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Angsthase-95er

Angsthase-95er
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Hallo.
Habe mal eine allgemeine Frage in die Runde.
Unzwar das wievieltes Medikament hat euch gegen Depressionen & Ängste geholfen?
Zu Mir : Ich habe seit Februar Depressionen / Ängste.
War bereits Stationär und es wurden bis jetzt drei Medikamente ausprobiert, welche mir aber nicht geholfen haben. Jetzt bin ich etwas verzweifelt, dass ich da nicht mehr raus komme.
Gibt es Leute die auch etwas länger suchen müssten, bis sie das richtige gefunden haben?
Freue mich über jede Antwort 😁👍

24.10.2022 x 1 #1


56 Antworten ↓
Canary

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Ich reih mich auch mal ein:
2009-2010 Trimipramin und Opipramol

2022 Versuch mit Paroxetin (Abbruch wegen ärztlichen Verdachts auf Serotoninsyndrom), Versuch der Umstellung auf Doxepin *hierauf sofort paradoxe Reaktion vom feinsten= akathisie/motorische Agitation...total strange, darauf folgte ein Versuch mit Busp, auch das half nicht, dann folgte Lyrica, welches ebensowenig half und mir noch einen netten Entzug am Ende bescherte, Imipramin wurde währenddessen noch versucht

Alles bislang erwähnte hat nichts geholfen

dann kam jetzt zuletzt Escitalopram und hab in meiner Angst mit einem Tropfen=1mg angefangen und bin jetzt bei 6mg und hab schon wieder Angst vor einem Serotoninsyndrom.... mal sehen wie es weitergeht....
Ich bin auch hypersensibel was Psychopharmaka betrifft by the way 😉

Das einzige was mir wirklich im Leben geholfen hat, worauf ich in meinem Leben und auch mit meiner Angsterkrankung und Panik Störung niemals verzichten wollte ist das Medikinet in 30mg= Wirkstoff Methylphenidat -auch bekannt als "Ritalin"! Das hat mir wirklich geholfen mein Leben positiv zu verändern und schon einmal meine Angst und Panik Störung in den Griff zu kriegen-bis nach 7 Jahren durch eine Synkope der Rückfall kam 😩

23.10.2022 18:56 • x 1 #33


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A


Wievieltes Ad hat bei euch endlich geholfen?

x 3


Canary

Canary
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Also ich bin jetzt ziemlich weit mit dem Tavor Entzug-es geht auf die letzten Reduktionsschritte zu -bin bei 1.5mg am Tag, was unheimlich weit is für mich, da ich eine kurze Hochdosisphase von bis zu 10mg Tavor hatte (bitte nicht nachmachen !🤐 ), war aber "nur" 10 Tage 10mg, aber 2 Monate von insgesamt 5 einhalb Monaten Tavor, war ich ab und an über 2.5, oft, meist aber auch nur 1mg oder so, ..... 😓 daß war so eine paradoxe Sache, ich und Benzos... -Die wirken v.a. in höherer Dosierung nicht wie sie eigentlich sollen, sondern eher paradox...

Na ja mal sehen wie ich durch komme mit dem Entzug, am Ende braucht man mehr Zeit und kleinere Schritte, am Mittwoch habe ich meinen nächsten Arzttermin...

.. .Wenn ich den Tavorentzug rumhabe, dann kann ich in meiner Autismus Therapie endlich wieder an meinen Grundproblemen arbeiten... Das macht mir etwas Angst, denn ich muss lernen Unangenehme Gefühle auszuhalten und meine schlimmsten Ängste zu formulieren, das stresst und ängstigt mich, aber vielleicht bin ich dann auch reif genug dafür, nach all dem...

23.10.2022 21:58 • #47


Zum Beitrag im Thema ↓


JniL
Geholfen haben mir die zwei die ich bisher hatte Beide, aber musste beide wegen Nebenwirkungen wieder Ausschleichen

x 1 #2


Angsthase-95er
@JniL Also direkt die ersten?

#3


JniL
Ja, sofort

#4


D
@Angsthase-95er
Ich hatte 4 verschiedene der Wirkgruppe SSRI /SNRI die nicht wirklich halfen und 2 davon auch miese Nebenwirkungen hatten.

