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Glaub nicht das ich Angstfrei bin, bei weitem nicht. Ich habe mit meinem System vor ca. 4-6 Wochen angefangen und merke Fortschritte. Ich bin Tag für Tag aufgedreht und hab mich gefragt, wenn du doch weißt woran es liegt müßte es dir doch besser gehen. Nein, was solage aufgebaut wurde brauch Zeit bis man es ausgetauscht hat. Man darf den Mut nicht verlieren aber das Beschäftigen mit positiven Gedanken, das heißt auch googlen aber in eine andere Richtung, nämlich Somatisierung/Verspannung etc. Gib dein Symptom ein z.B. Ohrenschmerzen-Verspannung und du bekommst direkt die Seite die ich dir gepostet habe. So denke ich wird er aussehen, der Weg weg von der Angst hin zur Freiheit.

12.02.2014 14:58 • x 1 #41


Und du merkst jetzt schon durch unser Gespräch hier und nicht im Bereich "Angst vor Krankheiten" ist ein ganz anderes als dort. Dort werden Symtome analysiert bis zum erbrechen und man schürt die Angst in sich weiter. Arztlauferei und das ganze Dilemma ist die Folge, ist aber zu 99% unnötig. Du schreibst und hast trotzdem Angst.
Ich sage nicht das der Bereich dort nicht gut ist, das ist er, aber nach allen Untersuchungen und Versicherungen der Ärzte das man nichts hat, ist dort Schluß. Ich bin auch noch da aber nur um meine Erfahrungen weiter zu geben. Dort ist und bleibt die erste Anlaufstation, das ist klar und richtig.

12.02.2014 15:07 • x 1 #42



Somatisierungsstörung Selbsthilfegruppe

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ManuBS
Was ich bei mir nicht verstehe ist das ich jedes mal wieder auf z,b Kehlkopfkrebs komme ich weiß es echt nicht und das nervt mich ganz doll denn ich weiß ja an Hand der Untersuchungen und des Blutbild das ich gesund bin denn gerade beim Blutbild hätte der Arzt ja schon was finden müssen.

12.02.2014 15:17 • #43


Du hattest das "aha Erlebnis" noch nicht, versuch das was ich dir geschrieben habe, du must es wirklich wollen und das "aha Erlebnis" wird bald kommen.

12.02.2014 15:20 • #44


ManuBS
Ich weiß es ist aber leider sehr schwer und ich frage mich auch immer ob man das wirklich im Blutbild sieht grrrrr es ist echt verzwickt (

12.02.2014 15:23 • #45


Alleine nur aus Information auf dieser Seite des Koerpertherapiezentrums zu surfen bringt soviel Wissen mit sich, du fütterst dich mit positiven Wissen, bist nicht in Grübeleien und erfährst Möglichkeiten woran Verspannungen etc. alles Schuld sind.

Im übrigen wenn du Krebs hättest würdest du keinen Sport machen und unzählig viele andere Dinge auch nicht. Was glaubst du wie alle du dann wärst.

12.02.2014 15:25 • #46


Du siehst es im Blut wenn der Tumormarker bestimmt wurde, der wiederum wird nur bestimmt wenn im vorrangegangenen Blutbild Auffälligkeiten zu sehen sind. Dieses war nicht der Fall bei dir und somit besteht keine Notwendigkeit und auch kein Krebs.

Ist logisches Denken, leider ist uns das abhanden gekommen und das ist die Erklärung für deine Zweifel an der ärztlichen Diaknose.

12.02.2014 15:31 • x 1 #47


Wir lernen von klein auf in dieser Zeit nur noch nach "friss oder stirb" für uns "krank oder gesund" zu denken. Leider. Das sehen wir Tag für Tag beim Arbeitgeber/Politik/Freizeit etc.
Wo soll da Vertrauen herkommen. Das Leben so wie es ist, wie es uns überall vorgeschrieben wird, macht uns krank. Psychisch krank, deshalb auch der hohe Krankenstand im Bereich psychischer Erkrankungen. Politik und Gesellschaft sind die Faktoren die das begünstigen. Die Politik weiß das, macht aber nichts. Weil immer mehr und immer größer die Devise ist.

12.02.2014 15:42 • x 1 #48


ManuBS
Das wird noch ein langer weg aber ich weiß das ich nicht alleine bin.

Danke

12.02.2014 15:54 • #49


Hallo Leute,

ich möchte mich hier einreihen, wenn ich darf.

