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Zitat von Icefalki:
Nimm es wieder. Es ist ein Segen, wenn es einem dadurch besser geht. Ich gehöre ja auch zu den alten Hasen und auch ich hänge gerade wieder drin. ...

Ja das stimmt alles. Bei mir ist das eine Sache der Dauer bis wann ich durch bin. In meiner Brust schlagen halt 2 Herzen.

1) Auf der einen Seite vertrage ich Citalopram sehr gut bis auf das leidige Gewichtzunehmen. Gut ich bin keine 25 mehr aber schon ein eitler Gockel der nicht nur psychisch sondern auch physisch in Topform bleiben möchte. Das ist/war mitunter das/eines der Hauptthemen warum ich aufgehört habe. Die gute Verträglichkeit ist halt das Teufelchen auf der Schulter

2) Auf der anderen Seite habe ich bereits viel geschafft und es geht in Wellen bergauf und nicht bergab. Leider kann ich (noch) nicht so gut mit LOSLASSEN UND AKZEPTANZ anfangen. Bin leider auch ein Typ der, wenn es ihm gut geht alles nützliche schleifen lässt anstatt dabei zu bleiben. Das Engelchen sagt, dass ich schon sehr viel geschafft habe und geduldig sein soll.

09.04.2022 20:24 • x 1 #21


@Bubbles Wenn deine Kardiologin das sagt dann nimm es und zerdenke es nicht. Die wird dir keine Blödsinn vermitteln. Ansonsten holst dir eine 2 Expertise ein, dann hast du 3 Amtworten

09.04.2022 20:28 • #22



Wann is der Zeitpunkt m Citalopram wieder zu beginnen

x 3


@Emelieerdbeer Sorry aber das sind 2 Paar Schuhe, bei diesen Krankheiten stellt sich diese Frage nicht da du schlicht und ergreifend stirbst wennst nicht diese Medikamente nimmst (gerade bei Insulin).

Bei Psychopharmaka ist dass etwas anderes außer du bist schwerst Depressiv und Suizidgefährdet

09.04.2022 20:30 • #23


Zitat von Emelieerdbeer:
O Es kann dich nicht Sinn und Zweck sein sich elend zu fühlen nur damit man auf dem Sterbebett sagen kann also ok gut war’s nicht aber wenigstens hab ich kein AD genommen.

Das ist eben die Frage. Natürlich werde ich mich nicht jahrelang dahinquälen, das kommt auf jeden Fall nicht in Frage. 2,3,4 Jahre dahinquälen geht auch gar nicht. Bin Unternehmer und das einschränken wäre für mich eine schlimme Qual.

Auf der anderen Seite greift Psychotherapie und die Aufarbeitung möglicher offener Themen erst richtig, wenn der Kopf und das ZNS frei von Antidepressiva ist. Ich habe 2 Jahre durchgehend v. 2018-2019 Therapie gemacht, das hat einen Doppelnuller gebracht. War zwar nett und hat dort und da geholfen aber in der Tiefe nicht.

09.04.2022 20:41 • #24


Susanne05
@Naturefreak40
Ich würde mal sagen mir geht's genau wie dir. Hab mir auch mal deine anderen Themen angeschaut - genauso kreiselts in meinem Kopf.
Ich hab vor 10 Tagen mit Med. angefangen.
Will mein Leben zurück.

09.04.2022 20:47 • x 1 #25


Bubbles
Zitat von Naturefreak40:
Welchen Verlauf meine ich da den du da zitierst?:)

Erster Zusammenbruch im Jahr 2002, danach sechs Jahre gequält mit Angst/Panik/Depression. 2008 erstes Mal Medikamente, Einnahme vier Jahre und nach dem Absetzen symptomfrei bis Ende 2017.

Beginn 2. Episode Ende 2017, wieder Angst/Panik/Depression. Einnahme Escitalopram von ca. März 2018 bis März 2020 danach ohne Symptome bis November 2020.

Ende November 2020 Beginn der 3. Episode mit Angst/Panik/Depression.
Therapie seit April 2020, zuerst eine Akkut-Therapie ambulant in einer Klinik über zehn Sitzungen und danach Langzeittherapie bis heute......

Stand heute? Therapie bringt überhaupt nichts. Hänge in einer Dauerschleife seit 1,5 Jahren mit 24/7 Symptomen. Habe die ganze Zeit gehofft das die Therapie die Lösung ist. Das war wohl ein großer Fehler!

09.04.2022 21:08 • x 1 #26


Grace_99
Für mich stellt sich die Frage nicht. Ich habe zu lang gewartet bis ich zusammen geklappt bin, Suizidgedanken hatte und eine schwere Depression hatte.
Bin dann stationär und habe Antidepressiva dort eingeschlichen.

