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Hey zusammen,
nach unzähligen Arztbesuchen (Kardiologe, samt Echo, 24h EKG, Belastungs EKG und Ruhe EKG, Neurologe (sämtliche Nerventests), Hausarzt (Großes Blutbild, Abtastungen und co., Internist, ebenfalls Ultraschall der Bauchorgane) Lungenfacharzt (Lungentest und co.) steht wohl der Verdacht des Römheldsyndrom im Raum.
Was noch ansteht ist der Fruktose und Lactose unverträglichkeitstest.

Was ich aber alles bisschen komisch finde ist, wie es dazu gekommen ist.
Ich weiß das ich vor 2 Wochen so ne Art Krampf hatte (unter dem Sternum) Arzt meinte es könnte ein Speisenröhrenkrampf gewesen sein. .vielleicht war es auch so.
Ein Tag später hatte ich einen Niesanfall (20x mal hintereinander genießt) und mit tat das ganze Zwerchfell für 3 Tage weh und genau da hat es angefangen.
Bekannt ist bei mir auch eine kleine axilaria Hiathushernie. ( Zwerchfellbruch )

Was ich gerne mal fragen wollte an die, wo das Römheldsyndrom quasi diagnostiziert wurde.
Habt ihr auch:

- 1 - 1,5 Std nach dem Essen die Beschwerden (Gefühl nicht richtig tief einatmen zu können, Herzstolpern, totales Unwohlsein)
- manchmal halten diese sehr lange an auch wenn man nichts mehr gegessen hat.
- im liegen deutlich Herzstolpern zu spüren, im sitzen auch aber deutlich angenehmer.
- manchmal habe ich wenn ich links oder rechts auf der Seite liege, leichte Schmerzen auf der betroffenen Seite worauf ich liege.
- wenn ich morgens aufstehe, habe ich meistens nichts, erst so 3 Std. danach bzw. 1- 2 Std nach dem essen, ohne aber merklich vermehrt Blähungen den Tagüber zu haben.
- manchmal sind die Beschwerden so heftig, das man sich richtig richtig Krank fühlt.

Wichtigste frage, was mich daran zweifeln lässt, das es dies ist. .
- mir ist aufgefallen, wenn ich z.B. am Tisch sitze, das das Herzstolpern dann mal da ist und dann vielleicht kurzzeitig mal für 30 Minuten ruhe ist und dann wieder weiter geht. Oder ich sitze und es ist nichts, dann stehe ich auf und denke ich falle um wegen dem Herzstolpern.

und nun das komische an der ganzen Sache:
- ich habe zu keiner Zeit das Gefühl das ich total überbläht wäre. klar nach dem Essen hat man ein leichtes Völlegefühl, aber jetzt nicht so das ich sagen würde. .krass ich fühle mich wie ein Michelin Männchen.

Ich bin momentan so verzweifelt und in der Tagesklinik wo ich bin (wegen den Depressionen) wurde ich direkt in die Schublade gesteckt von wegen Hypochondrie und Angst und Paniksstörung) Aber ich bin mir sehr sicher, das dies nicht so ist.
Ich habe schon so lange mit der Psyche zu tun und hatte in der Vergangenheit auch hin und wieder Herzstolpern, was sich aber komplett anders anfühlte.
Das Problem ist halt, das diese ganze Symptomatik die ich habe, meine Psyche nicht wirklich gut tut, ich merke wie ich immer trauriger werde und sich Ängste entwickeln.

Gibt es irgendwas, was man bei schlimmen Beschwerden machen kann, also so das ich mir sehr sicher sein kann, das wenn die Beschwerden sehr schnell weg gehen, das es das Römheld Syndrom ist? Wie z.B. Darmmassagen oder mittel gegen Blähungen? Oder wie macht ihr das.
Ich wäre ja schon sehr beruhigt, wenn ich nur ansatzweise merken würde, das es durch eine bestimmte Maßnahme weggehen würde, was beim Römheld Syndrom definitiv weg geht bzw. mindert.

Ich muss dazu sagen ich hätte jetzt auch gegoogelt, aber das verunsichert mich, ist schwer zu beschreiben, aber ich brauche quasi einen Ort an dem ich die Informationen erhalte. Sobald ich in Foren danach suche, habe ich nachher 20 Tabs offen und mich noch verunsicherter.

Was mir noch zum Schluss wichtig ist. . ich möchte keine Diagnosen oder sowas hier erfragen, sondern lediglich für mich einen weg finden, wie ich für mich selbst testen kann, ob das mit dem Römheld Syndrom hinkommt und ob es hier welche gibt, die die selben Beschwerden haben und sagen. jop das könnte sogar hin kommen.

Ich bedanke michs fürs lesen und vielleicht gibt es ja jemanden der mir da vielleicht was dazu Antworten könnte, weil ich langsam echt am verzweifeln bin.

Liebe Grüße und einen schönen Sonntag.

10.04.2022 15:07 • 16.05.2022 #1


5 Antworten ↓


Icefalki
Ich habe es nicht, allerdings diagnostizierte Herzrythmusstörungen, ohne zu wissen, dass ich die habe. Wurde im EKG entdeckt. Wenn bei dir nix entdeckt wurde, ist es schon mal sehr gut.

