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Katinka13
Guten morgen, wieder ein warmer schöner Tag. Gestern Abend wieder eine schwere Auseinandersetzung mit meinem Bruder. Bin ganz benommen von dem ganzen Gerede, und muss erst wieder zur Ruhe kommen.

Euch allen schöne Tage, Strickliesel einen hoffentlich guten Urlaub.

14.09.2021 09:05 • x 1 #961


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Ich laboriere leider immer noch mit Darmproblemen.
Mein Schwager ist gerade wieder nach Hause gefahren, jetzt ist erst mal wieder eine ruhigere Zeit.
1 Woche bin ich jetzt ohne Opipramol ausgekommen.
Meine Frau spürt doch eine Veränderung. Ich bin zurückhaltender, beim Essen in der Gaststätte reagierte ich empfindlich auf die herrschende Lautstärke, erste Fluchtgedanken, werde etwas kontaktscheuer, finde Termine belastender und ziehe mich etwas zurück. Soziale Kontakte fallen mir schwerer und ich brauche mehr Ruhe und Zeit für mich und meine Gedanken. Alles in allem ist meine psychische Belastbarkeit zurück gegangen. Es kam sogar schon der Vorwurf, dass ich wie mein Bruder werde, der sich gerade in einer depressiven Phase befindet.
Das ist zwar nicht sehr rücksichtsvoll, aber ich brauche ja ehrliches Feedback, weil man ja in der Selbstreflexion nicht alles so bemerkt.
Es setzt also ein leichtes Vermeidungsverhalten ein. Direkt Ängste entwickle ich noch nicht, eher Abwehr und Unlust, so ein Übergangsbereich zu Angst.
Alk. entspannt mich. Bis zum nächsten Diabetescheck in 3 Wochen werde ich auf B. bzw. überhaupt auf Alk. verzichten. Das ist nicht neu, mache ich ja immer so.
Wenn sich meine Lebensqualität weiter verschlechtert und die Familie darunter leiden muss, werde ich wohl die Konsequenzen ziehen müssen.
Wäre ja nicht der erste, aber wahrscheinlich der letzte gescheiterte Absetzversuch.
Bis zum Check möchte ich durchhalten. Mal schauen ob es Auswirkungen auf die Leberwerte hat.

14.09.2021 11:36 • x 1 #962



Selbsthilfegruppe Leben mit Angst

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Katinka13
Danke Lutz für das FeedBack. Ich bin auch gespannt auf die Leberwerte. Wenn ich dann absetze, bekomme ich ja die Hepatitstabletten, die auch Nebenwirkungen haben, und hoffentlich die Virenlast senken und dann noch eine positive Auswirkung auf die Leber durch das abgesetzte Opipramol.

14.09.2021 11:45 • x 1 #963


SaraLinton
Wenn ich deinen Beitrag lese Lutz, dann überlege ich, ob ich nicht opi anfangen sollte.

Seit gestern arbeite ich wieder. Und ich bin fix und fertig.
Schule ist auch wieder. Busunternehmen streiken. Ich fühle mich total erschöpft.
Das Pubertier macht mir das Leben echt schwer, dabei war es in den Ferien total angenehm.

14.09.2021 20:10 • #964


Katinka13
Heute ziemlich bedrückt aufgewacht, bei allem, was so auf mich zukommt. Am liebsten wäre ich gar nicht aufgestanden. Also langsam angehen, erst mal frühstücken.

15.09.2021 08:37 • #965


Lutz, ich kenne das gut mit dem Opipramol. Ich setze es ja öfter ab, weil ich dann immer denke, ich brauche das nicht bzw. das wirkt auch nicht. Ein paar Wochen geht das dann auch gut. Aber dann schleichen sich langsam die Symptome wieder ein. Psychische Belastbarkeit und Stressresistenz sinken, Reizdarmprobleme werden wieder schlimmer, Blutdruck explodiert, Angst und Panik verstärken sich...
Ich weiß auch nicht so genau, ob das "Entzugserscheinungen" sind, die ganz verschwinden würden, wenn man das länger ohne Medikament durchhalten würde, oder ob es "einfach" die Krankheit ist. Tippe aber mal eher auf die Krankheit.

15.09.2021 12:40 • x 1 #966


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Silberauge, ich tippe auch drauf. Mein alter Hausarzt prophezeite mir ja, dass ich das Opipramol bis zum Lebensende nehmen werde.
Psychotherapeutisch ist da nichts zu machen, weil es keine Verhaltensstörung ist.
Mir docken eben paar Botenstoffe im Hirnstoffwechsel zu viel oder zu wenig an den Rezeptoren an.
Das Opipramol besetzt die Rezeptoren und verhindert so diese negativen Reaktionen, sprich Symptome.
So erkläre ich es mir jedenfalls.

