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148

~Zoe~
Das absolute Vertauen in sich selber ist aber doch auch das, was sehr oft am meisten vermindert ist. Wenn das die Voraussetzung wäre, dann hätte ich aber hier ein großes Problem. Ich finde die Idee sehr gut, dass man der Angst ein Gesicht gibt. Das versuche ich auch hin und wieder und kommuniziere dann auch mit ihr. Ich merke fühlbar, wie meine Grundanspannung dadurch deutlich nachlässt. Es ist aber etwas was weiterer Übung bedarf.

05.03.2014 10:49 • #81


es ist, für mich, das erste, an was man arbeiten muss.
eben an dem vertrauen in sich selbst.
sonst wird es, nach meinen eigenen erfahrungen, nichts.

wenn du dir selbst nicht vertraust.....
wie soll das gehen?

05.03.2014 11:32 • x 1 #82



Somatisierungsstörung Selbsthilfegruppe

x 3


Jaspi
Hallo zusammen,

Mattes hatte mich gerade eingeladen. Ich möchte mich gerade einreihen.
Ich bin total fertig und ich möchte unbedingt so gerne raus aus meinem Loch. Ich schreibe etwas über mich: Ich bin Steffi 33 Jahre alt. Eine Hypochondrische Störung habe ich mit 13 Jahren entwickelt. Mehrere Verwandte sind zügig nacheinander gestorben, das hatte ich alles vor einem Jahr in einer Psychotherapie aufgearbeitet, die Therapie tat mir zu Anfang sehr gut, bis es irgendwie stockte und es Missverständnisse zwischen meiner Therapeutin und mir gab, da habe ich abgebrochen, kann demnach erst in einem Jahr wieder eine beantragen. In den 20 Jahren habe ich immer mal wieder Phasen, mal mehr mal weniger. Es gab auch Phasen wo Jahrelang Ruhe war. Seit zwei Jahren ist es wieder enorm, Auslöser Mutter ist damals ins Krankenhaus gekommen (harmloses) hat mich aber getriggert.
Seit dem schenke ich jedem kleinen auffälligen Detail und Symtpom viel zu große Beachtung, alles ins krankhaft und macht mir riesen Angst. Letzten Sommer war es so schlimm, das ich sogar in einer Art Derealisierung gelandet bin für einige Wochen, ich stand völlig neben mir. Jetzt ist es einfach jeden Tag etwas anderes was mir große Angst macht. Seit heute früh habe ich Schmerzen, Stechen in der Leiste und bis ins Schambein, ich denke an Leistenbruch, mein Tag ist mal wieder gelaufen natürlich. Könnte heulen aus Verzweiflung und Wut vor allem. Was mir enorm auffällt, immer wenn es mir einen Tag sehr gut ging und ich in die Glücklichkeit über gehe, kommt direkt was anderes. Soll ich jetzt zum Arzt rennen und mich auf einen Leistenbruch untersuchen lassen, oder die Schmerzen hinnehmen?

LG

05.03.2014 12:03 • #83


~Zoe~
Der Verstand sagt: "Ja!" Es handelt sich hier um ein tiefverwurzeltes Gefühl, dass über viele Jahre Wurzeln geschlagen hat. Genauso wie die Angst. Natürlich ist es wichtig Vertrauen in sich selbst zu haben, doch wo bekommt man das, wenn man es in sich nicht finden kann und wenn man noch so sucht? Ich glaube, wenn man Selbstvertrauen gefunden hat, dann wird sich alles andere -fast- von alleine lösen, daher gebe ich dir Recht, dass es eine grundlegende Sache ist.

Bitte nicht falsch verstehen. Ich suche hier keine Gründe. Ich suche schon nach Lösungen, doch an dem Punkt komme ich irgendwie nicht weiter.

05.03.2014 12:26 • #84


Wenn ich darf, möchte ich mich auch bei Euch einreihen...

Es ging mir in den letzten Wochen eigentlich ganz gut, aber irgendwie scheint es jetzt wohl wieder ins Gegenteil umzuschnwenken.

Ich horche leider immer zuviel in meinen Körper rein und sehe immer gleich das Schlimmste.

Habe Tinnitus seit letztem Jahr, weiß nicht, ob der eventuell durch meine Angst zu Stande kam.

Naja, ich gehe jetzt erstmal an die frische Luft, die Sonne lacht

Liebe Grüße und Euch einen schönen Tag!