Denn Ziel ist es doch, unsere Ängste zu verstehen, einzuordnen und letztlich von Ihnen frei zu werden. Und ich denke, hieran möchte diese SHG arbeiten.
Da bin ich dabei.

Ich habe mich im Forum "Angst vor Krankheiten " , in dem ich viel lese, schon die ganze Zeit gefragt, warum dort eigentlich nur von Symptomen die Rede ist, obwohl das doch genau das Problem ist:
Dass wir Symptome verspüren, die bei uns schlimme Ängste auslösen, weil wir sie als Zeichen einer bedrohlichen Krankheit fehlinterpretieren.
Wenig die Rede ist in diesem Form allerdings davon, wie man mit diesen (größtenteils unbegründeten ) Ängsten umgeht.
DAS ist doch der Kern unserer Probleme.

Von daher finde ich es richtig, diese Richtung, die HIER eingeschlagen wird, zu gehen, statt seine Angst mit ständig neuen geschilderten Symptomen am Brennen zu halten.

Ich werde meinen Schwerpunkt jetzt also hierher verlagern

12.02.2014 17:01 • #50


Tanilein, ich find es super, dass du dich dafür entschieden hast!
Ein Schritt nach vorne und sich trauen, anders zu denken.... bzw, es wenigstens zu versuchen !
Willkommen !

13.02.2014 09:40 • #51


Danke, liebe Rockabella84

Danke auch für deine Beiträge, die ich immer als sehr nützlich und trostspendend empfinde.

LG, Tanilein

13.02.2014 09:42 • #52


Ich geb mir Mühe

Darf ich dich mal fragen, wie sieht es generell mit deinen Ängsten aus ? Hast du täglich welche? Stehst du schon mit ihnen auf? Wie läuft das so bei dir?

13.02.2014 09:44 • #53


Ja, ich habe täglich Ängste.
Und ja, ich stehe auch meistens schon mit ihnen auf.
Leider

Meine Ängste beziehen sichauf die vielfältigsten Alltagstehemen, wobei ich sagen muss, dass die Krankheitsängste einen Anteil von 80-90 % ausmachen.
Das ist leider ein omnipräsentes Thema für mich.

Heute habe ich z.B. wieder eine ärztliche Untersuchung, die mir sehr große Angst macht (Augenkontrolle bei erhöhtem Augeninnendruck).
Da nutzt es nichts, dass der Befund seit 10 Jahren soweit stabil ist und ich sehe wie ein Luchs.
Die Angst, dass doch eine Änderung im Befund eintreten könnte, frisst mich gerade wieder total auf.

Wenn ich das doch nur ändern könnte....

13.02.2014 09:49 • #54


Du bist schon in Therapie, oder ?
Hast du schon ein paar Techniken gelernt, wie du damit umgehen könntest?
Ich meine, Ängste haben ist ja in erster Linie völlig ok.
Übermannen dürfen sie nicht. Der Kopf muss immer Chef bleiben.

13.02.2014 10:03 • #55


Ja, ich bin seit einem knappen Jahr in Therapie.
Ich lerne zwar Techniken, mit der Angst umzugehen, aber bisher schaffe ich das alles nicht gut.

DAS ist genau das Problem, dass der KOPF Chef bleibt. Das weiss ich und da willich auch hin.
Noch sind aber meine Gedanken und Gefühle so dominant, dass ich mein Verstand viel zu weit hinten einreihen muss.

Das stinkt mir, denn die Angst ist sooo unangenehm

13.02.2014 10:09 • #56


Mir hat immer geholfen, wenn ich mir etwas verbildlichen konnte.
Mein Therapeut hat mir damals mal den Auftrag gegeben, mir im Raum einen Gegenstand zu suchen, der meine Angst repräsentiert. Ich hab mir dann einen fetten schwarzen Schrank ausgesucht. Den hat er dann neben mich gestellt. Da war sie nun, meine Angst "in Person". Er hat mich dann gefragt, ob ich meine Angst los werden will. Natürlich hab ich gesagt JA ! Weg damit !
Dann schob er sie dort hin, wo ich sie nicht mehr sehen konnte. Rate was passierte....

Ich fühlte mich fürchterlich unsicher. Und bekam Panik.

