Patze

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hi zusammen...

ich habe seit gut 2jahren depressionen und nahm deswegen venlafaxin 150. dieses habe ich vor gut 4 monaten (über 1 jahr lang) abgesetzt....... war sehr schwierig aber es ging.. doch 2wochen später ging es mir denn richtig schlecht...
ich war allein in meiner wohnung und bekam eine panikattacke... mir wurde schlecht, schwindellig, bekam magenschmerzen, zittern und hatte das gefühl umzukippen (ohnmacht).. die ganze palette halt...
seit dem wohne ich (übergangsweise) wieder bei meinen eltern... allein bekomme ich es zuhause nicht hin.. schon 2x probiert, wird nix..

auch die angst und panik hat mich seit dem voll im griff.. ich kann kaum nochwas.. kann nur in begleitung raus.. i.wo hinzugehen ist schrecklich..
das ganze spiel geht jetzt schon 4 monate so.....

meine neurologin verschrieb mir darauf hin opipramol 150, welches ich nicht nahm weil es epilep. anfälle auslöst...
und ich hatte vor 2jahre 5 davon... und nehme deswegen valproat....
dann verschrieb sie mir lyrica, das habe ich aber auch nicht genommen, weil es wohl heftige nehbenwirkungen hat und auch ehr ein schmerzmittel ist...
ich werde mir eine andere neurologin suchen, da sie mich kaum noch behandelt...

gelesen habe ich nun das venlafaxin angstlösend ist.. was ja nat. super ist..
würde auch dazu passen das ich richtig mit der angst und panik zukämpfen habe seit dem ich es nicht mehr nehme....

ich habe noch einiges von dem "zeug" da.. soll ich es wieder nehmen?
ich bin ja immer ehr gegen tabletten, aber ich weiß kaum noch weiter...

lg. patze.

17.06.2013 22:25 • 20.06.2013 #1


6 Antworten ↓


Mahabharata


Hallo,
es scheint, zur Zeit haben alle Probleme mit Medis oder Sorge wegen Medis oder Unsicherheit, ob sie Medis nehemen sollen usw...
Und ich sag` dann immer, ich finde, lieber etwas nehmen, als sich unnötig quälen, obgleich ich auch nicht per se dafür bin, bei jeder Gelegenheit Medis zu nehmen.
Aber wenn es einem so schlecht geht, wie Du es hier beschreibst, meine ich, es wäre vernünftig, Venlafaxin zu nehmen, das ist ja auch kein so Hammer- Mittel, sondern eines der neueren Generation udn recht gut verträglich.
Und ansonsten würde ich an Deiner Stelle auch den Arzt wechseln- warum schreibt sie Dir ein Mittel auf, das Epilepsie auslösen kann, wenn Du schon Anfälle hattest?!
Das ist ja geradezu unverantwortlich!
Also, alles Gute und baldigen Erfolg, wenn Du mit Venla wieder anfangen solltest!

17.06.2013 22:53 • #2


Patze


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hey Mahabharata,

danke für deine antwort!
so wie es klingt, bist du auf ganzer linie dafür....
also als nebenwirkungen konnte ich bei mir feststellen; trockener mund, verdauungsbeschwerden, gereiztheit und was meiner mutter auffiel ich war etwas aggressiever, wobei ich ehr ruiger bin.....
die angst war zwars nicht weg, aber es war viel besser...


tja, gute frage.. manche ärzte interessiert das wenig.. sie müssen es ja nicht nehmen...

ich würde halt gern eine gesprächstherapie anfangen.. aber so schaffe ich es nicht... ich will das ja auch nicht ewig nehmen... und ich will wieder LEBEN........

dir auch alles gute..
lg.

17.06.2013 23:03 • #3


Mahabharata


Gesprächstherapie anfangen ist gut, aber bis dahin und bis dann die ersten Erfolge kommen, würde ich die Angst mit Medi angehen, muss und soll ja nicht für ewig sein!

17.06.2013 23:40 • #4


Patze


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nun habe ich aber zum venlafaxin folgendes gefunden auf onmeda:

Wann darf Venlafaxin nicht verwendet
werden?

Eine sorgfältige Nutzen-/Risiko-Bewertung durch einen Arzt ist erforderlich bei:

mäßiger bis schwerer Einschränkung der Nieren- oder Leberfunktion oder Leberzirrhose

Krampfanfällen in der Vorgeschichte, da während der Behandlung mit Venlafaxin vereinzelt Krampfanfälle beobachtet wurden

Elektroschockbehandlung wegen mangelnder Erkenntnisse zur Sicherheit der gleichzeitigen Behandlung.


na wunderbar...


PS. auch das absetzen des medis war echt horror...

17.06.2013 23:43 • #5


Mahabharata


Wenn das da drin steht, ist es selbstverständlich nicht geeignet für Dich!
Dann würde ich an Deiner Stelle schauen, dass Du möglichst schnell einen neuen Arzt findest (Neurologen), was Du ja auch schon geschrieben hast, und dort dann im Hinblick auf Deine früheren Anfälle um ein leichtes, geeignetes Mittel gegen Deine Ängste zu fragen.
Es wird doch sicher etwas geben, was man auch mit Deiner Vorgeschichte nehmen kann!
Drücke Dir die Daumen, dass Du bald Hilfe findest!
Viel Glück bei Deiner weiteren Behandlung!

20.06.2013 00:00 • #6


Patze


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huhu,

schon krass oder?

genau, ich werde es nicht nehmen!

danke, dir auch viel glück!

20.06.2013 20:33 • #7



Dr. med. Andreas Schöpf


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