Hallo ich bin Rina (37) Ich bin seid kurzen bei einer Verhaltenstherapeutin auf Grund meiner zunehmenden Fahrangst. Anfangs bezog sich meine Angst "nur" auf die Autobahn, später kamen Bundes-/Umgehungsstraßen hinzu und inzwischen fahre ich nur noch schleichwege.
Es ist aber nicht so das ich mit Angst ins Auto steige, meine Angst bezieht sich auf den Rückverkehr, sobald ich im rückspiegel sehe das sich hinter mir eine Auto, Bus oder LKW nähert bekomme ich Panik .. ich habe Angst übersehen zu werden oder das ich für das herankommende Auto evtl zu Langsam fahre und dann aus z.b. Unachtsamkeit der anderen etwas Passiert. Ich habe aber vor sehr vielen dingen Angst und meide sie... Zug, Bus, Taxi oder das mitfahren bei Bekannten.

Jetzt sagte mir meine Therapeutin beim letzten Besuch das meine Ängst auf Grund eines Traumas ausgelöst werden.
Ich wurde im Kindesalter S.uell missbraucht und Vergewaltigt.
Nun solle ich dieses erst aufarbeiten bevor ich mit bzw an meinen Ängsten arbeiten kann.

Ich Frage mich allerdings wiso kommt diese Angst erst jetzt, so viele Jahre später und wiso beim Autofahren?
Wie hängen diese Dinge zusammen?

05.12.2017 02:33 • 05.12.2017 #1


3 Antworten ↓


Aduril
Hey

Vielleicht hat sie ja gemerkt das dich dieses Erlebnis im Moment stärker belastet. Ihr werdet ja dann auch darüber geredet haben bei euren Gesprächen.

Auto fahren hat ja auch etwas mit "Kontrolle" zutun. Und bei deinem Erlebnis damals hattest du in der Situation keine und dann hattes du dadurch dann natürlich auch Angst. Und das kann auch Unterbewusst dann einfach hoch kommen.

Grüße Claudia

05.12.2017 17:00 • #2


Ich halte das für extrem an den Haaren herbeigezogen.

05.12.2017 17:41 • #3


kopfloseshuhn
Ich seh die Verbindung hier:

<Ich habe ANgst übersehen zu werden>

So, wie man damals deine wahren Bedürfnisse übersehen hat, vielleicht?

Im grunde braucht es aber gar keine direkte verbindung.
Ängste haben nunmal die Angewohnheit sich auszuweiten und zu assimilieren.
Letzten Ednes um dich darauf aufmerksam zu machen, dass irgendwas nicht stimmt.

Ansonsten möchte ich noch sagen, dass mir deine Erlebnisse sehr Leid tun. Und ich verstehe dich gut.
Auch aus eigenem Erleben.
Die erlebte ANgst und manchmal auch Todesangst dehnt sich aus und kann sich einfach auch euf alles legen, was deinem Unterbewusstsein auch nur annähernd gefährlich vorkommt.

Das du in Therapie bist, ist ja schon mal gut.

Liebe Grüße


P.S ich stolpere noch über den Satz deine Therapeutin sagte....
Du erinnerst dich aber selbst schon an das Trauma oder? Oder hat sie es dir in den Mund gelegt?

05.12.2017 18:27 • #4