Mein Kopf, Seele etc. ist durch das Antidepressiva nicht gaga, ich bin immer noch Ich mit all meinen Emotionen und arbeite in der Therapie meine Traumata auf.

Ich habe kein Problem damit mich für Antidepressiva entschieden zu haben und ich nehms so lange wie ich es halt nehme und wenn das bis zum Lebensabend ist, dann ist das so.

Ich möchte nie wieder dahin wo ich war, bevor ich Antidepressiva angefangen habe.

09.04.2022 21:42 • x 4 #27


Das im Moment lässtigste und unguteste Gefühl/Situationen sind diese Derealisations/Depersonalisationsgefühle.

Diese sind jetzt verstärkt seit 2 Wochen zu spüren (nach einem massiven Alk. und rausch, 2 Nacht kein Auge zugemacht).

Ich kenne diese Gefühle im Zuge von Panikattacken, wo sie allerdings viel viel stärker waren wo ich kurzfristig richtig neben mir stand.

So ist es im Moment nicht, dafür mitunter durchgehender. Am Morgen nach dem Aufwachen ist es am blödesten und am Abend geht es fast immer komplett weg.

Vor 5 Jahren bzw. 6 Jahren war es ähnlich, fast identisch.

2016 hatte ich nach einer heftigen Silvesterparty mit viel zu viel durcheinandersaufen so einen Schädel, dass ich die Nacht darauf munter blieb, konnte nicht schlafen weil mein Kreislauf so im Ar. war. Begann den 2 Tag darauf wieder mit den Pillen.

2017 hatte ich ebenfalls eine Panikattacke am Morgen danach, nachdem ich zuviel Rotwein getrunken habe. Daraufhin begann bei mir die nervöse Selbstbeobachtung. Dies passierte zu einem Zeitpunkt, wo ich bereits 5 Monate ohne Antidepressiva war. 4 Wochen quälte ich mich so dahin und wenn man sich ständig analysiert geht dieses Gefühl nicht weg sondern wird nur noch stärker. Dies war dann auch der Auslöser, dass ich wieder mit den Citalopram begann. Nach ca. 4-6 Wochen AD-Einnahme gingen die DPDR Symptome vollständig wieder weg.

Was mir zu 100% dagegen hilft ist eine halbe bis Viertel 3mg Bromazepam. Aber das ist natürlich keine Lösung und trotzdem ist es bezeichnend, dass mit den GABA verstärkenden Benzos diese Depersonalisationen und Derealisationen vollkommen weggehen.

Was mich auch noch völlig nervt ist, dass mein Hausarzt trotz nachweislich ermittelten auffälligen Hormonergebnisse/Status, alles als Unbedenklich ansieht (siehe Ergebnisse nach Absatz!)

Ich mache diese sch. Untersuchungen nicht weil mit fad ist oder ich zuviel Geld habe, sondern weil ich Gesund sein will und nicht immer alles auf die Psyche sofort schieben werde.

• Noradrenalin zu hoch
• Serotonin viel zu niedrig
• Cortisol am Morgen viel zu hoch
• DHEA den gesamten Tag gemessen zu niedrig
• Testosteron unter dem Grenzwert

Mit Supplementierungen ist es möglich zu unterstützen. Im Moment supplementiere ich bereits Vitamin Zink/C/B-Komplex und Omega 3 und Gaba-Kapseln

Hattet ihr auch schon mit Depersonalisationsgefühle/Derealisationsgefühle zu tun ind WENN JA WIE KONNTET IHR DIES IN DEN GRIFF BEKOMMEN?

Lg

10.04.2022 17:55 • #28


Bubbles
Zitat von Naturefreak40:
Hattet ihr auch schon mit Depersonalisationsgefühle/Derealisationsgefühle zu tun ind WENN JA WIE KONNTET IHR DIES IN DEN GRIFF BEKOMMEN?

Bei mir ging das alles weg als die AD voll gewirkt hatten und die Angststörung, Panik und Depression besser wurden.

10.04.2022 18:04 • x 3 #29


Ich will einfach nicht mehr mit Antidepressiva anfangen und alles andere zuallererst ausschöpfen und machen (Verbesserungen in Job/Leben/Familie bei mir selbst) und wenn dies alles nichts mehr bringt dann kann ich immer noch auf die Citalopram zurückgreifen.

10.04.2022 20:57 • #30


Donnerstag war ein Tag wie ich ihn seit langem nicht mehr hatte. Jetzt war 5 Tage halbwegs Frieden, aber an diesen Tag war ich den ganzen Tag sehr angespannt, Unkonzentriert und weinerlich.

