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Liebe Rockabella,

vielen Dank, dass du fragst.
Ich hatte gestern noch einen sehr beängstigenden Arzttermin, der aber nun mit gutem Ergebnis erledigt ist.
Gestern hatte ich nur diese Angst, mit der ich überhaupt nichts tun konnte.
Sie war da, übermächtig, grausam und ich musste sie ertragen.
In der gestrigen Situation habe ich mich handlungsunfähig gefühlt.

Ich werde nun, wo ich mich langsam erhole, in der Weise vorgehen, die du mir empfohlen hast.

Jetzt habe ich die Ruhe und die Kraft, mir meine "Freundin" Angst einmal vorzuknöpfen

Ich werde berichten

14.02.2014 13:26 • #61


Du hast es geschafft. Du hast sie durchgehalten.
Das ist großartig! Und sehr wichtig.
Auch wenn du sagst du hast sie "ertragen".... aber ist etwas zu "ertragen", bzw überhaupt zu können, nicht was echt Tolles?

Ich freu mich so sehr, dass du dich traust. Da bin ich mit dir zusammen sehr stolz auf Dich!

14.02.2014 13:34 • #62



Somatisierungsstörung Selbsthilfegruppe

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Danke, du bist lieb !

Und du hast recht: es war so schwer, aber ich habe sie ertragen. Ich habe länger druchgehalten als sie.
Ich bin noch da uns sie ist jetzt zwar nicht weg, aber viel weiter entfernt von mir.
Ich hatte gestern Zwiesprache (natürlich nur gedanklich ) mit ihr und habe ihr gesagt: du tust mir jetzt wirklich weh, verzieh´ dich, du gehtst mir wirklich auf den Keks, gerade.
Aber sie hat sich an mich gekrallt wie eine Klette.

Ich fühle mich jetzt auch stark, weil ich es geschafft habe, alles durchzuziehen MIT und TROTZ dieser Angst.

Ich fange langsam an, zu verstehen, wie ich mit der Angst umgehen muss.

Ich muss sie als Teil von mir zwar akzeptieren, aber ich muss ihr auch ihre Grenzen zeigen. Sie hat kein Recht, mich völlig zu dominieren.

14.02.2014 13:43 • #63


ManuBS
Hallo,

Ich versuche positiv zu denken und es klappt bis jetzt ganz gut, nur was ich nicht verstehe, ist es normal das die symtome sich nur auf eine Seite beziehen?

Das ist so das wo ich noch drüber grüble.

Lg

14.02.2014 19:08 • #64


In welchem Bezug
Schau mal deine PN`s nach.

14.02.2014 19:13 • #65


ManuBS
Ich habe immer die Symptome nur auf der Linken Seite wie z,b das Gefühl im Hals ist nur links und wenn das nicht da ist bekomme ich nur links Ohren schmerzen oder oben am Kiefer Gelenk schmerzen aber alles immer nur links nirgends wo anders ( ist das doch nicht nur die Psyche?

Lg

14.02.2014 19:17 • #66


Manu, das sind Verspannungen auf der linken Seite. Schau dir im Internet mal ein Bild von der Hals/Nacken/Kiefermuskulatur an. Wenn du siehst was da dran hängt und du dich mal beobachtest wie und wo du eine Fehlhaltung hast wird dir sicher einiges klar.

14.02.2014 19:20 • x 1 #67


boomerine
Ich möchte mich hier ebenso einreihen, ich hab seit ca. 30 Jahren den Morbus crohn, ich leide zusätzlich an Depressionen, die jetzt wieder den großen Vorrang haben, diese Depris tun mir einfach nicht gut denn sie suchen das schwächste Organ wieder anzugreifen, es ist wieder angegriffen, die nächste Untersuchung kommt, jetzt bekomm ich wieder erhöhte Dosis Cortison, um eventuell das meiste abzuwehren, hoffe ich, ich kenn die Ursache, ich kenn die Symptome, nur was ich nicht weiß, und das ist eigentlich die begründete Angst wie soll das weiter gehen, ich hab die Kraft nicht mehr, dagegen anzukämpfen ( ich bin unter anderem unter Einsamkeit noch zu finden ) da ist schon mehr geschrieben auf dieses Forum bin ich heut gestoßen, weil ich Angst hab wie soll das weitergehen, wenn die Kraft verloren ist, ich nehm Cortison, Sertralin und ein Schlafmittel, das ist dann der schönste Moment vom Tag wegzutreten und keine Gedanken mehr, wenn es wieder verdammt ärgerlich war, hast du für mich auch eine Lösung ? außer du mußt und du sollst. denn diese zwei Wörter kann ich nämlich nicht mehr hören, geschweige denn umsetzen. Warum heute, weil gestern wieder so ein beschissener Tag war, der mich heute beschäftigt hat was soll das alles ? für wen ? für was ? Von meinen Mann hab ich keine Hilfe zu erwarten geschweige denn von meinen Geschwistern, für die ist alles normal. Gruß boomerine

