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Schokokeks
So ich starte nun einmal einen neuen Versuch

Ich wünsche mir von Herzen jemanden, der bereit ist der Angst gemeinsam zu begegnen. Damit meine ich sich austauschen, treffen, gemeinsam in die Konfrontation gehen, sich vielleicht telefonisch unterstützen.
Warum müssen wir da denn allein durch?
Ich bin bereit mich den Situationen auszusetzen, zu lernen, dass mich die Angstsymptome nicht umbringen und vorbei gehen. Sowas geht gemeinsam doch immer leichter.

Falls ihr aus Kiel oder der Umgebung kommt und euch angesprochen fühlt, freue ich mich von euch zu hören

30.03.2021 19:31 • 07.04.2021 x 2 #1


14 Antworten ↓


meryem
Hallo Schockokeks,
Ich komme aus der Nähe von Kiel ( 30 Minuten Fahrzeit ).
Ich habe mit Ängsten und Depressionen zu tun und bin 41 Jahre alt.

Lg Meryem

31.03.2021 20:20 • #2



Gemeinsam die Angst überwinden - Kiel und Umgebung

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Schokokeks
Liebe Meryem,
Danke für deine Antwort wie lange hast du das schon und wie äußert es sich bei dir, wenn ich fragen darf?

Liebe Grüße

31.03.2021 20:34 • #3


meryem
Hallo Schockokeks,
Im großen und ganzen doch schon sehr lange.
Aber so richtig schlimm sage ich mal ist es seit 2015 geworden, seitdem nehme ich auch Medikamente .
Ich habe hauptsächlich die Angst vor Krankheiten und auch teilweise Panikattacken beim Einkaufen oder raus gehen.
Die Depression ist ein Nebeneffekt von allem und tritt häufig bei Überlastung noch dazu auf.
Ich habe schon einige Therapien hinter mir, zur Zeit mache ich Verhaltenstherapie und diese jetzt hat mich schon ein Stück weiter gebracht in Sachen Panikattacken.
Wie es sich bei mir äußert ist schwer zu beschreiben, manchmal komme ich gut klar und manchmal wurde es so schlimm das gar nichts mehr ging und in die Klinik musste.
Ich habe etwas bei Dir eingelesen. Du hast auch Angst vor Krankheiten?

Lg Meryem

31.03.2021 21:36 • #4


Schokokeks
Ich hatte damit früher sehr viel zu tun. Ich bin mittlerweile selbst im Gesundheitswesen unterwegs und das sowie eine Therapie hat mir sehr geholfen. Ich kann dafür glaube nun andere gut beruhigen
Was für Medikamente nimmst du?
Mein Hauptthema ist die Angst vor der Angst und das Herzrasen dabei.
Und mittlerweile befürchte ich auch eine leichte Depression Dank den eingeschränktem sozialen Leben.
Arbeitest du?

31.03.2021 21:41 • #5


meryem
das ist ja ein Zufall, ich arbeite ebenfalls im Gesundheitswesen.
Das Herzrasen kenne ich auch und bin teilweise nicht mehr runter gekommen und habe dann einen Betablocker bekommen.
Seitdem ist es besser. Hatte dadurch auch hohen Blutdruck.
Wo ich zur Zeit in Therapie bin , gibt es alle zwei Wochen eine Gruppe und ich finde es hilft sehr. Die läuft leider bald aus.
Ich nehme Paroxat 30 mg zur Zeit und gehe nächste Woche auf 20 runter.
Ich finde es sehr schwer die SSRI' s auszuschleichen. Aber das ist ein anderes Thema .
Nimmst Du Medis ein ?

31.03.2021 21:52 • #6


koenig
Hallo,

Ich bin auch aus der Kieler Umgebung und hatte mit Panikattacken etc. zu kämpfen. Mittlerweile geht es mir gut, aber es gibt solche und solche Tage.

31.03.2021 21:54 • #7


meryem
Moin Koenig ,
Schön das es hier doch einge Schleswig Holsteiner gibt.
Bei mir gibt es ebenfalls solche und solche Tage.
Bist Du noch in Behandlung?
Oder kommst Du so zurecht?
Lg

01.04.2021 10:00 • #8


koenig
Ich habe noch ca alle acht Wochen einen Termin. Den brauche ich aber auch noch.

