mein andersartiges ZNS braucht viel mehr Zeit und Ruhe zur Regeneration, als das der anderen. Das akzeptiere ich, weil ich sonst nicht mehr ...

Mir hilft da Meditation, um vieles besser verarbeiten zu können.

#22237

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Cornelie
Wir bedauern häufig was wir nicht getan haben, warum ändern wir nicht endlich unser Verhalten?

Wichtig ist, das Gefühl anzunehmen, daraus zu lernen, um diese Fehler nicht zu wiederholen.

Das sollten wir tun.

x 4 #22238


Sonnenzauber
Meine Erkenntnis draußen ist es kühler als drinnen. Ein Bett unter dem Sternenhimmel wäre fantastisch 🤣

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Dunkelbunte
Viele User hier in diesem Forum forcieren den gesellschaftlichen Verfall und treiben es auf die Spitze.
Kaum jemand kann Ratio.
Viele können nur Ellenbogen.
Es ist meine persönliche Erkenntlich seit einigen Wochen und ich habe gewartet.

Es wird keine Rechtfertigung von mir kommen 😌🙌

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