Zur zeit nehme ich ein trizyklisches das etwas hilft. Eine Zeitlang hatte ich ein auch ein tetrazyklisches, dass auch okay war, aber leider eine Gewichtszunahme mit sich brachte.

Es ist wirklich immer ein Ausprobieren. Bei jedem wirkt jedes AD anders, mal mehr mal weniger gut oder auch mal garnicht.

Machst Du eine Therapie?

x 1 #5


E
Sertralin
Venlafaxin
Quetiapin retard (50 mg sowie 100 mg)

waren nichts für mich, ganz schlimm.

Escitalopram 20 mg nehme ich jetzt.

x 1 #6


Schlaflose
Zitat von Angsthase-95er:
Unzwar das wievieltes Medikament hat euch gegen Depressionen & Ängste geholfen?

Mir hat gleich das erste geholfen (Amitriptylin), aber nach ein paar Jahren ließ die Wirkung und ich musste mehrere durchprobieren, bis ich eins fand das wieder wirkte (Doxepin). Bei mir ging es allerdings um starke Schlafstörungen und Depressionen, nicht um Ängste.

x 1 #7


Islandfan
Cipralex nach 4 Tagen abgesetzt, da Dauermigräne.
Mirtazapin nehme ich seit 14 Jahren, habe aber die Bedenken, dass es nicht mehr wirkt, ein Absetzen traue ich mich besonders in der grauen Winterzeit nicht.
Sertralin (letztes Jahr probiert) nach wenigen Tagen abgesetzt, da ich fast im Krankenhaus gelandet bin. Es stellte sich heraus, dass ich eine agitierte Depression habe, bei der SSRI absolut kontraproduktiv sind. Ich war unter Sertralin wie ein Affe auf Speed, habe gezittert, bin komplett durchgedreht mit Herzrasen, Übelkeit, einem sehr hohen Puls, etc.

x 2 #8


C
Zitat von Angsthase-95er:
Jetzt bin ich etwas verzweifelt, dass ich da nicht mehr raus komme.

Es gibt ja auch noch die Möglichkeit der Therapie.
Sowie einer ganzen Reihe außertherapeutischer Maßnahmen, die dabei helfen können, das Ich zu stärken (was bei der Angst die halbe Miete ist) und auch bei Depressionen gibt es weitere Möglichkeiten.

x 2 #9


G
Sertralin hat mir 5 Jahre gut geholfen gegen Depressionen.. Citaloptam hat mor etwa 1 jahr geholfen dann nicht mehr.. Paroxetin war auch sehr gut 10 Monate dann musste ich wechseln..

Wieder 1 Monat Sertralin und auch wie ein Affe auf Speed, unglaublich, volle Breitseite der Depressionen wieder da, Hölle auf Erden..

Dann Amitriptylin, bis jetzt das Beste von allen.. (hätte ich das früher gewusst)

Werde nicht mehr aufhören damit…. ! Also das 4. Medi ist das richtige..

Ssri tun mir nicht mehr gut und ich bemerke im Rücklick die vielen Nebenwirkungen die ich jetzt nicht habe….(zombiefikation, sexuelle Störungen, Durchfall etc)

Cheers

x 2 #10


E
Hallo mein Lieber 🌞manches mal kann es wirklich dauern, denn die genaue Wirkung oder speziell die Wirkungsweise ist nicht ganz klar, deshalb muss geschaut werden was zu dir passt. Ich hatte insgesamt 10 verschiedene und schwerste Nebenwirkungen. Ich habe ein älteres bekommen und seit dem alles gut. Ich nehme Opipramol

x 1 #11


Angsthase-95er
@Disturbed Okay, das lässt mich weiter hoffen. Mich stören im Moment sehr die Ängste. Kann die ersten Stunden nach dem aufstehen gar nicht daran denken die Wohnung zu verlassen. Im Laufe des Tages wird es dann besser und ich kann so halbwegs alltägliche Dinge machen wie Gassi gehen oder einkaufen.
Ich habe auch ein ssri und zwei snri bis jetzt probiert. Ja, ich habe eine Therapie angefangen, weiß aber einige Sachen aus der Klinik. Sprich ich raffe mich auf und gehe mit dem Hund, erledige Kleinigkeiten und so. Nur leider werden die Angstgefühle nicht besser. Denke die sind mit der Depression gekoppelt, da ich eigentlich auch keine Probleme mit Sachen wie Bahn fahren oder Schlange an der Kasse.