01.04.2021 12:38 • #9


Schokokeks
Guten Morgen ihr Lieben,
ja das doofe Herzrasen.
@meryem nimmst du den Betablocker im Notfall oder dauerhaft? Ich nehme keine Medikamente, habe nur Tavor für den Notfall. Ich habe leider Dank einem AD die schlimmste PA ever gehabt und bin sehr vorsichtig, was das angeht.
@koenig danke für deinen Beitrag darf ich fragen, wie sich deine Paß geäußert haben und was dir am besten geholfen hat?
Schöne Ostern!

05.04.2021 08:43 • #10


Guten Abend zusammen,

hier ist noch eine Schleswig-Holsteinerin! Die Idee sich auszutauschen und gegenseitig zu unterstützen finde ich toll!

Die Angststörung habe ich schon sehr lange. Wobei ich in den letzten Jahren keine großen Probleme mit Panikattacken hatte. Eine gewisse Grundängstlichkeit hat mich zwar immer begleitet, aber es war alles im erträglichen Bereich. Seit einem Jahr häufen sich die Panikattacken und es wird zunehmend schwerer, mich in diesen Momenten selbst zu beruhigen.

Liebe Grüße

06.04.2021 21:09 • x 1 #11


koenig
Zitat von gala90:
Seit einem Jahr häufen sich die Panikattacken und es wird zunehmend schwerer, mich in diesen Momenten selbst zu beruhigen.


Hallo und Willkommen!

Weißt du warum das so ist?

07.04.2021 05:40 • #12


Hallo,

das wüsste ich selbst gerne. Eigentlich sollte man annehmen, dass ich die Vielfältigkeit der Panikattacken über die Jahre gut kenne. Wenn man dann aber aus heiterem Himmel Herzrasen oder Luftnot ohne ersichtlichen Grund bekommt...es fühlt sich oft so echt an, dass es mir einfach schwerfällt zu unterscheiden, ob es jetzt die Angst oder doch etwas körperliches ist.

07.04.2021 14:36 • #13


Schokokeks
Hallo liebe Gala,
schön von Dir zu lesen
Ja das kenn ich auch. Kommt es denn wirklich aus heiterem Himmel oder ist doch unterbew schon eine Erwartungshaltung. Ich dachte auch immer die meine Angstwellen kommen einfach so. Bis ich dann gemerkt habe, dass ich auch wenn nicht bewusst von Kopf ich unterbewusst irgendwie schon angespannt bin bzgl einer Situation.
Darf ich fragen, was du dann machst, wenn das kommt?
Liebe Grüße

07.04.2021 15:38 • #14


Liebe Schokokeks,

das wird wahrscheinlich so sein, dass da etwas im Unterbewussten brodelt. Von daher ist es natürlich nicht so ganz aus heiterem Himmel. Nur ist es oft nicht so einfach herauszufinden, was gerade nicht stimmt, dass da diese Symptome wie Herzrasen und Luftnot auftreten. Für mich ist es in den Momenten plötzlich und ohne Vorwarnung. Ob nun zu Hause auf dem Sofa oder auch bei der Arbeit. Auch empfinde ich die Symptome unterschiedlich. Mal nehme ich sie wahr und schenke ihnen keine weitere Beachtung und dann gibt es Tage, da macht es mir Angst, wenn mein Herz etwas schneller schlägt. Ich versuche dann, mich mit Atemübungen zu beruhigen. Und Bewegung ist mir wichtig! Entweder ich renne quer durch meine Wohnung, auf den Balkon und wieder zurück. Oder ich gehe ganz raus. Das allerdings nur mit Begleitung! Ein Therapeut hat mir mal erzählt, dass eine Panikattacke im Schnitt ca. 20-30 Minuten dauert. Länger kann das Gehirn sich damit nicht "beschäftigen". Auch das hilft mir manchmal. Medikamente nehme ich nicht.

LG

07.04.2021 21:21 • #15



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