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Hallo liebe Community,

ich bin ganz neu hier und sehe, es gibt einige ältere Beiträge mit ähnlichen Themen. Jedoch hoffe ich, es ist in Ordnung noch einmal meine persönliche Problematik zu schildern.

Ich habe seit etwa 1,5 Monaten mit typischen Reizdarmsymptomen zu kämpfen. Angefangen hat alles mit starken Darmgeräuschen im Büro, die mich sehr stark belastet haben. Ich neige sicherlich dazu, durch meine Psyche die damit einhergehenden Ängste zu steigern, was wiederum die Darmgeräusche stark verschlimmert. Im Büro ist es sehr leise und das kann einen normalen Arbeitstag zu einer großen Qual werden lassen.
Ich habe auch starke Durchfall-Situationen in der letzten Zeit gehabt. An Arbeitstagen jedoch vermehrt. Ich befinde mich dahingehend in einem ziemlichen Teufelskreis, da sich Stress bei mir schon immer schnell auf den Darm ausgewirkt hat.

Mir macht das ganze extrem große Sorgen und ich hab schon Situationen gehabt in den letzten Wochen, in denen ich am liebsten geflüchtet wäre aus dem Büro. Ich möchte auch niemanden mit den Darmgeräuschen belasten und ich weiß auch gar nicht ob es sinnvoll ist, hier zu schreiben, da ich das Gefühl hab, je mehr ich das Thema in meinen Kopf lasse, desto stärker verankert es sich.

Hat jemand aktuell eine ähnliche Situation und kann oder möchte sich mit mir austauschen? Ich habe mittlerweile sogar Angst um meinen Job, da es sich dort eben so extrem bemerkbar macht bei mir.

Ich freue mich sehr über einen Austausch zu dem Thema.

03.01.2020 16:16 • 28.01.2020 #1


19 Antworten ↓


Akinom
Was nimmst du dagegen ein? Lg

03.01.2020 16:58 • #2



Hallo Hope2,

Laute Darmgeräusche und Durchfall im Büroalltag

x 3#3


Ich habe bisher gar nichts eingenommen an Medikamenten, sondern eher probiert, mich schonend zu ernähren. Habe in den letzten 4 Wochen Kaffee auf ein Minimum reduziert, Milch weggelassen, Obst stark reduziert, mein Frühstück von Brot auf Porridge geändert... und Fleischkonsum stark eingeschränkt. Das alles hat keine Wirkung erzielt.

03.01.2020 17:07 • #3


Ich empfehle dir Perenterol oder ähnliche Wirkstoffe. Auch Symbio Flor-Tropfen haben mir gut geholfen.

03.01.2020 17:12 • x 1 #4


Danke für deine Rückmeldung! Bevor ich nun zur Apotheke renne - könntest du mir sagen, inwiefern das geholfen hat und welche Wirkung beide Produkte haben? Schlägt sowas schnell an?

03.01.2020 17:18 • #5


Acipulbiber
Krampflösend und entblähend sind Pfefferminze, Fenchel, Kümmel, Anis. Den Tee bekommst Du in Dro. oder Apotheken und auch im Supermarkt.

Wichtig, gründlich kauen, kleine Bissen, Zeit nehmen, kleinen Schlucke trinken. Überschaubare Portionen essen. Abends auf Rohkost wie Salat verzichten, stark blähende Lebensmittel meiden, z.B. Zwiebeln, Hülsenfrüchte und Kohl, und auch kohlensäurehaltige Getränke sowie zu viel Zucker eher meiden

03.01.2020 18:29 • x 1 #6


Sind beides Dinge für die Darmflora und einen unruhigen Darm. Ich hab beides in Kombition genommen und wie unten von jemand anderem schon genannt: keinen Zucker, viel Tees.. Vorallem Fenchel und Anis.

Probiere ausserdem mal deinen Bauch zu streicheln und etwas zu massieren. . In kreisenden Bewegungen. Hört sich vielleicht doof an, aber hilft.. Und Zuhause auf dem Sofa oder im Bett sieht dich ja niemand . Was bei Kindern und Babys hilft, bewährt sich oft auch bei Erwachsenen. Gute Besserung Dir.

