@Malin2
Hallo,
Nahtoderfahrungen / Traumas / PTBS hatte ich wie folgt:
2 x schwere Verkehrsunfälle, beim einen habe ich einen Schwerverletzten aus dem überschlagen Auto gezogen,
beim nächsten Verkehrsunfall war ich selbst hart getroffen, Sternumfraktur, d.h. Bruch des Sternums über Herz,
---Atemnot / höllische Schmerzen Monatelang u. länger.... Ich habe immer noch extreme Probleme mit dieser Fraktur....
Auch hier ist ein Trauma hängen geblieben (die Bilder, die Erlebnisse )
1 x Narkoseproblem mit Ausfall der Lungenfunktion sowie Herzstillstand bei vollem Bewustsein während einer einfachen Kniegelenks OP (Spinalanestäsie) Hiervon habe ich ein reales PTBS, da ich meinen eigenen Tod live, über einen längeren Zeitraum, erlerbt habe
1 x Narkoseproblem mit Herzstillstand während der zweiten einfach Kniegelenks OP. Hier war ich dann an meinem Lieblingsort angelangt, und wurde wieder zurückgebeamt.
2 Jahre im Hospiz, mit meinem peranenten Sterbebegleiter B..
Nachdem sich 37° (Sendung im TV) für das Hospiz interessierte, und die zweite Begleitperson meines Sterbebegleiters einen Dreh abgesagt hatte (Familie gab keine Zustimmung zum Dreh) wurde der Film im Kurpark von mir und meiner begleitenden Familie (beide Schwestern), mit kompletter Offenheit und Bildeinblendungen während des Krankheitsverlaufs, abgedreht!
Insbesondere gab es hier extremste familiäre Probleme, da ich es allen Familienmitgliedern schonungslos offen übermittelte.
Auch hier ist, egal wie Ihrs nennt, ebenfalls ein extremstes Trauma enstanden.
Hier im Hospiz habe ich zeitgleich mit dem Dreh, meine eigene Beerdigung komplett organisiert, d.h. in Begleitung meiner beiden Schwestern bis zum letzten Atemzug, insbesondere wer mich begleiten wird, und wer es offen ablehnt.
Mein Beatmungsgerät hat mir zusätzlich zu etliche / hunderte Nahtoderfahrungen / verholfen. Jedesmal, wenn mein Puls / Herzschlag, sowie die Atmung über einen längeren Zeitraum aussetzt, hat mich dieses Gerät wieder aufgepumpt, zurückgeholt, ein hunderte mal wiederholendes Ereigniss! Auch dieses extreme Traume holt mit permanent ein.
Die Schmerzmittel - Morphium in Höchstdosis -, das kolabieren der Leberfunktion / Nierenfunktion, und jetzt wieder die
Niere, die nur noch eingeschränkt funktioniert, ein weiteres extremes Trauma, oder egal wie wirs nennen PTBS
Die extremen Schmerzen, durch die kaputten Gelenke resultierend aus der körperlichen Arbeit unter der Höchst Dosis an
Morphium 1 3 0 m g (bereits als tödliche Dosis bekannt/ tgl. sowie weitere Schmerzmittel dazu tgl.) haben meinem geschunden Körper, den Rest gegeben.
Unter den extremsten Schmerzmittel spürst Du nicht mehr, ob Du dich gerade verletzt hast! Die Gelenke bei mir sind
komplett zerstört!
Jetzt bin ich wieder fast so weit, da die (normalen) Schmerzmittel (8 x 500mg Metamiz. / Natr. etc. tgl.) nicht mehr ausreichen, und eine Schmerzmittelsubstanz, bedingt durch die Wirkdauer bei mir nur noch, 1/4 / 1/2 Jahr bis zur nächsten Steigerung (Opiate / Morphine) wirken.
Opiate Wirkdauer 1/2 Jahr, danach Medikamentenwechsel (Dro. Entzug 14tg. stationär mit Ersatzmedi. Methadon od. ähnl.) Ein Horor! Ein Trauma, das ich live etliche male erlebt habe, und mich permanent verfolgt.
Medikamentenwechsel (Ersatzdroge) heißt: 2 Wochen schreien vor Schmerzen, extremste Schweißausbrüche...........
Nachdem Du dies liest, brauche ich Dir sicherlich nicht zu erklären, was mir meine Dipl. Psychologin, sowie mein Sterbe-
begleiter, sowie befreundete Personen in Absprache mündlich übermittelt, haben!
Wunderte es Euch, wenn Tinitus, Hörsturz nach Ereignissen, Migräne, chronisches Schmerzsyndrom, Kopfschmerzen, Atembeklemmung, Herzrasen, nach solchen Ereignissen auftreten? Mich nicht!
Ich frage Euch, wie definiert man Leben, insbesondere lebenswertes Leben, nachdem man das alles erlebt?
PS: Ein Tagebuch reicht hierfür nicht aus! Ich bin bereits bei über 90 Seiten, d.h. es müsste schon ein richtiges, dickes Buch, werden.