15.02.2014 18:49 • #68


Guten Morgen boomerine,


schön, dass du hier bist. Und, ein mutiger Schritt, dass du etwas tun willst!
Morbus Chron, das ist auch echt ein Paket, was man zu schleppen hat. Und alles andere als einfach. Ich selbst kann da nicht wirklich mitreden, ich bin zwar auch eine Magen / Darmgeplagte, muss sehr doll aufpassen, was ich esse, wie es mir geht und hab auch schon eine MagenOP hinter mir, aber Morbus Chron ist da nochmal eine andere Abteilung.

Ich lese, dass du echt verzweifelt bist. Am liebsten alles wegschmeißen willst und dich fragst, wofür bin ich eigentlich da und was soll der ganze schei. hier eigentlich ?!
Hab ich das richtig verstanden?

Für mich persönlich, wie ich es zb. Tanilein auch schon geraten hab, ist es, erfahrungsgemäß, immer das Wichtigste, zu akzeptieren, dass die Dinge sind, wie sie sind. Und sie an zu nehmen. Ich weiß durchaus, wie schwer das ist. Ich habe Jahre dafür gebraucht, ABER, eben geschafft. Und damit geht es um einiges besser, bzw würde ich sogar sagen, es ist der Schlüssel für den Anfang. Sich selbst lieben, mit allen Ängsten, Depressionen, Krankheiten, etc.
Ich habe das geschafft, indem ich begonnen habe, in mich selbst hinein zu hören. (alles natürlich mit psychologischer Hilfe) und die Ursache dafür zu finden, warum ich eigentlich Ängste habe. Was ist der Ursprung der Geschichte?
Nicht für jeden ist Ursachenforschung wichtig, aber vielen hilft es.
Und mit der Ursache habe ich begonnen zu arbeiten. Indem ich mich, ganz einfach und praktisch, vor den Spiegel gestellt hab, täglich, mehrmals, mich angeschaut hab und gesagt hab "Ich bin gut und richtig, so wie ich bin!" .... oder "Ich liebe, glaube, vertraue, ich bin dankbar und mutig!" ...
Man kommt sich anfangs völlig bescheuert vor, aber, ich hab es durchgezogen.
Und erst, wenn man überhaupt beginnt, sich selbst zu lieben, kann man anfangen, wirklich zu arbeiten.
Stelle ich jetzt als Hypothese mal so in den Raum.

Könntest du dir vorstellen, in dieser Richtung mit dir selbst in Kontakt zu treten?

LG,
Dani

PS.: Beim Aufstehen habe ich die Vögel zwitschern hören........ "An dein Ohr, wenn du denn hören kannst".... einfach traumhaft

17.02.2014 07:04 • #69


boomerine
Hallo Dani, für das erste lieben Dank für deine Zeilen, wenn ich im Moment nur nicht so kraftlos wäre um zu kämpfen, ich möchte doch im Grunde nur das ich von meinen Vater auch geliebt werde denn mit dem kämpfe ich schon fast 20 Jahre und er ist auch mit Ursache, diese weh tun tut mir nicht gut, ich weiß das aber ich komme dagegen einfach nicht an. Ich möchte mich abnabeln aber ich schaffe es nicht, warum ? kann ich das nicht ?im Moment bin ich einfach nur fertig, liebe Grüße boomerine

17.02.2014 20:07 • #70


Schau mal hier....ich denke das wäre auch was für dich.

selbsthilfegruppen-f41/selbsthilfegruppe-auf-facebook-t56171.html

17.02.2014 20:35 • #71


boomerine, das verstehe ich leider sehr gut

mein vater wollte nie etwas von mir wissen, er hat immer gesagt, ich bin nicht seine tochter. als kind hab ich ihm massenweise briefe geschrieben, die alle ungeöffnet in einem umschlag wieder zurück kamen. meine mutter, die damals noch lebte, hat immer versucht das irgendwie zu kompensieren, was natürlich schwer bis nicht möglich war.
irgendwann, nachdem ich ihm dann mit, ich glaub 11 oder fast 12 war ich, ne karte geschickt hatte,auf der stand "wenn du deine tochter jemals kennenlernen willst, solltest du dich jetzt entscheiden, ansonsten kannst du mich verdammt nochmal am Ar. *beep*!".... darauf meldete er sich dann. hätte er sich im nachhinein auch sparen können, denn erst da hab ich gemerkt, dass es einen grund hatte, weshalb er nicht da war.
ja, er ist ein Ar.*loch ! (zwei mal Ar. in zwei sätzen, entschuldigung.....)

