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Steven74

Steven74
Mitglied

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Hi habe die letzten 5 Jahre zuletzt 1,5 -2 Stück Zopiclon zum Schlafen genommen. War nun bei einer Psychologin die mir Amitriptylin und Quetiapin als Ersatz mitgegeben hatte zum Ausprobieren und ich solle es mir danach vom HA verschreiben lassen. Bin danach erst zum HA und es mit ihm besprochen und er riet mir zum Amitriptylin wegen weniger Nebenwirkungen. Nehme nun seit 5 Tagen Amitriptylin 10 mg Abends und bin parallel dazu mit dem Zopiclon herunter gefahren auf eine halbe Tablette kurz vorm zu Bett gehen. Die letzten beiden Nächte probierte ich ohne Zopiclon einzuschlafen aber leider keine Chance. Das Amitriptylin macht mich nicht müde genug. Meine Frage wäre nun ob ich Amitriptylin einfach weglassen könnte um dafür Quetiapin zu probieren oder muss Amitriptylin vorher erst ausgeschlichen werden bei der geringen Dosis bevor ich Quetiapin probiere? Kann jemand einen anderen Ersatz für Zopiclon empfehlen? Danke und Grüße 😉

09.02.2026 #1


3 Antworten ↓


Schlaflose
Zitat von Steven74:
Das Amitriptylin macht mich nicht müde genug.

10mg reichen dafür auch nicht, wenn man jahrelang Zopiclon gewohnt war. Ich fing damals mit 25mg an und steigerte alle paar Tage die Dosis um 25mg bis 75mg. Das nahm ich dann dauerhaft.

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A


Wechsel von Amitriptylin auf Quetiapin-Zopiclon

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Steven74
@Schlaflose danke, bin neu auf dem Gebiet aber ich Frage mich warum sich Ärzte so extrem quer stellen die "Z-drugs"zum Schlafen zu verschreiben und stattdessen Alternativen wie Antidepressiva angeboten werden. Wie war deine Erfahrung mit den Z-drugs ? Mir haben sie immer gut geholfen und ich konnte jederzeit den Zeitpunkt selbst bestimmen an dem ich einschlafe. Klar Z-drugs machen abhängig und depressiv aber wenn man sich die beiden Beipackzettel vergleicht so lesen sich die Nebenwirkungen beim Antidepressivum schlimmer. Habe eben verglichen bei Amitriptylin 65 Nebenwirkungen und bei Zolpidem nur 32 😵‍💫 ... Mir wäre es ehrlich gesagt im Moment auch lieber mit den Z-drugs weiterzumachen.

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Schlaflose
Zitat von Steven74:
Wie war deine Erfahrung mit den Z-drugs

Ich habe ca. 5 Jahre lang Zopiclon 7,5mg durchschnittlich 3 Mal die Woche genommen. Schlafen konnte ich damit meistens halbwegs gut, aber ich fühlte mich am nächsten Tag immer total depressiv. Wenn ich sie mal 3-4 Tage hintereinander nahm, war mir auch total schlecht mit Kopfschmerzen, Schwindel, Durchfall, Übelkeit. Und am schlimmsten war die Angst davor, süchtig zu werden. Ich empfand es in vielerlei Hinsicht als ein Segen, als ich Amitriptylin und später Doxepin bekam. Zopiclon nehme ich immer noch als Bedarfsmedikament zusätzlich zum AD, wenn etwas Besonderes ansteht, wie wichtige Termine u.ä., wo ich vorher genau weiß, dass ich nicht schlafen werde. Da bin ich froh, dass ich etwas Zuverlässiges fürxä solche Notfälle habe. Ich bekomme Zopiclon schon seit Jahren nur auf Privatrezept. Da mir eine 20-er Packung für über ein Jahr reicht, hatte ich noch keine Probleme es verschrieben zu bekommen.

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Dr. med. Andreas Schöpf
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