05.03.2014 13:03 • #85


Jaspi
Hallo,

schön das Du auch da bist, ich hoffe das wir uns hier helfen können.

LG

05.03.2014 13:59 • #86


Zitat von Jaspi:
Hallo zusammen,

Mattes hatte mich gerade eingeladen. Ich möchte mich gerade einreihen.
Ich bin total fertig und ich möchte unbedingt so gerne raus aus meinem Loch. Ich schreibe etwas über mich: Ich bin Steffi 33 Jahre alt. Eine Hypochondrische Störung habe ich mit 13 Jahren entwickelt. Mehrere Verwandte sind zügig nacheinander gestorben, das hatte ich alles vor einem Jahr in einer Psychotherapie aufgearbeitet, die Therapie tat mir zu Anfang sehr gut, bis es irgendwie stockte und es Missverständnisse zwischen meiner Therapeutin und mir gab, da habe ich abgebrochen, kann demnach erst in einem Jahr wieder eine beantragen. In den 20 Jahren habe ich immer mal wieder Phasen, mal mehr mal weniger. Es gab auch Phasen wo Jahrelang Ruhe war. Seit zwei Jahren ist es wieder enorm, Auslöser Mutter ist damals ins Krankenhaus gekommen (harmloses) hat mich aber getriggert.
Seit dem schenke ich jedem kleinen auffälligen Detail und Symtpom viel zu große Beachtung, alles ins krankhaft und macht mir riesen Angst. Letzten Sommer war es so schlimm, das ich sogar in einer Art Derealisierung gelandet bin für einige Wochen, ich stand völlig neben mir. Jetzt ist es einfach jeden Tag etwas anderes was mir große Angst macht. Seit heute früh habe ich Schmerzen, Stechen in der Leiste und bis ins Schambein, ich denke an Leistenbruch, mein Tag ist mal wieder gelaufen natürlich. Könnte heulen aus Verzweiflung und Wut vor allem. Was mir enorm auffällt, immer wenn es mir einen Tag sehr gut ging und ich in die Glücklichkeit über gehe, kommt direkt was anderes. Soll ich jetzt zum Arzt rennen und mich auf einen Leistenbruch untersuchen lassen, oder die Schmerzen hinnehmen?

LG


Hallo Jaspi,

Ich schick dir mal einen link, den öffnest du und scrollst ein bisschen nach unten, dort sind Zeichnungen´, unter anderem von der Leiste wo du deine Schmerzen hast. Auf dieser Seite kannst du im übrigen alles zu Symptomen die hier im Forum bei den Leutchen vorkommen nachlesen. Alles harmlos und gut erklärt. Soll nicht heißen das man die Behandlung die dort angeboten wird auch machen soll. Ist nur damit du weißt diese Symptome haben einen natürlichen Hintergrund und nichts ist tödlich. Also, Angst bei Seite.

http://www.koerpertherapie-zentrum.de/b ... ungen.html

05.03.2014 18:41 • x 2 #87


Jaspi
Danke Mattes. Das liest sich sehr logisch. Ich weiß nicht, es ist ein Teil in mir der versteht das voll und ganz und dann versuche ich mich zu entspannen. Ein anderer Teil ist dann in mir, der mich warnt und sagt, wer weiss ob ich was übersehe. Verstehst Du was ich meine?
Ich war heute auch nicht beim Arzt, hatte ja eh zu am Mittwoch Nachmittag.
Also ich muss das nochmal logisch für mich loswerden, besagte Stelle tut weh und ich habe auch auf der gleichen Seite Ischiasschmerzen. Kann der Ischias auch nach vorn ausstrahlen? Ich kann mich mit diesen ganzen Verspannungsschmerzen anfreunden ich habe immer nur Angst das es etwas "schlimmeres" ist.
Was heute für mich sehr verletzend sich angefühlt hatte, als ich meine Eltern getroffen hatte und erzählt hatte das ich Schmerzen habe, werde ich schon lange nicht mehr ernst genommen. Was denn wenn man auch als Hypochonder mal wirklich etwas hat. Das tat mir sehr weh.

LG

05.03.2014 19:33 • x 1 #88


Mach dir keinen Kopf, das passt alles zusammen. Genauso hatte ich es um die Weihnachtszeit. Bei mir war auch noch die Blase mit dabei, ständig aufs Klo und ständig das Gefühl dort hin zu müssen. Ist eine Verspannung der Bauchmuskulatur. Achte mal drauf, du bekommst es schon gar nicht mehr mit wie du deinen Bauch ständig einziehst. Das wiederum kommt von der Angst, Abwehrverhalten nennt man das. Lass den Bauch los, entspann ihn, bewegen und nicht beachten dann geht es nach 4-5 Tagen. Je mehr Gedanken du dir machst, desto mehr festigt sich die Somatisierungsstörung.