15.09.2021 14:02 • x 1 #967


tiggili
Naja, wenn das Leben blöder und anstrengender wird ohne, dann ist es ja sinnvoll, da
mit wieder anzufangen. Vvielleicht mit einer kleineren Dosis

15.09.2021 14:20 • #968


Katinka13
Mein Mann und ich haben uns jetzt für einen Tangokurs angemeldet, als Ersatzopipramol und zur Aufhellung.

15.09.2021 15:59 • x 1 #969


Katinka13
Heute Regen, aber noch helle Abschnitte. Morgen Zahnarzt.

16.09.2021 10:59 • #970


Zitat von Logo:
Mir docken eben paar Botenstoffe im Hirnstoffwechsel zu viel oder zu wenig an den Rezeptoren an.
Das Opipramol besetzt die Rezeptoren und verhindert so diese negativen Reaktionen, sprich Symptome.

Ja, so wird das auch sein. Ich denke zwar schon, dass man das auch ohne Medikamente etwas korrigieren kann. In meinem Falle allerdings, müsste ich mich von morgens bis abends "therapieren" mit Sport, Meditation, Achtsamkeitstraining, Entspannungsübungen und noch so einiges mehr von den Sachen die mir gut tun. Ja und dann am besten keine nervigen Stressoren mehr von außen. Da das alles unrealistisch ist und ich in meinem Leben auch noch ein paar andere Sachen zu tun habe, werde ich weiter Medis nehmen. Sollte ich vielleicht mal im Lotto gewinnen und mir eine einsame Insel kaufen können, dann kann ich ja immer noch absetzen

16.09.2021 12:44 • #971


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Das Ganze ist tatsächlich unerhört stressabhängig.
Gestern und heute kein Stress und mir geht es gut.

16.09.2021 13:40 • x 1 #972


Hallo Katinka hier ist heute auch regenwetter mit dem Zahnarzt hatte ich Glück meine Zahnärztin geht erstmal in Urlaub so dass ich erst einen Termin für Oktober hab
Wie geht es dir denn sonst so was machen deine leberwerte und ich wünsche dir viel Glück für morgen beim Zahnarzt
LG manuela

16.09.2021 13:51 • x 1 #973


Katinka13
Hallo manuu, wegen der Leber nächste Woche nach Großhadern ambulant, dann sehen wir weiter.

Silberauge, das ist bei mir auch so. Mit Yoga, Achtsamkeit, Meditation, Bewegung , Ölmassagen, ätherischen Ölen geht es, aber die Zeit habe ich auch nicht, das alles regelmäßig durchzuziehen. Habe mir ein Programm gemacht, aber stehe dann dauernd in Zeitdruck, und das ist auch nicht Sinn der Sache. Bleibe aber immer auf dem Laufenden, was Entspannungsmethoden etc. betrifft. So finde ich Craniosacral noch gut und Biodynamik nach Boyesen.

16.09.2021 14:18 • x 1 #974


SaraLinton
Ich schiebe total Panik.
Hab beim putzen nicht aufgepasst und mir die Ecke vom Fensterrahmen beim aufstehen in den Kopf gerammt. Hat geblutet...nicht doll, aber ich nehme ja blutverdünner. Dafür sogar recht wenig. Nachbarin kam und hat es sich angeschaut. Meint die Wunde sei oberflächlich. Mir geht es auch gut. Naja....ausser dass ich vor lauter Angst vor einer inneren Blutung durch die Erschütterung nur beobachte, ob es mir schwindelig ist, schlecht oder sonst was.....man kann sich ja alles auch einreden. Hab so Panik vor Krankenhaus

16.09.2021 16:35 • #975


@SaraLinton
wie geht es dir heute?

17.09.2021 10:12 • x 1 #976


@Katinka13
Ja, wenn diese ganzen "Maßnahmen" auch wieder in Stress ausarten, dann bringt das auch nichts. Am Ball bleibe ich aber auch immer und ohne geht auch gar nicht. Am meisten bringt mir momentan die Kombi Sport/Bewegung und Zen-Meditation. Beides schaffe ich fast täglich in meinen Alltag einzubauen. Biodynamik nach Boyesen kenne ich noch von früher, aber da konnte ich mich nicht so richtig mit anfreunden. Dann eher mit Yoga.

17.09.2021 10:14 • #977

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Katinka13
Muss jetzt zum Zahnarzt. Heute packe ich es gar nicht gut. Hatte schon eine Panikattacke und jetzt auch das Gefühl, ich falle um.

17.09.2021 10:33 • #978


SaraLinton
Zitat von silberauge:
@SaraLinton wie geht es dir heute?

Ich hab leichte Kopfschmerzen, aber die Angst, dass doch was sein könnte, ist schlimmer. Hab ein kleines Horn auf dem Kopf, das halt schmerzt. War aber arbeiten und einkaufen

17.09.2021 13:09 • #979


Hallo Katinka hoffentlich wird es mit deiner Leber bald besser
Wie war es beim Zahnarzt bist drangekommen

17.09.2021 13:21 • #980



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