ich habe mich immer minderwertig gefühlt, ich habe immer gedacht, es liegt an mir, dass er mich nicht haben will. ich bin schlecht, ich bin falsch, ich bin nicht richtig. damit hatte ich bisher immer zu kämpfen. bis zu meiner letzten therapie. da hab ich mir selbst helfen gelernt. und den typen endgültig abgeschoben.
er hat noch zwei andere kinder, mein älterer bruder, den hat er genauso abgeschoben, wie mich. da wurde mir klar, er macht das einfach immer. er ist einfach immer so ein mensch. und nicht nur bei MIR.
und was macht man normalerweise, wenn man solche menschen kennenlernt? richtig, gleich wieder streichen.
ich weiß ja nun leider selbst wie schwer das ist. aber mit hilfe, kann man das schaffen.

18.02.2014 07:40 • #72


boomerine
hei Rockabella 84, komme erst heute dazu dir zu schreiben, nur bei uns ist es anders, ich hab noch zwei Geschwister einen Bruder und eine Schwester ich bin die älteste, meine Schwester war schon immer der Sonnenschein der alles konnte und machte, mit meinen Bruder hatte er jahrelang Krieg, es waren Machtspiele ihm wurde alles bezahlt, Kaution, Auto ( mittlerweile das 2.te ) Ablöse usw. Meine Vater zahlte ihm alles nur um in Kontakt zu bleiben, er nutzte das total aus, ich wusste das alles nicht, ich kam nach und nach darauf was alles abgelaufen ist, ich stand immer hinter ihm weil ich glaubte er gibt mir Rückenstütze gegen unseren Vater er hat es mir immer wieder versichert, aber er ist nicht eingetreten für mich, Weihnachten wusste ich es endgültig, er wollte auch nicht mit ihm an einen Tisch sitzen aber nachdem das weihnachtliche Ritual bei mir in der Wohnung statt fand und ich die Einladung nicht wiederholte bzw. erinnerte weil er es vergessen hat, war ich der Buhmann, mein Bruder meinte dann sollte ich es ihm sagen das ich mit ihm nicht an einen Tisch sitzen will ? ich sagte darauf ja ich sagte dann nur noch bleibt es an mir hängen seine Antwort ja und nun spielt mir mich total aus , ich glaube ich nehme es ganz stark an es geht nur um das verdammte Erbe meine Schwester hält sich raus es geht sie nichts an. Welche Macht hat das verdammte Erbe ? wir haben uns jetzt nicht mehr viel zu sagen, und das finde ich sch..., wenn meine Mama noch leben würde, die würde eingreifen das wir uns nicht so ausspielen, aber mein Vater genießt das richtig, das wir Geschwister uns nicht mehr einig sind. Es hat schon immer weh getan hinten anzustehen, aber jetzt fühle mich nur noch verarscht, solange es ihm beschissen ging nach seiner Amputation, da war ich gut genug, und jetzt ? der Mohr hat seine Schuldigkeit getan und nun kann er gehen. lieben Dank fürs zuhören, im übrigen deine Sätze hab ich mir zu Herzen genommen ( wenn ich vor dem Spiegel stehe ) boomerine

19.02.2014 19:56 • #73


ManuBS
Guten Morgen alle zusammen,

Ich bin seit Gestern wieder voll unten ich denke die ganze zeit nach warum dies schei. Gefühl am Hals da ist es kostet mich seit gestern echt viel kraft leider.

Ich war sogar Montag nochmal bei meinen HNO Arzt und es ist wieder rausgekommen das ich Kern gesund bin also müsste ich mich riesig drüber freuen aber ich bekomme es nicht in mein Kopf rein und das nervt mich und macht mir zu schaffen, denn ich Sage ja selber das man schon längst was hätte finden müssen nach den ganzen Untersuchungen aber es macht nicht Klick im Kopf und das nervt mich voll.

Lg ManuBS

21.02.2014 07:24 • x 1 #74


weil du es zu wichtig nimmst. Weil du dich nur darauf konzentriest. Weil du es nicht annimmst. Ich könnte noch viele "weil" schreiben. Du mußt endlich kapieren das du an einer Somatisierungsstörung leidest. Ich schick dir mal ne PN.