03.01.2020 19:16 • x 1 #7


Akinom
Hallo ich nehme seid 10 Jahren Duspatal,habe keine Probleme mehr. Liebe Grüße

03.01.2020 19:25 • x 1 #8


Danke für eure Rückmeldungen. Ist Duspatal ein starkes Medikament? Und hilft es auch, wenn diese Symptome durch den Kopf so verstärkt werden? Ich möchte auf jeden Fall auch beim Arzt alles durchchecken lassen, jedoch brauche ich eine schnelle Lösung damit ich in Ruhe arbeiten kann.
Den Darm und die Gedanken kann man jedoch gar nicht steuern

04.01.2020 09:41 • #9


Akinom
Bei mir hat es auf jeden Fall geholfen,habe ja auch viele psychische Erkrankungen, Angststörung usw
fragen kannst du ja Mal danach...hatte keinerlei Probleme. Liebe Grüße

04.01.2020 09:49 • #10


Das ist schonmal sehr hilfreich, denn durch die ganze Problematik entwickelt sich gerade eine Art Angststörung bei mir. Das Mittel ist jedoch rezeptpflichtig, richtig?

04.01.2020 12:34 • #11


Akinom
Ja,dass ist es! Liebe Grüße

04.01.2020 12:45 • #12


Safira
Hallo Hope, ich hatte vor Jahren auch mal mit starkem Durchfall zu kämpfen, welches sich über viele Wochen hinzog. Das war so schlimm, das ich Angst hatte, mir im ÖPVN in die Hose zu machen.
Ich habe mir Kohletabletten besorgt. Die haben das etwas abgemildert und ganz gut geholfen.

Bist Du schon beim Arzt gewesen?

04.01.2020 16:00 • x 1 #13


Hallo Safira,
Ja das habe ich auch schon gelesen, dass das hilfreich sein kann. Der Arzt möchte erstmal verschiedene Tests durchführen, damit Unverträglichkeiten oder Entzündungen ausgeschlossen werden können.
Ich habe heute in der Apotheke ein Medikament für die Darmflora erhalten und was gegen den Durchfall. Ich fürchte, nach zu vielen Durchfall-Vorfällen ist auch einfach alles im Darm durcheinander. Und klar, wenn das alles drunter und drüber geht, kommt die Panik irgendwann, weil man ja im Alltag funktionieren muss.

Geht es dir dahingehend wieder komplett gut?

04.01.2020 20:20 • x 1 #14


Safira
bei mir waren das ein paar Wochen und ich hatte das dann nie wieder. Bei mir war es wohl ein Begleitsymptom der Schilddrüsen Unterfunktion die man dann festgestellt hat. Wurde dann eingestellt und alles war wieder ok.

Das Dein Arzt Dich gründlich untersuchen will hört sich gut an

04.01.2020 20:26 • x 2 #15


Peppa952
Hallo Hope2,

was du beschreibst, genauso hatte ich es vor 2 Jahren auch. Immer Darmgeräusche, egal was ich gegessen habe. Und ich hatte immer viel mit Durchfall zu kämpfen, so gut wie täglich. Und ich arbeite auch in einem Büro, deshalb weiß ich wie unangenehm das sein kann.
Ich habe mir dann, da mein Hausarzt das irgendwie nicht ernst nehmen wollte, einen Termin beim gastroenterologen gemacht. Der hat auf Lactose, Fructose und sorbit getestet. Und bei sorbit hat es tatsächlich angeschlagen.
Da ich nicht richtig wusste worauf ich achten muss, war ich bei einem Heilpraktiker. Der hat mich bei der Ernährung unterstützt und hat außerdem einen Hefepilz im Darm festgestellt.
Ich habe über einen Monat meine Darmflora wieder aufbauen müssen, mit Mitteln aus der Apotheke aber auch über die Ernährung. Keinen Zucker, keine Hefe, kein Weißmehl...es blieb auf jeden Fall kaum etwas was ich noch essen durfte.
Aber ich muss sagen, danach war alles super. Es ging mir nie so gut, auch körperlich und psychisch, wie zu dieser Zeit.