Dann habe ich das im Inet gefunden, kannst du gut lesen, ist nichts schlimmes und hat sogar Lösungen zum ausprobieren:


Die einzig sinnvolle Behandlung beim Roem-
held-Syndrom ist die Vermeidung der Gasansamm-
lung. Dazu ist eine Ernährungsanamnese unver-
zichtbar. Neben der üblichen, oft ungeeigneten
Ernährung sind häufig Nahrungsmittelunverträg-
lichkeiten auf Tiermilch und deren Produkte, Gluten
oder Fruchtzucker die Auslöser. Auch eine krankhaft
veränderte Bakterienflora im Darm kann verant-
wortlich sein. Zu viel Alk. beispielsweise vertau-
sendfacht die Anzahl gasbildender Darmbakterien.
Suchen Sie daher unbedingt einen Arzt auf, der sich
in Ernährungsmedizin auskennt.
Lassen Sie einen Nahrungsmittelunverträglichkeit-
stest durchführen. Meiden Sie blähendes Essen,
insbesondere Hülsenfrüchte und minimieren Sie den
Fettanteil. Essen Sie zweimal täglich nur gedünste-
tes Gemüse. Eine dreitägige Kartoffelsuppenkur be-
ruhigt den gesamten Magen-und Darmtrakt. Bauen
Sie Übergewicht ab und machen Sie Sport. Speziell
Übungen zur Zwerchfellentspannung sind hilfreich.
Atmen Sie dazu immer wieder am Tag einige Male
tief ein und anschließend maximal aus. Bereiten Sie
sich zum Absorbieren der Luft aus dem Darm öfter
einen Tee aus Kümmel, Anis und Fenchel.
So wie die Blähungen verschwinden, lösen sich die Beschwerden auf.

10.04.2022 16:47 • #2



Römheld Syndrom, komische Beschwerden, Ärzte finden nichts

x 3


Ich habe diese Beschwerden leider auch, mal mehr, mal weniger. Mein Hausarzt sprach jedenfalls vom Römheldsyndrom. Habe auch Phasen, wo das Herzstolpern ganz schlimm ist deswegen. Am schlimmsten finde ich allerdings das Gefühl nicht richtig atmen zu können. Mein Hausarzt hat mir jetzt eine Ernährungsberatung verschrieben und Mittwoch ist mein erster Termin. Bin mir auch ziemlich sicher, dass die Ernährung dabei eine bedeutende Rolle spielt. Allerdings ist es im Alleingang schwierig herauszufinden, was genau die Beschwerden verursacht. Zur Symptombekämpfung nehme ich Iberogast, Lefax, trinke verschiedene Kräutertees, Melisse, Anis, Kümmel, Fenchel, Pfefferminze. Sehr gut kauen ist wichtig und nicht so große Portionen essen. Mit Stress und falscher Atmung hängt es auch irgendwie zusammen, Entspannungsübungen helfen.

11.04.2022 19:08 • #3


Hey Ihrs, danke für Eure Antworten.
Heute geht es ein bisschen, ich denke die Besonderheit ist bei mir, das ich ja noch wirklich arg mit der Psysche zu tun habe und das dann noch oben drauf kommt und ich aus dieser schleife nicht mehr raus komme. Aber fakt ist und das merke ich auch, habe ich viel Gas im Bauch.
Die frage aller fragen ist aber immer noch, wieso von einen auf den anderen Tag und dann in voller Wucht.
Die Hausärztin meinte das man ggf. eine Gastritis haben kann (dafür würde der Magenkrampf sprechen) und bei einer Gastritis hat man ja auch vermehrt Blähungen.

Ja ich denke auch das es viel mit der Ernährung zu tun hat und ich weiß das ich in schlechten Phasen auch nicht wirklich gesund Lebe.....ist wie ein Teufelskreis, aber ich weiß es muss sich was ändern.

Und es beruhigt mich, wie @silberauge sagte, das es bei ihm auch so ist. Ist zwar auch nich schön für ihm / dich, aber so fühle ich mich nicht alleine in dieser verdammt blöden Situation

Liebe Grüße

11.04.2022 19:39 • #4


Du kannst mal bei den Ernährungsdocs schauen. Da gibt es ja für fast jede Erkrankung Ernährungstipps und Rezepte. Zwar nicht direkt für Roemheld, aber ansonsten für Reizdarm, Gastritis etc. Hat mir schon viel weiter geholfen.
Bin übrigens eine Sie

11.04.2022 20:05 • #5


StreetCruiser
Zitat von Wissi81:
Hey zusammen, nach unzähligen Arztbesuchen (Kardiologe, samt Echo, 24h EKG, Belastungs EKG und Ruhe EKG, Neurologe (sämtliche Nerventests), ...


Hallo Wissi81.
Deine Beschwerde ähnelt meiner sehr stark. Ich kann nicht sagen, ob es Roemheld Syndrom ist oder Zwerchfell-Zuckung oder was auch immer, weiss ich nicht ganz genau was das ist. Passieren tut es vor allem 1 - 1,5 Std. nach dem Essen. Unverträglichkeiten sind bereits abgeklärt. Kein Befund.
Ich bekomme auch bereits seit Jahren Antidepressiva. Auch verschiedene. Am besten geholfen hat Olanzapin. Aber nach guter Wirkung über 3-4 Monate kommt plötzlich wieder das Syndrom bzw. Zuckungen... Was auch immer das heißt.
Hast Du neue Erkenntnisse bzgl. Deiner Beschwerde?

Gruss, StreetCruiser

16.05.2022 16:58 • #6




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