Zitat von WayOut: Das scheint hier aber auch genau die Thematik der TE zu sein. Also kann man das anderen nur schwer zum Vorwurf machen wenn das hier im beitrag offensichtlich allgemein "state of the art" ist.
Meist steckt da wesentlich mehr dahinter und das ist eigentlich das was es herauszufinden gilt: die Wurzel der Aussagen und woher der Frust kommt ...
Zitat von WayOut: Die TE war ja lange in Therapie und ist es immer noch. Aber genau dort wird eigentlich an solchen Punkten gearbeitet. Was ja aber offensichtlich gar nicht Ziel der TE ist.
Hier klingt alles mehr danach als dass nur nach Bestätigung gefischt wird und jeder der nicht bestätigt ist n A., Täterversteher etc.
... denn dann kann man erst in ein Verständnis gelangen (egal ob er für sich selbst oder wir als Aussenstehende). Erst dadurch wird eine Therapie auch erst wirksam. Wenn er (oder wir für uns) die eigentlichen Ursachen erkennen können er/wir dann dementsprechend Maßnahmen ergreifen und die dann trainieren. Das brauch eben die Zeit die es braucht. Auch wenn es dafür 10 Therapien braucht.
Bestätigung braucht auch jeder Mensch und ist im Grundsatz auch erstmal nicht falsch. Das kann da mitunter hilfreich sein um zu sehen, dass man mit seinen Problemen nicht alleien ist bzw auch andere ähnliche oder die gleichen Probleme haben (Zusammengehörigkeitsgefühl) bzw nicht ausgegrenzt ist. Das soll allerdings keien Legitimation dafür sein anderen zu schaden.
Nur darf (oder muss) die Wut auch mal ihren Platz haben dürfen bevor die einen komplet einnimmt und mental blockiert. Da nach Bestätigung zu fragen ist meiner Ansicht eher zu fragen ob auch andere von solchen Themen gefrustet sind (und ja, das sind viele) oder er/man damit wirklich so alleine ist wie er/man denkt. Also grundlegend ist das mehr ein verifizieren ob die eigenen Emotionen da wirklich so "falsch" sind oder doch verbreitet sind und ihre Berechtigung haben. Überhand soll das natürlich nicht annehmen - ergo muss auch soclhe Wut mal Thematisiert werden dürfen um den Effekt zu haben mal davon Abstand nehmen zu können und das als Thema dann irgendwwo zur Seite schieben zu können um sich aufs wesentliche zu konzentrieren
Zitat von WayOut: Ja aber dann muss man in meinem Augen trotzdem nicht Ansichten supporten die offensichtlich wirklich mehr als nur ein bisschen schräg sind. Das hat auch nichts mehr mit Empathie oder Hilfestellung zu tun. Das ust genauso kontraproduktiv.
Empathie zeigen heißt auch nicht automatisch die Ansichten zu supporten - ganz und garnicht.
Empathie heißt nur, den Menschen, sein Denken, Emotionen und Handlungen zu verstehen. Ohne Vorurteile oder ihn als Person zu verurteilen. Auch unabhängig von der eigenen Meinung - die kann jeder trotzdem für sich haben und behalten, niur geht es da auch nich tum das "ich" und "meins" sondern um ihn/den Hilfesuchenden. Das sind eigenständige Personenn, die mit meiner Meinung erstmal nichts zu tun haben aber es trotzdem - WEIL es eigenständige Personen sind - das Recht haben erstmal ganz neutral gehört zu werden. Und da kann Empathie bzw Einfühlungsvermögen meiner Meinung extrem hilfreich seim um den eigentlichen Kern oder Ursache zu erkennen. Alles andere kratzt dann nur an der Oberfläche und kommt nur zu Missverständnissen und Fehleinschätzungen die am Ende niemandem etwas bringen
(ich hoffe das war irgendwie verständlich ausgedrückt)