Trotz 2x 0.75mg Bromazepam (Beruhigungsmittel, die kleinste Tablette hat 3mg) ging es mir nur bedingt besser.

Ich werde wohl oder übel wieder mit den SSRI-Tabletten beginnen müssen, obwohl ich es umbedingt vermeiden will.

Diese Depersonalisationen/Derealisationsgefühle machen mich fertig und ja dass ist vielleicht der Fehler.

• Ich muss mich zum Teil so anstrengen, bei der Sache zu bleiben.
• Gespräche strengen mich zum Teil sehr an
• Fühl mich zum Teil so dissoziert
• Seit kurzem habe ich wieder Tinnitus durch wieder vermehrt verspannte Nackenmuskulatur
• Meine Augenlieder zittern und ich bin seit Tagen richtig verschnupft mit dumpfen Gefühl im Kopf. Kurze Zeit später ist alles wieder weg.
• Der Kopf fühlt sich in Watte gepackt

In diesen Situationen verhalte ich mich wie ein kleines Kind, unendlich verletzlich, unsicher. Obwohl ich diese Gefühle kenne, macht es mich jedes Mal aufs neue einmal mehr, einmal weniger fertig.

So geht dass auf Dauer nicht mehr weiter. Ich weiß nicht was ich sonst noch machen soll. Mein Kopf explodiert bald.

Wennst vor lauter Verzweiflung und Wut weinst wie ein kleines Kind, weil dich diese Zustände der Unkonzentriertheit so belasten oder ist es einfach eine starke Depression....

2014, 2017 war es haargenau dasselbe. Ich habe bald keinen Willen und keine Kraft mehr das durchzustehen. Noch schlafe ich gut, ich kann mir dass ganze einfach nicht erklären.

Ich bin nicht des Lebens überdrüssig, das Gegenteil, ich wünsche mir einfach Normalität und dass will sich nicht dauerhaft einstellen.

7 Monate ohne Pillen. Wenn ich wüßte, dass ich bei dem ganzen nach 2-3 Monaten durch bin okay, aber wer weiß das schon...

Kann es vielleicht auch sein, weil ich am Vortag Erfahren habe, dass ein Bekannter aus Jugendjahren letzte Woche gestorben ist. Er wahr auch im 44 Lebensjahr, verstarb plötzlich und hinterläßt 2 Töchter. Mir wäre nicht aufgefallen, dass mich das so tief getroffen hätte.

Wie gesagt, die Phase der Anspannungen, Schmerzen und ängstlich gefärbten Situationen habe ich hinter mir.

Das vorherrschende Problem/Situation sind diese Konzentrationsschwächen, bzw. diese Derealisationen uns Depersonalisationen.

Liebe Grüße

16.04.2022 20:09 • #31


@Susanne05

Hallo Susanne, sorry hab übersehen dir zurückzuschreiben.

Frohe Ostern, ich werde das nachholen.

Lg

17.04.2022 22:26 • #32


Susanne05
Zitat von Naturefreak40:
@Susanne05 Hallo Susanne, sorry hab übersehen dir zurückzuschreiben. Frohe Ostern, ich werde das nachholen. Lg

Alles ok, dir auch schöne Ostern.
Wollte dir nur schreiben wann für mich der Zeitpunkt war.

17.04.2022 22:36 • #33


Ich nehme auch keine Medikamente,
aus den Gründen die du genannt hast.
Bin auch selbstständig, ich finde das macht
es einfacher weil man sich den Alltag selber
einteilen kann. Hab auch keine Kinder zu
versorgen.

Es geht mir so wie dir, manchmal schlechter,
manchmal besser.

Zitat:
Ich bin nicht des Lebens überdrüssig, das Gegenteil, ich wünsche mir einfach Normalität und dass will sich nicht dauerhaft einstellen.
Du solltest nicht versuchen es zu erzwingen bzw die Angst zu bekämpfen, das ist das Gegenteil von Akzeptanz

Zitat:
Jetzt war 5 Tage halbwegs Frieden, aber an diesen Tag war ich den ganzen Tag sehr angespannt, Unkonzentriert und weinerlich.
5 Tage ist doch eine ganz schön lange Zeit!

Zitat:
Noch schlafe ich gut, ich kann mir dass ganze einfach nicht erklären.
Wieso noch? Sei doch einfach froh dass du gut schläfst, ohne gleich zu befürchten dass du bald nicht mehr gut schlafen wirst

Auch mit dem Hausbau scheinst du dir Sorgen zu machen über Dinge die noch garnicht eingetreten sind, du befürchtest schon vorher dass es dir schlecht gehen wird. Lass es doch auf dich zukommen.

17.04.2022 22:56 • x 1 #34



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