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Tach Melli,
So, so, und Du denkst, von so'ner klitzekleinen Melli
kannst' was lernen?
Na klaro! Wenn net voneinander, von wem sonst? Also früher hab' ich immer gedacht: ja solche Selbsthilfegruppen, die bringen bestimmt was. Ich kannte das durch Literatur und Film bis dato nur von den Anonymen Alk. oder anderen Suchtkranken.
Jetzt weiß ich, dass das für mich das Beste war, was mir in letzter Zeit in Sachen RD über den Weg gelaufen ist. Der "Quasseln" und der ernste Austausch mit anderen, ganz bsonders mit Sabine und Dir, ist einfach Gold wert!
Den klau' ich mir jetzt, ich find' ihn/sie so kuschelig!
HA!!, da fühl ich mich aber jetzt *gebauchpinselt*!
Dös kannste auch, schließlich haste Dir das redlich verdient!
Angefangen hat es bei mir mit Interesse für Quantenphysik. Da
aus dieser Ecke für mich keine zufriedenstellende Antwort zu
finden war, ging's weiter mit Esoterik, Sterbeforschung,
Psychologie, Nostradamus.
Quantenphysik? Sag' mal, wie bist Du den drauf? Haste da auf den Einsteins und Hawkins (na hoffentlich verwechsle ich jetzt nix) gewandelt? Das ist nix für Klein-Zmilla. Da kann ich ehrlich zugeben, da reicht mein mathematischer Intellekt einfach net.
Esoterik. Mit Esoterik ist es so ein Ding. Ich finde der Begriff wird oft missbraucht von irgendwelchen unseriösen Leuten, die für viel Geld wenig verkaufen wollen. Und dann wandeln unter dem Begriff Esoterik noch viele "lichte" Gestalten auf solchen eigenartigen Ebenen, das ich einfach nicht weiß, was ich davon halten soll. Ich hab' deswegen und weil ich hier inmitten einer Esoterik-Hochburg sitze von Anfang an die Finger von gelassen.
Sterbeforschung. Finde ich interessant. Wollt' mich auch mal damit beschäftigen, aber irgendwie bin ich nie dazu gekommen. Vielleicht schaffe ich ja nochmal wenigstens ein "Totenbuch" zu lesen.
Psychologie. Allein ziemlich hoffnungslos da durchzusteigen. Da ich hier aber schlechte Erfahrungen gemacht habe, bin ich so ziemlich davon abgekommen.
Nostradamus. Interessant, aber ohne den richtigen geistigen Sohn schwer zu knacken.
Jetzt wusste ich zwar ein bisschen mehr um die Zusammenhänge,
aber meine wichtige Frage - wo kommen wir her, wo gehen wir
hin, .....und was soll das Leben für einen Sinn haben, wenn wir
einmal sowieso abtreten müssen (und dann auch noch die meiste
Lebenszeit leiden mussten!), war damit nicht beantwortet.
Ja, ja den Sinn des Lebens. *seufz* Ich hab' angefangen zu suchen als ich so in meiner Sturm- und Drangzeit war, so mit 15/16 Jahren.
Dann fielen mir einige, kleine Büchlein über den Buddhismus
zu....
Beim Lesen wurde ich mit einem Mal sehr, sehr ruhig.
Auf einmal wusste ich, wir sind "nur" hier, um spirituell
weiterzukommen. Wir sollen in jeder Inkarnation etwas lernen.
Wenn gerade "diese" Inkarnation schwierig für uns ist,
schwimmen wir in einer dicken Aufgabe.....
Und gerade daran wachsen wir!
Wenn uns das allerdings nicht gefällt, stemmen wir uns dagegen
und sagen: NEIN! NEIN! NEIN!, ich WILL nicht! Ich will, dass es
mir gutgeht - warum gerade ich? Ich WILL das ganz anders haben!
Nur, das Schicksal, der Weg, oder wie auch immer, geht da
überhaupt nicht zimperlich mit uns um! Wir werden so lange
geschubst, bis wir endlich wieder "richtig ticken". Also auf
dem richtigen spirituellen Weg sind - .....bis die nächste
Umleitung erscheint.
Weißt Du, ich denke mittlerweile sogar, dass wir uns unser Leben und das Leid darin selbst aussuchen. Wir haben in unserem Unviversum und den tausendundabertausend anderen alle Möglichkeiten/Bewusstseinsebenen, um zu lernen, damit wir dahin zurückgehen können, woher wir kamen.
Wir finden das Leben auf der Erde aber so spaßig, dass es uns hierherzieht. Wir suchen uns, bevor wir geboren werden, unsere Aufgabe, unser Leben hier ganz genau aus. Wir gehen durch Freude und Leid, weil es uns Spaß macht auf diese Art und Weise zu lernen. Ja, ich behaupte sogar auch das Leiden macht uns Spaß. Und vielleicht durchleben wir diese vielen Leben, vielleicht auch mit dem gleichen Lernziel immer und immer wieder, weil wir es so wollen.
Das Gefühl und die Gewissheit, es geschafft zu haben, wieder einen Schritt weiter zu sein, ist für uns das Highlight unserer Existenz.
Und weisst Du, was ich für eine Antwort geben würde, wenn mich jemand fragen würde, warum ich an einen solchen "Schmarrn" glaube?
Es kostet mich keinen müden Euro, ich bin frei und an nichts gebunden und was das Wichtigste für mich ist: FÜR MICH ERGIBT SO ALLES EINEN SINN UND ES MACHT SPASSSSS DARAN ZU GLAUBEN.
Als mir das endlich in Ansätzen klar wurde, ging es fast von
ganz allein, diese Wertung zu reduzieren. Ich sehe meine
Mitmenschen jetzt durch eine andere "Brille". Ich sehe
teilweise IHRE Aufgaben und verstehe etwas besser, warum sie
sich gerade so (und nicht wie ICH es gern hätte) verhalten.
[/b]
Ist eine Brille nicht eine Brille? Eine rosa Brille macht die Welt rosa, eine grüne die Welt grün. Was ist der Unterschied zu Deiner Brille?
Aha, Du nimmst die Menschen um Dich herum so wie sie sind und versuchst sie nicht mehr zu ändern bzw. zu beeinflussen. Sehe ich das richtig?
Was kannst Du für Dich daraus lernen, wenn Du die Aufgaben der anderen siehst? Und was ist mit Dir und Deinem Selbstbild? Was ist mit Deiner Aufgabe? Kannst Du die dabei auch erkennen?
GRATULATION !! .....weggeräumt ist sie beschtimmt
schon....!
Yep! Das Fleiß-Bügel-Smilie sieht der Fleiß-Zmilla zum Verwechseln ähnlich *grins* Aber die Zmilla ist noch ein kleinweniglich schlaubi-schlumpfiger, sie tut nämlich ab und zu ein anderes Kleidungsstück auf's Bügelbrett .....
Na dann begebe ich mich vielleicht doch mal in eine
Rückführungstherapie
Rückführungstherapie. Hat mich brennend interessiert als ich den Dahlke gelesen habe, aber mittlerweile würde mich das nur noch interessieren, um mal zu schauen in der wievielten Lernwiderholung ich beim gleichen Lernsoff stecke, damit ich mich mal so richtig auslachen kann.
Schlaf schön, träum fein
Frau liest sich
Cl.