x 2 #12


Angsthase-95er
@Grace_99 Ich habe 10 Jahre Citalopram genommen bis ich durch ein Ergebnis wieder in die Depression / Ängste gerutscht bin. Mein Psychiater meinte, dass es sein kann daß Citalopram nach der langen Einnahme nicht mehr richtig wirkt.
Weißt du ggf, ob Escitalopram/Cipralex besser wäre. Ist ja theoretisch das selbe, soll aber anders wirken. 🤔

x 1 #13


Angsthase-95er
@Schlaflose Hm okay. Ich glaube dass bei mir die Ängste mit der Depression gekoppelt sind, da ich sonst keine Ängste vor Dingen habe. Ausser die normalen halt. Zahnarzt und so 😁

x 1 #14


Angsthase-95er
@Cbrastreifen Ja du hast recht. Medikamente ist nicht alles. Ich versuche auch trotz Ängste weiterhin vieles zu machen. Gehe zb mit dem Hund raus oder einkaufen, auch wenn ich Angstgefühle habe. (Kein spezifische Angst)

#15


C
Zitat von Angsthase-95er:
Ich versuche auch trotz Ängste weiterhin vieles zu machen. Gehe zb mit dem Hund raus oder einkaufen, auch wenn ich Angstgefühle habe.

Mach das, was Dir leicht fällt, aber das regelmäßig. Hört sich gut an.
Mach Dir vor allem klar, dass es wirklich viele andere Wege gibt, Medikamente können ein Baustein sein, sie müssen es nicht, manchmal verkomplizieren sie sogar das Bild, in dem Sinne, den Du geschildert hast.

Wie kam es denn im Februar auf einmal dazu? Überarbeitung? Krieg in der Ukraine? Beziehung/Trennung? Große Veränderung? Todesfall in der Umgebung? Fällt Dir was ein?

x 2 #16


E
Zitat von Angsthase-95er:
@Grace_99 Ich habe 10 Jahre Citalopram genommen bis ich durch ein Ergebnis wieder in die Depression / Ängste gerutscht bin. Mein Psychiater meinte, ...

Ich kenne Citalopram nicht. Ich hatte zwar Nebenwirkungen beim Escitalopram, aber die waren aushaltbar.

Vesprech dich mit dem Arzt, evtl. ist der Wechsel angebracht respektive Neustart mit Escitalopram.

x 1 #17

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D
Zitat von Angsthase-95er:
Denke die sind mit der Depression gekoppelt, da ich eigentlich auch keine Probleme mit Sachen wie Bahn fahren oder Schlange an der Kasse.

Diese unspezifischen Ängste habe ich auch. Es sind auch keine Phobien. Bei mir waren die wohl schon vor meiner Depression immer latent vorhanden und sie sind natürlich meistens nicht plausibel für andere nachvollziehbar. Durch die Depression fehlt mir zudem aber auch die Motivation, mich dem zu stellen, was mich ängstigt. Es ist für mich halt leichter, etwas zu vermeiden oder einfach eine Unlust zu entwickeln.

x 3 #18


Angsthase-95er
@Ankergirl Hey. Also ich nehme seit einer Woche (insgesamt ca 3 Monate und langsam hochdosiert) 300 mg Venlafaxin und wenn es in einer Woche nicht besser wird, werde ich umgestellt.
Opipramol nehme ich auch 0-50-50-0 und du?
Zum schlafen hilft mir Pipamperon sehr gut.

x 1 #19


E
Zitat von Angsthase-95er:
@Ankergirl Hey. Also ich nehme seit einer Woche (insgesamt ca 3 Monate und langsam hochdosiert) 300 mg Venlafaxin und wenn es in einer Woche nicht ...

Ich hatte Opipramol bekommen aufgrund meiner Zwangsgedanken. Ich habe angefangen mit 300 mg auf 3 mal täglich dosiert. Am Anfang dachte ich, ich schlafe im stehen ein. Jetzt nehme ich 75 mg nur noch zur Nacht.

x 1 #20


A


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Dr. med. Andreas Schöpf
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