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Hallo,
hier in HB besteht zwar formel eine selbstorganisierte offene SP SHG. Aber ich als EX Teilnehmer bekomme immer wieder mit, dass der Laden einfach nicht läuft. Neue kommen nicht wieder oder nur sehr unregelmäßig und unmotiviert.
Ich habe mich hier auch schon angeboten, etwas neues und strukturiertes anzuschieben, aber die Resonanz fehlt irgendwie.
Also, wer an seiner Situation etws ändern und seine Opferrolle verlassen möchte, bitte hier oder bei mir melden.

L.G. manix

03.06.2011 17:17 • 04.02.2012 #1


3 Antworten ↓


Hallo ,

ich komme ebenfalls aus Bremen und freue mich jemanden gefunden zu haben, der ebenfalls aus diesem Kreise kommt.

Ich konnte deiner Nachricht nciht wirklich entnehmen, was deine Angst ist....
Ich leide seit ca. einem Jahr an Agoraphobie. Ich gehe seit einem halben jahr garnciht mehr aus dem Haus, weil ich immer Angst habe die Kontrolle über meinen Körper zu verlieren und umzukippen (ich weiß eigentlich das das totaler Blödsinn ist, aber diese Angst hat mein Leben total eingenommen).
ICh würde nun gerne eine Therapie machen, weil ich merke das sich vieles ändern muss und ich einiges aus meiner Vergangenheit ausarbeiten muss, die meiner Meinung nach dafür zuständig sind, dass ich mich momentan in dieser Situation befinde.

Hast du die gleichen Ängste? Hast du eine Therapie angefangen und wie hastz du es geschafft diesen SChritt zu gehen?

Würde mich freuen, wenn wir uns ein wengi austauschen würden auch über die Erfahrung bei Therapeuten etc.

Grüße tinka

19.12.2011 07:40 • #2



Selbsthilfe Bremen

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Hallo tinka,
das liest sich ja gar nicht gut. Aber nun suchst Du Dir ja Hilfe.
Zitat von manix:
....eine selbstorganisierte offene SP SHG. Aber ich als EX Teilnehmer

Also SP steht für Sozial Phobie. Ist zwar noch etwas Anderes als eine Agora, aber ein paar Auswirkungen gleichen sich. Ich bin auch seit ein paar Sitzungen in einer VT. Gegen die Unsicherheiten, was man am besten macht, habe ich mir im Vorfeld sozusagen alle Vergleichsangebote rangeholt. Ungefähr so wie Einkaufen.

1. Zuerst ein genau definiertes Ziel formuliert.

2. Alle bekannten Möglichkeiten gesammelt: Ambulante Therapien, stationäre Therapie, schlaue Bücher, Selbsthilfegruppe, Medis.

3. Jeweils Vor- u. Nachteile gecheckt, Therapieinhalte der Anbieter, Grenzen u. Erfolgsaussichten u. eben alle offenen Fragen geklärt.

Ich habe meine Probleme u. Ängste auch lange als blödsinnig bewertet. Hat aber nur dazu geführt, dass ich das ganze Ausmaß der Einschränkung nie richtig ernst genommen hatte u. viel zu lange nur halbherzig drauf reagiert u. viel zu spät professionelle Hilfe geholt hatte.
Du hast schon ganz recht. Zuerst musst Du Dir überlegen, was Du erreichen willst. Klärung Deiner Probleme, was natürlich einige Zeit kostet. Oder möglichst effektiv die aktuelle Notsituation entschärfen.

Gruß, manix

20.12.2011 21:38 • #3


hallo grüße euch

ich komme auch aus dem raum bremen und denke dass ich auch unter einer sozialphobie leide. allerdings hab ich es auch eine ganze weile verdrängt, aber ich will daran was ändern.
ich kriege wenn ich unter fremden leuten bin einfach kaum ein wort raus, und bei nicht fremden sondern mir bekannten leuten habe ich auch schwierigkeiten mich frei zu unterhalten oder von selbst etwas zu erzählen. Doch wenn ich mich unbeobachtet fühl dann führe ich ständig selbstgespräche und mein Alk. ist angestiegen weil ich dann einfach mal alles vergessen kann, aus mir raus komme und mich einfach frei fühle. Dass das natürlich nicht der richtige weg ist, ist mir bewußt und deswegen will ich dringend was daran ändern.

04.02.2012 22:33 • #4