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schnapper
Hat jemand im Zusammenhang mit PTBS Erfahrung mit Sertralin oder Paroxetin? Helfen diese gegen Depressionen und Agression? Diese beiden sind ja die einzig beiden für PTBS zugelassenen Medikamente und ich möchte wechseln von Escitalopram.

28.06.2019 20:06 • 30.06.2019 #1


7 Antworten ↓


NIEaufgeben
Also ich habe einige diagnosen und darunter auch die PTBS
Ich hab schon einige medis probiert aber richtig geholfen hatt keines....
Deshalb bin ich jetzt darann einige zu reduzieren...ich hab meine medis aber vorrallem gegen meine angststörung und hypochondrie bekommen
Sertralin hatt bei mir gar nichts gebracht und ich habe es nach 3 wochen abgesetzt

28.06.2019 20:10 • #2


schnapper
Ja die meisten Medis sind bei PTBS wirkungslos oder nicht angezeigt. Studien zu Folge helfen sie nur bei 20% der Patienten. Helfen eh nicht gegen die PTBS, sondern nur gegen damit einhergehende Depressionen und Angststörung.
https://www.gesundheitsinformation.de/m...handlung-i

Ich halte auch nicht viel von Psychopharmaka, wenn ich bei etwas aber einen echten Nutzen spüre, nehme ich das wohl. Ich habe unmittelbar nach Klinikentlassung das Mirtazapin eigenständig abgesetzt. Null Veränderung, also hilft das nicht und brauche ich nicht.

28.06.2019 20:32 • x 1 #3


Hallo!
Ich habe eine ptbs und nehme schon sehr lange die Kombi escitalopram und trazodon.
Hilft mir sehr gut, erzeugt eine "schutzhülle" um mich herum, an der viele Reize abprallen und mich schützt.
Bin auch in Therapie, ohne geht es für mich nicht.
Liebe Grüße

29.06.2019 14:10 • #4


Plopp
Zitat von schnapper:
Hat jemand im Zusammenhang mit PTBS Erfahrung mit Sertralin oder Paroxetin?

Ich habe durch meine PTBS ein starkes weiß oder schwarz sehen das geht soweit dass mein Mann mein liebster Freund sein kann oder mein Feind.
durch Paroxetin bin ich immer in einem Kanal geblieben also mein Mann war immer mein lieber Freund und war nicht mehr der böse (auch sonst habe ich kein Misstrauen mehr gehabt) Paroxetin war somit sehr verträglich für die Partnerschaft.
Nur leider haben sich starke Nebenwirkungen gezeigt wie, ständige muskelschwäche, allgemeiner schwächezustand,Müdigkeit untertags schlafen...das war so stark dass ich nicht mehr hinnehmen konnte.
Aber für meine zwiespältigkeit war es sehr gut.

Liebe Grüße

30.06.2019 16:16 • #5


Feni
Hallo, ich bin Feni und neu hier im Forum. Ich habe Dein Beitrag gelesen und Erfahrungen mit Sertralin. Ich nehme es seit einem Jahr gegen PTBS und Depression und Angststörung. Leider habe ich bis heute keine nennenswerten Minderungen meiner Beschwerden, sondern es ist fast gleich, als ob ich keine Antidepressiva nehme. Meine Ängste sind genauso stark wie bisher, sowie mein Antrieb. Leider habe ich ca. 10 kg zugenommen, obwohl Sertralin eher gegenteilig wirken soll, man sogar abnehmen sollte. Obwohl sie nicht die gewünschte Wirkung haben, bzw. fast keine, nehme ich sie auf Anraten meines Arztes weiter und vertraue bei PTBS lieber auf die Therapie. Ich hoffe, diese schlägt an und ich brauche eines Tages gar keine Medikamente mehr.

Viele Grüße

30.06.2019 16:42 • #6


schnapper
Medikamente können eh nur Gehhilfe (Krücke) sein, nehmen ja das Leiden nicht. Therapie kann helfen, aufgru d meiner letzten Erfahrungen Versuche ich es nun ohne explizite Therapie, mit Selbsthilferatgebern und Versuchen mich im normalen Leben zu integrieren.

30.06.2019 16:49 • #7


Feni
Zur Zeit bin ich auch in Therapie, obwohl ich nach einer vorangegangenen Langzeittherapie überhaupt keine mehr wollte. Es hat lange gedauert, bis ich eine nun hoffentlich eine gute gefunden habe. Zumindest gibt sich mein Therapeut mühe. Auch gegen Medikamente habe ich mich gesträubt, habe sie immer wieder abgesetzt, bis es garnicht mehr ging. Nun nehme ich sie, da ich doch jeglichen Klinikaufenthalt vermeiden möchte. Das unterstützt mein Therapeut, denn er meint, es wäre wichtig, vorallem in der Außenwelt klarzukommen, anstatts sich an das Klinikleben zu gewöhnen. Also lieber das kleinere Übel, Medikamente. Bisher habe ich mich versucht auch per Ratgeber etc. allein durchzuwurschteln, doch ab einen gewissen Punkt, was ein Trauma betrifft, ging es nicht allein. Da habe ich doch gemerkt, das ich Hilfe brauche. Vielleicht schaffst Du es ja allein, und findest einen Weg für Dich, gut klar zukommen. Viel Glück

30.06.2019 17:37 • x 1 #8




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