Ich hoffe meine Erfahrung kann dir ein wenig helfen

04.01.2020 20:35 • x 2 #16


Hallo Peppa952,

Danke für deine aufrichtige Antwort, das hilft mir sehr. Ich habe auch überlegt einen Heilpraktiker zu kontaktieren, denn ich kann jede Hilfe brauchen, um das Thema wieder in den Griff zu bekommen. Kannst du mir sagen, wie der Heilpraktiker das herausgefunden hat mit dem Hefepilz?

Du machst mir auf jeden Fall Hoffnung!

Was hast du denn gegessen zu der Zeit, wenn ich fragen darf?

05.01.2020 10:30 • x 1 #17


Peppa952
Zitat von Hope2:
Hallo Peppa952,Danke für deine aufrichtige Antwort, das hilft mir sehr. Ich habe auch überlegt einen Heilpraktiker zu kontaktieren, denn ich kann jede Hilfe brauchen, um das Thema wieder in den Griff zu bekommen. Kannst du mir sagen, wie der Heilpraktiker das herausgefunden hat mit dem Hefepilz? Du machst mir auf jeden Fall Hoffnung! Was hast du denn gegessen zu der Zeit, wenn ich fragen darf?



Ja ich wusste mir auch nicht anders zu helfen, das schränkt einen ja enorm ein. Und von dem Heilpraktiker hatte ich nur gutes gehört, also ausprobieren.
Also er hat erst eine Anamnese gemacht, hat sich alles angehört. Er wendet Applied Kinesiology an, hat mir also Dinge auf den Bauch gelegt und ausgetestet, wie meine Muskeln darauf reagieren. Ich habe erst gedacht, ach du sch. ....wo bin ich denn jetzt gelandet. Das war total freaky. Aber es haben sich die Testergebnisse vom Atemtest bestätigt. Und als er das mit dem Pilz sagte, habe ich mir gedacht, ich mache es mal so wie er es sagt.
Habe dann vor den Mahlzeiten immer 2 verschiedene Pulver zu mir nehmen müssen, aber das war kein großer Aufwand.
Da ich ja kein Sorbit vertrage, war meine Lebensmittelwahl sehr gering. Von den Sachen die ich während dieser Candida-Diät essen durfte, fiel die Hälfte weg, da ich sie nicht vertrug.
Bei mir war es dann nur selbstgemachtes Brot, Körnerkäse, Paprika, Zucchini, Fisch, Tee und Wasser ohne Kohlensäure. Und ab und an ein paar Nüsse.
War echt heftig, weil man mal gesehen hat wo überall allein Zucker drin ist.
Aber trotz das ich dann relativ wenig gegessen habe, ich konnte beim Handball Training mithalten wie nie zuvor, hatte keine Kopfschmerzen und war geistig auch fit. Der Körper brauchte ein paar Tage um sich zu gewöhnen, aber danach ging es mir richtig gut. Hätte ich niemals für möglich gehalten.

05.01.2020 11:57 • x 1 #18


Das ist auf jeden Fall erfreulich, das zu lesen. Oft, wenn man online sucht, findet man ja eher negative Berichte, denn wenn es einem gut geht, hat man ja eher weniger das Bedürfnis, von seinen Erfahrungen zu berichten.

Ich werde mal nach Heilpraktikern suchen. Die sind ja auch gar nicht so günstig. Wobei meine Gesundheit da definitiv vorgeht. Hoffe nur es wird nicht ausgenutzt.

Aktuell bin ich nämlich ziemlich appetitlos und habe Sorge vor dem Büroalltag. Und das geht alles in eine sehr falsche Richtung.

05.01.2020 12:27 • x 1 #19


Meint ihr dass es normal ist, wenn man Abends nach dem Essen im Bett liegt und man hört Darm oder Bauchgeräusche? Habe das schon länger. Mal mehr mal weniger

28.01.2020 23:19 • #20




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