22.02.2014 10:29 • #75


Moin,
die Selbsthilfegruppe auf facebook exestiert nicht mehr, zu wenig Beteidigung. Leider.

03.03.2014 15:11 • #76


Hasengöttin
Hallo Leute
Bin neu hier und sehr beeindruckt was hier so geschrieben steht.Kann mich oft wiederfinden .Habe Panikattacken und ständig vor Allem und Nichts Angst.Habe schon gefühlte 20 Ärzte hinter mir.Nun, so langsam verstehe ich und das ist der erste Schritt in die richtige vielleicht Angstfreie- Welt.
Schönen Tag noch....
LG Hasengöttin

04.03.2014 16:38 • #77


Zitat von Hasengöttin:
Hallo Leute
Bin neu hier und sehr beeindruckt was hier so geschrieben steht.Kann mich oft wiederfinden .Habe Panikattacken und ständig vor Allem und Nichts Angst.Habe schon gefühlte 20 Ärzte hinter mir.Nun, so langsam verstehe ich und das ist der erste Schritt in die richtige vielleicht Angstfreie- Welt.
Schönen Tag noch....
LG Hasengöttin


Hallo,
schön das du hier bist. Nimm dir bitte ein bisschen Zeit und schreib deine Ängste und Probleme einmal auf. Danach können wir darauf eingehen und versuchen dir zu helfen.

04.03.2014 17:01 • #78


Hasengöttin
Hallo Mattes
Hatte mehrere Panikattacken an unterschiedlichen Orten oder Situationen.Bin immer in der Notaufnahme gelandet.Bis ich dann endlich erfahren habe das ich Panikattascken habe.Drei Jahre lang bin ich aber schon von Arzt zu Arzt gerannt weil ich immer was hatte und ich dachte das ist was schlimmes.Viele verschiedene Symtome. Herz, Darm , Blase.Kein Befund! Habe aber auch die letzten 6 Jahre viel viel Stress gehabt.Sehr kranke Tochter,mein Papa ist an Krebs gestorben usw.Mein vegetatives Nervensystem streikte....Das habe ich aber erst jetzt verstanden.Die Panikattacken waren der Tropfen auf dem heißen Stein.Lag vier Wochen im Krankenhaus und kampfte mich wieder nach oben.Was ist geblieben die Angst vor der Angst.Mal habe ich Herzstolperattacken und sofort denke ich OH Gott ich habe was schlimmes am Herzen. Es ist alles mehrmals untersucht worden aber trotzdem kommen die schei....Gedanken.Ich bin noch sehr in der Geschichte gefangen....Auch wenn es mir besser geht, was bleibt ist die Angst das es wieder schlechter wird und das ich es nie wieder in Griff bekomme.
LG Hasengöttin

04.03.2014 20:01 • #79


Guten Morgen zusammen,

wenn ich hier so lese, dann kommt mir immer wieder ein Gedanke in den Sinn....
jeder von uns braucht Vertrauen in sich selbst. Und die Tatsache, dass man seine Angst annehmen, aber, nicht so ernst nehmen, sollte. Ich weiß, ich sage immer wieder das Selbe, ABER, es ist auch immer wieder das selbe Grundproblem.
Oft ist es eine schlechte Erfahrung, die uns denken lässt, oh mist, wenn mir das jetzt auch passiert.... Man darf durchaus solche Gedanken haben, die sind normal, aber.....es darf daraus keine Angst werden.

Ich gebe wirklich jedem dem Rat, gebt eurer Angst ein Gesicht. Sucht euch ein Symbol, einen Gegenstand aus, der eure Angst verkörpert. Habt ihn in Gedanken immer bei euch. Und sprecht mit ihm, als wäre er ein echter Gesprächspartner. Ich stelle mir immer vor, man hat so eine Art "zwei Seiten". Einmal die realistische weltoffene Seite. Und dann die egoistische ängstliche Seite. Und diese beiden Seiten müssen lernen, miteinander umzugehen. Sich gegenseitig Ernst zu nehmen, an zu nehmen, aber nicht eine von beiden überschatten zu lassen.
Das Arbeiten mit Bildern hilft mir persönlich sehr.
Aber es setzt absolutes Vertrauen in sich selbst voraus. Und das Lieben seiner eignen Person.
Hierzu habe ich schonmal ein paar Übungsbeispiele gegeben.
Ausprobieren und wirklich wollen....
ich helf euch gern, wo ich kann

LG
Dani

05.03.2014 10:40 • x 1 #80



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