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Mein Schwager ist gerade wieder nach Hause gefahren, jetzt ist erst mal wieder eine ruhigere Zeit.
1 Woche bin ich jetzt ohne Opipramol ausgekommen.
Meine Frau spürt doch eine Veränderung. Ich bin zurückhaltender, beim Essen in der Gaststätte reagierte ich empfindlich auf die herrschende Lautstärke, erste Fluchtgedanken, werde etwas kontaktscheuer, finde Termine belastender und ziehe mich etwas zurück. Soziale Kontakte fallen mir schwerer und ich brauche mehr Ruhe und Zeit für mich und meine Gedanken. Alles in allem ist meine psychische Belastbarkeit zurück gegangen. Es kam sogar schon der Vorwurf, dass ich wie mein Bruder werde, der sich gerade in einer depressiven Phase befindet.
Das ist zwar nicht sehr rücksichtsvoll, aber ich brauche ja ehrliches Feedback, weil man ja in der Selbstreflexion nicht alles so bemerkt.
Es setzt also ein leichtes Vermeidungsverhalten ein. Direkt Ängste entwickle ich noch nicht, eher Abwehr und Unlust, so ein Übergangsbereich zu Angst.
Alk. entspannt mich. Bis zum nächsten Diabetescheck in 3 Wochen werde ich auf B. bzw. überhaupt auf Alk. verzichten. Das ist nicht neu, mache ich ja immer so.
Wenn sich meine Lebensqualität weiter verschlechtert und die Familie darunter leiden muss, werde ich wohl die Konsequenzen ziehen müssen.
Wäre ja nicht der erste, aber wahrscheinlich der letzte gescheiterte Absetzversuch.
Bis zum Check möchte ich durchhalten. Mal schauen ob es Auswirkungen auf die Leberwerte hat.
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