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B
Hallo Zusammen. Mir geht es seit Jahren richtig dreckig. Depression, Angststörung, Zwangsstörung. Ich habe schon einiges an Klinikaufenthalten durch. Nix half dauerhaft.
Natürlich gab es auch gute Phasen.
Seit jetzt ca drei Jahren nehme ich vermehrt Benzos ein um überhaupt Dinge wie Termine zu packen. Ich befinde mich noch im Missbrauchsbereich, also keine vollausgeprägte körperliche Sucht. Psychisch sieht das sicher anders aus. Ich nehme im Schnitt in zwei Wochen dreimal ein Benzo ein. Tavor oder Alprazolam.
Ich mache seit einem Jahr eine ambulante Psychotherapie gegen meine Angst und Zwangsstörung. Komme jetzt aber nicht mehr weiter. Ich bin psyschich und physich richtig Erschöpft.
Ich vermute da einen Zusammenhang zum Benzo Konsum.

Ich denke das ich nicht an einer Klinik vorbeikommen werde.
Wo fange ich an? Ich möchte ungern in die Psychiatrie. Lieber wieder in eine psychosomatische Klinik.
Natürlich muss ich erstmal schaffen die Benzos weg zu lassen.
Was sollte ich als erste Anlaufstelle nutzen?
Meine Psychiaterin Mal aussen vor gelassen.

Vielen Dank.

10.04.2021 18:01 • 15.04.2021 #1


5 Antworten ↓


S
Erstehe nicht ganz die Frage.

Ist die Frage, wie Du psychosomatische Klinik einleiten sollst?

Hausarzt würde ich sagen ...

10.04.2021 18:38 • #2


A


Wie entziehe ich schnell von Benzodiazepine

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B
Nein. Wie ich in die Psychosomatik komme weiß ich.
Nur denke ich das erst das Benzo weg muss.
Meine Frage bezog sich darauf ob es da Möglichkeiten eines kurzen Aufenthaltes in einer Klinik gibt und keine Langzeittherapie Sucht.

10.04.2021 18:40 • #3


moo
Geht es Dir vorrangig darum, keinen kalten Benzo-Entzug machen zu müssen? Das würde ich halt direkt IN der psychosomatischen Klinik mitmachen.

11.04.2021 11:54 • #4


F
Ich würde versuchen,in der Psychiatrie die Benzo´s auszuschleichen und parallel eine geeignete Dauermedikation einzuschleichen.
Letzteres ganz wichtig,sonst droht ein baldiger Rückfall.

Weiss nicht,welche Medikamente Du hattest,mir ging´s auch sehr schlecht,nichts half ausser dann endlich das Pregabalin.
Ist ein sehr wirksames Mittel gegen Ängste.
Brauchte seitdem nie wieder Tavor.

Wenn Du jetzt einmal in den saueren Apfel beisst und in die Psychiatrie gehst, hast Du bald Dein Leben zurück.
Psychosomatik bringt Dich momentan nicht weiter,die schleichen keine Benzo´s aus.

Die Erschöpfung kommt von der Dauerüberforderung durch Angst und Anspannung und kann Zeichen einer beginnenden Depression sein.

11.04.2021 11:59 • x 2 #5


B
Meine Ärztin ist der Meinung ich müsse nicht in die Klinik zum absetzen. Ich bin jetzt ( nach zwei Jahren Konsum von etwa vier mal im Monat ) bei 15,5 Tabletten in 18 Tagen. Pause zwei bis drei Tage dazwischen.
Jetzt Samstag, Montag, Dienstag und heute konsumiert.
Ich soll jetzt auch Pregabalin ansetzen. Erstmal mit 50 mg.
Daher würde ich halt gerne von jemandem mit Erfahrung wissen - kann das ohne Entgiftung funktionieren?
Ich habe bereits Erfahrung mit Entgiftung.
Es war damals Alk.. Bin aber über 10 Jahre trocken. Ich hätte nur wenig Bock mich jetzt mit Alk. auf Station zu beschäftigen. Nicht falsch verstehen - bin selber einer aber trocken. Mir täte das nasse Gelaber nicht gut.

15.04.2021 19:01 • x 1 #6





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Dr. med. Andreas Schöpf