Dann fragte er mich, ob ich vielleicht ein bißchen was davon zurück haben möchte. Und mein erstes Gefühl war, "auf jeden Fall!" Also stellten wir den Schrank wieder hin. Geeinigt haben wir uns dann darauf, dass wir den Schrank behalten, denn ohne ihn fühle ich mich unsicher. Die Angst gibt mir Sicherheit.
Ich weiß wie konfus das klingt !
Ich bin es gewohnt, sie zu haben. Sie gibt mir Sicherheit und war und ist immer da, wenn ich selbst unsicher werde.
Also habe ich folgenden Deal mit meinem fetten schwarzen Schrank geschlossen. Er darf bleiben, er gehört zu mir und ist wichtig. Aber, er ist nicht der Chef. Er ist das Gefühl, die Emotion, alles was hoch kochen kann. Aber mein Kopf, der ist Chef. Und immer, wenn er wieder mitten in meinem Kopf steht, der fette Schrank, begrüße ich ihn, freue ich mich, dass er da ist und sage ihm ganz klar und deutlich "Du bist gut so, wie du bist. Ich brauch dich hier. Aber, du übertreibst grad mal wieder!" ...... In diesem fetten Schrank.... da sitzt noch etwas, was noch viel sensibler ist, als das schwarze Metall... die kleine Dani... die ich dann manchmal noch zusätzlich in die Arme nehmen muss, damit sie keine Angst mehr hat.

Was ich eigentlich sagen will, ist.... deine Angst, die du hast, die ist gut so, wie sie ist. Sie braucht nur die richtige Balance. Und stell dir vor, sie wäre komplett weg... sei ehrlich zu dir.... ich glaube nicht, dass es ein tolles Gefühl wäre, denn sie gehört zu dir und somit würde ein Stück von dir fehlen.
Ihr braucht ein Arrangement... ihr beide, deine Angst und du.
Gib ihr ein Bild.... manchmal hilft das

13.02.2014 10:26 • x 2 #57


ich danke dir sooo sehr, dass du dich so mit mir und meinen Ängsten abgibst.

Das, was du beschreibst, nämlich der Angst ein Gesicht zu geben, kann ich mir sehr hilfreich vorstellen.
Ich werde das mal versuchen.

Und ja, du hast völlig recht: die Angst gibt mir Sicherheit. Ohne sie fühle ich mich unvorbereitet und allem schutzlos ausgesetzt.

Meistens, und gerade heute wieder sehr stark, nimmt sie aber so sehr Besitz von mir ein, dass ich sie nur noch weghaben will.

Wenn sie mal für ein paar Momente etwas abflaut, fühle ich, wie ich mich entspanne und ich mich wesentlich wohler und wärmer fühle.
Und schwupp ist sie auch schon wieder da und ich kämpfe wieder mit ihr...

Im Moment will ich sie nicht sehen, sie nimmt mir jegliche Freude ....

13.02.2014 10:32 • #58


was heißt denn hier "mit deinen Ängsten abgeben"? also ehrlich, hab die doch selbst...
ich beschäftige mich sehr gerne mit dir und deiner Person, auch mit deinen Ängsten, denn die gehören dazu !

Du hast einen guten Punkt erreicht. Nämlich den, an dem du merkst, je mehr ich sie versuche zu verscheuchen, desto mehr kommt sie zurück und nimmt Überhand. Merkst du es ?
Nicht wegschubsen. In die Arme nehmen. Das geht natürlich am Anfang nicht, aber....was du wirklich tun kannst... schnapp dir, wenn du dich bereit fühlst, mal einen Gegenstand aus deiner Wohnung, der für dich deine Angst repräsentiert.
Dann setzt du dich ihr gegenüber.... und dann, führt ihr beide mal ein klärendes Gespräch.
Sag ihr, dass du versuchen möchtest, sie an zu nehmen und dir zugehörig zu befinden. Aber, dass du dafür Zeit brauchst.
Sie muss "merken", dass du weisst, dass ihr zusammengehört.
Das ist der erste Schritt.

Meine Angst und ich, wir sind mittlerweile schon ironisch miteinander... kann irgendwann auch Spaß machen
Und nein, man ist NICHT schizophren, wenn man mit Gegenständen spricht, die einen gewissen Part seiner Selbst sein sollen....

13.02.2014 10:46 • #59


Tanilein,

wie geht es dir? Hast du es mal versuchen können? Deine Angst mal zur Rede stellen?

ManuBS,

wie ist deine Lage?

14.02.2014 13:22 • #60



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