05.03.2014 19:41 • x 1 #89


Behalte den link von der Seite, speicher in ab, du wirst für jedes Symptom dort eine Erklärung finden. Das war die erste Seite die ich gefunden habe zu dem Thema und sie hat mir geholfen und zwar so das ich, toi, toi, toi heute zu 99,99% Angstfrei bin. Das Ganze nach 3 Monaten. War natürlich viel Arbeit dahinter. Je mehr und desto öfter du dort liest desto mehr lernst du auswendig und alles was du weist kannst du bei jedem Zwicken direkt anwenden, es kommt gar nicht erst die Angst auf.

05.03.2014 19:46 • x 1 #90


Weißt du, ich habe mir das so erklärt. Durch lernen über unsere Krankheit, "Somatisierungsstörung" erlangen wir Wissen, das können wir anwenden im Fall eines Symptomes. Wir sind ruhig, haben keine Angst. Wir haben dadurch das Vertrauen zu uns und unserem Körper wiedererlangt, denn das ist es was uns verloren gegangen ist. Vertrauen in uns selber.

05.03.2014 19:55 • x 2 #91


Jaspi
Ja da hast Du recht. Ich habe seit gestern versucht das Denken umzuprogrammieren. Jedes mal wenn ich den Schmerz gespürt hatte, habe ich gesagt, ah der Muskel. Dann ging es psychisch immer besser

06.03.2014 11:39 • #92


goofy
Hallo zusammen,
irgendwie irgendwann bin ich durch meine dauernde Symptomrecherche im Netz auf die Somatisierungsstörung und heute auf dieses Forum gekommen.
Ich bin mir noch nicht ganz sicher ob die Somatisierungsstörung wirklich auf mich zutrifft, aber es scheint alles dafür zu sprechen.
Zu meiner "Krankheits"-Geschichte schreibe ich später gerne mehr.

Mal ein Tipp der mir letztes Jahr echt geholfen hat:
Ich habe mit den Symptomen/Empfindungen gesprochen und ihnen gesagt "Werd entweder schlimmer, also richtig schlimm... oder ich ignoriere dich einfach."
Das war mein Ausstieg aus einer monatelangen Serie von heftigen Symptomen und diversen Aufenthalten in der Notaufnahme und bei sonstigen Ärzten. Mittlerweile scheine ich aber wieder im Sumpf der Symptome zu stecken

LG,
Goofy

06.03.2014 13:55 • #93


Zitat von goofy:
Hallo zusammen,
irgendwie irgendwann bin ich durch meine dauernde Symptomrecherche im Netz auf die Somatisierungsstörung und heute auf dieses Forum gekommen.
Ich bin mir noch nicht ganz sicher ob die Somatisierungsstörung wirklich auf mich zutrifft, aber es scheint alles dafür zu sprechen.
Zu meiner "Krankheits"-Geschichte schreibe ich später gerne mehr.

Mal ein Tipp der mir letztes Jahr echt geholfen hat:
Ich habe mit den Symptomen/Empfindungen gesprochen und ihnen gesagt "Werd entweder schlimmer, also richtig schlimm... oder ich ignoriere dich einfach."
Das war mein Ausstieg aus einer monatelangen Serie von heftigen Symptomen und diversen Aufenthalten in der Notaufnahme und bei sonstigen Ärzten. Mittlerweile scheine ich aber wieder im Sumpf der Symptome zu stecken

LG,
Goofy


Genau das meine ich damit, ignorieren, wie ist jedem selbst überlassen. Wenn deine Methode klappt, gut.

