Pfeil rechts
5

Hallo Leute,

was hält ihr von den ganzen Benzo's?

Meine therapeutin meint, man solle mit Alprazolam, Bromazepam sehr vorsichtig umgehen... Sie meint, ich solle diese nicht nehmen wegen des Suchtpotentials.

Mein Psychiater hingegen sagt, ich kann diese schon einnehmen, solange man mind. 2 Tage in der Woche hat, wo man diese nicht nimmt, dann kann man auch nicht abhängig werden...

Wie ist das bei euch?
Hat jemand Erfahrung?

Liebe Grüße

Marvin

05.02.2016 23:17 • 14.02.2016 #1


7 Antworten ↓


FeuerWasser
In wie weit Psychopharmaka bei deinem Erkrankungsbild notwenig sind entscheidet einzig der Facharzt
aufgrund der vorliegenden Befundung.
Wenn Benzodiazepine in deinem Fall notwenig sind dann stellt sich nicht die Frage was andere davon halten
sondern einzig in wie weit es dir in deinem Gesundungsprozess weiterhilft.
Es ist auch kein Geheimnis, dass Benzodiazepine als Dauermedikation ein hohes Abhängigkeitspotenzial haben.
Das alles besprichst du aber bestenfalls mit deinem behandelnden Facharzt.

06.02.2016 02:15 • x 1 #2



Benzodiazepine Einnahme

x 3


stephan001
Also ich nehme Benzos seit ein paar Tagen als Hilfe zum einschleichen von meinem Antidepressivum, und zur Bekämpfung der Panik und Unruhe.
Täglich 2 mal 0,5mg Tavor. Allerdings würde ich die Benzos nicht nehmen, wenn ich nicht wüsste, dass ich meine Krankheit in erster Linie mit den Antidepressiva behandeln lasse, und in etwa 1,5 Wochen Schluß mit den Benzos ist,bzw. dann ausgeschlichen wird.

06.02.2016 18:16 • #3


igel
Benzodiazepine werden leider immer wieder verteufelt. Dabei handelt es sich um sehr hilfreiche Arzneimittel. Aber die Gefahr einer Abhängigkeit ist durchaus real. Wie Feuerwasser völlig richtig ausgeführt hat, nach Anweisung des Facharztes nehmen. Dann ist es völlig in Ordnung.

Natürlich halten Psychotherapeuten nicht viel davon, da sie keine Ärzte sind, können sie auch nichts verschreiben.

Sie sind sehr wirkungsvoll, speziell bei Ängsten Mittel der Wahl. Da entsteht bei den Nichtärzten eine Art Konkurrenzdenken.

06.02.2016 19:10 • #4


laribum
Zitat von igel:
Da entsteht bei den Nichtärzten eine Art Konkurrenzdenken.


Sorry aber das ist Quark es geht darum das "zugedröhnte" Clienten nicht gut therapierbar sind

06.02.2016 21:40 • x 1 #5


igel
Oft ist eine medikamentöse Therapie erforderlich, damit der Patient in der Lage ist, eine Gesprächstherapie erfolgreich zu durchlaufen.

Ausserdem habe ich an gezielte Medikation durch einen Facharzt gedacht. Nicht an "zudröhnen".

06.02.2016 22:52 • x 2 #6


Vielen Dank für eure Antworten!

Ich werde versuchen, so wenig wie möglich davon einzunehmen!

Lg Marvin

08.02.2016 17:31 • x 1 #7


Hallo, ich bin neu hier und kann nur meine persönlichen Erfahrungen weitergeben. Ich habe auch ein Benzo zum einschleichen vom AD genommen und würde es immer wieder tun. Heute habe ich es als Bedarfsmedikament und empfinde es als sehr hilfreich.
Jeder muss für sich selbst entscheiden was er nehmen möchte und was nicht

15.02.2016 00:12 • #8




Auch interessant

Hits

Antworten

Letzter Beitrag


Dr. med. Andreas Schöpf