06.03.2014 14:34 • #94


Zitat von Rockabella 84:
Ich gebe wirklich jedem dem Rat, gebt eurer Angst ein Gesicht. Sucht euch ein Symbol, einen Gegenstand aus, der eure Angst verkörpert. Habt ihn in Gedanken immer bei euch. Und sprecht mit ihm, als wäre er ein echter Gesprächspartner. Ich stelle mir immer vor, man hat so eine Art "zwei Seiten". Einmal die realistische weltoffene Seite. Und dann die egoistische ängstliche Seite. Und diese beiden Seiten müssen lernen, miteinander umzugehen. Sich gegenseitig Ernst zu nehmen, an zu nehmen, aber nicht eine von beiden überschatten zu lassen.
Das Arbeiten mit Bildern hilft mir persönlich sehr.
Aber es setzt absolutes Vertrauen in sich selbst voraus. Und das Lieben seiner eignen Person.
Hierzu habe ich schonmal ein paar Übungsbeispiele gegeben.
Ausprobieren und wirklich wollen....
ich helf euch gern, wo ich kann

LG
Dani

DANKE für den Tipp, der Angst ein Gesicht zu geben und mit ihr zu reden
hast Du das aus einem Buch? Wenn ja würde mich der Titel interessieren

06.03.2014 15:26 • #95


Hallo Leute,

ich finde eure Gruppe hier echt interessant. Ihr habt schon viel Hilfreiches geschrieben. Vor allem auch der Link zu der Seite Körpertherapie-Zentrum ist toll. Vieles kann dort wirklich gedeutet werden.
Ich habe auch schon über ein Jahr mit Panikattacken und einer Somatisierungsstörung zu tun, bin gerade in einer psychosomatischen Klinik und es geht mir langsam etwas besser. Trotzdem habe ich auch noch Tage, wo mir nichts hilft. Wo ich meiner Angst einfach ausgeliefert bin.
Ich finde auch, dass meine Ängste irgendwie nicht richtig greifbar sind, manchmal sind sie sogar so abwegig, dass ich denke ich habe noch ein ganz anderes Probem
Zum Beispiel meine diffuse Angst vor einer allergischen Reaktion, ich bin auf nichts allergisch und auch in meiner Familie kommen Allergien nicht vor. Aber ich habe irgedwann angefangen vor allem Angst zu bekommen. Ich meide bestimmte Lebensmittel, es darf nur ein bestimmtes Shampoo/ Duschgel auf die Haut usw. Heute hatte ich zum Beispiel eine wirklich tolle guttuende Mass., aber als mir die Masseurin danach ein durchblutungsfördernes Gel auf den Rücken schmierte fing es an.. Ich musste es sofort wieder abduschen, mich öfters selbst vergewissern dass nichts rot wird und es klang erst nach einiger zeit ab, als ich merkte es passiert nichts. Und da kann ich nichts machen, diese Reaktionen kommen dann einfach, da bin ich auch schon voll in meiner Angst drin, da reicht es nicht mir zu sagen, das brennen kommt von dem gel und soll so sein.... Nein ich habe dann so angst allergisch zu reagieren.
Ich habe mich hier auch schon mit mehreren Lebensmitteln konfrontiert, sprich ich hab sie gegessen. Die Angst war gross, ging wieder runter, ich war erleichtert dass nichts passiert ist, aber beim nächsten Mal hatte ich wieder genauso grosse Angst...
Hat sowas schon mal jemand erlebt und wie geht ihr damit um?
LG

Sadra

10.03.2014 21:39 • #96


Jaspi
Ja sowas kenne ich sehr gut und dies hat sich im letzten Jahr entwickelt zu der Zeit zu meinen ziemlich großen Panikattacken. Ich nehme zb seit über 10 Jahren jeden Monat die gleiche Schmerztablette gegen meine Periodenschmerzen. Seit letztem Jahr nehme ich sie zwar immer noch, habe aber Angst vor Nebenwirkungen, obwohl ich nie welche hatte.
Bei bestimmten Lebensmitteln habe ich auch Angst vor Allergien, gerade bei Lebensmitteln die ich noch nicht kenne. Habe auch Angst entwickelt vor abgelaufenen Dingen, obwohl sie noch ein paar Tage haben bis zum Verfallsdatum. Habe leider sogar letztes Jahr einiges weg geworfen, was mab locker noch essen konnte. Das habe ich mir zum Glück abgewöhnt, geht gar nicht das andere in anderen Ländern hungern müssen und ich werfe weg.
Ich konfrontiere mich immer wieder damit. Nehme extra ein kleines Stück in den Mund, merke das es nicht an Zunge und Lippen zb kribbelt also weiter essen und dann sich hinterher sagen, siehst Du, war wieder nur ein dummer Gedanken, es passiert nichts. Also hier wirklich immer wieder konfrontieren.

LG

10.03.2014 23:09 • #97


Hallo Jaspi,
Interessant dass sich direkt jemand gemeldet hat, der diese komischen Ängste auch hat. Es beeinträchtigt wirklich sehr die Lebensqualität. Ich habe hier in der Klinik eine Angsthierachie erstellt, welches Lebensmittel wo auf der Angstskala steht. Ich habe es schon geschafft einiges zu essen aber die, die ganz oben auf der Liste stehen schaffe ich oft aus Angst nicht.
Mit Medikamenten ist es noch viel schlimmer. Ich habe es zum Beispiel hier geschafft mein Mirtazapin abzusetzen, eigentlich rät man mir zu einem anderen Antidepressivum aber ich habe solche Angst davor. Da kann ich zum Beispiel nicht einfach sagen, okay gut ich nehme es trotzdem. Wenn ich nur wüsste wie ich diese große Angt vor den Konfrontationen in den Griff bekommen könnte wäre ich schon ein ganzes Stück weiter... Wie schaffst du das? Ich meine auch Sachen zu nehmen vor denen du richtig doll Angst hast?
Ansonsten finde ich es ja ganz toll, dass du es doch überhaupt traust... Ein richtiger Schritt...

Lg

Sandra

11.03.2014 12:04 • #98


Jaspi
Hey Leute,

bin gerade wieder nicht soo gut dabei. Habe jetzt auf der anderen Seite also links von mir über der Leiste Schmerzen. Ich habe auf dieser Körpertherapie SEite geschaut, es gibt wohl einen Muskel Psoas nennt er sich, der entspringt im unteren Lendenwirbel Bereich und geht nach vorn, auch über diese Stelle. Sage mir das immer wieder, trotzdem fühle ich mich unwohl. Ich habe festgestellt es stört mich und ängstigt mich, das ich jeden Tag irgendwo Schmerzen habe, es nervt mich richtig, ich möchte mich über lange Zeit einfach mal nur gut fühlen. Verbietet meine Seele es mir? Ich bin schon froh das es links ist, so entfällt schon mal der Blinddarm

11.03.2014 17:30 • #99


Hallo,
auch ich bin neu hier. Mich hat es ziemlich heftig getroffen. Schwere Panikzustände, generalisierte Angstzustäne und auch Hypochondrie.
Zur Zeit geht es mir sehr schlecht, weil ich die Angst habe Lingenkrebs zu haben.
Ich habe seit Wochen Schulter/ Armschmerzen. Bin zum Orthopäden, dieser meinte dass wie eine Röntgenaufnahme der Lunge machen müssen. Ich war fertig. In dieser Zeit von 10 Minuten bin ich tausend Tode gestorben. Er sagte , dass alles ok ist. Nur könnte ich das nicht glauben. Ich habe gegooglt und natürlich auch gelesen, wie häufig Tumore übersehen werden. Obwohl er sagte, nach nochmaligen Nachfragen, dass alleS ok ist, dass er den Tumor gesehen hätte, gerade , wenn er schon Schmerzen bereitet, glaube ich daran, dass ich Lungenkrebs haben könnte. Ich breche zusammen, heule und mich begleiten den ganzen Tag Angstzustände. Dass ich erschöpft bin und annehme schreibe ich dieser Krankheit zu und nicht meiner ständigen Sngespanntheit und dem Energieaufwand, den der Körper hier betreiben muss . Ich habe jetzt morgen ein CT der Lunge, ich wollte es haben, obwohl es niemand indiziert hat. Mir geht es sehr schlecht und ich habe sehr große Angst vor morgen.
Kennt ihr auch diese ganzen körperlichen Symptome, wie Schwindel, Schwäche, Übelkeit, Zittern. Seit einigen Tagen habe ich sogar an den Zungenrändern meine Zähne abgedrückt, weil ich wohl die Zunge so an die Zähne presse.
Ich war wegen meiner schweren Panikattacken schon mehrmals im KH. Notfallambulanz! Immer alles ok! Ich wache jeden Morgen auf und weine erst mal, weil die Angst sofort da ist.
Ich habe zwei Kinder und gehe auch arbeiten, aber ich weiß gar nicht, wie lange ich das noch hinbekomme.
Meine ersten Panikattacken hatte ich mit 30. davor eine Zwangserkrankung, extreme Zwangsgedanken. Vor sieben Jahren einen Kontrollzwang und jetzt das.
Es ging mir jahrelang so gut, ich weiß gar nicht, wie das alles so geschehen konnte.
Deshalb glaube ich auch immer noch an eine organische Ursavhe, dien von den Ärzten nicht gefunden wird.
Das war jetzt ziemlich viel!
Liebe Grüsse
Mausmajo

11.05.2014 08:09 • #100



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